Briefgrundschuld

Bei der Briefgrundschuld handelt es sich um eine der beiden Arten von Grundschulden, die im deutschen Gesetz genannt sind. Neben dieser Art gibt es weiterhin noch die Buchgrundschuld.

Inhalts­verzeichnis

    Grundbuchamt erstellt Grundschuldbrief

    Nach der Eintragung der Grundschuld durch das zuständige Grundbuchamt wird bei der Briefgrundschuld ein sogenannter Grundschuldbrief mit Siegel ausgestellt. Doch auch wenn es sich bei der Briefgrundschuld um die gesetzliche Regel handelt, wird sie in der Praxis weitaus seltener angewendet. Dies ist vor allem auf die um rund 25 Prozent höheren Grundbuchkosten für die Erteilung des Briefes zurückzuführen.

    Vor- und Nachteile der Briefgrundschuld

    Ob eine Buchgrundschuld oder eine Briefgrundschuld vorliegt, kann dem jeweiligen Grundbucheintrag entnommen werden. Während bei einer Briefgrundschuld der Eintrag lediglich „Grundschuld“ lautet, heißt es bei einer Buchgrundschuld „Grundschuld ohne Brief“. Der Vorteil der Briefgrundschuld liegt darin, dass kein Grundbucheintrag erfolgen muss, wenn die Grundschuld abgetreten wird. Die Abtretung ist somit weder für Dritte erkennbar noch mit Grundbuchkosten verbunden. Allerdings bringt eine Briefgrundschuld auch einige Nachteile mit sich. So fällt für die Erteilung des Grundschuldbriefes eine um 25 Prozent höhere Gebühr an als bei der Buchgrundschuld. Sollte der Brief verloren gehen, ist ein Aufgebotsverfahren erforderlich, im Zuge dessen der Brief für kraftlos erklärt wird.

    Grundschuld­bestellung und Grundschuld löschen

    Stimmt der Grundstückseigentümer zu, dass das Grundstück beispielsweise zur Absicherung eines Darlehens mit einer Grundschuld belastet wird, handelt es sich um eine Grundschuldbestellung. Mit der Grundschuldbestellung geht auch ein Antrag auf eine Grundbucheintragung der Grundschuld einher. Damit die Grundschuld jedoch eingetragen werden kann, muss der Eigentümer die notariell beurkundete oder öffentlich beglaubigte Bewilligung dem zuständigen Grundbuchamt vorlegen. Um die Grundschuld löschen zu können, ist sowohl der Grundschuldbrief als auch eine beglaubigte Löschungsbewilligung vonseiten des Gläubigers erforderlich. Allein mit der Rückgabe des Briefes ist die Grundschuld nicht zu löschen.

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