Kabelmodem - Einfach & schnell eingerichtet

In den letzten Jahren ist das Kabel-Internet immer beliebter geworden, da es sehr hohe Internetgeschwindigkeiten bieten kann – und zwar auch in ländlichen Regionen, in denen über DSL nur langsam gesurft werden kann. Wenn du vorhast, dein Internet zukünftig über den Kabelanschluss zu beziehen, dann darfst du nicht vergessen, dass du unbedingt ein Kabelmodem benötigst. Ein Kabelmodem dient dazu, Daten im Rahmen eines Breitband-Internetzugangs über das Kabelnetz zu übertragen. Bevor du dich jedoch für ein Kabelmodem entscheidest, erkundigst du dich am besten über die verschiedenen Modelle, die derzeit angeboten werden. Danach solltest du dich auch darüber informieren, wie du das Kabelmodem richtig einrichtest, sodass du zukünftig schnell und sicher im Internet unterwegs sein kannst!

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • Für den Empfang von Kabel-Internet benötigst du ein Kabelmodem mit integriertem Router, das dadurch gleichzeitig als WLAN-Modem dient.
  • Dank Routerfreiheit bist du nicht mehr gezwungen, das Kabelmodem des Anbieters zu nutzen, sondern kannst das Modem frei nach deiner eigenen Präferenz wählen.
  • Das Kabelmodem kannst du ganz einfach selbst in deiner Wohnung installieren. Für die Nutzung benötigst du jedoch eine Multimedia-Dose!

Inhalts­verzeichnis

    So funktioniert ein Kabelmodem

    Im Gegensatz zum gängigen DSL-Modem wird das Internet mit einem Kabelmodem über den Kabelanschluss empfangen. Das Modem befindet sich im Allgemeinen zwischen dem Kabelanschluss und dem PC bzw. Router und ist mit diesem entweder mittels USB oder Ethernet verkabelt oder durch einen Wireless Access Point (WAP), der eine Funkverbindung ermöglicht, verbunden. Im Gegensatz zu früher ist heutzutage normalerweise auch ein Router in dem Kabelmodem integriert, um die einzelnen Internetanschlüsse per WLAN oder Netzwerkkabel im Haushalt zu verteilen. Nachdem die Routerfreiheit Mitte 2016 eingeführt wurde, kannst du selbst entscheiden, welches Kabelmodem bzw. welchen Kabelrouter du nutzen möchtest. Dennoch kann dir das Modem auch über den Anbieter bereitgestellt werden. Wenn du dich zum Beispiel für eine einfache Internetflatrate entscheidest und kein WLAN nutzen möchtest, könntest du ein einfaches Kabelmodem ohne Router nutzen. Für eine Doppelflatrate mit Internet und Telefon hingegen benötigst du unbedingt ein Kabelmodem, das auch über einen Router verfügt.

    Welche Vor- und Nachteile bietet Internet über den Kabelanschluss?

    In den letzten Jahren haben sich immer mehr Neukunden für das Kabel-Internet entschieden. Der große Vorteil: Auch fernab der Großstädte können dadurch Verbindungsgeschwindigkeiten von bis zu 200 Mbit pro Sekunde erzielt werden. In puncto Geschwindigkeit übertrifft das Kabel-Internet den klassischen DSL-Anschluss also um einiges. Einziger Nachteil: Mehrere Medien teilen sich beim Kabel-Internet dieselbe Bandbreite. Wenn HD-TV, Telefon und Internet zur selben Zeit genutzt werden, kann darunter gegebenenfalls die Verbindungsqualität leiden. Dafür kommt beim Kabel-Internet nicht nur alles aus einer Box, sondern auch von einem Anbieter. Eine praktische Triple-Play-Flatrate bringt Internet, HD-TV und Telefonie in einem Paket zu dir nach Hause. Dabei kann es billiger und übersichtlicher sein, alle Medien gleichzeitig zu beziehen kann, als drei separate Verträge abzuschließen.

    Was muss ein Kabelmodem können?

    Der Kabel-Internetanschluss stellt eine gute Möglichkeit dar, um schnell surfen zu können. Damit du den Zugang auch auf mehreren Geräten in deiner Wohnung nutzen kannst, benötigst du ein Modem mit integriertem WLAN-Router. Bei mehreren Geräten muss dieses hohe Datenraten verarbeiten und die Daten per WLAN auf die unterschiedlichen Anschlüsse verteilen können. Die Durchschnittsgeschwindigkeit von aktuellen Highspeed-Modems liegt bei 200 Mbit pro Sekunde und mehr. Um dies zu leisten, sollten Top-Modems über sehr hohe WLAN-Übertragungsraten , den neuesten WLAN-Standard AC und mehrere USB-Ports verfügen.

    Drei gängige Angebote im Überblick

    Wenn du das Kabelmodem von deinem Provider wählst, hängst es grundsätzlich von dem Tarif ab, welches Kabelmodem du erhältst. Denn wenn du lediglich eine Internetflatrate buchst, benötigst du eventuell kein Kabelmodem mit integrierten WLAN-Router. Für Triple-Play-Tarife ist der Router wiederum unerlässlich, um die verschiedenen Anschlüsse für Telefon und HD-TV mit dem Modem zu verbinden. In der Praxis haben sich verschiedene Geräte bewährt.

    • Das neuste Modell: Fritz!Box 6590 Cable

      Die aktuelle Generation der Kabel-Fritz-Box ist derzeit das schnellste Kabelmodem auf dem Markt (Stand: Oktober 2017). Im Vergleich zum Vorgängermodell, der Fritz!Box 6490 Cable, sorgt bei diesem Kabelmodem das Multi-User MIMO dafür, dass Daten nicht mehr nacheinander, sondern nun parallel an die Geräte gesendet werden, die denselben Kabelzugang nutzen. Dadurch soll auch bei gleichzeitiger Verwendung eine hohe Internetgeschwindigkeit garantiert sein. Zudem wird durch das neue Modell auch generell eine höhere Surfgeschwindigkeit ermöglicht: im Downstream sind theoretisch bis zu 1760 mbit/s drin. Daneben ist das Gerät natürlich auch auf dem neusten Stand, was die technische Ausstattung und die Zusatzfunktionen angeht.

    • Sicheres Modem mit WLAN: Hitron CVE 30360

      Das Kabelmodem von Hitron gehört zu einem der sichersten Kabelmodems mit WLAN-Router auf dem Markt, da es neben moderner Datenverschlüsselung gleichzeitig über eine eingebaute Firewall verfügt. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 200 Mbit pro Sekunde baut das Modem eine solide Highspeed-Verbindung auf und verfügt außerdem über einen Anschluss für mehrere Telefonapparate.

    • Das Testsieger: Fritz!Box 6490 Cable

      Der Vorgänger der neuesten Fritzbox ist in den letzten Jahren auf vielen Portalen zum Testsieger gekürt worden. Mit dem neuesten WLAN-Standard WLAN AC und integriertem Dual-WLAN schafft dieses Kabelmodem problemlos Highspeed-Funkverbindungen mit einer Datenrate von bis zu 1.300 Mbit pro Sekunde. Das Gerät lässt sich darüber hinaus sehr einfach anschließen und einrichten. Zum Komplettpaket der aktuellen Fritz-Box gehören außerdem vielfältige Zusatzfunktionen wie zum Beispiel der integrierte Mediaserver.

    So richtest du dein Kabelmodem korrekt ein

    Um Internet über die Kabelleitung zu beziehen, muss deine Wohnung zuerst mit einer neuen Multimedia-Dose ausgerüstet werden. Dies gilt vor allem für Altbauten. Den Wechsel erledigt in der Regel ein Techniker des jeweiligen Providers für dich. Optional kannst du auch einen Adapter benutzen, der einfach auf die alte Kabeldose gesteckt wird. Danach musst du das Modem mit integriertem Kabelrouter nur noch an den Data-Eingang der Dose anschließen. Verbinde das Kabelmodem nun mit dem Stromnetz – in der Regel ist das Gerät dann betriebsbereit.

    Welche Probleme können beim Anschluss auftreten?

    Kleine Störungen am Kabelmodem kannst du in der Regel ohne fremde Hilfe und ohne Fachkenntnisse reparieren. Denn die häufigsten Fehler sind darauf zurückzuführen, dass das Gerät nicht richtig angeschlossen ist. Überprüfe deshalb zuerst, ob alle Kontrolllampen leuchten. Wenn das nicht der Fall ist, wurde das Gerät wahrscheinlich falsch an das Stromnetz angeschlossen. Trenne das Gerät vom Stromnetz und überprüfe, ob die Steckdosen auch wirklich funktionieren. Schließe das Modem danach wieder ans Stromnetz an und starte es erneut. Eine andere mögliche Fehlerquelle sind Störsignale von Funkgeräten wie zum Beispiel Bluetooth-Geräten, Mikrowellen, Handys oder Babyfonen. Bevor du das Kabelmodem in Betrieb nimmst, solltest du deshalb zuerst alle Geräte abschalten. Auch die Position des Kabelmodems hat Einfluss auf die Verbindungsqualität. Am besten stellst du das Gerät deswegen nicht in eine Zimmerecke oder hinter die Heizung, damit das Modem ungehindert Signale empfangen und senden kann.

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