Handy-Wasserschaden: Was tun?

Ist das Handy ins Wasser gefallen, ist die Panik groß. Wer schnell handelt, kann aber das Schlimmste – den Totalausfall – oftmals verhindern. Was ihr tun könnt, was hilft und was nicht hilft, ob die Versicherung zahlt und ob beim Handy-Wasserschaden die Garantie greift – all das erfahrt ihr im Folgenden.

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    Handy ins Wasser gefallen – was tun?

    Das Smartphone oder iPhone ist dir ins Wasser gefallen? Laut Experten beträgt die Chance, nach dem Wasserschaden das Handy zu retten etwa 50 Prozent – aber auch nur, wenn du schnell und richtig reagierst.

    Der erste Schritt dürfte klar sein: Das Handy muss sofort aus der Flüssigkeit geholt werden. Ob dazu der spontane Tauchgang im Pool oder der beherzte Griff in die Toilette notwendig ist – egal. Denn je länger sich das Handy im Wasser befindet, umso tiefer kann die Flüssigkeit ins Innere eindringen und Kurzschlüsse an der Technik verursachen.

    Der zweite Schritt: Der Akku muss so schnell wie möglich aus dem Gerät genommen werden. Das minimiert das Risiko von Kurzschlüssen. Ist ein iPhone dem Wasser zum Opfer gefallen, sieht es schlecht aus, da der Akku nicht ausgebaut werden kann. In diesem Fall muss das iPhone mit Wasserschaden zur Reparatur gebracht oder direkt die Handy-Versicherung verständigt werden.

    Der dritte Schritt: Alle entfernbaren Elemente des Handys abbauen, SIM-Karte und Speicherkarten herausnehmen. Trocknet nun das Handy vorsichtig mit einem Handtuch oder einem gut saugenden Küchentuch. Legt die einzelnen Teile auf ein trockenes Handtuch – und atmet erst einmal tief durch. Die wichtigsten Schritte, um den Wasserschaden am Handy zu reparieren, habt ihr schon umgesetzt.

    Handy-Wasserschaden: Reis hilft

    Auch wenn das Handy jetzt trocken aussieht: Es ist wahrscheinlich, dass sich Feuchtigkeit im Inneren des Geräts angesammelt hat. Moderne Handys haben deswegen einen Prüfsensor: Um einen Handy-Wasserschaden zu erkennen, musst du das Symbol (ein Rechteck oder ein Kreis) in der Ecke neben dem Akku kontrollieren.

    Wenn die Fläche weiß ist, hast du Glück gehabt. Ist sie aber pink oder rot, hat das Smartphone einen Wasserschaden. Sich an den Hersteller zu wenden, bringt wenig beim Handy-Wasserschaden: Die Garantie auf das Gerät greift in diesem Fall nicht; selbst wenn das Handy erst vor einigen Tagen gekauft worden ist, wird diese Art von Schaden nicht von der Garantie abgedeckt. Selbsthilfe ist also angesagt und die gibt es: Ist das Handy ins Wasser gefallen, ist Reis ein bewährtes und Erfolg versprechendes Hilfsmittel.

    Denn Reis bindet Wasser und hilft, die Feuchtigkeit aus dem Inneren des Handys zu ziehen. So wird es gemacht: Das Handy mit Wasserschaden in Reis eindecken und in einer verschlossenen Dose ein bis zwei Tage liegen lassen. Sofern es nicht bereits Kurzschlüsse gab oder die Überreste des verdunsteten Wassers – besonders beliebt: Salz aus dem Meerwasser – Kontakte blockieren, dürfte das Handy mit etwas Glück wieder einsatzfähig sein.

    Aber auch wenn sich das Handy nach dem Zusammenbauen wieder einschalten lässt: Problematisch beim Handy-Wasserschaden ist vor allem der Touchscreen. Er reagiert oftmals nicht mehr oder nur verzögert. In diesem Fall hilft höchstens noch die professionelle Reparatur - notfalls muss das Handy entsorgt werden.

    Handy-Wasserschaden: Versicherung für den Schadensfall

    Wer ein teures Handy kauft und sich gegen die eigene Ungeschicklichkeit absichern will, sollte eine Handy-Versicherung in Betracht ziehen. Von manchen Handy-Versicherungen wird auch der Handy-Wasserschaden abgedeckt. Das genaue Lesen der Versicherungspolice und des Kleingedruckten sollte darüber Aufschluss geben.

    Wer das Glück hat, eine Handy-Versicherung zu haben, die Wasserschäden abdeckt, sollte der Versicherung die Schadensmeldung zum Handy bald nach dem Wasserschaden übermitteln. Vordrucke und Hinweise zum Ausfüllen des Formulars finden sich zumeist auf den Webseiten der Versicherungs- oder Handyanbieter .

    Übrigens: Beim Handy-Wasserschaden ist die Haftpflicht nur in den seltensten Fällen eine Hilfe. Da sie nur bei Schäden am Eigentum Dritter greift, ist das eigene Handy von vornherein ausgenommen. Wenn du das Handy eines Dritten durch einen Unfall versenkt hast, kannst du auf deine Haftpflicht-Versicherung zumeist nur dann zurückgreifen, wenn der Dritte dir das Handy nicht ausgeliehen hat.

    Kunden-Bewertungen

    • 5 / 5
      Übersichtlich strukturierte Angebote mit zahlreichen Alternativen und klar erkennbaren Kostenvorteilen.
    • 4 / 5
      Tarifwechsel bei Strombezug funktioniert wunderbar einfach - großes Lob.\nTelefonat mit einem Servicemitarbeiter, war vielleicht der späten Stunde zugrundeliegend, nicht sehr freundlich geführt.
    • 4 / 5
      der Anbieter ist gut bekannt\nder Tarif ist nur für das erste Jahr gut\ndie Anbieter legen keinen Wert auf Kundentreue.
    • 4 / 5
      Gute Empfehlung, verlässliche Anbieter

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