Checkliste – für den Schadensfall gut vorbereitet

Wenn es auf der Fahrt ins Büro, in den Urlaub oder zum Bäcker zu einem Unfall kommt, so wissen viele Verbraucher nicht, was zu tun ist. Sollte man als erstes die Polizei über den Unfall informieren? Wer setzt die Versicherung über den Schaden in Kenntnis? Und wie kann ich mich im Ausland bei meinem Unfallgegner bemerkbar machen, wenn ich seine Sprache nicht spreche? Hier kann eine Checkliste für den Schadensfall hilfreich sein:

Das wichtigste zusammen­gefasst

  • Kommt es zu einem Unfall mit Ihrem Auto, ist es wichtig richtig zu reagieren. Unsere Checkliste hilft Ihnen dabei!
  • Besonders wenn man auf eine Schadensregulierung durch die Versicherung hofft, sollte man den Unfall besonders sorgfältig dokumentieren!
  • Nicht immer muss man im Schadensfall die Polizei dazurufen. Wenn sich die Unfallbeteiligten über den Hergang einig sind, aknn die Polizei außen vor gelassen werden!

Inhalts­verzeich­nis

    Checkliste für den Schadensfall

    Dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zufolge geraten pro Jahr etwa 150.000 Bundesbürger unverschuldet in einen Unfall im Ausland. Aus diesem Grund raten Experten dazu, bei jeder Autofahrt darauf zu achten, dass eine Checkliste für den Schadensfall im Fahrzeug mitgeführt wird.

    Unfallbericht zum Download

    Strom Sonderkündigung

    Lade dir hier den europäischen Unfallbericht zum Ausdrucken runter. Das Formular ist innerhalb der EU gültig und sollte bei jedem Unfall ausgefüllt werden.

    Europäischer Unfallbericht

    • Warnweste dient dem eigenen Schutz

      Eine Warnweste zählt in vielen europäischen Ländern mittlerweile zur gesetzlichen Grundausstattung eines Fahrzeuges. So ist sie neben Deutschland beispielsweise in Spanien, Portugal, Italien und Kroatien bereits Pflicht und damit auch auf allen Checklisten für den Schadensfall zu finden. Verbraucher, die in einen Unfall geraten, sollten sie als erstes anziehen und danach die genauen Daten wie Adressen und Versicherungen mit seinem Unfallgegner austauschen. Als nächstes folgt die Erstellung eines exakten Unfallberichts. Ereignet sich der Unfall im Ausland, so raten Experten dazu, einen Europäischen Unfallbericht mit sich zu führen. Dieser Vordruck ist in verschiedenen Sprachen verfasst und fragt die wichtigsten Unfallumstände ab. So lassen sich anhand einer Fahrzeugskizze auch die festgestellten Schäden einzeichnen und protokollieren. Nützlich sind laut ADAC auch Fotos des Unfalls sowie des Unfallortes. Beide Unfallparteien müssen den Unfallbericht ausfüllen und unterzeichnen.

    • Benachrichtigung der Polizei nicht immer notwendig

      Können sich die Unfallgegner einigen, so ist das Einschalten der Polizei nicht unbedingt notwendig. Des Weiteren ist das Ausmaß des Schadens wichtig: Bei einem Blechschaden ist laut ADAC die Polizei nicht unbedingt nötig, es sei denn es handelt sich um einen Wildunfall . Auf Checklisten für den Schadensfall wird dieses Vorgehen jedoch trotzdem empfohlen, da es in einigen Ländern Pflicht sei, die Beamten zum Unfallort zu rufen.

    • Schaden sofort der Versicherung melden

      Der Unfallschaden sollte sofort der jeweiligen Versicherung gemeldet werden. Dies ist spätestens innerhalb einer Woche Pflicht. Auf jeden Fall sollte der geschädigte Unfallteilnehmer die gegnerische Versicherung selbst informieren, um eine rechtzeitige Regulierung sicher zu stellen. Bei Unfällen im EU-Ausland hilft seit einiger Zeit eine neue Regelung: Jeder Versicherer im EU-Ausland kann einen sogenannten Schadenregulierungsbeauftragten ernennen. Dieser hilft dabei, Sprachbarrieren zu überwinden und ist mittlerweile fester Bestandteil der meisten Checklisten für den Schadensfall.

    • Fahrzeugkennzeichen der Unfallbeteiligten notieren

      Beim Zentralruf der Autoversicherer können Verbraucher per Fahrzeugkennzeichen die Versicherung des Unfallverursachers ermitteln. Sobald dieser den Schaden der jeweiligen Versicherung gemeldet wurde, hat diese drei Monate Zeit, um sich bei dem geschädigten Verbraucher zu melden. Eine Checkliste für den Schadensfall beschäftigt sich jedoch auch mit den längerfristigen Folgen eines Unfalles: So sind in ihr beispielsweise auch die Bestimmungen festgelegt, nach denen bei einem Unfall entschädigt wird. Hier sollte sich der Verbraucher immer genau informieren, denn: Entschädigt wird im Normalfall nach den Bestimmungen des Landes, in dem der Unfall passiert ist. Empfehlenswert ist es daher, einen zusätzlichen Schutzbrief bei der hauseigenen Versicherung abzuschließen.

    Kunden-Bewertungen

    • 5 / 5
      Alles war sehr einfach. Der Vergleich zwischen Anbieter sehr übersichtlich, Top!
    • 4 / 5
      Nichts Auffälliges. Etwas magere Informationen. Sonst ok.
    • 5 / 5
      schneller und reibungsloser Wechsel

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