Jahresüberschuss

Der Begriff Jahresüberschuss stammt aus der Buchführung und bezeichnet dort einen positiven Saldo als Ergebnis der Gewinn- und Verlustrechnung. Somit gibt der Jahresüberschuss an, welchen Gewinn ein Unternehmen in einem Geschäftsjahr erwirtschaftet hat. Der Gegensatz zum Jahresüberschuss – also einen negativen Saldo – wird Jahresfehlbetrag genannt. Zusammenfassend werden Jahresüberschuss und Jahresfehlbetrag als Jahresergebnis bezeichnet.

Inhalts­verzeichnis

    Berechnung des Jahresüberschusses

    Das Jahresergebnis ergibt sich aus der Differenz von sämtlichen Erträgen und Aufwendungen der Abrechnungsperiode. Darin enthalten sind Betriebs- und Finanzergebnis, außerordentliche Erträge und Aufwendungen sowie die Auswirkungen der Steuern vom Ertrag und Einkommen. Wenn die Summe der Erträge höher ist als die Summe der Aufwendungen, handelt es sich um einen Jahresüberschuss, anderenfalls erhält man einen Jahresfehlbetrag. Mit dem Jahresüberschuss lässt sich daher eine Aussage über die Ertragskraft eines Unternehmens treffen. Dabei werden jedoch weder Gewinn- oder Verlustvortrag aus dem Vorjahr noch Entnahmen oder Einstellungen aus oder in offene Rücklagen berücksichtigt. Wäre dies der Fall, würde es sich beim Ergebnis um einen Bilanzgewinn beziehungsweise -verlust handeln. In der Bilanz wird der Jahresüberschuss auf der Position Eigenkapital ausgewiesen.

    Verwendung des Jahresüberschusses

    Handelt es sich bei dem Unternehmen um eine Aktiengesellschaft, kann der Jahresüberschuss entweder zur Thesaurierung oder zur Ausschüttung an Aktionäre oder Gesellschafter verwendet werden. Eine Thesaurierung des Jahresüberschusses bedeutet, dass der Gewinn vom Unternehmen einbehalten wird. Ein Teil des Jahresüberschusses muss in gesetzliche Rücklagen eingestellt werden, sodass sich die Gewinnrücklagen des Unternehmens erhöhen. Der übrige Betrag kann entweder in freiwillige Rücklagen eingestellt werden, als Gewinnvortrag in die Folgeperiode übertragen werden oder an Anteilseigner ausgeschüttet werden. Weiterhin dürfen Vorstand und Aufsichtsrat einer Aktiengesellschaft bis zu 50 Prozent des Jahresüberschusses ohne Zustimmung der Hauptversammlung vorab in andere Gewinnrücklagen einstellen.

    Bereinigter Jahresüberschuss zum besseren Vergleich

    Ein Jahresfehlbetrag kann durch den Gewinnvortrag des Vorjahres oder durch Entnahme aus den Rücklagen abgedeckt und gegebenenfalls in einen Bilanzgewinn umgewandelt werden. So kann trotz negativem Jahresergebnis eine Ausschüttung vorgenommen werden. Das Jahresergebnis kann von einer Kapitalgesellschaft derart beeinflusst werden, dass es beispielsweise durch den Verkauf von Vermögensgegenständen oder die Auflösung stiller Reserven erhöht werden kann. In der Bilanzanalyse können solche Sondereffekte ausgeschlossen werden, indem der bereinigte Jahresüberschuss ermittelt wird. Dadurch werden Jahresüberschüsse verschiedener Abrechnungsperioden eines Unternehmens besser vergleichbar.

    Kunden-Bewertungen

    • 5 / 5
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