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Mit einem Schadenrück­kauf die Schaden­freiheitsklasse sichern

Bereits eine kurze Unachtsamkeit kann einen Unfall nach sich ziehen. In den meisten Fällen handelt es sich nur um kleinere Bagatellschäden, die die Kfz-Versicherung schnell reguliert. Allerdings stuft die Versicherung anschließend die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) herunter. Die Folge: Versicherungsnehmer müssen mit einem höheren Beitragssatz rechnen. Wer hingegen den Schaden nachträglich zurückkauft, kann eine Rückstufung verhindern. Lese im Folgenden, was genau der Schadenrückkauf ist und in welchen Fällen er sich wirklich lohnt.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • Wenn die Kfz-Versicherung einen Schaden reguliert, werden Versicherungsnehmer in der Schadenfreiheitsklasse zurückgestuft und die Beiträge steigen!
  • Bei einem Schadenrückkauf kaufen Versicherungsnehmer den regulierten Schaden zurück und verhindern so eine Rückstufung!
  • Der Schadenrückkauf ist in der Haftpflicht und oft auch in der Vollkasko möglich. In der Teilkasko gibt es aufgrund fehlender SF-Klassen keinen Schadenrückkauf!

Inhalts­verzeichnis

    Rückstufung der Schadenfreiheitsklasse nach einem Unfall

    Ob beim Einparken , an einer unübersichtlichen Kreuzung oder im dichten Feierabendverkehr – ein Blechschaden an der eigenen Fahrertür oder am Kotflügel des Parkplatznachbarn ist schnell verursacht. Nicht selten können selbst kleine Schäden mehrere hundert Euro kosten. Den Schaden am Wagen des Unfallgegners übernimmt die Kfz-Haftpflichtversicherung , die Schäden am eigenen Wagen werden von der Vollkaskoversicherung reguliert.

    Doch jedes Mal, wenn von der Haftpflicht oder Vollkasko ein Schaden reguliert wird, wirst du in der Schadenfreiheitsklasse zurückgestuft. Dies ist insofern ungünstig, als dass die SF-Klasse einer der zentralen Faktoren für die Höhe des Beitragssatzes ist. Je länger du unfallfrei fährst, desto besser ist deine SF-Klasse und umso günstiger sind deine Versicherungsbeiträge. Wer jedoch einen Schaden regulieren lässt, bußt einen Teil des Schadenfreiheitsrabatts ein, und noch im selben, spätestens jedoch im kommenden Jahr steigen die Versicherungsbeiträge.

    Wer beispielsweise vormals in der SF-Klasse 10 war, rutscht durch einen gemeldeten Schaden in die SF-Klasse 4. Wer bereits die höchste SF-Klasse 35 erreicht hatte, wird auf 20 runtergestuft. Der Beitragssatz steigt im nächsten Jahr entsprechend stark an. Und das gilt auch für die Folgejahre: Bis Versicherungsnehmer wieder in die ursprüngliche Schadenfreiheitsklasse gelangen, sind meist wieder viele unfallfreie Jahre erforderlich. Um diese ungünstige Rückstufung zu vermeiden, ist unter Umständen ein Schadenrückkauf sinnvoll.

    Was genau ist der Schadenrückkauf?

    Bei einem Schadenrückkauf erstattest du der Versicherung den finanziellen Schaden, um eine Rückstufung in eine schlechtere Schadenfreiheitsklasse zu vermeiden. Nach dem Unfall reguliert die Versicherung den Schaden zunächst, sie geht sozusagen in Vorleistung. In der Regel hast du nach der Schadenregulierung sechs Monate Zeit, die Schadenssumme aus der eigenen Tasche zu erstatten. Sobald der Rückkauf des Schadens abgewickelt ist, giltst du wieder als unfallfrei, die SF-Klasse und der günstigere Beitragssatz bleiben erhalten. Die Möglichkeit des Schadenrückkaufs muss in der Kfz-Haftpflicht von jeder Versicherungsgesellschaft angeboten werden.

    Tipp

    Wie wird die SF-Klasse berechnet & wie kann man sparen?

    Schadenfreiheitsklasse

    Im Bereich der Vollkaskoversicherung ist dies nicht verpflichtend, viele Gesellschaften bieten es dennoch an. Da es in der Teilkaskoversicherung keine Schadenfreiheitsklassen gibt, ist ein Schadenrückkauf nicht erforderlich. Den Schadenrückkauf gibt es neben der Kfz-Versicherung auch bei der Motorradversicherung .

    Wann sich der Schadenrückkauf wirklich lohnt

    Ob sich ein Rückkauf des Schadens lohnt, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Eine pauschale Antwort ist daher nicht möglich. In erster Linie ist die Schadenshöhe entscheidend, also welche Kosten auf den Versicherungsnehmer zukommen würden, wenn er der Assekuranz den Schaden ersetzt. Ein weiterer Faktor ist deine aktuelle Schadenfreiheitsklasse. Anhand einer Rückstufungstabelle, die jede Versicherungsgesellschaft zur Verfügung stellt, kannst du ermitteln, in welche SF-Klasse du nach der Schadenregulierung rutschen würdest. Nun können die höheren Versicherungsbeiträge der folgenden Jahre und die konkrete Schadenshöhe verglichen werden. Ist der Schaden geringer als die zusätzlichen Belastungen durch den höheren Beitragssatz, empfiehlt sich der Schadenrückkauf. Als Faustregel gilt: Bis zu einer Schadensumme von 1.000 Euro lohnt sich üblicherweise ein Schadenrückkauf.

    Schaden stets von der Versicherung regulieren lassen

    Angesichts der möglichen Rückstufung der SF-Klasse im Falle einer Schadensregulierung erwägen viele Versicherte, vor allem kleinere Blechschäden gar nicht erst bei der Versicherung zu melden, sondern den Schaden gleich aus der eigenen Tasche zu zahlen. Hiervon raten Experten jedoch ab. Denn oft ist das gesamte Ausmaß des Schadens nicht sofort erkennbar und es können später zusätzliche Kosten hinzukommen. Vielmehr empfiehlt es sich in jedem Fall, den Schaden zunächst von der Versicherung regulieren zu lassen. Denn auf diese Weise hast du einen detaillierten Überblick über die gesamten Kosten und kannst genau abwägen, ob sich ein Schadenrückkauf lohnt. Zudem hast du so bis zu sechs Monate Zeit, die erforderliche Summe anzusparen.

    Rabattschutz und Rabattretter – Alternativen zum Schadenrückkauf

    Neben dem Schadenrückkauf gibt es weitere Möglichkeiten, sich gegen eine Rückstufung in der Schadenfreiheitsklasse bzw. gegen steigende Versicherungsbeiträge abzusichern: den Rabattschutz und den Rabattretter.

    Rabattschutz verhindert Rückstufung in der Schadenfreiheitsklasse

    Um eine Rückstufung in eine schlechtere SF-Klasse zu vermeiden, können Versicherte ihre Kfz-Versicherung optional um einen kostenpflichtigen Rabattschutz ergänzen. Diese Zusatzleistung verhindert, dass im Folgejahr nach einer Schadenregulierung eine Rückstufung der SF-Klasse erfolgt.

    Tipp

    Gegen einen geringen Aufpreis verhindert der Rabattschutz eine Rückstufung im Schadensfall.

    Rabattschutz

    Allerdings werden Versicherte auch nicht hochgestuft, da das Vorjahr nicht als unfallfrei gilt. Zu berücksichtigen ist außerdem, dass in der Regel pro Kalenderjahr ein bis drei Schadenfälle abgedeckt sind und die Versicherungsprämien durch diese zusätzliche Leistung stark ansteigen. Autofahrer sollten die Vor- und Nachteile sowie die Option des Schadenrückkaufs sorgfältig abwägen.

    Rabattretter schützt vor Beitragserhöhungen

    Viele Alt-Verträge, aber zunehmend auch wieder neuere Kfz-Versicherungsverträge, beinhalten einen sogenannten Rabattretter, sobald Versicherte die SF-Klasse 25 oder mehr erreichen. Der Rabattretter schützt zwar nicht vor einer Rückstufung nach einer Schadenregulierung, verhindert aber die damit einhergehende Erhöhung des Beitragssatzes.

    Tipp

    Der Rabattretter verhindert die Herabstufung in einehähere Beitragsklasse.

    Rabattretter

    Konkret bedeutet dies: Hat deine Versicherung einen selbstverschuldeten Schaden reguliert, verlierst du unfallfreie Jahre und rutschst in eine schlechtere Schadenfreiheitsklasse. Allerdings musst du im Folgejahr nicht mit höheren Versicherungsbeiträgen rechnen. Allerdings kann dieser Rabattretter aber nicht allzu oft beansprucht werden.

    Die wichtigsten Fragen zum Schadenrückkauf

    • Was bedeutet Schadenrückkauf?

      Wenn die Haftpflicht- oder Vollkaskoversicherung einen Schaden reguliert, werden Versicherte im folgenden Jahr meist in der Schadenfreiheitsklasse zurückgestuft und zahlen aufgrund dessen einen höheren Beitragssatz. Denn die Kfz-Versicherer gewähren Fahrern für jedes schadenfreie Jahr einen Schadenfreiheitsrabatt. Das heißt: Je mehr unfallfreie Jahre du sammeln konntest, desto günstiger fallen deine Versicherungsbeiträge aus. Reguliert die Versicherung nun aber einen selbstverschuldeten Schaden, wirkt sich dies negativ auf den Schadenfreiheitsrabatt aus und einige der unfallfreien Jahre werden abgezogen. Bis wieder die ursprüngliche SF-Klasse erreicht wird, können mehrere Jahre vergehen. Um diese Rückstufung und die damit einhergehenden Kosten zu vermeiden, besteht in der Haftpflicht und meist auch in der Vollkaskoversicherung die Möglichkeit, den Schaden von der Versicherung zurückzukaufen.

    • Was ist ein Schadenrückkauf?

      Bei einem Schadenrückkauf erstatten Versicherungsnehmer ihrer Kfz-Versicherung den finanziellen Aufwand eines regulierten Schadens, um eine Rückstufung in eine schlechtere Schadenfreiheitsklasse zu verhindern. Ein Schadenrückkauf ist nur bei der Haftpflicht und gegebenenfalls bei der Vollkasko möglich. Da bei der Teilkasko keine SF-Klassen zugrunde liegen, ist ein Schadenrückkauf zur Verhinderung einer Rückstufung hier nicht nötig.

    • Wann lohnt sich ein Schadenrückkauf?

      Wann sich ein Schadenrückkauf lohnt, lässt sich nicht pauschal beantworten. Am häufigsten lohnt er sich sicherlich bei kleineren Schäden. In solchen Fällen kannst du durch eine vergleichsweise geringe Erstattung langfristig höhere Versicherungsbeiträge vermeiden. Um zu prüfen, ob sich ein Schadenrückkauf wirklich lohnt, ist zunächst die finale Schadenshöhe erforderlich. Diese wird dir nach der Schadensregulierung von deiner Versicherung übermittelt. Anhand der Summe kannst du in der Rückstufungstabelle deiner Versicherungsgesellschaft ermitteln, in welche SF-Klasse du rutschen würdest und welche Mehrkosten diese Rückstufung in den folgenden Jahren verursachen würde. Werden nun Schadenshöhe und Mehrbelastung durch eine schlechtere Schadenfreiheitsklasse miteinander verglichen, lässt sich schnell sehen, ob sich ein Schadenrückkauf lohnt. Insbesondere bei kleineren Schäden von bis zu 1.000 Euro ist ein Rückkauf des Schadens fast immer die bessere Alternative.

    • Schadenrückkauf: Wie lange ist dies möglich?

      In der Regel hast du bis zu sechs Monate Zeit, einen gemeldeten und von der Versicherung regulierten Schaden zu erstatten. Die genauen Fristen für einen Schadenrückkauf entnehme bitte deiner Versicherungspolice oder erfrage sie bei deinem Versicherer. Die Frist beginnt üblicherweise, wenn der Schadensfall von der Versicherung geschlossen ist und der Versicherungsnehmer das Erledigungsschreiben erhalten hat.

    Kunden-Bewertungen

    • 4 / 5
      Bisher ist alles gut gelaufen. Ich bin aber noch am Anfang des Wechselprozesses. Meinen letzten Wechsel des Gaslieferanten habe ich auch mit Top-Tarif gemacht. Ich bin gespannt ob ich den versprochenen Bonus von meinem bisherigen Lieferanten bekomme. Man liest über Grüne Welt in Punkto Bonus nichts Gutes in den Portalen.
    • 4 / 5
      Zum neuen Anbieter kann ich noch keine Angaben machen. Im Internet wurden manche Mängel angezeigt.
    • 5 / 5
      Super Angebote, kaufe immer wieder gerne ein.
    • 5 / 5
      Der Wechsel wurde zwar noch nicht vollzogen. Aber das Angebot hat mich überzeugt.

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