Die Handyversicherung: Sicherheit für das Smartphone

Wer ein modernes Smartphone neu erwirbt, bezahlt Beträge von 300 Euro und mehr. Um an der Investition lange Freude zu haben, gibt es die Smartphone-Versicherung. Jedoch: Preise und Leistungen der verschiedenen Versicherungen unterscheiden sich deutlich.

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    Handyversicherungen von vielen Anbietern verfügbar

    Der Markt für Handyversicherungen ist inzwischen schwer zu überblicken. Neben Größen der Versicherungsbranche und kleinen Spezialisten vermitteln auch Mobilfunkanbieter wie die Telekom oder O2 Handyversicherungen. Die Angebote unterscheiden sich dabei nicht nur im Preis, sondern auch in den Konditionen und den Leistungen.

    Vor Abschluss einer Handyversicherung sollte der Nutzer darum den Leistungsumfang seiner Wunschversicherung genau unter die Lupe nehmen – die Lektüre des Kleingedruckten lohnt sich. Für viele User stellt sich im Vorfeld aber noch eine grundlegendere Frage: Ist eine Handyversicherung sinnvoll?

    Was ist der Unterschied zwischen Haftpflicht- und Handyversicherung?

    Zuallererst: Schäden am eigenen Handy deckt die Haftpflichtversicherung nicht ab; nur wenn eine andere Person das Handy beschädigt, greift die Haftpflicht des Verursachers. Anders ist das bei speziellen Handyversicherungen. Die Preise für diese Versicherungen unterscheiden sich dabei von Angebot zu Angebot. Im Durchschnitt ist mit monatlichen Beiträgen von drei bis zehn Euro zu rechnen.

    Die Beitragshöhe hängt auch von der Marke und dem Preis des Handymodells ab: Eine aktuelle iPhone-Versicherung ist teurer als die Versicherung eines Mobiltelefons aus den Zeiten der Jahrtausendwende. Ob sich die Handyversicherung für das Smartphone lohnt, hängt von Alter, Neupreis und Restwert des Handys ab. Üblich ist der Abschluss der Versicherung bei Neukauf des Geräts, aber man kann auch manche Handyversicherung nachträglich abschließen.

    Handyversicherungen unterscheiden sich in der Erstattungsweise

    Wer auf der Suche nach einer Handyversicherung ist, sollte neben dem Umfang der abgedeckten Schadensursachen auch auf die Art und Weise der Erstattung achten. Manche Versicherungen werben damit, dass im Schadensfall unverzüglich ein gleichwertiges Ersatzgerät zur Verfügung gestellt wird, andere dagegen zahlen den Wert des Handys an den Versicherten aus.

    Bei einer Handyversicherung, die den Handywert auszahlt, gibt es wiederum Unterschiede in der Höhe der Erstattung: Während einige Versicherungen den Neuwert des Handys auszahlen, berechnen andere den Restwert des Mobiltelefons und zahlen nur diesen aus. Wie bei Kfz-Versicherungen gibt es darüber hinaus auch bei der Handyversicherung Selbstbeteiligungen in unterschiedlicher Höhe: Von festen Beträgen über Eigenbeteiligungen in Abhängigkeit vom Handywert bis hin zum Fehlen der Selbstbeteiligung gibt es die verschiedensten Angebote.

    Umfang der Handyversicherung von Tarif abhängig

    Was eine Handyversicherung abdeckt, hängt von dem gewählten Versicherungstarif ab: Die Handyversicherung von Base entspricht nicht der Handyversicherung von Vodafone und beide unterscheiden sich im Leistungsumfang von der Telekom-Handyversicherung oder der Handyversicherung, die O2 anbietet. Als Standard kann die Abdeckung der folgenden Schadensfälle und -quellen gelten:

    • Schäden durch Wasser und andere Flüssigkeiten
    • Beschädigungen durch Sturz
    • Bruch des Displays
    • Schäden durch Bedienungsfehler

    Spezielle Handyversicherungen decken etwa auch Kurzschlüsse, Beschädigung durch Überspannung, Konstruktionsfehler sowie Akku- und Unfallschäden ab. Die Handyversicherung von Friendsurance übernimmt beispielsweise selbst Schäden, die durch Explosionen verursacht wurden. Die Frage nach der richtigen Handyversicherung richtet sich somit auch nach der Lebensweise des Nutzers.

    Die Handyversicherung bei Diebstahl

    Für viele Handy-User ist die wichtigste Frage zur Handyversicherung: Wird Diebstahl von der Versicherung abgedeckt? Gerade in diesem Punkt ist der Blick ins Kleingedruckte der Versicherungspolice wichtig. Auch wenn die Handyversicherung damit werben sollte, bei Diebstahl zu zahlen, so gilt als Faustregel: Wurde das Handy verloren? Versicherungen zahlen dann nicht, denn Verlust zählt schlicht nicht als Diebstahl.

    Gemeinhin schreiben viele Handyversicherungen fest, dass der Diebstahl aus einem geschlossenen Raum stattgefunden haben muss, etwa bei einem Wohnungseinbruch oder aus dem abgeschlossenen Fahrzeug. Wer sein Smartphone in der Bar kurz aus den Augen lässt, kann nicht auf eine Erstattung durch die Versicherung hoffen. Ein Sonderfall ist der Raub unter Gewaltanwendung, der von vielen Handyversicherungen abgedeckt wird: Wer überfallen und bedroht wird, kann zumindest auf den Ersatz des Handys hoffen. Auch die finanziellen Folgeschäden, die der Dieb mit dem Handy verursachen kann, werden von einigen Versicherungen abgedeckt.

    Handyversicherung: Nach Schaden Meldefristen beachten

    Ein weiterer wichtiger Faktor im Umgang mit der Handyversicherung sind die Meldefristen für die entstandenen Schäden. Ob nun die Handyversicherung von der Telekom oder von einem Versicherungsunternehmen stammt, oftmals gilt eine Frist von einer Woche oder weniger, innerhalb derer der Schaden bei der Versicherung gemeldet werden muss. Handelte es sich um einen Diebstahl oder einen Raub, muss mit der Schadensmeldung immer der Beleg über die polizeiliche Anzeige des Diebstahls eingereicht werden. Und auch die Sperrung der SIM-Karte soll bei den meisten Versicherungen nachgewiesen werden, damit der Versicherungsschutz in diesem Fall greift.

    Handyversicherung kündigen: Mindestlaufzeiten beachten

    Wer verschiedene Handyversicherungen vergleicht, sollte die Mindestlaufzeiten und Kündigungsfristen beachten. Viele Versicherungen haben Vertragslaufzeiten von mindestens 24 Monaten, ebenfalls gibt es Regularien, die ein Ende des Versicherungsschutzes regeln.

    Ein Beispiel: Wer seine Vodafone-Handyversicherung kündigen möchte, kann dies erst nach der Mindestlaufzeit von zwei Jahren mit einer 30-tägigen Kündigungsfrist machen – dann jedoch jeden Monat. Die Vodafone-Handyversicherung endet jedoch automatisch nach dem zweiten Schadensfall innerhalb von zwölf Monaten.

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