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Übertragungs­rate: Wie schnell ist dein Internet?

Die Datenübertragungsrate – oder kürzer: Übertragungsrate – gibt an, wie schnell du Daten über dein Internet verschicken und empfangen kannst. Die Tarife der Anbieter werben oftmals mit hohen Übertragungsraten. Allerdings kommt die versprochene Surfgeschwindigkeit oftmals nicht beim Endverbraucher an! Mit einem Speedtest kannst du die tatsächliche Übertragungsrate deiner Internetverbindung messen – und so zuverlässig herausfinden, wie schnell dein Internet wirklich ist. Wenn deine Übertragungsrate viel niedriger ist als vom Internetanbieter versprochen, dann ist es durchaus sinnvoll, den Tarif zu wechseln.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • Die Übertragungsrate gibt an, wie schnell dein Internetanschluss Daten sowohl beim Download als auch beim Upload übertragen kann.
  • Oft weicht die tatsächliche Datenübertragungsrate von der Internetgeschwindigkeit ab, die dir vom Anbieter versprochen wurde. Ist dies dauerhaft der Fall, solltest du über einen Anbieterwechsel nachdenken!
  • Mit einem Speedtest kannst du die Übertragungsrate deines Internetanschlusses prüfen – egal ob DSL, VDSL, Kabel-Internet oder LTE.

Inhalts­verzeichnis

    Speedtest machen und Übertragungsrate messen

    Mit der Übertragungsrate wird angegeben, wie schnell dein Internetanschluss Daten übertragen kann. Mit dieser Kennzahl werben auch Internetprovider. So gibt es Internetzugänge mit Geschwindigkeiten von 16 Mbit pro Sekunde, 32 Mbit pro Sekunde oder 50 Mbit pro Sekunde und mehr. Diese Angaben bezeichnen jeweils die maximal mögliche Bandbreite, die mit dem entsprechenden Kabel-, DSL- oder LTE-Zugang theoretisch möglich ist. In der Praxis erreichen die Zugänge die beworbene Geschwindigkeit nur in wenigen Fällen. Um herauszufinden, wie hoch deine Übertragungsrate wirklich ist, solltest du einen Speedtest machen . Denn: Zwar gibt es mehrere Faktoren, die die Verbindungsgeschwindigkeit beeinflussen – für einen langsamen Internetzugang kann aber auch schlicht der Internetprovider verantwortlich sein. So kann es etwa sein, dass die beworbenen Geschwindigkeiten an deinem Wohnort gar nicht realisierbar sind. In diesem Fall kannst du auf unterschiedliche Art beim Internetzugang sparen.

    Was beeinflusst die Übertragungsrate?

    Die reale Übertragungsrate, wie sie der Speedtest prüft, wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Die wichtigsten Reduktionsfaktoren sind:

    • Auslastung des Netzwerks des Anbieters
    • Auslastung des Servers, auf dem die aufgerufene Webseite liegt
    • Bei der Verwendung von WLAN: schlechte bzw. geringe Signalqualität
    • Beim Surfen am Handy: schlechte Signalqualität oder zu hohe Auslastung der entsprechenden Funkzelle
    • Im heimischen Netzwerk: niedrigere Übertragungsrate durch mehrere mit dem Internet verbundene Endgeräte
    • Am Endgerät: Reduktion der gemessenen Übertragungsrate durch zusätzliche Prozesse und Programme, die Daten mit dem Internet austauschen (z. B. Update-Programme, E-Mail-Software, Instant-Messaging-Apps wie WhatsApp)

    Alle diese Faktoren beeinflussen die Übertragungsrate, die du real nutzen kannst, wie auch die Rate, die der Speedtest misst. Generell bleiben viele Übertragungsraten unter dem vertraglich zugesicherten Stand. Eine im Auftrag der Bundesnetzagentur durchgeführte Untersuchung kam so zu dem Ergebnis, dass rund jeder zweite Nutzer Übertragungsraten hat, die zwischen 40 und 80 Prozent unter der vertraglich genannten Rate liegen.

    Was genau sagt die Übertragungsrate aus?

    Die Übertragungsrate bezeichnet die Geschwindigkeit, mit der du über das Internet Daten empfangen (Downstream) und versenden (Upstream) kannst. Sie wird angegeben als Datenmenge pro Zeiteinheit. Früher fand die Angabe in Kilobit (Kbit) pro Sekunde statt, bei modernen Internetzugängen ist zumeist die Rede von Megabit (Mbit) oder Gigabit (Gbit) pro Sekunde (ein Mbit entspricht 1.000 Kbit, ein Gbit entspricht 1.000 Mbit). Ein Bit ist dabei die kleinste Informationseinheit der Informatik, sie entspricht einer nicht mehr teilbaren Information. Die Informatik definiert ein Byte als acht Bit. Wenn dein Internet beispielsweise 32 Mbit pro Sekunde empfangen kann, kannst du in einer Sekunde umgerechnet 4 Megabyte (MB) empfangen.

    Übertragungsraten bezeichnen somit, wie schnell du Informationen über deinen Internetzugang verschicken kannst. Bei Tarifen wird darüber hinaus unterschieden zwischen dem Upstream und dem Downstream, also der Geschwindigkeit, mit der du Daten empfangen und versenden kannst. Bei den meisten Internetzugängen ist der Downstream höher als der Upstream, da Nutzer in der Regel mehr Informationen empfangen (beispielsweise Videos oder Musik streamen) als versenden.

    Was ist eine gute Übertragungsrate?

    Eine gute Übertragungsrate ist nicht generell zu definieren, da sie von den Bedürfnissen des jeweiligen Nutzers abhängt. Einige Orientierungspunkte für nützliche reale Übertragungsraten gibt es aber:

    • Für Wenigsurfer (E-Mails abrufen und versenden, Nachrichten online lesen) genügt eine Übertragungsrate von ca. 6 Mbit pro Sekunde.
    • Normaluser, die zusätzlich zum Surfen gelegentlich Musik streamen, Social Media-Platformen nutzen und Youtube-Videos in Standard-Auflösung schauen, benötigen ca. 16 Mbit pro Sekunde.
    • Für Filmfans, die regelmäßig Blockbuster in Full-HD streamen, eignet sich eine Übertragungsrate zwischen 32 und 50 Mbit pro Sekunde.
    • Richtige Multimedia-Fans, die ihr Zuhause vernetzt haben (beispielsweise Tablet, Laptop und Fernsehen über Internet) sowie Mehrpersonenhaushalte sollten auf eine Übertragungsrate ab 50 Mbit pro Sekunde setzen.

    Was tun, wenn die Übertragungsrate zu niedrig ist?

    Wenn deine reale Übertragungsrate zu niedrig ist, gibt es verschiedene Möglichkeiten, diese zu erhöhen. Dazu gehören:

    • Schalte beim Streamen bzw. Surfen Hintergrundprogramme aus, die ebenfalls Daten ins Internet übertragen.
    • Aktualisiere die Firmware deines WLAN-Routers.
    • Positioniere deinen WLAN-Router näher am tatsächlichen Einsatzort des Endgeräts oder verbinde den Router per LAN-Kabel mit dem Endgerät. Beides erhöht die Geschwindigkeit der Signalübertragung.

    Hast du alle genannten Methoden ausprobiert und die Übertragungsrate ist dennoch deutlich unter den im Vertrag genannten Geschwindigkeiten? Dann kann es sein, dass das Geschwindigkeitsproblem von deinem Anbieter verursacht wird. Sollte keine temporäre Störung vorliegen, kann es sich für dich lohnen, den Tarif oder den Anbieter zu wechseln. Angenommen, du hast einen Internettarif, der 50 Mbit pro Sekunde verspricht, kommst aber dauerhaft nur auf Übertragungsgeschwindigkeiten von 20 Mbit pro Sekunde: Dann ist es sinnvoll, in einen günstigeren Tarif mit niedrigeren theoretischen Übertragungsraten zu wechseln. Auch ein Wechsel des Anbieters nach einem Online-Vergleich kann Abhilfe schaffen. So kann es beispielsweise sein, dass du über Kabel-Internet weitaus höhere reale Übertragungsraten genießen kannst als über DSL – oder umgekehrt.

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