Junges Paar Heizung

Heizstrom-Tarife vergleichen

Was für eine Heizung haben Sie?

Haben Sie einen eigenen Zähler für Heizstrom?

Wie wird der Heizstrom gemessen?

Postleitzahl und Verbrauch pro Jahr?

Heizstrom: die Wärme aus dem Netz

Heizstrom ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für elektrische Energie, die in Wärme umgewandelt wird. Diese Wärme wird auch als Elektrowärme bezeichnet.

Inhalts­verzeichnis

    Heizstrom war früher topmodern

    Heizstrom wurde bereits Anfang des 20. Jahrhunderts als Alternative zum Heizen mit Kohle, Holz, Öl oder Gas eingeführt. Gründe dafür waren unter anderem der Wunsch nach besserem Brandschutz und mehr Sicherheit, wirtschaftliche Faktoren oder auch mehr Komfort und Bequemlichkeit in der Handhabung. Heutzutage werden über eine Million Deutsche über die Steckdose mit Wärme versorgt. Zu Beginn war Heizstrom nur für Elektroheizungen vorgesehen. Mit der Zeit sind immer mehr Geräte hinzugekommen, die mit Heizstrom genutzt werden. Insbesondere mit Nachtspeicheröfen wird Heizstrom speziell in Altbauten genutzt.

    Heizstrom heute

    Inzwischen sind auch einige Nachteile von Heizstrom zum Vorschein gekommen. So ist diese Form der Wärmegewinnung wenig effizient. Das Stromnetz wird zu einem Großteil durch Wärmekraftwerke gespeist, in denen Wärmeenergie zunächst in elektrische Energie umgewandelt wird, um dann später in der Elektroheizung wieder zu Wärmeenergie zu werden. Bei der Herstellung von Heizstrom wird wesentlich mehr Kohlendioxid produziert als beispielsweise mit den Energiequellen Gas und Öl. Darüber hinaus sind andere Heizarten meist günstiger als Heizstrom. Wer trotzdem bei Heizstrom bleiben möchte oder muss, für den lohnt sich ein Vergleich der Heizstromanbieter in jedem Fall.

    Heizstrom-Anbieter wechseln & mehr als 300 Euro sparen

    Im Herbst 2010 kam es durch das Bundeskartellamt zu einer Marktöffnung für Heizstrom-Anbieter. Seitdem können Verbraucher verschiedene Versorger miteinander vergleichen und den für sie günstigsten Heizstrom-Tarif auswählen. Der Heizstrom-Tarife-Vergleich ist für alle Nutzer von Heizstrom empfehlenswert. Wer seinen Heizstrom-Anbieter wechseln will, muss allerdings die Ausstattung seines Stromzählers kennen. Haushalts- und Heizstrom werden entweder gemeinsam über einen Zählerkasten gemessen oder getrennt über zwei Kästen. Die sogenannten Doppeltarifzähler kommen insbesondere bei Nachtspeicherheizungen zum Einsatz, da hier die Messung des Stromverbrauchs zeitabhängig erfolgt.

    Das bedeutet, dass tagsüber zum Hochtarif und nachts zum günstigeren Niedertarif abgerechnet wird. Vor einem Heizstrom-Vergleich solltest du also die Verbrauchswerte für beide Tarife kennen. Nach Angaben der Zeitschrift Finanztest gibt es in Deutschland 10 Stromanbieter, die spezielle Tarife für Heizstrom mit gemeinsamer Messung anbieten, und 14 Versorger, die Tarife mit getrennter Messung im Produktportfolio haben. Eine Studie von Finanztest hat ergeben, dass Verbraucher mit Nachtspeicherheizung oder Wärmepumpe bis zu 300 Euro im Jahr sparen können.

    Mit welchen Geräten kann Heizstrom genutzt werden?

    Mittlerweile gibt es viele verschiedene Geräte aus den Bereichen Elektroheizung und Elektrogebäudeheizung, die mit Heizstrom betrieben werden können.
    Dazu gehören:

    • Wärmepumpen

      Bei der Wärmepumpe ist Strom notwendig, um die aus der Umwelt – beispielsweise aus der Erde oder dem Grundwasser – gewonnene Energie in Wärme umzuwandeln. Dabei werden die Temperaturunterschiede in der Erde, im Wasser oder in der Luft genutzt. Wärmepumpen sind vorrangig in Neubauten anzutreffen. Im Vergleich zu einer Gas- oder Ölheizung fallen mit einer Wärmepumpe deutlich geringere Heizkosten an. Dafür erhöht sich durch den notwendigen Antriebsstrom die Stromrechnung. Für eine Wärmepumpe ist ein separater Stromzähler notwendig, durch den der Stromverbrauch der Wärmepumpe erfasst wird. Bis zum Jahr 2007 standen die lokalen Grundversorger in der Pflicht, spezielle Heizstrom-Tarife für Wärmepumpen anzubieten.

      Obwohl diese Regelung mittlerweile nicht mehr besteht, haben nach wie vor viele Grundversorger Wärmepumpen-Tarife im Angebot. Auch einige überregionale Versorger bieten mitunter besondere Heizstromverträge an. Diese Spezialtarife sind nicht immer günstiger als gewöhnliche Stromtarife. Daher sollte vor der Entscheidung für eine Wärmepumpe genau geprüft werden, ob sich die Anschaffung lohnt. Dies ist meist nur der Fall, wenn die Wärmepumpe genau auf die erforderliche Wärmeleistung angepasst ist. Oft ist ein Stromanbieterwechsel ratsam, um Strom zu einem günstigeren Tarif zu beziehen. Mitunter besteht auch die Möglichkeit, den Heizstrom und den Haushaltsstrom von verschiedenen Anbietern zu beziehen.

    • Nachtspeicherheizungen

      Nachtspeicherheizungen sind Einzelöfen oder Heizungen, die mit Nachtstrom betrieben werden. Dabei wird elektrischer Strom in Wärme umgewandelt und in einem besonders isolierten Heizkörper gespeichert. Dadurch wird die Wärme konstant abgegeben. Zentrale Nachtspeicherheizungen besitzen einen Feststoff- oder Wasserspeicher. Der Feststoffspeicher besteht aus hochspeicherfähigem Magnesit. Die dort gespeicherte Wärme wird mithilfe eines Ventilators an das Heizungswasser im Rohrsystem übertragen und gelangt so in den Heizkörper. Bei Wasserspeichern wird das Wasser in der Nacht elektrisch erhitzt und am Tag mithilfe einer Pumpe über das Rohrsystem in den Heizkörper geleitet.

      Mit der Energieeinsparverordnung sollen Nachtspeicherheizungen effizienteren Heizmethoden weichen. Demnach dürfen Nachtspeicheröfen, die vor dem 01.01.1990 in Wohngebäuden mit über fünf Wohneinheiten oder in gewerblichen Räumen mit einer Fläche von über 500 qm installiert wurden, nur noch bis zum Jahr 2019 betrieben werden. Ab dem 01.01.1990 eingebaute Geräte dürfen ab Einbau 30 Jahre lang in Betrieb bleiben. Von diesen Regelungen ausgenommen sind Häuser mit besonders guter Dämmung, die der Wärmeschutzverordnung von 1994 entsprechen, sowie Gebäude, deren Bauantrag nach dem 31.12.1994 gestellt wurde.

    • Nachtspeicheröfen

      Nachtspeicheröfen sind im Gegensatz zu Nachtspeicherheizungen dezentrale Heizungen und häufig in Altbauten zu finden. Bei dieser Heizungsart sorgt eine starke Isolationsschicht dafür, dass die Wärme im Gerät gespeichert bleibt. Über die Gebäudewände geht trotzdem etwa die Hälfte der Wärme verloren. Im Inneren eines Nachtspeicherofens kann es bis zu 700°C heiß werden. Die gespeicherte Wärme wird durch einen Ventilator an das Zimmer abgegeben, wobei die Temperatur mithilfe eines Thermostats reguliert werden kann. Bei modernen Geräten gibt es manchmal eine Aufladeregelung, die durch die Außentemperatur gesteuert wird. Abhängig davon, wie viel Heizwärme benötigt wird, kann der Nachtspeicherofen auch tagsüber geladen werden. Die mögliche Aufladedauer wird vom jeweiligen Energieversorger festgelegt und kann zwei bis vier Stunden betragen.

      Nachtspeicheröfen haben einige Vorteile. Dazu gehören die niedrigen Anschaffungskosten. Nachtspeicheröfen können einfach installiert werden und benötigen wenig Platz. Es muss kein Brennstoff gelagert werden und man braucht weder einen Gasanschluss noch einen Schornstein. Auch der Wartungsbedarf von Nachtspeicheröfen ist unaufwendig. Diesen Vorzügen stehen ein schlechter Wirkungsgrad und die hohen Energiekosten gegenüber. Ungünstig sind auch die geringe Strahlungswärme, die hohe Konvektion und die Trägheit dieses Heizungssystems. Nachtstromtarife werden zudem nicht überall angeboten.

    • Infrarotheizungen

      Infrarotheizungen kommen insbesondere in größeren Hallen zum Einsatz, in denen Konvektionsheizungen nicht wirtschaftlich sind, da die warme Luft nur unnütz unter der Decke hängen würde. Infrarotheizungen gibt es in Form von Hell- und Dunkelstrahlersystemen. Hellstrahlersysteme arbeiten mit einer geringeren Abstrahlfläche und dafür mit höherer Temperatur, weshalb die Brandgefahr größer ist als bei Dunkelstrahlersystemen. In Wohnräumen ist für die Strahler eine Schutzschicht Pflicht, um Verbrennungen bei kurzen Berührungen der Heizung zu vermeiden. Es gibt viele verschiedene Varianten von Infrarotheizungen: transportabel oder fixiert, als Fläche, Bild, Kugel oder Spiegel. Der Vorteil von Infrarotheizungen ist, dass sie nicht die Raumluft erwärmen, sondern nur die angestrahlten Körper, die ihrerseits ihre Wärme abgeben. Deshalb sind sie empfehlenswert für große oder schlecht isolierte Räume wie zum Beispiel Altbauten. Hier können sie den Heizbedarf mit geringer Lufterwärmung und -bewegung durch gleichmäßige Strahlungswärme decken.

    • Teilspeicherheizungen

      Bei Teilspeicherheizungen besteht der Wärmespeicher meist aus Naturstein und wird auf etwa 80-90°C erwärmt. Von den erwärmten Steinen geht eine starke langwellige Strahlung im Infrarotbereich aus. Teilspeicherheizungen sind als Modelle mit Speicherkern erhältlich, die gewöhnlichen Heizkörpern ähneln, oder als unverkleideter Naturstein-Speicherkörper in Plattenform, hinter dem die Heizelemente liegen. Die Strahlungswärme von Teilspeicherheizungen ähnelt der von Kachelöfen. Diese Form der Elektroheizung braucht wenig Platz, ist flexibel und – abhängig von der Anzahl der benötigten Heizkörper – vergleichsweise günstig in der Anschaffung. Auch die Kosten für die Wartung halten sich in Grenzen. Dafür sind jedoch die Verbrauchskosten umso höher. Durch den geringen Wirkungsgrad bei der Heizstromerzeugung ist auch die CO2- und Schadstoff-Emission höher als bei alten Öl- und Gasheizungsanlagen. Durch die hohe Oberflächentemperatur besteht außerdem akute Verbrennungsgefahr.

    • Flächenheizungen

      Auch bei Flächenheizungen wird das Infrarotprinzip genutzt. Dabei wird eine Wand oder eine andere Fläche erwärmt, die dann die Wärme mit einem erhöhten Infrarotstrahlungsanteil in den Raum abgibt. Bei den Flächenheizungen wird zwischen Decken-, Wand- und Fußbodenheizungen unterschieden. Deckenheizungen erwärmen die im Raum befindlichen Gegenstände von oben. Bei Wandheizungen sind in der Regel höhere Temperaturen erforderlich, da die Entfernungen größer sind. Dabei treten manchmal Staubverwirbelungen aufgrund der Konvektion auf. Eine Fußbodenheizung ist die gängigste Variante. Sie hat den Vorteil, dass sie unsichtbar im Boden verbaut ist und weniger Energie bei der Wärmeübertragung verloren geht. Durch die niedrigeren Temperaturen von 35 bis 40°C sind die Heizkosten geringer. Ein Nachteil von Fußbodenheizungen ist das träge Wärmeverhalten: Die kalten Wände erwärmen sich nur langsam.

    • Elektroradiatoren

      Bei Elektroradiatoren wird Öl durch einen elektrischen Heizstab in einem geschlossenen Heizkörper erhitzt. Solche Radiatoren werden oft als Heizung in der Übergangszeit genutzt, wenn die Zentralheizung noch nicht ein- oder schon ausgeschaltet ist. Elektroradiatoren können mobil und variabel eingesetzt werden und sind in der Anschaffung verhältnismäßig günstig. Dafür fallen im Vergleich zu anderen Heizungsformen höhere Betriebskosten an.

    Kunden-Bewertungen

    • 5 / 5
      Reibungsloser Ablauf, sehr guter Kundenservice .Ich bin sehr Zufrieden und kann die BEV nur weiterempfehlen
    • 5 / 5
      Wechsel klappte ohne Probleme mit super Informationen zum jeweiligen Stand des Wechsels.
    • 5 / 5
      alles wunderbar geklappt, man muss sich um nichts kuemmern.Top wie der Name schon sagt.
    • 5 / 5
      Stromvergleich ist sehr angenehm übersichtlich u leicht somit effektiv ich habe *** gespart.

    So läuft dein Wechsel

    Strom Geld Stecker

    Stromanbieter kündigen

    Du bist mit deinem Stromanbieter unzufrieden? Hier findest du Musterschreiben und Tipps zur Stromanbieter Kündigung.

    Stromanbieter kündigen
    Kündigungsfrist Vertrag

    Sonder­kündigungs­recht

    Dein Stromanbieter hat die Preise erhöht? Hier erfährst du wann das Sonder­kündigungs­recht greift und findest unsere Musterkündigung.

    Sonderkündigungsrecht
    Strommast Stromvergleich

    Stromanbieter wechseln

    Dein Vergleich, dein Tarif! Vergleiche jetzt günstige Stromtarife aus deiner Region und wechsel einfach online deinen Stromanbieter.

    Stromanbieter wechseln