KfW-Bildungskredit

Der Bildungskredit der KfW-Bankengruppe (Kreditanstalt für Wiederaufbau) wird speziell an Schüler und Studenten, die sich in der Abschlussphase ihres Praktikums oder ihrer Ausbildung befinden, vergeben.

Inhalts­verzeichnis

    Bildungskredit: KfW-Förderung für Schüler und Studenten

    Auch für Studenten in einem Zusatz-, Aufbau- oder Ergänzungsstudium ermöglicht es der Bildungskredit, dass die Lernenden einen Teil ihrer Lebenshaltungskosten finanzieren können. Für die Förderung mittels eines Studienkredites spielen weder das Vermögen noch das Einkommen der Eltern oder des Ehepartners eine Rolle.

    Voraussetzungen für den KfW-Bildungskredit

    Wer einen Bildungskredit der KfW in Anspruch nehmen will, muss mindestens 18 und darf höchstens 36 Jahre alt sein. Für Studenten gelten folgende Voraussetzungen:

    • Das Studium darf nicht länger als zwölf Semester andauern.
    • Das Studium wird an einer BAFÖG-anerkannten Hochschule, Fachhochschule oder Universität absolviert. Eine Bildungsstätte im Ausland muss dem Standard einer anerkannten inländischen Ausbildungsstätte entsprechen.
    • Der Kreditnehmer hat die Zwischenprüfung erfolgreich abgelegt oder absolviert ein Ergänzungs-, Zusatz- oder Ausbaustudium. Ist im Studium keine Zwischenprüfung vorgesehen, muss dies mit einer schriftlichen Erklärung der Ausbildungsstätte belegt werden.
    • Der erste Teil eines Konsekutiv-Studiums ist abgeschlossen und der Kreditnehmer befindet sich in einem postgradualen Diplomstudium oder einem Magister- bzw. Masterstudiengang.

    Bei Schülern müssen für die Inanspruchnahme eines KfW-Bildungskredites folgende Voraussetzungen erfüllt sein:


    • Der Kreditnehmer verfügt über einen Bildungsabschluss oder erlangt ihn mit dem Abschluss der aktuellen Ausbildung.
    • Die Ausbildung wird in Vollzeit durchgeführt.
    • Der Kreditnehmer befindet sich in den letzten 24 Monaten der Ausbildung.

    Der Bildungskredit kann zudem in Anspruch genommen werden, wenn der der Kreditnehmer deutscher Staatsbürger ist oder seinen ständigen Wohnsitz in Deutschland hat. Des Weiteren muss der Kreditnehmer aus einem Mitgliedsstaat der EU stammen oder aufgenommener Flüchtling, heimatlos oder asylberechtigt sein, oder aber mindestens ein deutsches Elternteil oder einen deutschen Ehepartner haben oder vor Beginn der Ausbildung über fünf Jahre in der Bundesrepublik Deutschland erwerbstätig gewesen sein bzw. ein Elternteil haben, das drei Jahre in Deutschland erwerbstätig war.

    Bildungskredit beantragen in wenigen Schritten

    Wer einen Bildungskredit beantragen will, muss sich an das Bundesverwaltungsamt (BVA) wenden. Dort ist sowohl der Bildungskredit-Antrag als auch eine Aufstellung aller erforderlichen Nachweise erhältlich. Anschließend muss der Antrag ausgefüllt, alle Nachweise beigelegt und alles zurück an das Bundesverwaltungsamt gesendet werden. Der Bildungskredit wird mittels eines öffentlich-rechtlichen Leistungsbescheides bewilligt. Anbei erhalten die Antragsteller ein Vertragsangebot der KfW. Der unterschriebene Vertrag muss fristgerecht an die KfW gesandt werden. Mit dem Eingang des Bildungskredit-Vertrages bei der KfW erhält der Kreditnehmer die erste Rate auf sein Konto, das er per Online-Banking führen kann.

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