Unversicherter Fahrer – Unfall kann teuer werden

Wer sein Auto an eine andere Person verleiht, sollte diese auch mit in die Police des Wagens aufnehmen, ansonsten gilt sie als unversicherter Fahrer. Unfall und andere Schadensszenarien sind dadurch abgedeckt, so ein Hinweis der Experten vom Vergleichsportal TopTarif.de. Versicherungsexperte Jonathan Mann weiß, dass auch ein lediglich spontanes Ausleihen des Autos an einen unversicherten Fahrer bei Unfall kostspielige Folgen für Versicherungsnehmer und den nicht gemeldeten Fahrzeugführer haben kann. Was viele Autofahrer nicht wissen: Das Versicherungsvertragsgesetz verpflichtet den Versicherer in einem solchen Fall nicht zur Schadenregulierung. Er muss weder den Schaden am Auto des Versicherungsnehmers noch den am Fahrzeug des Unfallgegners regulieren.

Das wichtigste zusammen­gefasst

  • Verleiht man sein Auto an einen unversicherten Fahrer und verursacht dieser einen Unfall, so kann es für alle Beteiligten teuer werden!
  • Auch wenn das Auto nur sporadisch verliehen wurde und es zu einem Unfall kommt, ist die Versicherung nicht verpflichtet den Schaden zu begleichen!
  • Allerdings übernehmen die meisten Versicherungen die entstandenen Kosten meist aus Kulanz, beteiligen aber in manchen Fällen die Kunden an den Kosten!

Inhalts­verzeich­nis

    Kunden werden an Kosten beteiligt

    Die Wirklichkeit sieht freundlicher aus, als es das Gesetz vorschreibt. Verursacht ein unversicherter Fahrer einen Unfall, so übernehmen häufig die Versicherer den finanziellen Schaden aus Kulanz trotzdem. Nichtsdestotrotz dürfen die Versicherungsgesellschaften den eigenen Kunden indirekt an den entstandenen Kosten beteiligen. Wer wissen möchte, wie seine Versicherung mit unversicherten Fahrern bei einem Unfall umgeht, sollte in den jeweiligen Tarifbedingungen seiner Police nachschauen.

    Versicherungserweiterung oft unbürokratisch

    Versicherungsexperte Mann rät dazu, regelmäßig den bei Vertragsabschluss angegebenen Fahrerkreis zu überprüfen und im Bedarfsfall rechtzeitig anzupassen. Es sei besonders wichtig, die gemachten Angaben tatsächlich auch einzuhalten. Nur so genießen Verbraucher im Falle der Fälle auch Versicherungsschutz. Wenn das Auto trotzdem einmal an einen nicht eingetragenen Fahrer verliehen werden soll, der nicht dauerhaft in der Police erfasst ist, muss der Kunde seine Versicherung unbedingt darüber informieren. Viele Versicherer ermöglichen ihren Kunden eine unbürokratische und schnelle Hilfe, sofern das Fahrzeug nicht regelmäßig verliehen wird.

    Bei Unfall sind Regressforderungen möglich

    Kommt es durch einen unversicherten Fahrer zum Unfall, geht die Versicherungsgesellschaft in der Regel genauso vor, wie es generell bei Schadensfällen üblich ist: Sie stuft die Schadensfreiheitsklasse herab, was wiederum den Beitrag erhöht. Zudem wird eine eventuell vereinbarte Kasko-Selbstbeteiligung eingefordert. In diesem besonderen Fall erheben die Versicherer häufig eine Vertragsstrafe in Form einer einmaligen Geschäftsgebühr. Ein Alternativverfahren ist es, dass der Versicherungsnehmer den für den nicht eingetragenen Fahrer eingesparten Differenzbetrag nachzahlt. Hierbei sind ein oder zwei Jahre Beitragszeit üblich. Neben dem Kunden selbst können die Versicherer den eigentlichen Schadenverursacher in Regress nehmen und Ansprüche gegen ihn geltend machen. Trotzdem gibt es Ausnahmen für unversicherte Fahrer, nämlich in Notfällen, wenn Gefahr in Verzug ist oder in vergleichbaren Situationen. Wenn es dann zu einem Unfall kommen sollte, sehen die Versicherer in der Regel davon ab, bei der Regulierung des Schadens den Versicherungsnehmer auch mit einer Vertragsstrafe zu belegen.

    Kunden-Bewertungen

    • 5 / 5
      Darstellungen sehr übersichtlich. Wechsel hat ganz leicht funktioniert. Jederzeit gerne wieder.
    • 2 / 5
      der anbieter hat sich auch an tag 4 noch nicht gemeldet
    • 5 / 5
      sehr übersichtlich; der Wechsel klappte sehr schnell

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