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LTE Ausbau – Netzabdeckung und Verfügbarkeit

Wenn du dir schnelles Internet nach Hause holen möchtest, aber DSL und Kabel nicht verfügbar sind, dann gibt es eine dritte Alternative: LTE. Im Gegensatz zum Breitbandinternet surfst du bei LTE über Mobilfunk, genauer gesagt über 4G. Die Technik ist allerdings nicht mehr nur für Smartphones gedacht – LTE kann mittlerweile auch zu Hause genutzt werden und ermöglicht dabei sehr hohe Übertragungsraten von bis zu 500 Mbit pro Sekunde! Ein weiterer Vorteil: Durch den LTE Ausbau in den letzten Jahren kann LTE fast flächendeckend in ganz Deutschland genutzt werden.

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Der LTE Ausbau in Deutschland geht voran. Doch noch nicht jeder Ort ist mit schnellem mobilem Internet ausgestattet.
  • Wenn du LTE beziehen möchtest, – egal ob als DSL-Alternative oder für das mobile Surfen – solltest du zuvor die Verfügbarkeit prüfen!
  • Besonders ländliche Gebiete, in denen (schnelles) DSL nicht immer verfügbar ist, profitieren vom LTE Ausbau.

Inhalts­verzeichnis

    LTE Ausbau: mehr Komfort im mobilen Umfeld

    Hoch technisierte Mobilgeräte erfordern im Mobilfunksektor eine immer leistungsfähigere Datenübertragungstechnologie. Um diese zu ermöglichen, wird der LTE Ausbau energisch betrieben, womit ehemalige UMTS-Strukturen sukzessiv umgebaut werden – was dir einige Vorteile bringt. Zum einen bedeutet der LTE Ausbau mögliche Downloadraten von mehr als 100 Megabit pro Sekunde. Dies sind Werte, die sowohl die mobile Nutzung relativ komplexer und datenreicher Onlinespiele als auch die Videotelefonie ermöglichen. Solche Geschwindigkeiten können im Bereich UMTS zumeist gar nicht oder nur mit großen Einschränkungen realisiert werden. Da der LTE Ausbau auf der bereits existierenden Netz-Infrastruktur basiert, müssen lediglich technische Merkmale erweitert werden, damit die neue Technologie möglichst flächendeckend verfügbar ist.

    Netzausbau erfolgt nach Prioritäten

    Die Vergabe der LTE-Frequenzen im Jahr 2010 war an verschiedene Auflagen geknüpft. Die wesentliche Auflage war, dass der Netzausbau nicht zuerst in den ohnehin schon gut versorgten Städten erfolgen dürfe. Telekom, Vodafone und O2 haben sich dazu verpflichtet, zunächst die Regionen mit schnellem Internet zu versorgen, die bisher über keine oder nur unzureichende Internetverbindungen verfügen. Bei dem Ausbau des LTE-Netzes wurde eine Staffelung vorgenommen, die nach Prioritätsstufen unterteilt ist. Im Vorfeld der Vergabe der LTE-Lizenzen an die großen Mobilfunkanbieter wurden die einzelnen Bundesländer dazu aufgerufen, Dörfer, Städte und Regionen zu benennen, die einen besonders hohen Bedarf an LTE-Verfügbarkeit haben. Aufgrund der Einteilungen bekamen die Priorität 1 alle gemeldeten Gemeinden mit weniger als 5.000 Einwohnern. Priorität 2 haben Gemeinden, die zwischen 5.000 und 20.000 Einwohner haben. Gemeinden mit 20.000 bis 50.000 Einwohnern wurde die Priorität 3 eingeräumt, während Gemeinden mit über 50.000 Einwohnern die Priorität 4 erhielten. Die Staffelung sieht vor, dass erst dann mit dem Ausbau der nächsthöheren Priorität begonnen werden darf, wenn mindestens 90 Prozent der vorangegangenen Stufe mit Breitband-Internet versorgt sind. Dabei müssen die Telefonanbieter jedoch nicht flächendeckend LTE installieren. Sie sind verpflichtet, dem Endverbraucher eine Bandbreite von mindestens 1 Mbit pro Sekunde zur Verfügung zu stellen. Die Anbindung kann also theoretisch auch über einen anderen Standard als LTE erfolgen.

    Die 90 Prozent-Regelung der Bundesnetzagentur

    LTE sendet über verschiedene Frequenzen von 800 Megahertz bis 2,6 Gigahertz. Vor allem die 800 Megahertz-Frequenz eignet sich besonders gut für den Einsatz in ländlichen Gebieten, da sie große Distanzen überwinden kann. Die Anbieter, die auf die 800 Megaherz-Frequenzen geboten haben, waren verpflichtet, bis zum 1. Januar 2016 mindestens 90 Prozent der Bevölkerung zu erreichen. In städtischen Bereichen kommen vor allem die Frequenzen 1,8 und 2,6 Gigahertz zum Einsatz. Hier war eine Abdeckung von 50 Prozent ausreichend, um die Anforderungen der Bundesnetzagentur zu erfüllen. Auch bei dem 90 Prozent-Ziel waren die Gebiete entscheidend, die von den Ländern eine Ausbaupriorität zugeordnet bekommen haben.

    LTE Ausbau: regionale Unterschiede

    Mobile Endgeräte erfüllen bereits die an die vierte Mobilfunkgeneration gestellten Anforderungen. Der LTE Ausbau hingegen wird noch einige Zeit dauern, bis alle Städte und Orte in Deutschland erreicht worden sind. Insbesondere in ländlichen Regionen muss zunächst die Infrastruktur erweitert werden, um den großen Versorgungsunterschied im Mobilfunksektor zu urbanen Regionen zeitnah überbrücken zu können. Dementsprechend werden ländliche Gebiete auch in Zukunft noch vom LTE Ausbau profitieren, wobei die zeitnahe Versorgung primär durch die regional zuständigen Netzbetreiber erfolgt. Dennoch kann man davon ausgehen, dass der LTE Ausbau zeitnah und schnell stattfinden wird, um Smartphone und Tablet sowie Laptop und PC mit dem Internet optimal nutzen zu können.

    Aktuelle Versorgung: LTE Ausbau auf dem Land und in den Städten

    Seit der Vergabe der LTE-Lizenzen im Jahr 2010 schreitet der Ausbau der LTE-Technologie kontinuierlich voran. Telekom, Vodafone und O2 profitieren dabei von einem bereits gut ausgebauten Netz an Sendemasten und Funkstationen. Um LTE flächendeckend installieren zu können, müssen die vorhandenen Sendemasten oft nur um- oder nachgerüstet werden, um den schnellen 4G-Standard überall verfügbar zu machen. Lediglich in den ländlichen Gebieten muss für den Netzausbau infrastrukturell aufgerüstet werden. Auf diese Weise ließ sich in Deutschland schnell eine flächendeckende Verfügbarkeit von Breitband realisieren. Bereits Ende 2012 galten die Breitband-Versorgungslücken in allen Bundesländern zu 90 Prozent als geschlossen. Dabei sind vor allem die Telekom und Vodafone Vorreiter für die Versorgung der Bevölkerung mit LTE. Durch die abgeschlossene Versorgung in ländlichen Gebieten hält LTE zunehmend auch in den Städten Einzug. Ende 2014 konnte die Telekom 77 Prozent aller Einwohner der Bundesrepublik mit LTE versorgen, dies entspricht etwa 58 Millionen Einwohnern. Auch Vodafone kann mit seiner Netzabdeckung deutlich mehr als 50 Millionen Haushalte versorgen. Seit 2013 wird aufgrund der guten Versorgung auf dem Land vermehrt der Netzausbau in den Städten und Großstädten vorangetrieben. Seit 2015 geht nicht nur der Netzausbau kontinuierlich weiter, sondern es wird auch an der Verbesserung der bestehenden Technik gearbeitet. Im Jahr 2016 sollte die flächendeckende LTE-Versorgung abgeschlossen sein, wenn es nach den Plänen der großen deutschen Telekommunikationsanbieter ging. Dies sind vor allem die Deutsche Telekom AG, Vodafone, E-Plus und die Telefónica-Tochter O2. Aktuell sieht die Situation wie folgt aus: Der Bericht zum Breitbandatlas, der vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) herausgegeben wird, spricht Mitte 2017 von einer LTE Verfügbarkeit von etwa 89 Prozent – allerdings nur für Geschwindigkeiten bis 6 Mbit pro Sekunde.

    Technische Verbesserungen für ein noch schnelleres Internet

    Da die Versorgung mit LTE bereits so gut vorangeschritten ist, setzen die Anbieter vermehrt auf eine Verbesserung der vorhandenen Technik, um den wachsenden Ansprüchen an mobiles Internet nachzukommen. So wird beispielsweise der Ausbau des noch schnelleren LTE-Advance mit dem 4G-Standard vorangetrieben, das besonders hohe Bandbreiten erreicht. Vor allem bei anspruchsvollen Anwendungen kommt es derzeit noch oft zu Störungen im LTE-Netz. So ist beispielsweise die Video-Telefonie nicht in allen Gegenden und zu jedem Zeitpunkt möglich. Auch hier arbeiten die Anbieter an einer Lösung für die nahe Zukunft. Als Nachzügler versuchen auch die Unternehmen O2 und BASE, mit ihrem LTE-Ausbau voranzukommen und ihre noch vorhandenen Versorgungslücken zu schließen. Nach eigenen Angaben konnte O2 zum Ende des Jahres 2014 etwa 60 Prozent seiner Kunden mit LTE versorgen. Obwohl E-Plus bzw. BASE konstant an der Versorgung seiner Kunden mit LTE arbeitet, ist der LTE Ausbau bei O2 noch lange nicht abgeschlossen: Laut Telefónica beträgt die LTE-Netzabdeckung zurzeit rund 80 Prozent.

    LTE Ausbau: Preise für maximale Qualität

    Niedrige Ladezeiten, hohe Geschwindigkeiten und hohe Kapazitäten sind signifikante Merkmale, die den LTE Ausbau rechtfertigen und mobile Dienste erweitern. Dementsprechend sorgt eine hohe LTE-Netzabdeckung für eine innovative Qualität, die im Mobilfunkbereich bislang nicht realisiert werden konnte. Man kann davon ausgehen, dass Anbieter die mit dem LTE Ausbau verbundenen Kosten gerade in der Anfangsphase direkt an die Verbraucher weitergegeben, wobei hohe Datenraten mit hohen Beiträgen verbunden sein werden. Daher lohnt es sich besonders die LTE-Tarife der Anbieter zu vergleichen. Der beste Tarif ist nicht unbedingt auch an den günstigsten Preis gekoppelt: Auch Volumenbegrenzungen (für Vielsurfer) oder Kosten für Roaming (für diejenigen, die viel im Ausland unterwegs sind) solltest du in die Wahl des LTE-Tarifs miteinbeziehen.

    Frequenzversteigerung sorgt für hohe Preise

    Im Jahr 2010 wurden durch die Bundesnetzagentur die Frequenzen von 800 MHz, 1800 MHz, 2000 MHz und 2600 MHz versteigert. Für LTE werden allerdings nur die Frequenzen 800 MHz und 2600 MHz genutzt. Die Preise waren enorm.

    Das 800-MHz-Frequenzband wurde beispielsweise wie folgt aufgeteilt:

    Nutzer Uplink Downlink Preis
    Deutsche Telekom 852-862 MHz 811-821 MHz 1,153 Mrd. €
    Vodafone 842-852 MHz 801-811 MHz 1,210 Mrd. €
    O2 832-842 MHz 791-801 MHz 1,212 Mrd. €

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