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Girokonto kündigen: So geht es einfach und schnell

Die Konditionen des alten Girokontos können nicht mehr überzeugen? Die Konkurrenz bietet viel bessere Bedingungen und kostenlose Zusatzleistungen? Dann wird es Zeit, das Girokonto zu kündigen. Hier erfahren Sie, wie die Girokonto-Kündigung problemlos und schnell vonstattengeht.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • In der Regel gibt es bei Girokonten keine Kündigungsfristen. Eine Ausnahme gibt es, wenn die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Bank Vertragslaufzeiten oder Kündigungsfristen definieren.
  • Ab dem Zeitpunkt, da Sie Ihr Girokonto kündigen, werden alle Einzugsermächtigungen und Daueraufträge ungültig bzw. gelöscht.
  • Für die erfolgreiche Kündigung muss die Bank ein handschriftlich unterzeichnetes Kündigungsschreiben erhalten.

Inhalts­verzeichnis

    Warum lohnt es sich, das Girokonto zu kündigen?

    Ein Girokonto ist unverzichtbar für jede Art von Zahlungsverkehr. Das geht soweit, dass der Zentrale Kreditausschuss bereits im Jahr 1995 die Empfehlung ausgesprochen hat, allen Bundesbürgern ein Girokonto auf Wunsch zur Verfügung zu stellen – unabhängig von SCHUFA und Co. Das Girokonto ist unverzichtbar für die Zahlung der Miete, der Krankenkassenbeiträge und vieler anderer Beiträge und Gebühren. Doch unterscheiden sich Girokonten deutlich von Bank zu Bank. Manche Banken verlangen hohe Girokonto-Gebühren, andere setzen den Zinssatz für den Dispo überdurchschnittlich hoch an. Andersherum gibt es bei manchen Banken nicht nur ein kostenloses Girokonto, sondern beispielsweise auch die Kreditkarte oder ein Tagesgeldkonto gebührenfrei dazu. Aus diesen Gründen lohnt es sich für Privatkunden, von Zeit zu Zeit die Girokonto-Angebote zu vergleichen und das für sie beste herauszusuchen. Nach dem Wechsel des Kontos können Kunden das alte Girokonto kündigen. Das ist für Sie als Kunden relativ leicht, wenn Sie einige Punkte dabei beachten.

    Girokonto: Was beachten?

    Ein Girokonto ist der Standard für den nationalen und internationalen Zahlungsverkehr. Beim Vergleich der verschiedenen Angebote sollten Sie folgende Punkte berücksichtigen.

    • Ist die Kontoführung kostenlos ?
    • Wie viel kosten EC-Karteneinsatz und Geld abheben im Ausland?
    • Wo kann ich im Inland Bargeld abheben?
    • Gibt es Zusatzleistungen wie eine kostenlose Kreditkarte , Partnerkarten oder ein Tagesgeldkonto?

    Welche Fristen sind zu beachten, um das Girokonto zu kündigen?

    In der Regel gibt es bei Girokonten keine Kündigungsfristen. Eine Ausnahme gibt es, wenn die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Bank Vertragslaufzeiten oder Kündigungsfristen definieren. Im Unterschied zu anderen Produkten – beispielsweise dem Handyvertrag mit zweijähriger Vertragslaufzeit – sind die Laufzeiten und Kündigungsfristen beim Girokonto durch den Gesetzgeber stark eingeschränkt. So gibt das Bürgerliche Gesetzbuch vor, wie lang die Kündigungsfrist maximal sein darf: einen Monat. Jedoch: Wenn Sie zusätzlich zum Girokonto noch andere Finanzprodukte bei der Bank haben – beispielsweise ein Festgeldkonto , ein Depot oder eine Kreditkarte – können deren Vertragslaufzeiten den möglichen Kündigungstermin verschieben. Auch dient das Girokonto oftmals als Referenzkonto für ein Tagesgeldkonto bei der gleichen Bank.

    • Welche Vorschriften gibt es für die Kündigung des Girokontos?

      Wie in vielen anderen Fällen auch gibt es für die Form der Girokonto-Kündigung bestimmte Vorgaben. Diese sind einerseits vom Gesetzgeber, andererseits durch die AGB der Bank geregelt. Gemeinhin müssen Sie die Schriftform wählen, um das Girokonto zu kündigen. Das bedeutet, dass die Bank ein handschriftlich unterzeichnetes Kündigungsschreiben erhalten muss. Somit ist der Versand per Post oder per Fax möglich. Wenn Sie die schriftliche Kündigung postalisch verschicken, sind Sie mit einem Einschreiben samt Rückschein auf der sicheren Seite. Auch die Anforderung einer schriftlichen Bestätigung der Kündigung ist zu empfehlen. Eine E-Mail genügt nicht, um ein Girokonto zu kündigen. Bei manchen Banken wird auch die Kündigung per Fax nur in Ausnahmefällen oder gar nicht akzeptiert, obwohl das Fax streng genommen den Anforderungen der Schriftform genügt.

    • Wie muss die schriftliche Kündigung aufgebaut sein?

      Neben der Schriftform der Kündigung sind einige weitere Punkte zu beachten, um eventuelle Probleme zu vermeiden. So sollte im förmlichen Kündigungsschreiben unbedingt der genaue Kündigungszeitpunkt genannt werden. Da es bei vielen Girokonten keine Kündigungsfrist gibt, kann die Kündigung ansonsten sofort wirksam werden: Das Konto wird geschlossen und steht für den Zahlungsverkehr mit sofortiger Wirkung nicht mehr zur Verfügung. Daneben ist die Angabe der Kontonummer und (sofern vorhanden) der Kundennummer wichtig bei der Kündigung. Die Adresse und der Name sind nicht ausreichend, um das Girokonto eindeutig zu identifizieren. Viele Banken bieten auf ihren Webseiten Muster für Kündigungsschreiben. Wenn Sie diese Vorlagen nutzen, sparen Sie Zeit. Im Kündigungsschreiben oder in der FAQ der Bank sollten Sie auch Angaben zur EC-Karte finden. Manche Banken fordern, dass mit der Kündigung des Girokontos die dazugehörige EC-Karte zurückgeschickt wird.

    • Wann darf die Bank ein Girokonto kündigen?

      Während Kunden ihr Girokonto jederzeit und ohne Angabe von Gründen kündigen dürfen, hat die Bank nur in begründeten Ausnahmefällen das Recht zur Kündigung des Kontos. Das ist der Fall bei sogenannter Unzumutbarkeit. Als Unzumutbarkeit zählen verschiedene Formen des Missbrauchs, etwa Vertragsverletzungen, Nichtnutzung oder betrügerische Handlungen wie beispielweise Geldwäsche oder falsche Angaben bei Vertragsabschluss.

    • Wie kann ich mein Girokonto kündigen?

      Sie können Ihr Girokonto in der Regel jederzeit kündigen. Banken können in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen jedoch eine Kündigungsfrist setzen. Diese ist gesetzlich auf einen Monat limitiert. Ausnahmen können sich ergeben, wenn Sie auch andere, an das Konto gekoppelte, Finanzprodukte mit vereinbarter Laufzeit bei der gleichen Bank haben. Das Girokonto kündigen Sie mit einem von Hand unterschriebenen Kündigungsschreiben, das das Datum der Kontoauflösung und Ihre neue Kontoverbindung zur Überweisung des Restguthabens enthält.

    • Wie lange dauert es, ein Girokonto zu kündigen?

      Es dauert nicht lange, ein Girokonto zu kündigen. Der Vorgang selbst nimmt nur wenige Werktage in Anspruch. Jedoch sollten Sie nach Eröffnung eines neuen Girokontos das alte für einige Monate bestehen lassen. So können Sie sicher sein, dass Zahlungsempfänger mit Einzugsermächtigung Beträge noch abbuchen können. Vergessen Sie nicht, Ihre neue Kontoverbindung an alle relevanten Stellen (Arbeitgeber, Finanzamt, Vermieter, Versicherungen, Online-Shopping-Portale) zu übermitteln, bevor Sie das alte Girokonto kündigen.

    • Vor der Kündigung unbedingt Girokonto wechseln

      Ab dem Zeitpunkt, da Sie Ihr Girokonto kündigen, werden alle Einzugsermächtigungen und Daueraufträge ungültig bzw. gelöscht. Das bedeutet, dass etwa Ihr Vermieter mit dem Moment der vollzogenen Kündigung die Miete nicht mehr abbuchen kann. Um nicht in Zahlungsverzug zu kommen, sollten Sie darum einige Monate vor Kündigung des Kontos ein neues Girokonto eröffnen . Die Daten des neuen Girokontos sind allen Zahlungsempfängern mit Einzugsermächtigung mitzuteilen, damit diese ihre Abbuchungen entsprechend anpassen können. Auch sollten Sie alle benötigten Daueraufträge fristgerecht auf dem neuen Girokonto einrichten. Vergessen Sie nicht, auch Ihren Arbeitgeber oder andere zahlungspflichtige Stellen über den Wechsel Ihres Girokontos zu informieren. Idealerweise gibt es eine Übergangsphase, in der Sie sowohl das alte als auch das neue Girokonto führen. So gehen Sie sicher, dass einzugsermächtigte Stellen, die die Änderung noch nicht berücksichtigt haben, vom alten Girokonto abbuchen können.

    Für Restguthaben: Neues Konto in Kündigung angeben

    Wie bereits erwähnt, ist es unverzichtbar, ein neues Girokonto zu eröffnen, bevor Sie das alte Konto kündigen. Nicht nur Daueraufträge, Lastschriften und Gehaltseingänge sind ein Argument dafür. Sondern auch das Restguthaben auf Ihrem alten Girokonto. Schließlich sollte Ihre Bank das Restguthaben nicht behalten, sondern an Sie überweisen. Teilen Sie dazu im Kündigungsschreiben auch Ihre neue Kontoverbindung mit, damit das Restguthaben auf Ihr neues Konto überwiesen werden kann. Dies geschieht dann automatisch mit dem Tag der Kontoauflösung. Sollten Sie im Minus sein, so müssen Sie den Kontostand ausgleichen, bevor Sie das Girokonto kündigen können.

    Was passiert mit anderen Finanzprodukten?

    Wenn Sie andere Finanzprodukte bei der gleichen Bank haben und diese unter Umständen an das Girokonto gekoppelt sind, sind die entsprechenden Vertragsbedingungen zu studieren, bevor Sie das Girokonto kündigen. Haben die anderen Finanzprodukte eine vereinbarte Laufzeit, so muss diese berücksichtigt werden. Bei Sparverträgen oder Festgeldkonten geht die vorzeitige Kündigung oftmals mit einem Verfall eines Teils der Zinserträge einher. Auch Kreditkarten, die an das Girokonto gekoppelt sind, müssen zurückgegeben werden, wenn Sie das Girokonto kündigen. Wenn die Kreditkarte oder ein Dispokredit nicht Teil des Girokontovertrags sind, müssen Sie die entsprechenden Produkte gesondert kündigen, denn mit der Auflösung des Kontos verlieren die anderen Verträge nicht automatisch ihre Gültigkeit.

    Kunden-Bewertungen

    • 5 / 5
      Darstellungen sehr übersichtlich. Wechsel hat ganz leicht funktioniert. Jederzeit gerne wieder.
    • 2 / 5
      der anbieter hat sich auch an tag 4 noch nicht gemeldet
    • 5 / 5
      sehr übersichtlich; der Wechsel klappte sehr schnell
    • 4 / 5
      Prompte und schnelle Barbeitung

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