Günstiges Heizöl kaufen

In den letzten Jahrzehnten ist der Heizölpreis ständig gestiegen. Grund dafür sind politische Krisen und die weltweit steigende Nachfrage nach dem Rohstoff. Trotzdem kannst du auch heute noch billig Heizöl kaufen. Dafür solltest du jedoch den Kurs für Heizöl regelmäßig beobachten. Entscheidend ist, dass du den richtigen Zeitpunkt zum >Heizöl kaufen nicht verpasst.

Inhalts­verzeich­nis

    Welches Heizöl ist die richtige Sorte?

    Für die private Wärmegewinnung wird heute lediglich extra leichtes Heizöl genutzt. Im Gegensatz zu den schweren und extra schweren Heizölen, mit denen beispielsweise Schiffsmotoren und Kraftwerke betrieben werden, sind den leichten Heizöl-Varianten sogenannte Additive beigemischt. Diese beeinflussen die Schmierfähigkeit, die Kältestabilität und sogar den Geruch des Öls. In Deutschland kann man für den privaten Gebrauch drei verschiedene Sorten von Heizöl kaufen:
    • Heizöl extra leicht Standard
    • Heizöl extra leicht schwefelarm
    • Premium-Heizöl

    Deutschlandweiter Standard sind das Heizöl extra leicht sowie die schwefelarme Variante des extra leichten Heizöls, da es nahezu rückstandsfrei verbrennt. Das schwefelarme Heizöl ist allerdings nur für Heizgeräte geeignet, die auch vom Hersteller dafür freigegeben wurden. Dazu gehören in der Regel Ölheizungen mit Brennwerttechnik sowie Nieder- und Hochtemperaturkessel. Unsichere Kunden sollten beim Händler erfragen, welche Sorte zu ihrer jeweiligen Anlage passt, bevor sie das Heizöl kaufen. Achte außerdem darauf, dein Heizöl nur bei Anbietern mit dem RAL-Gütezeichen zu kaufen – dem Qualitätssiegel für den Energiehandel.

    Sind die Heizölkosten von der Saison abhängig?

    Früher galt die Faustregel: Im Sommer ist das Heizöl billig. Klar: Im Herbst ist die Nachfrage nach Heizöl besonders hoch und deshalb steigt der Preis. Diese Regel gilt allerdings nicht allein. Zwar ist es tatsächlich meist günstiger, bereits im Sommer Heizöl zu kaufen. Der Preis ist jedoch nicht nur von der Saison, sondern auch von anderen Faktoren abhängig, zum Beispiel von der weltpolitischen Lage oder dem Dollarkurs. Solange beispielsweise der Euro deutlich teurer ist als der Dollar, kann Heizöl günstig importiert werden. Steigt der Euro im Vergleich zum Dollar, ist Vorsicht angebracht. Darüber hinaus können internationale Krisen zu Lieferengpässen führen, die zu steigenden Ölpreisen an der Börse führen. Wer also Heizöl billig kaufen möchte, sollte den aktuellen Kurs regelmäßig beobachten, um den besten Zeitpunkt zu finden. Kosten sparen lassen sich außerdem durch eine Sammelbestellung – kleine Mengen von Heizöl sind in der Regel deutlich teurer als eine große Lieferung.

    Heizöl kaufen auf Raten – Heizöl-Finanzkauf?

    Im Gegensatz zu Strom oder Gas wird Heizöl nicht als regelmäßige Monatsrate abgerechnet, sondern als Einmalzahlung bei Lieferung. Für viele Haushalte ist das eine sehr hohe Belastung. Denn selbst wenn die Preise niedrig sind, muss doch die ganze Lieferung auf einen Schlag bezahlt werden. Viele suchen deshalb nach einem Heizöl-Ratenkauf. Für Verbraucher, die Heizöl auf Raten kaufen wollen, gibt es unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten:

    • Dispokredit

      Aufgrund der hohen Zinsen von mehr als zehn Prozent eignet sich der Dispokredit nur bedingt dafür, Heizöl zu finanzieren. Da die Zinsen darüber hinaus tageweise berechnet werden, sollte ein Dispokredit schnell zurückgezahlt und nicht für Beträge über 100 Euro genutzt werden.

    • Ratenkredit

      Mit Zinsen ab vier Prozent ist der Ratenkredit eine deutlich günstigere Variante im Vergleich zum Dispokredit. Ein Nachteil ist allerdings die feste Laufzeit von durchschnittlich zwölf Monaten. Achte im Vorfeld darauf, dass Sondertilgungen möglich sind, um den Kredit auch schon vor dem Ende der Laufzeit kostenfrei abbezahlen zu können.

    • Bevorratung

      Bevorratung an mehreren Terminen: Du kannst dich auch in kleineren Portionen mit Heizöl bevorraten und mehrmals im Jahr Heizöl kaufen. Dann wird der Preis für die Gesamtmenge wie bei einer Ratenzahlung auf mehrere Termine verteilt, um die monatlichen Kosten gering zu halten. Finanzierungskosten entstehen dabei in der Regel nicht. Wenn in der Zwischenzeit der Preis für Heizöl sinkt, profitierst du sogar davon. Insgesamt ist eine solche Bevorratung auf Raten die beste Methode, Heizöl zu kaufen, wenn nicht genug Eigenkapital vorhanden ist.

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