LTE-Netzabdeckung: Wo kann das mobile Internet empfangen werden?

Der neue Standard für den Mobilfunk heißt LTE, auch als 4G bekannt. Mit LTE können Handys oder Laptops eine Highspeed-Internetverbindung aufbauen, die wesentlich schneller ist als herkömmliches DSL. Im TopTarif-Vergleich erfahren Sie, wie es gut die LTE-Netzabdeckung in Deutschland ist und wo Sie das mobile Internet empfangen können.

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Die LTE Netzabdeckung in Deutschland wird weiter ausgebaut. Doch noch nicht jeder Ort ist mit schnellem mobilem Internet ausgestattet!
  • Wer LTE beziehen möchte, ob als Alternative für DSL oder für das Surfen unterwegs, sollte zuvor die Netzabdeckung prüfen!
  • Besonders ländliche Gebiete, bei denen der Ausbau von Highspeed-DSL sehr auswändig und teuer ist, profitieren von einer guten LTE Netzabdeckung!

Inhalts­verzeichnis

    Die Vor- und Nachteile von LTE

    Als der Mobilfunkstandard LTE im Jahr 2009 in Betrieb genommen wurde, zeigte sich schnell das große Potenzial der neuen Technik. Mit LTE 4G können Benutzer eines Smartphones oder via Surfstick am Laptop mit einer Übertragungsrate von bis zu 100 Mbit pro Sekunde im Internet surfen. Zum Vergleich: Mit einem herkömmlichen DSL-Anschluss sind Geschwindigkeiten von rund 16 Mbit pro Sekunde üblich. Damit ist LTE deutlich schneller als sein Vorgänger UMTS, mit dem man zwar auch via Handy im Internet surfen kann, der aber lediglich eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 42 Mbit pro Sekunde erreicht. Grund dafür ist auch, dass das UMTS-Netz besonders in Städten stark überlastet ist.

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    Praktischer DSL-Ersatz für ländliche Regionen

    Im Vergleich zum typischen DSL hat LTE darüber hinaus den Vorteil, dass es für Anbieter wie die Deutsche Telekom, Vodafone oder O2 wesentlich günstiger ist. Denn LTE wird mithilfe von Sendestationen verbreitet und kann so mehr Menschen erreichen als teure Glasfaserkabel, die über Land verlegt werden müssen, um auch entlegene Regionen miteinander zu verbinden. Hinzu kommt, dass bereits bestehende UMTS-Sendestationen einfach auf LTE umgerüstet werden können, um auch den neuen Mobilfunkstandard anzubieten. LTE hat sich aus diesen Gründen schnell als hervorragende Alternative zum herkömmlichen DSL etabliert. Allerdings war die LTE-Netzabdeckung gerade in den Anfangsjahren noch sehr lückenhaft.

    Wie gut ist die LTE-Netzabdeckung in Deutschland?

    Spätestens seit Anfang 2011 haben die Deutsche Telekom und Vodafone große Anstrengungen unternommen, um das LTE-Netz flächendeckend zur Verfügung zu stellen. Allein der Provider Vodafone unterhält heute rund 8.000 Basisstationen, die mehr als 50 Millionen Haushalte mit 4G-LTE verbinden. Noch besser sind die Zahlen bei der Deutschen Telekom: Rund 65 Millionen Bundesbürger können durch die Telekom in den Genuss von Highspeed-Internet via LTE kommen (Stand: November 2015). Allerdings unterliegt der Netzausbau bestimmten Regeln, die von der Bundesnetzagentur vorgegeben werden – das LTE-Netz ist deshalb nicht überall gleich gut ausgebaut.

    • Welchen Regeln folgt der LTE-Netzausbau?

      Grundlage für den Ausbau des LTE-Netzes sind die Regeln der Bundesnetzagentur. Höchste Priorität hat nach diesen der Anschluss von Regionen, die bisher keinen DSL-Anschluss erhielten. Davon betroffen sind vor allem die typischen „weißen Flecken“ auf der DSL-Landkarte: Dörfer, die so weit von einer großen Stadt entfernt sind, dass die Verlegung von modernen DSL-Leitungen zu teuer wäre. Solche unterversorgten Regionen müssen den Vorgaben der Bundesnetzagentur entsprechend zuerst an das neue Mobilnetz LTE angebunden werden. Erst danach darf auch in Großstädten die LTE-Netzabdeckung verbessert werden. Seit Anfang 2013 ist der Netzausbau in den meisten ländlichen Gebieten allerdings so weit fortgeschritten, dass zunehmend auch die LTE-Netzabdeckung in den Großstädten verbessert werden konnte, um das überforderte UMTS-Netz zu entlasten.

    • LTE-Netzabdeckung – lückenloses Netz oder Flickenteppich?

      Der neue Mobilfunkstandard LTE kann heute in allen Großstädten und in einem Großteil der ländlichen Regionen von Deutschland problemlos empfangen werden. Das Netz der Telekom zum Beispiel umspannt heute bereits rund 85 Prozent des gesamten Bundesgebietes. Lückenlos ist die LTE-Netzabdeckung allerdings immer noch nicht. Branchenexperten gehen aber davon aus, dass spätestens bis Ende 2016 alle weißen Flecken auf der LTE-Landkarte geschlossen werden. Daraufhin soll das LTE-Netz optimiert werden, um in Zukunft noch schnellere Angebote wie LTE Advanced zu übertragen. LTE ist damit auf dem besten Weg, herkömmliche Breitbandverbindungen per DSL oder Kabel zu überholen und sich als neuer Internetstandard zu etablieren.

    Worauf sollten Sie bei der Wahl eines LTE-Providers achten?

    Insgesamt ist die LTE-Netzabdeckung in Deutschland sehr weit fortgeschritten. Zwischen den unterschiedlichen Providern gibt es allerdings immer noch teils große Unterschiede. Wichtig ist deshalb, sich bereits im Vorfeld zu informieren, wie gut das jeweilige Netz ausgebaut ist und ob Sie LTE mit Ihrem Provider auch in Ihrem Zuhause empfangen können. TopTarif klärt, welche LTE-Provider über das beste Netz verfügen.

    • Deutsche Telekom bietet bundesweit sehr gute LTE-Netzabdeckung

      Ob Vodafone oder O2, kein anderer LTE-Anbieter verfügt über ein derart umfassend ausgebautes LTE-Netz wie die Deutsche Telekom. In den letzten Jahren hat die Deutsche Telekom rund 3.000 neue Sendestandorte in Betrieb genommen. Heute erreicht die Telekom damit rund 65 Millionen Bundesbürger, LTE ist in 200 Städten verfügbar und insgesamt ist der Netzausbau zu fast 87 Prozent abgeschlossen. Lediglich in den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und im Süden von Baden-Württemberg gibt es noch vereinzelte Lücken im LTE-Netz der Deutschen Telekom.

    • Vodafone als Alternative für die neuen Bundesländer

      Noch intensiver als die Deutsche Telekom hat Vodafone die LTE-Netzabdeckung vorangetrieben. Insgesamt unterhält Vodafone rund 8.000 Sendestationen und kann damit fast mit der Telekom gleichziehen. Vodafone bietet LTE heute in 200 Städten an und erreicht insgesamt rund 58 Millionen Bundesbürger, der Netzausbau ist zu knapp 77 Prozent fertiggestellt. Doch während die Telekom vor allem in den neuen Bundesländern nachbessern muss, sind Sachsen-Anhalt, Sachsen und große Gebiete von Mecklenburg-Vorpommern beinahe vollständig vom Vodafone-Netz abgedeckt. Lücken befinden sich dafür im Süden von Niedersachsen und im Osten von Bayern.

    • O2: Gutes Netz im Westen der Republik

      Nach langen Startschwierigkeiten ist es in den letzten Jahren auch dem Unternehmen O2 gelungen, die LTE-Netzabdeckung zügig voranzutreiben. Nach eigenen Angaben deckte das Unternehmen im Jahr 2015 erstmals 75 Prozent des Bundesgebietes mit LTE ab. Das entspricht einer Reichweite von rund 56 Millionen Bundesbürgern. Nachholbedarf hat O2 jedoch in den Großstädten – während die ländlichen Regionen bereits gut erschlossen sind, profitieren nach Angaben von O2 nur rund 10 Großstädte vom mobilen Internet via LTE. Besonders engmaschig ist das Netz von O2 vor allem in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg.

    • LTE von E-Plus ist hauptsächlich in Großstädten verfügbar

      Im Vergleich zur Telekom, Vodafone oder O2 hat E-Plus relativ spät angefangen, das LTE-Netz konsequent auszubauen. Erst seit dem Frühjahr 2014 bietet E-Plus den neuen, mobilen Dienst an. Das Netz ist deshalb immer noch vergleichsweise schlecht ausgebaut. Während E-Plus über ein hervorragendes 3G-Netz verfügt, hinkt LTE immer noch stark hinterher. Durch die Übernahme von E-Plus durch O2 werden allerdings auch die Mobilfunknetze beider Anbieter Schritt für Schritt miteinander verbunden. Bisher gilt das sogenannte National Roaming nur für UMTS-Netze, es soll in Zukunft aber auch auf LTE ausgedehnt werden – dann könnten E-Plus-Kunden problemlos im LTE-Netz von O2 surfen.

    LTE-Netzabdeckung vor Vertragsabschluss prüfen

    Um zuverlässig zu erfahren, ob Sie LTE auch in Ihrer Region empfangen können, sollten Sie im Vorfeld einen Verfügbarkeitstest beim jeweiligen Provider machen. Jeder der großen LTE-Anbieter stellt den praktischen Check auf seiner Internetseite bereit. Dort geben Sie einfach Ihre Adresse ein und erfahren schnell, wie gut die LTE-Netzabdeckung in Ihrer jeweiligen Region ist. Achten Sie allerdings darauf, den Check auch für Orte durchzuführen, an denen Sie sich häufig befinden. Wenn Sie zum Beispiel zur Arbeit pendeln, empfiehlt es sich, auch die Adresse Ihres Arbeitsplatzes in Bezug auf die LTE-Verfügbarkeit zu überprüfen. Ein weiterer Anhaltspunkt sind außerdem die LTE-Karten, die im Internet frei verfügbar sind. Diese Karten zeigen die Standorte von Sendemasten und vermitteln einen guten Überblick, wo LTE empfangen werden kann.

    LTE im Ausland nutzen

    Bis Anfang 2014 mussten Reisende im Ausland auf LTE verzichten und stattdessen auf langsamere 2G- oder 3G-Netze umsteigen. Inzwischen haben die meisten deutschen Anbieter sogenannte Roaming-Verträge mit ausländischen Providern geschlossen, sodass 4G schnelles LTE auch im Ausland genutzt werden kann. Die Kosten für das Roaming im Ausland hängen vom Provider ab.

    Kunden-Bewertungen

    • 1 / 5
      angegebener Wechseltermin wird nicht eingehalten . keinerlei Vorabinfo erhalten,so das eine Reaktion anderweitig nicht mehr möglich war und Zusatzkosten entstehen
    • 5 / 5
      recht ehrliche Angebote , Abwicklung zum Wechsel super-danke
    • 1 / 5
      Bis jetzt habe ich noch kein Feedback des Stromanbieters erhalten.
    • 4 / 5
      Schnell und freundlich!

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