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Kabel-Anbieter vergleichen

Das Angebot steigt - die Preise fallen

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Kabel-Anbieter im Vergleich

Kabel-Anbieter stellen ihren Kunden Highspeed-Internet zur Verfügung. Die Preise der Kabel-Anbieter unterscheiden sich nur unwesentlich von denen herkömmlicher DSL-Anbieter. Kabel-Internet ist deutlich schneller als DSL, Bandbreiten bis zu 400 Mbit/s sind problemlos möglich. Dadurch ist Kabel-Internet perfekt für alle, die schnell surfen, große Filme streamen oder regelmäßig Online-Games spielen wollen. Ein Verfügbarkeitscheck im Vorfeld gibt Auskunft darüber, ob das schnelle Internet an deinem Wohnort verfügbar ist.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • Kabel-Anbieter sind nicht bundesweit tätig, sondern nur regional. Du kannst also meist nicht zwischen mehreren Kabel-Anbietern wählen.
  • Kabel-Internet ist aufgrund der hohen Bandbreite perfekt für den Triple-Play-Einsatz geeignet. Die meisten Kabel-Anbieter bieten entsprechende Paket-Tarife an.
  • Da Kabel-Internet keine Installation in deiner Wohnung notwendig macht, können Kabel-Anbieter einen neuen Anschluss innerhalb weniger Tage freischalten.

Inhalts­verzeichnis

    Kabel-Internet als schnelle DSL-Alternative

    Kabel-Anbieter versorgen Haushalte im ganzen Bundesgebiet schon seit Langem unkompliziert mit zuverlässigem Kabelfernsehen. Zunehmend machen die Kabel-Anbieter auch den DSL-Providern Konkurrenz, indem sie ihre Leitungen für Highspeed-Internet öffnen. Bandbreiten bis zu 200 Mbit/s sind über die Kabelleitungen problemlos möglich, sodass sich das Angebot hinter anderen DSL-Angeboten nicht zu verstecken braucht. Bei einigen Kabel-Anbietern bekommst du sogar einen Anschluss mit 400 Mbit/s. Besonders praktisch: Hast du bereits einen Kabelanschluss, müssen keine aufwendigen Änderungen am Anschluss vorgenommen werden und ein Technikerbesuch ist auch nicht notwendig. Das Internet wird vom Provider freigeschaltet und mit einem speziellen Modem, das für Kabel-Internet geeignet ist, kannst du sofort surfen. Eignet sich das Modem nicht als Router und unterstützt es kein WLAN, kannst du einfach deinen DSL-Router anschließen und über diesen das WLAN einrichten. Aufgrund seiner Zuverlässigkeit und der hohen Geschwindigkeit ist Kabel-Internet optimal für Triple Play geeignet: Dabei beziehst du Fernsehen, Internet und Telefon aus einer Hand. Auch preislich können Kabel-Anbieter mit den etablierten Internet-Anbietern mithalten. Die Tarife sind kaum teurer als herkömmliche DSL-Anschlüsse.

    Kabel-Anbieter im Überblick

    Anders als beim Vergleich von DSL-Anbietern hast du bei den Kabel-Anbietern weniger Auswahl. Denn kein Kabel-Anbieter ist bundesweit verfügbar. Der größte Anbieter, Vodafone Kabel Deutschland, ist in 13 Bundesländern verfügbar. In den drei übrigen Bundesländern können Kunden Unitymedia in Anspruch nehmen. Andere Anbieter sind regional verfügbar, beispielweise M-Net, Tele Columbus und NetCologne. Es kommt also beim Kabel-Internet in erster Linie auf deinen Wohnort an. Dafür ist das Angebot aller Kabel-Anbieter recht ähnlich und auch bei der Preisgestaltung gibt es nur geringe Unterschiede. Einige Kabel-Anbieter bieten von vorneherein 3-Play-Pakete, bei denen du Internet, Telefon und Kabelfernsehen gemeinsam gestellt bekommst. Bei anderen Anbietern wird zwischen 2-Play mit Telefon und Internet und Fernsehen getrennt. In der Regel kannst du aber dein 2-Play-Paket günstig aufstocken oder einfach alle drei Dienste einzeln bestellen. So stellst du dir genau den Tarif zusammen, der am besten zu dir passt. Benötigst du beispielsweise kein Festnetztelefon oder möchtest du bei deinem bisherigen Anbieter bleiben, buchst du nur TV und Internet beim Kabel-Anbieter. Selbst auf das Kabelfernsehen kannst du bei Bedarf verzichten. Das lohnt sich dann, wenn du eine Satellitenschüssel nutzt, für die du keine weiteren Kosten hast. In diesem Fall verzichtest du einfach auf das Fernseh-Angebot und kannst dabei sparen. Die meisten Tarife verlängern sich nach der Laufzeit von 24 Monaten automatisch um 12 oder 24 Monate, wenn sie nicht rechtzeitig gekündigt werden. Die Kündigungsfrist beträgt zwei oder drei Monate zum Ende der Laufzeit. Kündigst du nicht rechtzeitig, verlängert sich aber nicht nur der Vertrag. Es kann auch sein, dass die Kosten steigen. Denn oft gelten die vergünstigten Angebote nur für die ersten 24 Monate.

    • Vodafone Kabel Deutschland

      Vodafone Kabel Deutschland ist der größte Kabelnetzbetreiber in Deutschland. Mehrere Millionen Haushalte in 13 Bundesländern werden mit Kabelfernsehen, schnellem Internet und Telefonie versorgt. Nicht verfügbar ist Vodafone lediglich in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Vodafone Kabel Deutschland ist der namentliche Nachfolger des Unternehmens Kabel Deutschland, dessen Aktienmehrheit sich seit April 2014 bei Vodafone befindet. Seit September 2015 wird der Name Kabel Deutschland nicht mehr verwendet, stattdessen werden alle Produkte unter dem Namen Vodafone vertrieben und sind auch über die Vodafone-Seite verfügbar.

      Tarifbeispiel: Kombi-Tarif mit 100 Mbit/s für 19,99 Euro monatlich (ab dem 13. Monat 34,99 Euro):

      • 100 Mbit/s im Download, 6 Mbit/s im Upload
      • Telefon-Flatrate ins deutsche Festnetz
      • TV-Paket für 14,99 Euro zubuchbar – bei Abschluss eines Kombi-Angebots 5 Euro Rabatt monatlich
      • 98 TV-Sender, davon 44 in HD-Qualität
      • 24 Monate Laufzeit, 12 Wochen Kündigungsfrist

    • Unitymedia

      Obwohl Unitymedia nur in den drei Bundesländern Hessen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg verfügbar ist, nutzen fast ebenso viele Haushalte den Service des Kabel-Anbieters wie den von Vodafone. Damit ist Unitymedia der zweitgrößte Kabel-Anbieter Deutschlands. Verantwortlich für den großen Marktanteil ist auch der Zusammenschluss von Unitymedia und Kabel BW im Jahr 2012. Dass Vodafone und Unitymedia heute getrennt agieren, liegt an einer Verfügung des Kartellamts, das im Jahr 2004 eine Übernahme verboten hat, um eine Monopolstellung zu vermeiden. Kunden haben bei Unitymedia die Wahl zwischen einem reinen Kabelanschluss, 2-Play-Angeboten aus Internet und Telefonie sowie 3-Play-Paketen, die zusätzlich auch Fernsehen enthalten.

      Tarifbeispiel: Triple-Play-Tarif mit 120 Mbit/s für 34,99 Euro monatlich (ab dem 25. Monat 44,99 Euro):

      • 120 Mbit/s im Download, 6 Mbit/s im Upload
      • Telefon-Flatrate ins Deutsche Festnetz
      • 135 TV-Sender, davon 45 in HD-Qualität
      • Maxdome-Flatrate für Filme und Serien
      • Horizon HD-Rekorder zum Aufnehmen und die spätere Wiedergabe von TV-Inhalten
      • 24 Monate Laufzeit, 2 Monate Kündigungsfrist

    • Tele Columbus

      Tele Columbus ist als Kabelnetzbetreiber schwerpunktmäßig in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen aktiv. Durch den Zusammenschluss mit Primacom/DTK Deutsche Telekabel ist Tele Columbus der einzige Kabel-Anbieter, der grundsätzlich bundesweit verfügbar ist. Trotzdem landet Tele Columbus nur auf Platz 3 der größten Kabel-Anbieter Deutschlands. Im Jahr 2012 sollte Tele Columbus vom damals noch eigenständigen Anbieter Kabel Deutschland übernommen werden. Nachdem das Bundeskartellamt die Entscheidungsfrist für die Übernahme verlängerte und sich kritisch gegenüber der Übernahme äußerte, zog Kabel Deutschland das Angebot zurück.

      Tarifbeispiel: Triple-Play-Tarif mit 120 Mbit/s für 29,99 Euro monatlich (ab dem 13. Monat 44,99 Euro):

      • 120 Mbit/s im Download, 6 Mbit/s im Upload
      • Telefon-Flatrate ins Deutsche Festnetz
      • 140 TV-Sender, davon mind. 54 in HD-Qualität
      • Maxdome-Flat
      • 24 Monate Laufzeit

      Eine Besonderheit bei den Internet-Tarifen von Tele Columbus ist der Wechselvorteil. Wenn du nachweist, dass dein bisheriger Internet-Vertrag noch mindestens drei Monate läuft, zahlst du sechs Monate lang nur eine reduzierte Grundgebühr in Höhe von 5 Euro.

    • NetCologne

      Bei NetCologne handelt es sich um einen regionalen Kabel-Anbieter, der im Raum Köln/Bonn aktiv ist. Außerdem können Kunden im Ennepe-Ruhr-Kreis die Dienste von NetCologne in Anspruch nehmen. So ist NetCologne ein direkter Konkurrent von Unitymedia, da beide Unternehmen im Kölner Raum Kabeldienste anbieten. Dabei ist NetCologne kein reiner Kabelnetzbetreiber, sondern ein Kommunikationsdienstleister, der auch herkömmliche DSL-Anschlüsse realisiert.

      Tarifbeispiel: Kombi-Flat mit Internet und Telefonie mit 100 Mbit/s für 17,99 Euro monatlich (ab dem 7. Monat 39,99 Euro):

      • 100 Mbit/s im Download, 40 Mbit/s im Upload
      • Telefon-Flatrate ins Deutsche Festnetz
      • Internet-TV mit rund 80 Sendern für 9,99 Euro monatlich zubuchbar
      • 24 Monate Laufzeit, 3 Monate Kündigungsfrist

    Schnell verbunden dank Kabel-Anbieter

    Kabel-Anbieter sind inzwischen zur ernstzunehmenden Konkurrenz für die herkömmlichen DSL-Anbieter geworden. Grund dafür sind natürlich die hohen Geschwindigkeiten, die über das Kabelnetz realisierbar sind, aber auch die immer günstiger werdenden Preise, die sich hinter DSL-Tarifen nicht verstecken müssen. Ein entscheidender Vorteil beim Kabel-Anbieter ist, dass ihm das Netz gehört, das er nutzt. Denn immer wieder kommt es bei DSL-Anschlüssen zu Absprache-Problemen und Verzögerungen, weil das Netz nicht in einer Hand ist. Das letzte Stück der Internetleitung gehört meistens der Telekom. Schließt du einen Vertrag bei einem anderen Anbieter ab, muss ein Telekom-Techniker die Leitung freigeben. Das kann einige Zeit in Anspruch nehmen, wie Stiftung Warentest im März 2017 herausfand. Solche Verzögerungen kommen bei Kabel-Anbietern nicht vor, da sie ihre Netze vollständig selbst betreiben. Die Freischaltung ist zudem ohne weitere technische Installationen möglich, es muss kein Techniker zu dir nach Hause kommen. Das benötigte Modem bekommst du bequem per Post geschickt, dein Internet-Anschluss wird aus der Ferne freigeschaltet.

    Shared Medium: Stau auf der Datenautobahn

    Kabel-Internet ist ideal geeignet, wenn du Wert auf eine schnelle und zuverlässige Verbindung legst. Durch hohe Bandbreiten von bis zu 400 Mbit/s ist Kabel-Internet perfekt für Triple-Play geeignet. Alle drei Dienste kommen aus der Kabeldose an der Wand und für alle drei Dienste zahlst du einen monatlichen Preis an deinen Kabel-Anbieter und hast nur einen Ansprechpartner für alle Multimediadienste. Kabel-Internet ist deutlich schneller als herkömmliches DSL. Selbst VDSL ist langsamer und zudem nicht überall verfügbar. Ein Nachteil beim Kabel-Internet kann jedoch sein, dass es sich dabei um ein sogenanntes Shared Medium handelt. Das bedeutet, dass viele Menschen in einem Gebiet die gleichen Leitungen verwenden. Streamen also viele Leute gleichzeitig einen Film oder spielen ein aufwendiges Online-Game, kann es zu Beeinträchtigungen in der Geschwindigkeit kommen.

    Shared Medium: Stau auf der Datenautobahn

    Obwohl Kabel-Internet viel schneller ist als ein herkömmlicher DSL-Anschluss, musst du kein Highspeed-Internet bei deinem Kabel-Anbieter buchen. Denn in der Regel hast du die Auswahl zwischen verschiedenen Tarifen, die sich nach der Geschwindigkeit des Internets richten. Nutzt du nur vereinzelt Streaming-Dienste und bist auch sonst nicht allzu aktiv im Netz, sind 32 Mbit/s völlig ausreichend. In einem großen Haushalt, in dem mehrere Leute parallel surfen und womöglich auf mehreren Fernsehern gleichzeitig Filme in HD gestreamt werden sollen, sind Verbindungen ab 120 Mbit/s ratsam. Legst du Wert auf schnelle Upload-Raten, solltest du dir diesbezüglich die angegebenen Werte vom Kabel-Anbieter genau ansehen. Denn viele Verträge bieten nur sehr langsame Uploads mit 6 Mbit/s.

    Verfügbarkeit der einzelnen Kabel-Anbieter prüfen

    Ein Manko der Kabel-Anbieter ist ihre regionale Beschränkung. In vielen Gebieten der Republik ist nur ein einziger Kabel-Anbieter verfügbar, sodass du nicht zwischen verschiedenen Angeboten wählen kannst. Über einen praktischen Verfügbarkeitscheck kannst du aber ganz schnell herausfinden, welcher Anbieter an deinem Wohnort punkten kann. Hier gibst du deine Vorwahl sowie deine genaue Adresse ein. Außerdem kannst du die gewünschte Internetgeschwindigkeit auswählen. Anschließend werden dir alle an deinem Wohnort möglichen Tarife angezeigt. Möglicherweise stellst du bei einem Besuch auf der Seite des Kabel-Anbieters fest, dass dieser noch weitere Tarife anbietet, die dir im Verfügbarkeitscheck nicht gezeigt wurden. Dies liegt daran, dass nicht alle Tarife überall angeboten werden können. Die Ergebnisse des Checks zeigen dir also nicht nur verfügbare Anbieter, sondern die tatsächlich verfügbaren Tarife an. Auf der Suche nach einem neuen Internet-Anbieter sollte der Verfügbarkeitscheck der erste Schritt sein – denn wenn kein Kabel-Anbieter an deinem Wohnort verfügbar ist, lässt sich daran nichts ändern. Anders als bei herkömmlichen Telefonleitungen werden Kabelleitungen nämlich nicht individuell in die Haushalte verlegt. So kann es zum Beispiel in Neubaugebieten passieren, dass diese nicht an das Kabelnetz angeschlossen sind und du entsprechend auch kein Kabel-Internet oder Internet-Telefon via Kabel dort nutzen kannst.

    Rabatte und Angebote der Kabel-Anbieter nutzen

    Beim Vertragsabschluss mit einem Kabel-Anbieter solltest du auf aktuelle Rabattaktionen achten. Denn viele Anbieter bieten Neukunden vergünstigte Tarife, bei denen du einiges sparen kannst. Das können zum einen Boni sein, die dir beim Vertrags-Abschluss gutgeschrieben werden. Zum anderen vergünstigen viele Kabel-Anbieter in den ersten Monaten die Grundgebühren für deinen Vertrag. So zahlst du für beispielsweise 6, 12 oder 24 Monate einen niedrigeren Preis, der sich anschließend automatisch erhöht. Auch Zusatzoptionen wie ein Sicherheitspaket oder ein Abo bei einem Streaming-Dienst können vorübergehend kostenlos enthalten sein. Zudem erlassen viele Kabel-Anbieter die Anschluss- und Bereitstellungsgebühren. Bei einigen Kabel-Anbietern gibt es Rabatte, wenn du ein Paket aus Internet-Telefon und Internet mit einem TV-Anschluss kombinierst. Auch bei der Hardware kannst du sparen. Denn das benötigte Kabel-Modem geben viele Kabel-Anbieter kostenlos dazu. Bei manchen ist zudem ein Receiver enthalten, mit dem du dein Streaming aufzeichnen und zeitversetzt schauen kannst. Doch trotz dieser guten Angebote solltest du genau prüfen, ob dich dein Kabel-Anschluss am Ende wirklich günstiger kommt. Hierfür lohnt es sich, die Gesamtkosten zusammenzurechnen, die während der gesamten Laufzeit entstehen.

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