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Kreditfähigkeit: Voraussetzung für Gewährung eines Kredits

Kreditfähigkeit bezeichnet die Möglichkeit, einen Kredit aufnehmen zu können bzw. rechtswirksame Darlehens- oder Kreditverträge abzuschließen. Kreditfähigkeit stellt die grundlegende Voraussetzung zur Gewährung eines Kredits dar.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • Kreditfähig sind in der Regel nur unbeschränkt geschäftsfähige, natürliche Personen. Bei juristischen Personen des privaten und öffentlichen Rechts gilt als Voraussetzung für die Kreditfähigkeit die Vertretungsmacht.
  • Bevor ein Kreditvertrag abgeschlossen wird, erfolgt normalerweise eine Überprüfung der Kreditwürdigkeit sowie der Kreditfähigkeit. Kreditfähigkeit von Privatpersonen kann mithilfe eines gültigen amtlichen Ausweises nachgewiesen werden.
  • Kreditfähigkeit von Firmenkunden kann durch die Vorlage eines beglaubigten Auszuges aus einem öffentlichen Register belegt werden. Erst dann kann ein Kredit aufgenommen werden.

Inhalts­verzeichnis

    Unterschiedliche Bedinungen für Kreditfähigkeit

    Je nach Art der Person bestehen Unterschiede hinsichtlich der Bedingungen für Kreditfähigkeit. So muss zwischen natürlichen und juristischen Personen sowie Personengemeinschaften unterschieden werden. Der Begriff Kreditfähigkeit hängt sehr eng mit der Geschäftsfähigkeit zusammen.

    Geschäftsfähige Personen sind kreditfähig

    Voraussetzung für die Kreditfähigkeit natürlicher Personen ist die Geschäftsfähigkeit. Geschäftsfähige Personen sind laut Bürgerlichem Gesetzbuch Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und deren freie Willensbestimmung nicht durch einen Zustand krankhafter Störung der geistigen Tätigkeit beeinflusst wird. Kreditfähig sind in der Regel nur unbeschränkt geschäftsfähige, natürliche Personen. Bei juristischen Personen des privaten und öffentlichen Rechts gilt als Voraussetzung für die Kreditfähigkeit die Vertretungsmacht. Die Kreditfähigkeit von juristischen Personen ist davon abhängig, wie und in welchem Umfang sie laut Satzung, Gesellschaftervertrag oder weiterer Grundsatzdokumente rechtswirksam vertreten wird. Darüber hinaus spielt die Haftungsmasse eine große Rolle für die Kreditfähigkeit juristischer Personen.

    Kreditinstitute überprüfen die Kreditfähigkeit

    Die Kreditfähigkeit dient dazu, dem Kreditgeber zu versichern, dass der Kreditnehmer in der Lage ist, den Kredit zurückzuzahlen. Bevor ein Kreditvertrag abgeschlossen wird, erfolgt normalerweise eine Überprüfung der Kreditwürdigkeit sowie der Kreditfähigkeit. Kreditfähigkeit von Privatpersonen kann mithilfe eines gültigen amtlichen Ausweises nachgewiesen werden. Sollte ein Kredit bei der Bank beantragt werden, bei der der Kreditanwärter bereits Kunde ist, ist keine separate Prüfung der Kreditfähigkeit notwendig, da die Bank schon über die erforderlichen Daten verfügt. Kreditfähigkeit von Firmenkunden kann durch die Vorlage eines beglaubigten Auszuges aus einem öffentlichen Register belegt werden. Erst dann kann ein Kredit aufgenommen werden.

    Geschäftsunfähige und rechtsunfähige Personengemeinschaften sind nicht kreditfähig

    Natürliche Personen, die geschäftsunfähig oder nur eingeschränkt geschäftsfähig sind, benötigen eine Genehmigung ihrer gesetzlichen Vertreter und zusätzlich eine Genehmigung des Vormundschaftsgerichts, um als kreditfähig gelten zu können. Sollten Personengemeinschaften keine Rechtsfähigkeit besitzen, wie zum Beispiel Erbengemeinschaften, ist die Beantragung eines Kredits nur dann möglich, wenn die Mitglieder der Gemeinschaft geschlossen handeln und als Gesamtschuldner für die Tilgung haften.

    Unterschied zur Kreditwürdigkeit

    Die Beurteilung der Kreditwürdigkeit ist im Gegensatz zur Kreditfähigkeit nicht gesetzlich reguliert. Bei der Kreditwürdigkeit liegt es im Ermessen des Kreditinstituts, die wirtschaftliche Situation des Kreditanwärters zu prüfen und zu beurteilen. Als kreditwürdig werden diejenigen Personen betrachtet, die voraussichtlich die vertraglich festgelegten Vereinbarungen erfüllen können. Es wird dabei zwischen persönlicher und wirtschaftlicher bzw. materieller Kreditwürdigkeit unterschieden. Zu der persönlichen Kreditwürdigkeit gehören die Qualifikation, Zuverlässigkeit und die unternehmerischen Fähigkeiten des Kreditanwärters, die die Grundlage für das Vertrauen von Seiten des Kreditgebers bilden. Wirtschaftliche bzw. materielle Kreditwürdigkeit hingegen beruht auf der aktuell und zukünftig gesicherten finanziellen Situation des Kreditanwärters, die sicherstellt, dass das Darlehen problemlos zurückgezahlt werden kann.

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