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ISDN – Alles zur ISDN-Abschaltung und Umstellung auf IP

Integrated Services Digital Network (ISDN) bezeichnet ein digitales Telekommunikationsnetz nach internationalem Standard. Über dieses Netz können Daten, Sprache, Bilder und Text im Internet oder per Telefonie übertragen und vermittelt werden. Während ISDN vor einigen Jahren noch das Neueste vom Neuen war, wurde ISDN mittlerweile größtenteils durch die DSL-Technik ersetzt. Nur wenige Privat- und Geschäftskunden nutzen ISDN heute noch. Bald ist dies jedoch nicht mehr möglich – die Abschaltung des ISDN Netzes ist zurzeit im vollen Gange! Ersetzt werden die Netze dafür durch die sogenannte ALL-IP-Technik. Nutzt auch du noch die ISDN-Technik, solltest du dich so bald wie möglich über die Umstellung informieren, damit du Internet und Telefon weiterhin verwenden kannst.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • ISDN ist der Vorgänger von DSL und war die entscheidende Übertragungstechnologie für den Durchbruch des Internets.
  • Mittlerweile gibt es nur noch wenige ISDN-Anschlüsse, da das wesentlich schnellere DSL den alten Anschluss auch preislich unterbietet.
  • Für 2018 hat die Telekom das Ende für ISDN-Anschlüsse angekündigt.

Inhalts­verzeichnis

    ISDN – Integrated Services Digital Network

    Bei ISDN handelt es sich um eine ältere Übertragungsart, die von der DSL-Technik nach und nach abgelöst wird. Durch die zusammenfassende und über eine Anschlussleitung digitalisierte Übertragung kann ein ISDN-Anschluss mit verschiedenen Endgeräten parallel genutzt werden. Somit sind für unterschiedliche Telekommunikationsdienste keine separaten Übertragungssysteme oder Anschlüsse erforderlich. Aufgrund der zeitlichen Verschachtelung der Dienste durch die Digitalisierung scheint es möglich zu sein, diese gleichzeitig zu verwenden. Umgangssprachlich wird die Bezeichnung ISDN aber auch oft als Synonym für das Telefon verwendet.

    Entwicklung von ISDN in Deutschland

    ISDN wurde in Deutschland als europäischer Vorreiter im Jahr 1989 von der Deutschen Bundespost eingeführt. Bis zum Jahr 1997 wurde von da an das gesamte Telefonnetz auf die digitale Technik umgestellt. Ein großer Vorteil von ISDN gegenüber den ursprünglichen analogen Anschlüssen ist, dass man beispielsweise gleichzeitig telefonieren und im Internet surfen kann. Analog-Kunden müssen nämlich in Kauf nehmen, dass ihre Telefonleitung besetzt ist, wenn sie online sind. Gewöhnliche ISDN-Anschlüsse werden heutzutage allerdings immer seltener und werden nach und nach von Voice over IP (VoIP) verdrängt. Während es Ende des Jahres 2006 noch insgesamt etwa 12,76 Millionen ISDN-Anschlüsse in Deutschland gab, waren es Ende 2011 nur noch knapp 11,03 Millionen. 2016 sollen es nur noch etwas weniger als 5 Millionen gewesen sein. Da VoIP allerdings nur auf die Übertragung von Sprache begrenzt ist, werden ISDN-Verbindungen nach wie vor beispielsweise für Alarmanlagen, EC-Kartenterminals und Frankiermaschinen genutzt.

    ISDN-Basisanschluss

    ISDN-Anschlüsse können in zwei Arten unterschieden werden – Basisanschluss und Primärmultiplexanschluss. Beim Basisanschluss gibt es zwei Nutzkanäle (B-Kanäle) mit einer Datenübertragungsrate von jeweils 64 kbit/s sowie einen Steuerkanal (D-Kanal) mit einer Geschwindigkeit von 16 kbit/s. Ein Basisanschluss ist für wenige Teilnehmeranschlüsse geeignet, an die einzelne Geräte und Telekommunikationsanlagen angeschlossen werden können. Der ISDN-Basisanschluss ist die typischste Form des ISDN-Anschlusses. Dieser erfolgt dann über eine zweiadrige Teilnehmeranschlussleitung des Netzbetreibers. Die Telekommunikationsanschlusseinheit (Stecker-Dose) wird mit einem Netzabschlussgerät verbunden – dem sogenannten Network Termination for ISDN Basic Access. Die zweiadrige Kupferleitung wird dort in einen internen vieradrigen Anschluss umgewandelt (S-Null), woran wiederum ein Kabelstrang angeschlossen wird (S-Null-Bus). An den busförmigen Kabelstrang werden dann wiederum ISDN-Endgeräte – wie ein Telefon oder Faxgerät – angeschlossen. Diese auch IAE genannte Anschlussdose ist mit einem international einheitlich ausgestatteten RJ-45-Stecker versehen. Die Installation kannst du entweder selbst vornehmen oder ein beliebiges Unternehmen damit beauftragen.

    ISDN-Primärmultiplexanschluss für Unternehmen

    Ein ISDN-Primärmultiplexanschluss besteht aus 30 Nutzkanälen und einem Synchronisationskanal mit jeweils 64 kbit/s. Die Nutzkanäle können dabei entweder einzeln oder gebündelt verwendet werden – mit einer Gesamtgeschwindigkeit von 1.920 kbit/s. An einen Primärmultiplexanschluss können Telekommunikationsanschlüsse mit über 100 Teilnehmeranschlüssen verbunden werden. Im Gegensatz zum ISDN-Basisanschluss kann ein Primärmultiplexanschluss ausschließlich als Anlagenanschluss mit Rufnummernblock genutzt werden. Der Rufnummernblock besteht aus verschiedenen Durchwahlrufnummern, über die einzelne Endgeräte direkt angewählt werden können. Die Durchwahlrufnummern zu den Endgeräten werden durch eine Telekommunikationsanlage verwaltet und zugeordnet. Darüber hinaus erhält man eine Hauptrufnummer. In der Regel sind Rufnummernblöcke bis 99 erhältlich, dreistellige Rufnummernblöcke müssen speziell bei der Bundesnetzagentur beantragt werden. Mit einem Primärmultiplexanschluss kann in Unternehmen beispielsweise jedem Mitarbeiter eine individuelle Durchwahl zugeordnet werden, wodurch die externe und interne Kommunikation deutlich erleichtert wird.

    Rufnummernübermittlung mit ISDN

    Der ISDN-Dienst Telefonie stellt verschiedene Leistungen zur Verfügung, die mit einem entsprechenden, die Leistungsmerkmale unterstützendem ISDN-Telefon genutzt werden können. Teilweise sind solche Leistungen kostenpflichtig und werden unter Umständen nicht vom Netzbetreiber unterstützt. Bei jedem ISDN-Mehrgeräteanschluss ist es möglich, mehrere Rufnummern zuzuordnen. Welchem Endgerät welche Rufnummer zugeordnet wird, kannst du selbst festlegen. Es ist auch möglich, mehreren Endgeräten die gleiche Nummer zuzuordnen, wenn beispielsweise zwei Telefone gleichzeitig klingeln sollten. Ein weiteres ISDN-Leistungsmerkmal ist die Übermittlung der Rufnummer, die zum Beispiel auf dem Display des Telefons des angerufenen Teilnehmers angezeigt oder in dessen Anruferliste gespeichert wird. Allerdings kannst du auch die Übermittlung der eigenen Rufnummer unterdrücken. Die Nummer wird dann nur noch bei speziellen Anschlüssen angezeigt, wie bei Notrufnummern, der Polizei oder der Feuerwehr.

    Möglichkeiten bei mehreren parallelen Anrufern

    Mit einem ISDN-Anschluss ist es außerdem möglich, während einer bestehenden Verbindung das genutzte Endgerät an eine andere ISDN-Dose anzuschließen und das Gespräch daraufhin weiterzuführen. Bevor das Gerät umgesteckt wird, muss das Gespräch dabei jedoch geparkt werden. Bei ISDN-Anschlüssen können Anrufe an andere, erreichbare Telefonanschlüsse weitergeleitet werden. Weiterhin kannst du einstellen, dass eine Anrufumleitung bei einem besetzten Anschluss erfolgt oder wenn der Gesprächspartner nach 20 Sekunden nicht erreicht werden kann. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, bei einem laufenden Telefonat signalisiert zu bekommen, ob ein weiterer Anrufer eine Verbindung aufnehmen möchte – durch sogenanntes Anklopfen. Dann steht es dem Nutzer frei, das anklopfende Gespräch anzunehmen, abzulehnen oder zu ignorieren. Andersherum kannst du als ISDN-Nutzer auch eine parallele zweite Verbindung aufbauen und dann zwischen den beiden Verbindungen hin- und herwechseln (makeln), während der jeweils andere Gesprächspartner nichts von dem aktiven Gespräch mitbekommt. Zwei solche Verbindungen können auch zusammengeschaltet werden, um eine Dreierkonferenz aufzubauen. Daneben sind sogar Konferenzen mit bis zu zehn Teilnehmern möglich. Darüber hinaus kannst du dir als ISDN-Nutzer während oder am Ende eines Gesprächs die Gesprächsgebühren anzeigen lassen, wobei allerdings keine speziellen Tarife und Rabatte berücksichtigt werden.

    Zukunft von ISDN

    Die Deutsche Telekom hat ein Ende für ISDN-Anschlüsse für das Jahr 2018 angekündigt. Die Telekommunikationsnetze sollen bis dahin vollständig auf All-IP-Technik umgestellt werden. Es wird dabei aber Ausnahmen für Kunden geben, die über einen einfachen analogen Telefonanschluss verfügen, der für Sprachtelefonie genutzt wird. In solchen Fällen wird in die Vermittlerstelle eine sogenannte POTS-Karte eingebaut, durch die eine analoge Telefonleitung zur Verfügung gestellt und in die All-IP-Technik übersetzt wird. Dadurch wird gewährleistet, dass solche Kunden keine neuen Endgeräte oder Router anschaffen müssen. Sogar alte Wahlscheibentelefone können so noch weiter genutzt werden. Damit ISDN-Endgeräte auch weiterverwendet werden können, müssen Kunden über einen Router mit S-Null-Schnittstelle verfügen, durch die das ISDN-Protokoll simuliert wird. Mit All-IP werden bisherige Übertragungstechniken in Telekommunikationstechniken vereinheitlicht auf die Basis des Internet-Protokolls (IP) umgestellt. Somit funktionieren Dienste wie Mobilfunk, Telefonie und Fernsehen mithilfe des in Computernetzen stark verbreiteten Netzwerkprotokolls über Paketvermittlung. Ein großer Vorteil von All-IP ist eine enorme Kostenersparnis, die dadurch erzielt wird. So fallen zum Beispiel keine Stromkosten für die Versorgung der Telefondose für ISDN- und Analog-Anschlüsse mehr an. Darüber hinaus fallen auch weniger Wartungskosten an, da mit All-IP wesentlich weniger Technik benötigt wird. Eine weitere positive Auswirkung für Kunden ist, dass Fernsehen, Internet und Telefon gesammelt abgerechnet werden können und somit der Aufwand diesbezüglich reduziert werden kann. Weiterhin wird mit All-IP die Sprachqualität durch HD-Telefonie deutlich verbessert und theoretisch eine ortsunabhängige Nutzung der Dienste ermöglicht – zumindest dann, wenn an dem anderen Ort ein Breitbandzugang bereit steht.

    Next Generation Network

    Ein Oberbegriff für All-IP ist die Bezeichnung Next Generation Network (NGN). Damit ist das Konzept und die Entwicklung der Netzwerktechnologie allgemein gemeint – unabhängig von dem Bezug auf das Internet-Protokoll. Grundsätzlich fällt unter NGN der Ersatz von traditionellen leitungsvermittelnden Telekommunikationsnetzten wie Mobilfunknetzten, Kabelfernsehnetzen und Telefonnetzen durch eine einheitliche paketvermittelnde Netzarchitektur und -infrastruktur, die mit den älteren Netzen kompatibel ist. Bei NGN ist eine Realisierung von unterschiedlichen Netzfunktionen wie Dienst, Kontrollfunktion und Transport auf verschiedenen Netzebenen möglich. Der Begriff NGN wird im Marketing oftmals für das zusammenhängende Angebot von Internet, Telefonie und Fernsehen bzw. Video-on-Demand in einem Bündel vom gleichen Anbieter genutzt. Diese Kombination wird mitunter auch Triple Play genannt. Wenn zusätzlich in einem Paket auch noch Mobilfunk mit angeboten wird, spricht man auch von Quadruple Play oder Quad Play. Kritiker von NGN befürchten eine Bedrohung der Netzneutralität und die Gefahren, die durch eine definierte Ende-zu-Ende-Dienstgüte entsteht. Dadurch könnten Dienstströme nämlich gezielt ausgebremst oder sogar ausgesperrt werden.

    Kunden-Bewertungen

    • 1 / 5
      angegebener Wechseltermin wird nicht eingehalten . keinerlei Vorabinfo erhalten,so das eine Reaktion anderweitig nicht mehr möglich war und Zusatzkosten entstehen
    • 5 / 5
      recht ehrliche Angebote , Abwicklung zum Wechsel super-danke
    • 1 / 5
      Bis jetzt habe ich noch kein Feedback des Stromanbieters erhalten.
    • 4 / 5
      Schnell und freundlich!

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