Was darf man am Steuer?

Mit dem Smartphone telefonieren, am Steuer essen, Sex im Auto haben - bist du dir sich als Autofahrer manchmal auch unschlüssig darüber, was eigentlich am Steuer alles verboten bzw. erlaubt ist?

Inhalts­verzeich­nis

    Autoverkehr: Fragen und Antworten

    Weder die allgemeine Gesetzgebung noch die Straßenverkehrsordnung (StVO) sorgt diesbezüglich für vollumfängliche Rechtssicherheit. Oftmals sind die Gesetzestexte dehnbar und interpretierbar. Denn vieles ist zwar erlaubt, aber nur bis es dann tatsächlich kracht. Dann kann es auf einmal teuer werden. Um ein wenig Licht in das Dunkel zu bringen, haben wir für dich einen Fragenkatalog zusammen gestellt und die wichtigsten Fragen im Hinblick auf die rechtliche Einordnung beantwortet.

    Handicap und Autofahren

    Darf ich mit Gips Auto fahren?

    Als Autofahrer darfst du mit einem Gips grundsätzlich ans Steuer. Die StVO untersagt das Fahren mit Gips nämlich nicht ausdrücklich. Stattdessen verweist sie lediglich darauf, dass ein Fahrzeugführer zu jeder Zeit in der Lage sein muss, das Auto selbstständig zu führen. Es ist also deine Entscheidung bzw. dein Verantwortungsbereich. Entscheidend ist dabei, an welcher Körperstelle du den Gips trägst. Klar ist, Autofahren mit einem Gips am rechten Bein oder Fuß schließt sich prinzipiell aus. Mit einem Gips zum Beispiel am linken Unterschenkel wiederum kannst du - zumindest rein theoretisch - ein Auto mit Automatikgetriebe steuern. Auch das Fahren mit eingegipsten Arm ist grundsätzlich möglich. Aber: Wer mit Gips fährt, läuft immer Gefahr bei einem Unfall eine Mitschuld zu erhalten. Die deutschen Gerichte treffen diesbezüglich zwar stets Einzelfallentscheidungen, orientieren sich aber am § 315c StGB. Dabei wird es immer ergebnisorientiert beurteilt, ob du als Fahrer mit Gips in deiner Fahrleistung eingeschränkt bist oder nicht. Rechtlich entscheidend ist dabei, dass du als Fahrer stets beide Hände frei haben musst, um die Fahraufgabe zu meistern. Geht mit einem eingegipsten Körperteil ein Funktionsverlust einher, wird dies oft als Ordnungswidrigkeit bewertet. Wenn durch diesen die Fahrsicherheit beeinträchtigt wird, machst du dich sogar strafbar. Vonseiten der Versicherungen fällt die Antwort auf die Frage, ob man mit Gips Auto fahren darf, ganz deutlich aus: Kein Gipsverband schränke die Bewegungsfreiheit in so geringem Maße ein, dass eine gefahrenfreie Teilnahme am Straßenverkehr gewährleistet werden könne. Aus diesem Grund handelt aus Sicht der Versicherer jeder, der mit Gips Auto fährt, grob fahrlässig. Im Falle eines Verkehrsunfalls könne dem Fahrer deshalb immer eine Mitschuld angelastet werden. Da jede Kfz-Versicherung immer davon ausgeht, dass ein Gips die Fahrtauglichkeit mindert, wird sie bei einem Unfall auch nicht die vollen Kosten übernehmen.

    Darf ich mit Krücken Auto fahren?

    Eine explizite Regelung lässt sich in den gesetzlichen Statuten nicht finden. Aber auch hier kommt der §315c zur Anwendung. Dieser formuliert klar, dass du dich genau dann strafbar machst, wenn du infolge körperlicher oder geistiger Mängel nicht in der Lage bist, ein Auto sicher zu führen. Rein theoretisch kannst du dir vom behandelnden Arzt auch deine volle Fahrtauglichkeit attestieren lassen. Dies wird aber ein schwieriges Unterfangen, da der Arzt dann bei einem Unfall in den möglichen Rechtsstreit involviert wird. Daher wird sich ein Arzt kaum zu einer bindenden Aussage bzw. Bestätigung bezüglich der Fahrtauglichkeit hinreißen lassen.

    Dürfen Gehörlose Auto fahren?

    Gehörlose oder auch ertaubte Menschen können jederzeit den Führerschein machen und dürfen selbstverständlich dann auch Auto fahren. Allerdings gibt es dabei eine Einschränkung zu beachten. Die Gehörlosigkeit bzw. die Beeinträchtigung des Hör-Sinns darf nicht einher gehen mit Gleichgewichtsstörungen.

    Darf ein Einäugiger Auto fahren?

    Wenn du einen PKW fahren möchtest, gibt es seitens der Rechtsprechung keinerlei Einwände. Allerdings musst du bestimmte Auflagen erfüllen. So darf das sehende Auge keine drastischen Sehkraftbeschränkungen aufweisen. Du musst auf dem Auge also gut sehen können; eine Brille ist diesbezüglich erlaubt. Falls du demgegenüber beruflich fahren möchtest, solltest du einen Augenarzt deines Vertrauens konsultieren. Da es hierbei höhere Auflagen zu beachten gibt, benötigst du verschiedene ärztliche Bestätigungen.

    Muss ich mit einer Sehschwäche eine Brille beim Autofahren zwingend tragen?

    Sehen und gesehen werden: Diese Regel gehört zu den wichtigsten im Straßenverkehr. Vielen ist nicht bewusst, dass selbst bereits bei Normalsichtigen die Kontrastempfindlichkeit sowie die Sehschärfe bei Nacht oder in der Dämmerung um die Hälfte abnimmt. Wer zu dieser Tageszeit ohne Brille fährt, handelt grob fahrlässig und geht ein besonders hohes Unfallrisiko ein. Um einen sehbedingten Unfall zu vermeiden, ist gesetzlich eine Sehleistung von mindestens 70 Prozent vorgeschrieben. Wer diese Sehleistung beim Augentest ohne Sehhilfe erreicht, erhält im Führerschein einen entsprechenden Vermerk. Bei einer Polizeikontrolle kann der Verkehrsbeamte aufgrund der auf dem Führerschein vermerkten Schlüsselzahlen feststellen, ob der Pflicht zum Tragen einer Brille nachgekommen wurde. Ist dies nicht der Fall, wird diese Ordnungswidrigkeit mit einem Verwarnungsgeld in Höhe von 25 Euro geahndet.

    Wann darf ich nach einer Augenlaserbehandlung wieder Auto fahren?

    Eine gute Sicht im Straßenverkehr ist auch nach einer Augenlaserkorrektur erforderlich. Um sich erneut hinter das Steuer setzen zu können, fordert der Gesetzgeber je Auge eine Sehschärfe von mindestens 70 Prozent. Patienten erhalten auf Wunsch von der behandelnden Klinik eine Bescheinigung, welche diesen Wert bestätigt und zum Führen des Fahrzeugs ohne Brille berechtigt. Hin und wieder müssen gelaserte Patienten vorübergehend eine Brille tragen, etwa dann, wenn das Auto nachts bewegt wird. Nach der Operation kann der Führerschein ferner dahingehend korrigiert werden, dass der Vermerk zum Fahren mit Brille bei der Kfz-Zulassungsstelle oder beim Bürgeramt gelöscht wird. So kann verhindert werden, dass trotz ausreichender Sicht bei Polizeikontrollen eine Geldstrafe fällig wird.

    Während des Autofahrens erlaubt?

    Darf ich im Auto rauchen?

    Noch ist das Rauchen im Auto Privatsache. Vom Gesetzgeber bzw. der Straßenverkehrsordnung her ist das Rauchen im Auto bzw. während der Fahrt jedenfalls nicht untersagt. Allerdings erfordert laut Straßenverkehrsordnung die Teilnahme am Straßenverkehr gegenseitige Rücksicht und ständige Vorsicht. Suchst du zum Beispiel eine heruntergefallene Zigarette und wirst dabei in einen Auffahrunfall verwickelt, wirst du in der Regel sowohl bei einem Rechtsstreit als auch im Hinblick auf den Versicherungsschaden schlechte Karten haben; in einem solchen Fall haftet nämlich keine Versicherung. Außerdem solltest du es vermeiden, eine brennende Kippe aus dem Fenster zu werfen. Wirst du dabei erwischt, kannst du mit einem saftigen Bußgeld rechnen. Bricht durch die Kippe ein Feuer aus, musst du dich sogar für eine Straftat verantworten. Achte auch auf deine Beifahrer: Ein verqualmtes Auto ist für Kinder sicher nicht gesund!

    Darf ich während der Fahrt essen und trinken?

    Das darfst du; es gibt kein Gesetz, dass dir das Essen und Trinken auch während der Fahrt verbietet. Allerdings solltest du als Fahrer darauf verzichten, zum Beispiel Schweinebraten mit Messer und Gabel zu verzehren. Aber auch hier gilt: Bist du abgelenkt bzw. unaufmerksam und es kommt zu einem Unfall, machst du dich mindestens mitschuldig. Daher musst du auch beim Essen und Trinken stets vorsichtig sein und den Verkehr im Auge behalten. Dann spricht im Grunde genommen nichts dagegen, zwischendurch einen Schokoriegel zu essen oder einen Schluck zu trinken. Ist ein Beifahrer an Bord, sollte dieser dem Fahrer Speis und Trank reichen. Kurios: Es ist noch nicht einmal gesetzlich verboten, am Steuer alkoholische Getränke zu trinken. Es dürfen nur nicht die festgesetzten Grenzwerte von 0,5 Promille respektive von 0,3 Promille (zuzüglich Ausfallerscheinungen) überschritten werden. Allerdings sollte jedem Autofahrer klar sein, dass der Sitz hinter dem Steuer sicherlich nicht die geeignete Location für den Konsum von Alkohol darstellt. Außerdem gilt auch bei nur geringen Mengen Alkohol, die hinter dem Steuer getrunken werden: Kommt es zu einem Unfall, musst du dann damit rechnen, dass du eine Mitschuld trägst.

    Wie viel Promille darf ich haben?

    Wer unter Alkoholeinfluss mit seinem Auto oder Fahrrad am Straßenverkehr teilnimmt, muss mitunter mit hohen Geldstrafen rechnen, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Aber wie viel Promille darf man am Steuer überhaupt haben? Die Alkoholfahrt gilt generell als Ordnungswidrigkeit, wenn der Fahrer entweder mehr als 0,25 Milligramm pro Liter Alkohol im Atem hatoder sein Blut einen Alkoholgehalt von mehr als 0,5 Promille aufweist. Handelt es sich bei dem Fahrer um einen Ersttäter, kostet ihn die Trunkenheitsfahrt 250 Euro und einen Monat Fahrverbot . Bei einer Wiederholungstat steigt die Strafe auf 500 Euro und drei Monate Fahrverbot und bei jeder weiteren Fahrt unter Alkoholeinfluss werden zusätzlich zu den drei Monaten Fahrverbot jeweils 750 Euro fällig. Darüber hinaus kann eine Alkoholfahrt aber auch als Straftat angesehen werden. Wie viel Promille Alkohol im Blut man haben darf, um ohne Strafe davonzukommen, hängt dabei immer von den jeweiligen Umständen ab. So kann schon die Fahrt mit 0,1 Promille Alkohol im Blut eine hohe Strafe mit sich bringen, wenn es aufgrund dieser Fahrlässigkeit zu Auffälligkeiten oder einem Unfall im Straßenverkehr kommt. Alkoholkonsum am Steuer zählt zu den häufigsten Unfallursachen. Wer auf die Frage „Wie viel Promille darf man im Straßenverkehr haben?“ keine hinreichende Antwort weiß, sollte lieber auf Nummer sicher gehen und nach dem Genuss von Alkohol die Hände vom Steuer lassen. Eine Möglichkeit, um dennoch kostengünstig und ohne die Abhängigkeit von Bus und Bahn schnell nach Hause oder an einen anderen Ort zu kommen, ist z. B. die Taxi-Sharing-App fürs Smartphone. In Zusammenarbeit mit örtlichen Taxizentralen verbindet der Mobilitätsservice verschiedener Anbieter inzwischen die individuellen Fahrtwünsche einzelner Nutzer zu Sammelfahrten. Dazu gibt der Fahrgast einfach seine Daten in die App auf seinem Smartphone ein und erhält in Minutenschnelle Angebote für ein Taxi-Sharing mit anderen Nutzern, die eine ähnliche Fahrtroute angefragt haben.

    Darf ich laut Musik hören während der Fahrt?

    Im Grunde genommen darfst du im Auto so laut Musik hören wie du möchtest. Laut StVG musst du als Fahrer aber sicherstellen, dass du trotz der Musik in der Lage bist, sämtliche relevante Umgebungsgeräusche wie etwa die Martinshörner der Polizei, Feuerwehr und Rettungswagen sowie das Hupen anderer Verkehrsteilnehmer zu hören. Drehst du die Musik so laut, dass du diese Umgebungsgeräusche aber nicht mehr wahrnimmst, riskierst du bei einer Unfallbeteiligung für den Schaden zur Verantwortung gezogen bzw. haftbar gemacht zu werden.

    Darf ich mit Kopfhörern Auto fahren?

    Mit Kopfhörern Auto fahren, ist ebenfalls nicht verboten. Sofern es dich nicht nachhaltig vom Straßenverkehr ablenkt. Daher solltest du besser keine laute Musik hören. Denn in der StVO ist diesbezüglich eine deutliche Einschränkung formuliert. Demnach ist zwar das Tragen von Kopfhörern erlaubt, aber dein Gehör darf unter keinen Umständen stark beeinträchtigt werden. Lautes Musikhören über Kopfhörer gefährdet nämlich die Verkehrssicherheit. Wenn du zum Beispiel das Martinshorn von Rettungsfahrzeugen bzw. der Polizei oder auch das Hupen anderer Fahrzeuge überhörst, musst du bei einem Unfall auf jeden Fall mit einem Bußgeld rechnen. Zudem wird die Versicherung eines etwaigen Unfallgegners in der Regel einen Rechtsstreit in Bezug auf die Kopfhörer mit dir führen.

    Darf ich telefonieren, wenn ich vor einer roten Ampel warten muss?

    Sofern der Wagen steht und zudem der Motor nicht läuft, darfst du an einer roten Ampel telefonieren; sogar ohne das Nutzen einer Freisprecheinrichtung. Das Oberlandgericht Hamm hat Mitte 2014 diesbezüglich entschieden, dass dies auch für Autos gilt, die mit einer Start-Stop-Automatik ausgestattet sind. Sobald ein Fahrzeug dieser Art den Motor an einer roten Ampel automatisch ausschaltet, darfst du als Fahrer dein Smartphone in die Hand nehmen und telefonieren. Diese Erlaubnis endet, sobald der Motor wieder anspringt und du losfährst. Was du sonst noch mit Handy am Steuer zu beachten hast, erfährst du hier .

    Darf ich mein Handy als Autofahrer während der Fahrt nutzen?

    Wenn du telefonieren möchtest, musst du grundsätzlich eine Freisprecheinrichtung nutzen. Mit dem Handy in der Hand Auto zu fahren, ist ausdrücklich vom Gesetzgeber untersagt. Das ist klar, danach wird es aber ein wenig kompliziert und komplex. Du darfst als Autofahrer nämlich kein Handy bzw. Smartphone in der Hand halten, darfst aber dennoch darauf tippen - sofern du es in einer fest montierten Halterung stecken hast. Sitzt du am Steuer und nimmst das Handy in die Hand, drohen dir mindestens ein Punkt in der Flensburger Sünderkartei sowie 60 Euro Bußgeld. Allerdings darfst du das Display während der Fahrt dann auch bedienen. Der § 23 der StVO verbietet zwar ausdrücklich die Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt, wenn du es halten musst. Ist das Telefon aber auf dem Armaturenbrett in einer Halteschale untergebracht, greift dieser Paragraph nicht. Allerdings drfst du keinesfalls dann bedenkenlos auf deinem Display herumtippen. Dies würde dich zu sehr ablenken; kommt es dann zu einem Unfall - eventuell sogar mit Verletzten - machst du dich gegebenenfalls sogar der fahrlässigen Körperverletzung schuldig.

    Modifikationen am Auto

    Darf ich die Scheiben vorne tönen?

    Im Tuningsegment ist die Tönung der Autoscheiben beliebt. Hiervon betroffen sind insbesondere die hinteren Scheiben, die auf diese Weise auch einen Blend- und Sonnenschutz bieten. Doch nicht alles was möglich ist, wird vom Gesetzgeber auch erlaubt. Zu etwaigen Änderungen an den Autoscheiben besagt § 40 Absatz 1 der Straßenverkehrsordnung, dass die Scheiben aus Sicherheitsglas bestehen und klar, lichtdurchlässig sowie verzerrungsfrei sein müssen. Aus diesem Grund ist das Tönen der vorderen Scheiben zumeist unzulässig. Demnach muss sich das Scheibentuning auf die Heckscheibe sowie die hinteren Seitenscheiben beschränken. Werden Windschutzscheibe oder vordere Seitenscheiben getönt, droht eine Geldstrafe in Höhe von 10 Euro aufgrund Fahrens bei eingeschränkter Sicht.

    Darf ich in meinem Auto so viel Deko bzw. Accessoires anbringen, wie ich möchte?

    Die Rechtslage ist in diesem Fall ähnlich gelagert wie die gesetzlichen Vorschriften bei vereisten Scheiben. Du musst daher auch in diesem Fall dafür sorgen, dass du grundsätzlich freie Sicht sowohl nach vorne durch die Frontscheibe als auch auf die beiden Außenspiegel hast. Solange diese Prämisse erfüllt ist, kannst du ohne Einschränkungen Accessoires und Deko in deinem Auto platzieren. Die hinteren Fenster und die Heckscheibe musst du dann nicht frei halten. Allerdings sieht die StVO diesbezüglich vor, dass du nichts im Innenraum aufhängen bzw. platzieren darfst, was dich als Fahrer während der Fahrt vom Straßenverkehr und vom Fahren an sich ablenkt. Zudem dürfen bei einem möglichen Unfall andere Fahrzeuginsassen von der im Innenraum befindlichen Deko keinesfalls gefährdet werden.

    Darf ich Dashcam-Aufnahmen vor Gericht als Beweismittel verwenden?

    Bis vor kurzem waren Dashcams, also kleine Kameras an der Windschutzscheibe, nur selten als Beweismittel vor Gericht zugelassen. Durch das Urteil des Oberlandesgerichts Stuttgart am 18. Mai 2016 (4 Ss 543/15) kann sich dies nun ändern. Demzufolge wäre es in Zukunft möglich, in manchen Verfahren auf ein solches Hilfsmittel zurückzugreifen. Im konkreten Fall hat eine Dashcam das Überfahren einer roten Ampel aufgezeichnet. Offen blieb aber die Frage, ob und wie das Nutzen dieser kleinen Kamera gegen § 6 des Bundesdatenschutzgesetzes verstößt. Was solltest du nun wissen? Der Paragraph verbietet nicht, Aufnahmen einer Dashcam vor Gericht zu verwenden – auch wenn ein (möglicher) Verstoß gegen den Paragraphen selbst vorliegt. Allerdings können solche Aufzeichnungen die allgemeinen Persönlichkeitsrechte des Einzelnen verletzen. Gerichte müssen hier in Zukunft beurteilen, was schwerer wiegt – der Schutz der Privatsphäre oder die Verfolgung von Verkehrsverstößen. Im konkreten Fall standen jedoch der Verkehrshergang und die Identifizierung des Nummernschilds im Vordergrund – eine Verletzung der Privatsphäre lag also nicht vor. Einen Punkt solltest du zudem noch berücksichtigen: Bußgeldbehörden können im Vorfeld selbst prüfen, ob Aufnahmen einer Dashcam als Beweismittel zulässig sind.

    Kinder im Auto

    Wie lange benötigt mein Kind einen Kindersitz oder eine Sitzerhöhung?

    Laut entsprechendem Gesetz darf ein Kind im Auto auch ohne Sitzerhöhung oder gar Kindersitz mitfahren, sobald es eine Größe von mindestens 1,50 Meter erreicht hat oder das zwölfte Lebensjahr vollendet hat. Diese Größe ist explizit bestimmt worden, da ab dieser Mindestgröße die Sicherheitsgurte so am Körper einer Person bzw. des Kindes entlanggeführt werden können, dass der Gurt nicht den Hals abschnürt und die Sicherheit des Kindes während der Autofahrt oder zum Beispiel auch bei einem plötzlichen Bremsmanöver grundsätzlich gewährleistet ist. Ist dein Kind bereits zwölf Jahre alt, hat aber noch nicht das diesbezügliche Mindestmaß von 1,50 Metern erreicht, sollten du - ungeachtet des Alters - trotzdem weiterhin eine Sitzerhöhung nutzen. So gewährleistest du den verletzungsfreien Verlauf des Gurtbandes und dein Kind fährt sicherer. Auch in diesem Fall gilt dann die freie Platzwahl.

    Ab wann darf mein Kind im Auto vorne sitzen?

    Zwar sind für Kinder die hinteren Sitze die sichersten Plätze in einem Auto, aber trotzdem dürfen Kinder prinzipiell auch vorne sitzen. Bis die Kinder ihr 12. Lebensjahr vollendet haben oder die Mindestgröße von 1,50 Meter erreicht haben, müssen sie allerdings in jedem Fall mit einem geeigneten sowie zugelassenen Kindersitz - gilt sowohl für Rücksitzbank als auch für den Beifahrersitz - gesichert werden.

    Verhalten am Steuer

    Darf ich freihändig fahren?

    Freihändiges Fahren bzw. das Entfernen beider Hände vom Steuer wird in keinem Gesetz der Bundesrepublik Deutschland explizit erwähnt. Somit ist das freihändige Fahren auch nicht verboten - ganz im Gegensatz übrigens zu freihändigem Radfahren, das in der Straßenverkehrsordnung ausdrücklich untersagt ist. Trotzdem solltest du als Autofahrer die Hände beim Steuern aber nicht einfach in den Schoß legen. Denn die Erfahrung hat gezeigt, dass es im Falle eines Unfalls zu rechtlichen Problemen kommen kann, wenn du die Hände nicht am Steuer hattest.

    Darf ich im Auto schlafen?

    Wenn die Müdigkeit einen einholt und das Geld für ein Hotelzimmer zu schade ist, schlafen viele im Auto. Nach der Straßenverkehrsordnung ist es unproblematisch, wenn du es dir über die Nacht im Auto gemütlich machst. Denn ein Verbot existiert nicht. Aus verkehrsrechtlicher Sicht ist das Übernachten im Auto also erlaubt, solange du dabei nicht ohne Erlaubnis auf einem Privatgrundstück stehst. Selbstverständlich musst du dabei das Halteverbot beachten und in Parkbewirtschaftungszonen ein Ticket ziehen.

    Darf ich Sex im Auto haben?

    Während der Fahrt natürlich nicht. Ansonsten musst du vom rechtlichen Standpunkt her auf ein Vergnügen dieser Art nicht verzichten. Steht dein Auto auf einem einsamen Parkplatz und hast zudem beispielsweise die Scheiben zusätzlich verhangen, sind sexuelle Handlungen im Auto nicht strafbar. Denn hier sind Vorkehrungen getroffen worden, um das Merkmal der Öffentlichkeit von vorne herein auszuschließen. Hast du demgegenüber Sex im Auto und andere können es ungehindert sehen, musst du immer mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Grundlage bildet hier der § 183a im Strafgesetzbuch, der ein Verhalten dieser Art als Erregung öffentlichen Ärgernisses definiert. Dann musst du mit einer Geldstrafe oder sogar mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr rechnen.

    Darf ich nackt Auto fahren?

    Oder ist es erlaubt, oben ohne Auto zu fahren? Ja, sagen die Juristen: Das ist erlaubt. Der Deutsche Anwaltverein macht diesbezüglich deutlich, dass es in diesem Fall keinerlei rechtlichen Unterschied zu nackten Fußgängern gibt. Allerdings kannst du einer Ordnungswidrigkeit bezichtigt werden. Stört sich ein Passant oder auch ein anderer Autofahrer nämlich an dem Anblick eines nackten Autofahrers, droht ein teilweise empfindliches Bußgeld bis zu maximal 1000 Euro. Zudem solltest du auch hier prinzipiell die Einschränkung berücksichtigen, dass du trotz Nacktheit stets in der Lage sein musst, dein Auto sicher zu beherrschen.

    Darf ich barfuß bzw. ohne Schuhe Auto fahren?

    Vor allem im Sommer, wenn das Thermometer recht warme Temperaturen anzeigt, würde sich so mancher Autofahrer gerne von seinem Schuhwerk trennen. Einigen sind auch Flip Flops zu viel, weshalb sie am liebsten barfuß auf die Pedale drücken würden. Grundsätzlich gilt, dass ein Autofahrer immer in der Lage sein muss, sein Fahrzeug sicher zu beherrschen. Allerdings verbietet hierzulande kein Gesetz nackte Füße für private Pkw-Besitzer. Diese Frage wurde übrigens bereits von einem hohen Gericht entschieden. So urteilte das Oberlandesgericht in Celle im Jahr 2010: wer barfuß ein Auto lenkt, begeht keine Ordnungswidrigkeit (Az.: 322S s46/07). Für sonstige Kleidung gilt dasselbe. Denn es gibt kein dediziertes Verbot, nackt mit dem Pkw auf der Straße zu fahren. Allerdings droht barfuß fahrenden Pkw-Besitzern eine Mithaftung im Falle eines Unfalls. Nach einem Urteil des Bamberger Oberlandesgerichts kann nämlich dadurch die Sorgfaltspflicht verletzt werden (Az.: 2 Ss OWI 577/06).

    Darf ich als Beifahrer die Füße aus dem Auto halten?

    Es gibt in Deutschland keine gesetzliche Vorschrift, die dem Beifahrer untersagt, die Beine hochzulegen und die Füße aus dem Seitenfenster zu halten. Trotzdem aber kann dir das bei einem Unfall negativ ausgelegt werden. Passiert nämlich etwas, wird ein solches Verhalten von Polizei, Unfallgegner und letztendlich auch Gericht gerne als ein fahrlässiges Verhalten interpretiert bzw. ausgelegt. Prinzipiell ist es aber auch keine ungefährliche Aktion. Kommt es tatsächlich zu einem Unfall, kann sich der Beifahrer weitaus heftiger verletzen, als wenn er eine normale Sitzposition eingenommen hätte.

    Darf ich verkleidet oder verschleiert Auto fahren?

    Gerade zum Karneval und an Halloween möchten Jecken, Narren sowie Fans des Horror-Genres in ihren Kostümen Auto fahren. Die Straßenverkehrsordnung untersagt dies zwar nicht grundsätzlich. Allerdings legt diese auch fest, dass durch die Verkleidung weder der Autofahrer selbst, noch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden dürfen. Denn werden Bewegungsfreiheit, Gehör oder Sicht durch Masken und unhandliche, starre Kostüme eingeschränkt, erhöht sich die Unfallgefahr. Darüber hinaus wird das Tragen einer Maske während der Fahrt seitens der Polizei mit einem Bußgeld von mindestens 10 Euro bestraft. Außerdem droht Ärger mit der Kfz-Versicherung, die genauer nachfragen wird. Liegt grobe Fahrlässigkeit vor, kann sogar der Verlust des Kaskoschutzes drohen. Eine einfache Pappnase, Perücke oder ein Piratenhut werden die Ordnungshüter zwar nicht beanstanden. Dennoch ist es besser, während der Fahrt Masken, lustige Brillen und unpraktische Clown-Kostüme abzulegen.

    Verhalten auf der Straße

    Spätestens wenn die Tage durch dauerhaft kalten Niederschlag und Bodenfrost gekennzeichnet sind, wird es Zeit, das eigene Gefährt für die kalte Jahreszeit fit zu machen. Dazu gehört es eben auch, Sommer- gegen Winterreifen auszutauschen. Das Wetter oder die Jahreszeit sind jedoch nicht entscheidend für die Winterreifenpflicht. Erst winterliche Straßenverhältnisse, wie etwa Schnee oder Glatteis, machen Winterreifen zur absoluten Pflicht. Dies macht es nicht gerade einfach, den richtigen Zeitpunkt für den Wechsel der Sommerreifen zu finden. Der ADAC empfiehlt hier die sogenannte O-bis-O-Regel. Danach werden die Winterreifen von Oktober bis zum ersten Wochenende nach Ostern als erforderlich angesehen. Wenn du hiernach gehst, musst du nicht laufend auf den Wetterbericht achten. Nimm die Winterreifenpflicht nicht auf die leichte Schulter. Denn die falsche Bereifung kann dich neben einem Bußgeld von 60 Euro auch einen Punkt im Flensburger Fahreignungsregister kosten.

    Darf ich mit verschiedenen Reifen fahren?

    Können Winter- und Sommerreifen gemischt werden? Oder dürfen diverse Reifenfabrikate mit verschiedenen Profilbildern am Auto montiert werden, wenn etwa durch Beschädigung oder Verschleiß lediglich ein Reifen ausgetauscht werden muss? Der Gesetzgeber versteht unter einer "Mischbereifung" die Kombination von Diagonal- und Radialreifen, die unzulässig ist. Darüber hinaus muss die montierte Reifengröße hinten wie vorne mit den Angaben in den Fahrzeugpapieren übereinstimmen. Die Nutzung von Reifen unterschiedlicher Hersteller oder Modellbezeichnung oder die Kombination von Run Flat-Reifen mit Standard-Reifen ist gestattet. Auch Reifen mit uneinheitlicher Profiltiefe dürfen verwendet werden, sofern die Mindestprofiltiefe von 1,6 mm eingehalten wird. Sommer- mit Winterreifen zu mischen ist rechtlich nur dann zu beanstanden, wenn die Straßenverhältnisse ausschließlich zu Winterreifen anraten. Der ADAC empfiehlt, Reifen mit gleicher Profilgestaltung, Profiltiefe und Gummimischung zu verwenden. Andernfalls könnte die Fahrstabilität negativ beeinflusst werden.

    Darf ich mit Nebelschlussleuchten und -scheinwerfern fahren?

    Um sehen und gesehen zu werden, ist das Licht am Auto ausschlaggebend. Nebel erschwert die Sicht allerdings teils erheblich. Deshalb sind Fahrzeuge auch mit Nebelschlussleuchten ausgestattet, welche die Sichtweite verbessern. Im Vergleich zu anderen Rücklichtern ist die Nebelschlussleuchte bis zu 30 Mal heller. Weil Nachfahrende bei guten Sichtverhältnissen somit geblendet werden könnten, gelten für ihre Benutzung strenge Regeln. Einschalten darfst du die Nebelschlussleuchte nur bei einer Sicht unter 50 Metern. Dies ist in etwa genau der Abstand, den die Leitpfosten voneinander aufweisen. Im Gegensatz zur Nebelschlussleuchte dürfen die vorderen Nebelscheinwerfer nicht nur bei Nebel, sondern etwa auch bei Schneefall oder starkem Regen eingeschaltet werden. Keinesfalls dürfen die Nebelscheinwerfer jedoch als Ersatz für das Abblendlicht oder das normale Tagfahrlicht eingesetzt werden. Die nicht vorschriftsmäßige Nutzung der Nebelscheinwerfer oder der Nebelschlussleuchte kann mit einer Geldstrafe von mindestens 20 Euro geahndet werden.

    Darf ich mit offener Heckklappe fahren?

    Müssen Fahrräder, Umzugskartons etc. im Kofferraum transportiert werden, bleibt die Heckklappe nicht selten offen. Ob dies erlaubt ist, hängt vom jeweiligen Fahrzeug ab. Nicht gestattet ist eine offene Heckklappe dann, wenn dadurch das Erkennen des hinteren Nummernschilds unmöglich wird. Ist dies nicht der Fall und ragen Gegenstände aus dem Kofferraum heraus, ist zudem § 22 StVO einzuhalten. Danach muss die Ladung, sofern sie über 1 Meter nach hinten heraussteht, mit einer roten Fahne gekennzeichnet sein. Dabei hängt die Fahne nur dann korrekt, wenn sie sich maximal 1,5 Meter über der Fahrbahn befindet.

    Muss ich auf einer dreispurigen Autobahn stets rechts fahren?

    Zahlreiche Autofahrer ärgern sich, wenn auf dreispurigen Autobahnen die mittlere Spur besetzt wird - obwohl rechts alles frei ist. Dies ist für den Gesetzgeber verständlich, weshalb in Deutschland auch das Rechtsfahrgebot gilt. Dies bedeutet, dass auf Autobahnen grundsätzlich rechts gefahren werden muss. Außerorts sowie innerorts sollen sich hierdurch Zusammenstöße verhindern und ein fließender Verkehr gewährleisten lassen. Verankert ist diese Regelung in § 2 Abs. 2 der Straßenverkehrsordnung (StVO). Allerdings kennt das Verkehrsrecht auch Ausnahmen. So darf die mittlere Spur durchgängig befahren werden, wenn rechts nur "hin und wieder" Fahrzeuge fahren. Diese Lockerung soll ein Schlangenlinienfahren sowie die Zahl gefährlicher Spurwechsel verringern. Auch bei stockendem Verkehr kann frei zwischen den Spuren gewechselt werden. Wer das Rechtsfahrgebot nicht einhält und hierbei andere gefährdet, kann mit einem Bußgeld von 80 Euro sowie 1 Punkt im Flensburger Zentralverkehrsregister bestraft werden.

    Darf ich mit dem Motorrad im Stau überholen?

    Das hast du sicherlich schon öfter erlebt: Kaum bildet sich ein Stau, schon nutzen Motorradfahrer die Spur zwischen den Autos, um in der Mitte zu überholen. Klar kann das lange Anstehen im Stau an den Nerven zerren. Doch rechtfertigt dies das Überholen zwischen den einzelnen Fahrbahnen? Aus juristischer Sicht ist dieser Sachverhalt klar geregelt. Demnach dürfen Motorradfahrer gleich aus mehreren Gründen nicht mittig überholen. Zum einen ist es grundsätzlich verboten, sich zwischen zwei Fahrbahnen zu schlängeln, was beim Überholen zwischen zwei Autoreihen der Fall wäre. Hinzu kommt, dass beim Überholen ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern zu jeder Seite einzuhalten ist. Zwar genügt bei mehrspurigen Fahrbahnen wie der Autobahn bereits ein Meter. Doch auch das ist in Anbetracht der Stau-Situation, in welcher sich ein Motorradfahrer wiederfindet, nur schwer einzuhalten. Überholt das Zweirad in der Mitte, verstößt der Fahrer zudem gegen das allgemeine Verbot, rechts zu überholen. Beim Fahren innerhalb geschlossener Ortschaften gibt es hierzu zwar Ausnahmen. Die ständige Rechtsprechung ist sich allerdings einig, dass beim Durchschlängeln zwischen den Autokolonnen kaum alle Regeln korrekt befolgt werden können.

    Verschiedene rechtliche Sachlagen

    Darf ich mit vereisten Scheiben fahren?

    Nein, du darfst nicht mit vereisten Scheiben losfahren. Es reicht auch nicht, wenn du dir ein kleines Guckloch freigelegt hast. Die Frontscheibe muss grundsätzlich vollständig vom Eis befreit werden; zudem musst du freie Sicht auf die beiden Außenspiegel haben. Sind zwei freie Außenspiegel vorhanden, musst du die hinteren Seitenscheiben sowie die Heckscheibe von der gesetzlichen Regelung her nicht freikratzen. Aus Gründen der eigenen Sicherheit ist dies aber dennoch äußerst empfehlenswert.

    Darf ich auf meinem eigenen Grundstück das Auto waschen?

    Früher war es recht geläufig, Autobesitzer bei der allwöchentlichen Autowäsche vor den eigenen Grundstücken zu beobachten. Dieses Bild ist allerdings recht selten geworden. Und dies hat auch einen einfachen Grund: Das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) verbietet es, potenziell gefährliche Stoffe in Gewässer einzuführen. Durch dieses Gesetzt soll einer Wasserverschmutzung vorgebeugt werden. § 48 WHG erlaubt das Einleiten von Stoffen in das Grundwasser nur dann, wenn keine nachteilige Veränderung der Wasserbeschaffenheit zu befürchten ist. Es bleibt allerdings jeder Gemeinde selbst überlassen, wie sie dieses Gesetz umsetzt. Entscheidend ist nur, dass das Grundwasser so weit wie möglich ungetrübt bleibt. Du musst also bei der Autowäsche auf einem Privatgrundstück ausschließen können, dass das anfallende Schmutzwasser in den Boden sickert. Da dies kaum möglich ist, ist die Autowäsche vor allem auf unbefestigtem Boden (z.B. Rasen-/Schotterflächen) verboten. Je nach Bundesland drohen Strafen von bis zu 100.000 Euro.

    Darf ich den Motor laufen lassen?

    Viele Autobesitzer lassen vor allem in der kalten Jahreszeit schon mal den Motor warm laufen, während sie die Scheiben vom Eis befreien oder das Garagentor schließen. Doch droht Ungemach, wenn eine Polizeistreife den Ort des Geschehens erreicht? Auszuschließen ist das nicht. Denn ohne entsprechenden Grund dürfen Motoren keinesfalls im Standbetrieb laufen, so die Straßenverkehrsordnung und diverse Landes-Immissionsschutzgesetze. Einerseits muss sich jeder so verhalten, dass schädliche Umwelteinwirkungen vermieden werden. Ferner gilt vor allem in der Nachtzeit sowie an Sonn- und Feiertagen, dass kein Lärm verursacht werden darf, durch den jemand in seiner Ruhe gestört wird. Eine unnötige Abgas- und Lärmbelästigung kann durch das Ordnungsamt mit einem Bußgeld von 10 Euro bestraft werden.

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