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Schadenfreiheitsklassen belohnen unfallfreies Fahren

Schadenfreiheitsklassen

Die Schadenfreiheitsklasse ist entscheidend für die Berechnung deines Beitrags für die Kfz-Haftpflicht- und die Vollkaskoversicherung. In die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) werden Fahrzeughalter in Abhängigkeit von ihren unfallfrei gefahrenen Jahren eingestuft: Je länger man schadenfrei fährt, desto günstiger wird die SF-Klasse und desto höher fällt der Schadenfreiheitsrabatt aus.

Das Wichtigste zusammengefasst
  • Die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) ist ein Faktor zur Berechnung deines Kfz-Versicherungsbeitrags. Je länger du unfallfrei unterwegs bist, desto günstiger wird die Versicherung!
  • Fahranfänger starten mit der SF-Klasse 100 und zahlen somit den vollen Betrag. Wer 35 Jahre unfallfrei gefahren ist, zahlt mit der SF-Klasse 35 hingegen nur noch 20 Prozent des Beitrages!
  • Im Schadensfall wird die Schadenfreiheitsklasse zurückgestuft und ein höherer Betrag fällig. Abhilfe schaffen dann die eigentständige Kostenübernahme, der Rabattretter oder der Rabattschutz!
Inhaltsverzeichnis

    Schadenfreiheitsklasse bestimmt Kfz-Versicherungsbeitrag

    Autounfall VersicherungDie Höhe der Beiträge für die Kfz-Versicherung hängt von der Anzahl der schadenfreien Jahre und von der damit verbundenen Einstufung in eine Schadenfreiheitsklasse ab. Als Fahranfänger beginnt man grundsätzlich mit der Schadenfreiheitsklasse 0 und somit mit einem Satz von 100 Prozent. Mit jedem unfallfreien Jahr an Fahrpraxis steigen Fahrzeughalter eine SF-Klasse höher und können folglich mit der Zeit bei den Versicherungsbeiträgen sparen. Nach dem ersten unfallfreien Jahr wird die SF-Klasse 1 erreicht und der Beitragssatz weiter verringert. Jede Versicherung verfügt über eigene Rabattwerte bei der Einstufung. Eine Überblick gibt beispielsweise die Tabelle der Versicherungskammer Bayern:

    PDF

    Tabelle über die Schadenfreiheitsklassen für PKW

    Download - Übersicht über die Schadenfreiheitsklassen für PKW
    Tabelle: Schadenfreiheitsklassen für PKW

    Einstufung in die Schadenfreiheitsklasse

    Bei der maximal erreichbaren SF-Klasse 35 sind es lediglich 20 Prozent, die der Versicherungsnehmer zahlt. In welcher Schadenfreiheitsklasse du eingestuft bist und wie hoch folglich deine Prämienvergünstigung ist, kannst du anhand deiner Versicherungsunterlagen oder der letzten Beitragsrechnung feststellen. Sobald die Versicherungsgesellschaft jedoch durch einen Unfall eingreifen muss, wird man in der Schadenfreiheitsklasse wieder zurückgestuft: Höhere Kosten sind die Folge. Bei kleinen Schäden lohnt es sich daher meist, die Rechnung selbst zu begleichen, um die günstigere SF-Klasse beizubehalten.

    Um im Folgejahr in eine günstigere Schadenfreiheitsklasse eingestuft zu werden, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. So muss in dem Kalenderjahr das Fahrzeug zum einen mindestens sechs Monate versichert gewesen und unfallfrei gefahren worden sein. Weiterhin muss der Versicherungsbeginn vor dem 01.07. liegen, damit die Mindestzeit von sechs Monaten erfüllt ist und eine Hochstufung erfolgen kann. Diese Bedingungen sorgen für deine Preisberechnung bei Voll- und Teilkasko. Mehr Informationen zu diesen beiden Versicherungsarten und die persönliche Berechnung deines Beitragssatzes findest du hier:

    Vollkaskoversicherung

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    Rabattschutz und Rabattretter

    Fahrzeughalter, die ihren Schadenfreiheitsrabatt auch im Schadenfall sichern möchten, haben unter bestimmten Bedingungen die Möglichkeit, einen Rabattschutz abzuschließen. Gegen Aufpreis behält der Versicherte auch nach einem Unfall und trotz Herabstufung der Schadenfreiheitsklasse weiterhin die Prämienvergünstigung seiner Versicherung. Fahrzeughalter, die bereits in der SF-Klasse 35 eingestuft sind, erhalten diesen Schutz in Form des Rabattretters bei vielen Versicherungen gratis.

    Kfz-Versicherungen vergleichen

    Ein Vergleich mit dem Kfz-Versicherungsrechner kann dir Aufschluss darüber geben, welche Versicherungen Rabattschutz und Rabattretter anbieten und Preise und Leistungen der verschiedenen Kfz-Versicherungen genau gegenüberstellen. Gerade Fahranfänger mit einer hohen SF-Klasse können durch einen Vergleich der Angebote und einen Wechsel zu einer günstigen Kfz-Versicherung viel Geld sparen. Hier können die Preisunterschiede zwischen dem teuersten und dem günstigsten Angebot am Markt sogar 1.000 Euro und mehr im Jahr erreichen.


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    Wie funktioniert die Rückstufung?

    Wenn ein für den Schadenfreiheitsrabatt relevanter Schaden entstanden ist, nimmt der Versicherer die Rückstufung des Kunden zur ersten Fälligkeit des darauffolgenden Jahres vor. Die Kfz-Haftpflicht- und die Vollkasko-Versicherung werden dabei unterschiedlich rückgestuft. Obwohl Versicherungsgesellschaften auf die Rückstellungstabellen des Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft zurückgreifen, definiert jede Versicherung für sich die Werte in ihrer eigenen Rückstufungstabelle. Dadurch gibt es Unterschiede zwischen den Versicherern vor allem bei den unterschiedlichen Längen der Schadenfreiheitsstaffeln. Plant man, nachdem man im laufenden Jahr einen belastenden Schaden verursacht hat, einen Kfz-Versicherungswechsel, sollte man die Rückstufungstabellen sowohl des alten als auch des neuen (gewünschten) Versicherers vergleichen.

    Unterbrechung der Schadenfreiheitsklassen-Entwicklung

    Generell ist bei der Frage, was mit der Schadensfreiheitsklasse nach einer Pause geschieht, die Dauer der Unterbrechung entscheidend. Autofahrer, die bis zu sechs Monate lang eine Fahr- und Versicherungspause einlegen, um danach wieder ganz normal die Dienste eines Kfz-Versicherers in Anspruch zu nehmen, spüren in der Regel keine Auswirkungen auf ihre Schadensfreiheitsklasse. Bei einer Pause zwischen sechs Monaten und sieben Jahren zählt zum Zeitpunkt des neuen Vertragsabschlusses die Schadensfreiheitsklasse, die der Fahrer bis zum Beginn der Unterbrechung erreicht hatte. Wer also z. B. die SFK 10 erreicht hatte, bevor er eine fünfjährige Pause machte, wird nach den fünf Jahren wieder in die SFK 10 eingestuft und kann weiterhin schadensfrei gefahrene Jahre sammeln. Dauert die Unterbrechung jedoch länger als sieben Jahre, fällt der Autofahrer bei den meisten Versicherern automatisch in die SFK 0 zurück.

    Wie hoch oder niedrig die Schadensfreiheitsklasse nach einer Pause angesetzt wird, hängt immer vom jeweiligen Kfz-Versicherer ab. Bei einigen Assekuranzen ist eine Unterbrechung von mehr als sieben Jahren sogar mit negativen Folgen verbunden: So gibt es z. B. Rückstufungsmodelle, die den Fahrer um eine SF-Klasse für jedes volle Jahr einer Pause zurückwerfen. Autofahrer sollten sich deshalb vor Vertragsabschluss genau mit den Tarifdetails des Versicherers befassen bzw. nach Möglichkeiten für eine Fahr- und Versicherungspause fragen. In vielen Fällen ist es sogar möglich, in Sachen Schadensfreiheitsklasse mit der Versicherung zu verhandeln.

    Weitere Merkmale, welche neben der Schadenfreiheitsklasse in die KFZ-Versicherung einfließen:

    Tarifmerkmale KFZ-Versicherung

    Auch als PDF-Download:

    PDF

    Typklasse & Co. - Die Tarifmerkmale KFZ Versicherung im Überblick

    Download – Tarifmerkmale einfach erklärt.
    Typklasse & Co. - Die Tarifmerkmale KFZ Versicherung

    Schadenfreiheitsklasse: Sonderregelungen nutzen

    Das SF-Rabattsystem bietet einige Möglichkeiten, mit denen beispielsweise Fahranfänger als Versicherungsnehmer nicht 100 Prozent der Prämie entrichten müssen. Ebenso haben auch unerfahrene Autohalter oder solche, die zum ersten Mal ein Fahrzeug erwerben, über Sonderregelungen häufig die Möglichkeit, in eine günstigere Schadenfreiheitsklasse einzusteigen, indem sie das Fahrzeug über ein Elternteil oder den Partner versichern. So können gerade junge Fahranfänger oftmals von einem Zweitwagenrabatt der Versicherungen profitieren, sofern ein Elternteil das Fahrzeug des Fahranfängers als Zweitwagen versichert. Versichert ein Führerscheinbesitzer nach dessen Erwerb mindestens drei Jahre lang kein Auto, wird er ab diesem Zeitpunkt nicht bei 100 Prozent, sondern direkt in eine günstigere Schadenfreiheitsklasse eingestuft. Weiterhin bieten viele Versicherungsunternehmen auch Rabatte für Partner in häuslicher Gemeinschaft oder für Teilnehmer am begleiteten Fahren, durch die der Versicherungsbeitrag deutlich reduziert werden kann.

    Schadenfreiheitsrabatt auf Kinder übertragen

    Fahranfänger werden von der Kfz-Versicherung aufgrund ihrer fehlenden Fahrerfahrung meist in die geringste Schadenfreiheitsklasse eingestuft, Beitragssätze zwischen 220 und 240 Prozent sind dabei keine Seltenheit. Führerscheinnovizen können sich das jedoch häufig nicht leisten und nutzen daher etwa den Zweitwagen der Eltern mit. Doch sollten sie sich später für ein eigenes Auto entscheiden, müssen sie damit rechnen, dass die im Zweitwagen der Eltern gefahrenen unfallfreien Jahre von der Versicherung nicht anerkannt werden. Allerdings können Eltern den Schadenfreiheitsrabatt des Zweitwagens auf die Kinder übertragen und so den Einstiegsbeitrag für die Kfz-Versicherung verringern. Allein die Versicherung für den Zweitwagen wird im Nachhinein etwas teurer. Insgesamt kann es sich jedoch lohnen den Schadenfreiheitsrabatt zu übertragen.

    Schadenfreiheitsrabatt des Zweitwagens übertragen

    Vielfach werden die Jahre, die Kinder unfallfrei mit dem Zweitwagen der Eltern gefahren sind, von der Kfz-Versicherung nicht als Schadenfreiheitsjahre anerkannt. Dementsprechend erhalten sie auch keinen Versicherungsrabatt, wenn sie ein eigenes Auto versichern wollen. Um teure Versicherungsbeiträge für die Kinder zu umgehen, können Eltern den Schadenfreiheitsrabatt des Zweitwagens übertragen. Allerdings muss dann der Zweitwagen neu versichert werden, was einen höheren Versicherungsbeitrag nach sich ziehen kann. Insgesamt rechnet es sich dennoch, wenn die Kinder erst den Zweitwagen nutzen und dann für den eigenen Wagen den Schadenfreiheitsrabatt übertragen bekommen.

    Übertragung des Schadenfreiheitsrabattes nur auf Verwandte ersten Grades

    Eine Übertragung des Schadenfreiheitsrabattes ist nur bei Verwandten ersten Grades möglich. Vielfach kann auch nur ein bestimmter Anteil übertragen werden. Das bedeutet, dass dem Kind nur so viele Schadenfreiheitsjahre angerechnet werden, wie es einen Führerschein besitzt und mit dem Zweitwagen der Eltern gefahren ist. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang auch, dass ein mit dem Zweitwagen verursachter Unfall auf diesen Schadenfreiheitsrabatt angerechnet wird. Darüber hinaus ist es nicht möglich, den Schadenfreiheitsrabatt anteilig auf mehrere Kinder zu übertragen.

    Tabelle: Schadenfreiheitsklassen im Überblick

    Hier findest du die aktuellen Schadenfreiheitsklassen in der Übersicht. Da jeder Versicherer eigene Einstufungen hat, kann der Beitragssatz nur in einer Prozentspanne angegeben werden.

    Schadenfreiheitsklasse SF-Rabatt (für Kfz-Haftpflicht und Vollkasko)
    SF 0 95 – 100 %
    SF ½ 72 – 84 %
    SF 1 60 – 74 %
    SF 2 55 – 64 %
    SF 3 51 – 58 %
    SF 4 45 – 52 %
    SF 5 42 – 46 %
    SF 6 39 – 44 %
    SF 7 38 – 42 %
    SF 8 36 – 40 %
    SF 9 35 – 38 %
    SF 10 34 – 37 %
    SF 11 33 – 35 %
    SF 12 32 – 33 %
    SF 13 31 – 32 %
    SF 14 30 – 31 %
    SF 15 29 – 31 %
    SF 16 28 – 30 %
    SF 17 28 – 30 %
    SF 18 27 – 29 %
    SF 19 27 – 29 %
    SF 20 26 – 28 %
    SF 21 26 – 27 %
    SF 22 25 – 27 %
    SF 23 25 – 26 %
    SF 24 25 – 26 %
    SF 25 25 %
    SF 26 24 – 25 %
    SF 27 24 %
    SF 28 23 %
    SF 29 23 %
    SF 30 23 %
    SF 31 22 %
    SF 32 22 %
    SF 33 21 %
    SF 34 20 – 21 %
    ab SF 35 20 %

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