Java

Der Begriff Java bezeichnet eine objektorientierte Programmiersprache. Diese ist Teil der Java-Technologie, die neben der Java-Programmiersprache noch aus der Java-Technik besteht.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • Zum einen ist Java ein Entwicklungswerkzeug (Java Development Kit (JDK)) zur Erstellung von Java-Programmen und der Java-Laufzeitumgebung zum Ausführen der Programme!
  • Zum anderen gibt es JavaScript, eine Programmiersprache für dynamische Webinhalte!
  • Java ist heute ein weltweiter Standard zur Erstellung und Ausführung von Web-Anwendungen, welches von der Firma Oracle erfunden wurde!

Inhalts­verzeich­nis

    Was ist Java?

    Die Technik setzt sich zusammen aus dem Java-Entwicklungswerkzeug „Java Development Kit“ (JDK) zur Erstellung von Java-Programmen und der Java-Laufzeitumgebung zum Ausführen der Programme. Entwickler der Java-Technologie ist das US-Unternehmen Oracle, ein Software- und Hardwarehersteller. Bei der Begrifflichkeit Java ist jedoch Vorsicht geboten: Neben der Java-Technologie gibt es nämlich auch noch die Skriptsprache JavaScript. Aufgrund der ähnlich lautenden Terminologie kommt es dabei oft zu Verwechslungen, obwohl sich beide Begriffe in ihrem Gegenstandsbereich grundlegend unterscheiden.

    Java – Technologie und Programmiersprache

    Java ist eine Software für die Entwicklung von Anwendungen, die das Surfen im Internet nützlicher und auch userfreundlicher machen. Java ermöglicht zum Beispiel das Hochladen von Fotos, die Beteiligung an Online-Games oder auch das Online-Chatten. Dank Java können Sie außerdem viele Online-Services wie Online-Banking oder Webinare in Anspruch nehmen. Fehlt die Software auf Ihrem Endgerät, ist die vollumfängliche Nutzung solcher Dienste und die vollständige Rezeption vieler Webseiten nicht möglich. Sobald Sie Java installiert haben, erhalten Sie regelmäßig eine Benachrichtigung, sobald Updates bzw. eine neue Version der Software verfügbar sind. Manche Nutzer erhalten solche Update-Nachrichten auch, ohne dass sie Java selber auf ihrem Computer installiert haben. In einem solchen Fall wurde die Software herstellerseitig bereits vorinstalliert. Die jeweils neueste Version steht kostenlos unter java.com zur Verfügung. Die Installation der regelmäßigen Updates ist empfehlenswert, um bei Verbesserungen bezüglich Stabilität, Sicherheit und Performance von Java-Anwendungen stets auf dem neuesten Stand zu sein. Ältere Versionen sollten auf Ihrem System deinstalliert werden, damit Sie garantiert sicher auf Ihrem Endgerät arbeiten und spielen können. Wie Sie Java deinstallieren, erfahren Sie mit der Schritt-für-Schritt-Anleitung auf dem Java-Webauftritt.

    JVM – die Java Virtual Machine

    Auch der Begriff Java Virtual Machine bzw. seine Kurzform JVM wird häufig im Zusammenhang mit Oracles Java genannt. Er bezieht sich jedoch nur auf einen Gesichtspunkt der Software, der im Rahmen der Webinteraktion wichtig ist. Sobald die eine Java-Version downloaden, ist JVM darin enthalten und unterstützt die Ausführung von Java-basierten Anwendungen. Die JVM ist neben den mitgelieferten Programmbibliotheken Bestandteil der Java-Laufzeitumgebung und sorgt für die Ausführung des Java-Bytecodes. Unter dem informationstechnischen Begriff Bytecode versteht man eine Sammlung von Befehlen für eine virtuelle Maschine, die ein Prozessor ausführen kann. In der Regel besitzt jedes gestartete Java-Programm seine eigene JVM zur Ausführung. Sie bildet die Schnittstelle zu Betriebssystem und Maschine und ist mit vielen Betriebssystemen wie Linux, Windows oder Mac OS X kompatibel.

    JavaScript – die Skriptsprache

    Die Skriptsprache JavaScript ist eine im Vergleich zur Programmiersprache Java recht einfache Technologie zur Erstellung von Internetseiten, die zudem charakteristischerweise nur im jeweiligen Browser ausgeführt wird. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das, dass mit Programmiersprachen wie Java Anwendungen im eigentlichen Wortsinne, also ganze Programme, angefertigt werden, wohingegen Skriptsprachen wie JavaScript eher zur Umsetzung weitaus kleinteiligerer Programmierarbeiten gebraucht werden. Anfangs wurde JavaScript dafür konzipiert, damit User ihre Onlineformular-Eingaben checken können, bevor sie dieses final abschicken. Spätere Versionen von JavaScript wurden immer um zusätzliche Funktionen erweitert, die den Nutzern beispielsweise das Erstellen von Roll-over-Grafiken, Bannern und Laufschriften ermöglichte. JavaScript bietet ein gewisses Sicherheitsmaß dadurch, dass es üblicherweise nur auf den Funktionsumfang des Browsers zugreifen kann, ohne dass Dateisystem und Daten davon berührt werden. Die ursprüngliche Idee hinter JavaScript, eine Skriptsprache für dynamisches HTML in Web-Browsern zu entwickeln, ist mittlerweile um JavaScript-Anwendungen auch außerhalb des Browsers erweitert worden. War es zuvor also nur möglich, mit JavaScript Inhalte zu erstellen, nachzuladen oder zu modifizieren und User-Interaktionen auszuwerten und so Erweiterungsmöglichkeiten der Auszeichnungssprache HTML und der Gestaltungssprache CSS bereit zu stellen, kann JavaScript heutzutage auch auf Servern oder Microcontrollern angewendet werden.

    JavaScript – die Skriptsprache für dynamisches HTML

    HTML steht für Hypertext Markup Language und bezeichnet eine textbasierte Auszeichnungssprache, mit der man digitale Dokumente zum Beispiel nach Texten, Bildern oder Links strukturieren kann. Fast alle im World Wide Web sichtbaren Internetseiten sind HTML-Dokumente. Dynamisches HTML (DHTML) stellt eine dem Bereich des Webdesigns zuzuordnende Methode dar, mit der die Darstellung einer Internetseite während des Anzeigevorgangs selbst verändert wird. Das geschieht durch Eingaben des Users. „Dynamisch“ bedeutet in diesem Fall, dass die Änderungen auf der Webseite Ereignisse voraussetzen, die auch vermehrt beim Anzeigen einer Website passieren können. Anzeigeeffekte aus dem Bereich „dynamisches HTML“ sind beispielsweise:

    Anzeigeeffekte Java

    • das Auf- und Zuklappen von Menüleisten
    • das Verschieben von Objekten mittels Drag & Drop
    • Formularfelder, die sich je nach zuvor getätigten Eingaben automatisch belegen

    Zum Nutzen von Java

    Vorteile Java

    • Dank seiner Plattformunabhängigkeit läuft Java auf so gut wie jedem Endgerät und fast jedem Betriebssystem. Dadurch ist die Software für eine immense Zahl an Nutzern verfügbar und nur wenig vom Entwicklungszustand und Support des jeweiligen Betriebssystems abhängig. Auf diese Weise sind außerdem auch die Java-Codes innerhalb einer Sprache gut wiederverwendbar.
    • Im Hinblick auf seine Lizensierung unterliegt das Java-Entwicklungswerkzeug „Java Development Kit“ der „General Public License“ (GPU). Die GPU ist die weltweit führende Software-Lizenz, wenn es um das kostenfreie Verwenden, Ändern und Verbreiten von Software geht. Das heißt, jeder Lizenz-Nehmer kann das JDK im Sinne einer Open-Source-Software nutzen und modifizieren.
    • Die weltweite Verbreitung der Java-Programmiersprache und die Vielzahl an Entwicklern, die die Oracle Software nutzen, führen dazu, dass ein reger Erfahrungsaustausch und ein extrem umfangreiches Know-How bei Problemlösungen bestehen
    • Durch seine weit verbreitete und nicht allzu ausufernde Syntax ist die Java-Programmiersprache relativ schnell erlernbar und damit gut als Einstieg in die Welt der Programmiersprachen geeignet.

    Java in Zahlen

    Die Java-Software von Oracle ist nicht nur bei deutschen Usern sehr beliebt, sondern findet global auf beispielsweise Spielekonsolen, Laptops sowie Smartphones und in Rechenzentren auf der ganzen Welt Anwendung. Folgende Zahlen verdeutlichen die hohe Funktionalität und Handhabbarkeit der Programmiersprache:

    Java in Zahlen

    • Java läuft auf über ca. 97 Prozent aller Firmendesktops
    • in den USA nutzen 89 Prozent aller Rechner Java
    • rund 3 Milliarden Handys sind mit Java ausgestattet
    • die Java-Software kommt auf etwa 125 Millionen TV-Geräten zum Einsatz
    • auf 100 Prozent aller Blue-Ray-Player ist Java bereits vorinstalliert
    • weltweit sind 9 Millionen Java-Entwickler im Einsatz

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