Ist das Internet langsam?

Surfen, Videos streamen, Mails verschicken – die meisten Menschen verbringen viel Zeit im Internet. Umso wichtiger, dass die Internet-Geschwindigkeit den Anforderungen des Nutzers gerecht wird. Wie schnell das DSL sein soll und ob es ratsam ist, gleich das schnellere VDSL zu wählen, ist eine individuelle Entscheidung, die vom Nutzungsverhalten abhängt.

Das Wichtigste zusammengefasst
  • Oftmals weichen die tatsächlichen Internetgeschwindigkeiten von den versprochenen Leistungen ab. In manchen Fällen liefert der Provider nicht die maximale Leistung. Dann können Sie Ihren Anbieter kündigen!
  • Allerdings sind auch oft einige Faktoren, die der Nutzer selbst beeinflussen kann, Schuld an zu langsamem Internet!
  • Ein schlechter Routerstandort, ein langsames Betriebssystem oder ein geteilter Internetanschluss können die eigene Geschwindigkeit drosseln!
Inhaltsverzeichnis

    Warum brauche ich schnelles Internet?

    Für regelmäßiges Surfen, das unregelmäßige Streamen von TV-Sendungen, das Nutzen von VoIP und gelegentliche Uploads reicht ein DSL 6000 Anschluss aus. Wer in großem Maßstab Dateien herunterlädt, Internet-Spiele spielt und viel über seine DSL-Leitung telefoniert, sollte sich für DSL 16.000 oder VDSL entscheiden. Doch viele DSL-Anbieter halten nicht, was sie versprechen. Mit Formulierungen wie „bis zu 16.000 kbit/s“ halten die Unternehmen es sich bewusst offen, auch langsamere Verbindungen anbieten zu können. Doch ist Ihr DSL zu langsam mit langen Ladezeiten für Seiten und ruckelnden Videos, liegt es oftmals nicht an der Internetverbindung, sondern an den falschen Einstellungen. Können Probleme vor Ort ausgeschlossen werden, kann ein Geschwindigkeitstest helfen, die tatsächliche DSL-Geschwindigkeit zu ermitteln, um sich gegebenenfalls an den Anbieter zu wenden.

    Checkliste für zu langsames Internet

    DSL zu langsam: Probleme aufdecken
    • Betriebssystem verunreinigt Prüfen Sie Ihr System auf Viren, Trojaner oder andere Beschädigungen. Alte Versionen von Betriebssystemen beeinträchtigen ebenfalls die Geschwindigkeit beim Surfen.
    • Hardware nicht leistungsstark oder defekt Ein voller Arbeitsspeicher und ein defekter WLAN-Empfänger oder Surf-Stick verlangsamen Ihre Surfgeschwindigkeit.
    • WLAN Verbindung gestört Der WLAN-Router sollte nicht zu weit vom Empfangsgerät entfernt stehen. Zwischen diesen Komponenten sollten sich bestenfalls keine dicken Wände oder Wasserrohe befinden. Zudem müssen die Kabel richtig sitzen.
    • Router oder Netzwerk nicht richtig konfiguriert Auch eine suboptimale Routereinstellung oder die falsche Konfiguration des Netzwerks können die Internetgeschwindigkeit beeinträchtigen.
    • Geteilter Internetanschluss Nutzen mehrere Personen und Geräte gleichzeitig den DSL-Aschnluss, kann dies die Surfgeschwindigkeit reduzieren.
    • Fehlende Browser-Plugins Um den Browser zu beschleunigen, können diverse Plugins verwendet werden. Auch das Zulassen der Speicherung von Cache und Coockies verkürzt die Ladezeiten von Webseiten.
    • Zu langsamer Internetanschluss Natürlich kann auch Ihr Internetanschluss zu langsam sein. Mit dem Wechsel zu einem leistungsfähigeren Anbieter, können Sie schneller surfen.

    Software und Hardware prüfen

    Ist das Internet zu langsam, kann das verschiedene Gründe haben. Oft liegt es nicht am Anbieter, dass das DSL oder das WLAN nur unbefriedigende Geschwindigkeiten aufweisen. Wenn das Internet plötzlich langsam ist, kann es helfen, einen anderen Computer mit dem Internet zu verbinden. Funktioniert auf diesem das Surfen ohne Probleme, liegt das Problem wohl am eigenen Gerät. Hier einige Tipps, die bei der Fehlersuche helfen können:


    Störungen in der Software

    Um eventuelle Störungen auf dem Computer zu beheben, sollte ein Virenscanner den Computer auf Viren, Malware und Trojaner überprüfen. Dabei ist es ratsam, sich auf ein Virenprogramm zu beschränken, da mehrere Programme sich gegenseitig behindern können. Auch Updates können helfen, die Geschwindigkeit des Internets zu erhöhen. Betriebssystem, Browser und Programme, die auf das Internet zugreifen, sollten auf dem neuesten Stand sein, da veraltete Versionen Anwendungen blockieren können. Auch die Plug-ins für Java und Flash sollten bei dieser Gelegenheit aktualisiert werden. Ein Blick in den Task-Manager gibt Hinweise darauf, ob im Hintergrund Programme laufen, die im Verborgenen Ressourcen beanspruchen und so dazu führen, dass das Internet langsam ist.


    Internet langsam durch fehlerhafte Technik

    Läuft die Software einwandfrei, kann es auch an der Leitung oder der Hardware liegen, dass weniger Mbit ankommen als gewünscht. Manchmal hilft es schon, den Router neu zu starten. Wird ein Volumentarif genutzt, besteht die Möglichkeit, dass das Volumen aufgebraucht ist. Dann wird vom Anbieter die Internetgeschwindigkeit gedrosselt. Beginnt ein neuer Abrechnungsmonat, kann erneut mit voller Geschwindigkeit gesurft werden. Auch ein Überprüfen der Anschlüsse kann helfen, Fehler zu finden und zu beheben. Ist der Router richtig angeschlossen und sind alle Kabel unversehrt? Damit das WLAN überall gut funktionieren kann, sollte der Router sinnvoll positioniert werden. Oft hilft es schon, ihn erhöht aufzustellen, um besseren Empfang zu haben. Ist der Router sehr alt, kann ein Austausch des Geräts helfen.

    Geschwindigkeitstests decken Leitungsprobleme auf

    Bevor jedoch Geld in neue Technik investiert wird, sollte ein DSL-Geschwindigkeitstest durchgeführt werden. Dies geht über verschiedene Anbieter, die den Test im Internet durchführen. Durch Eingabe des Anbieters, der vertraglich vereinbarten DSL-Geschwindigkeit und der Anschlussart ermittelt der Speedtest die tatsächliche Surfgeschwindigkeit und ob Ihr DSL zu langsam ist. Liegt diese Geschwindigkeit deutlich unter der vereinbarten Leistung, kann eine Nachfrage beim Anbieter helfen, ob aktuelle Störungen vorliegen. Doch auch wenn dies nicht der Fall ist, kann es sich um ein temporäres Problem handeln. Die Geschwindigkeiten beim DSL können am Tag stark schwanken. Erst wenn bei mehreren Messungen zu verschiedenen Uhrzeiten immer deutlich zu wenig Leistung ermittelt wurde, sollte der Anbieter informiert werden. Ist dieser nicht in der Lage, die vertraglich zugesicherte Geschwindigkeit zu liefern, muss er dem Wechsel in einen geringeren und damit günstigerem Tarif zustimmen. Auch ein Anbieter-Wechsel kann helfen, die DSL-Geschwindigkeit zu erhöhen.

    Welche DSL-Anschlüsse gibt es?

    Für schnelles Surfen haben sich verschiedene Techniken etabliert. Um schnelle Geschwindigkeiten nutzen zu können, greifen heute die meisten Menschen auf DSL zurück, das schon vor einiger Zeit das langsamere ISDN abgelöst hat. Beim DSL gibt es verschiedene Techniken. Die meisten Haushalte verfügen über einen sogenannten ADSL-Anschluss. Bei diesem handelt es sich dem Namen nach um einen asymmetrischen DSL-Anschluss. Die Asymmetrie bewirkt, dass die Download-Geschwindigkeit deutlich höher liegt als die Upload-Geschwindigkeit. Synchron sind die Geschwindigkeiten beim SDSL. Hier können Daten genauso schnell aus dem Netz heruntergeladen wie in das Netz hochgeladen werden. Da SDSL-Technik deutlich kostenintensiver ist, werden solche Anschlüsse gesondert angeboten. Sie eignen sich für Geschäftskunden mit hohem Upload-Volumen. Noch schneller als herkömmliche DSL-Anschlüsse mit Datenraten zwischen 1 Mbit/s und 16 Mbit/s sind VDSL-Anschlüsse. Hier können Daten mit bis zu 50 Mbit hochgeladen und mit bis zu 10 Mbit pro Sekunde runtergeladen werden, wobei diese Werte sich durch den Ausbau der Technik zukünftig erhöhen werden. VDSL ist jedoch nicht überall verfügbar und die Geschwindigkeit nimmt schnell ab, je weiter der Anschluss von der Vermittlungsstelle entfernt ist. Deswegen ist die Abdeckung mit VDSL in Großstädten mit einem engen Netz von Vermittlungsstellen verhältnismäßig gut, während in ländlichen Gegenden die Zahl der Vermittlungsstellen keine flächendeckende VDSL-Nutzung zulässt.

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