Der Handy-Akku: Tipps zum richtigen Umgang

Es gibt unzählige Insidertipps, wie du den Handy-Akku richtig laden solltest, um seine Lebensdauer zu erhöhen und die Akkulaufzeit zu verlängern. Doch einige der bekannten Ratschläge gelten nicht mehr für moderne Akkus, manche können dem Handy-Akku sogar schaden. Welche Tipps wirklich helfen, erfährst du im Folgenden.

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    Beim modernen Handy-Akku kein Memory-Effekt

    Viele Smartphone-Nutzer erinnern sich noch an die Zeit, als es eine goldene Regel zum Umgang mit Akkus und wiederaufladbaren Batterien gab: Der Handy-Akku sollte erst nach vollständiger Entladung wieder aufgeladen werden, damit sich die Lebenserwartung des Akkus erhöht. Die Regel hatte ihre Richtigkeit – allerdings nur für Nickel-Cadmium-Akkus. Der moderne Handy-Akku dagegen basiert auf der Lithium-Ionen-Technologie, den sogenannten Memory-Effekt gibt es hier nicht. Im Gegenteil: Älteren Lithium-Ionen-Akkus schadet die Komplettladung und -entladung sogar.

    Handy-Akku richtig laden: Extremwerte vermeiden

    Wer an seinem Handy-Akku länger Freude haben möchte, sollte drei Tipps berücksichtigen:

    • Vermeide die Tiefentladung des Akkus. Wenn der Handy-Akku restlos entladen wird, kann es zu einem deutlichen Kapazitätsverlust kommen. Obwohl normalerweise die funktionierende Ladeelektronik eine Tiefentladung vermeidet, bist du auf der sicheren Seite, wenn du das Smartphone auflädst, bevor es sich selbst abschaltet.
    • Lade den Akku nicht vollständig auf und lass den vollständig geladenen Handy-Akku nicht weiter am Strom hängen. Der Grund: Wenn die hohe Spannung durch das Ladegerät über längere Zeit gehalten wird, kann sich die Lebenszeit des Akkus verkürzen. Untersuchungen haben ergeben, dass sich die längste Akkulebenszeit erreichen lässt, wenn die Akkuladung im Bereich von 30 bis 70 Prozent gehalten wird.
    • Vermeide zu hohe und zu niedrige Temperaturen. Ein Handy-Akku hat eine ideale Betriebstemperatur von etwa 20 Grad Celsius. Allzu winterliche und allzu sommerliche Temperaturen schaden der Elektronik. Und auch in der prallen Sonne sollte man sein Smartphone nicht unbedingt liegenlassen.

    So kannst du die Akkulaufzeit verlängern

    Ist der Handy-Akku schnell leer, kann das unterschiedliche Gründe haben. Zum Teil ist der technologische Fortschritt bei den Smartphones an den kurzen und immer kürzer scheinenden Akkulaufzeiten schuld: Die Entwicklung von höheren Akku-Kapazitäten hält einfach nicht Schritt mit dem immer höher werdenden Energieverbrauch von Smartphones. Große und helle Displays sind ebenso Stromfresser wie die dauerhafte Verbindung mit WLAN oder den mobilen Netzwerken. Um die Akkulaufzeit zu verlängern, kannst du diese Funktionen des Smartphones einschränken:

    • Reduziere die Displayhelligkeit und wähle eine kurze Standby-Zeit für das Displaylicht.
    • Lass die mobilen Daten und das WLAN nur eingeschaltet, wenn du es auch wirklich benutzt. Gerade der dauerhaft aktivierte WLAN-Adapter ist ein Energiefresser: Auch ohne Verbindung zu einem heimischen Netzwerk scannt das Smartphone ständig die Umgebung nach verfügbaren Netzwerken.
    • Deaktiviere alle unnötigen automatischen Synchronisierungen und Updates. Die dauerhafte Abfrage von E-Mail-Konten oder die Aktualisierung von News-Apps geht auch auf Kosten des Handy-Akkus.

    Für Android-Smartphones und iPhones gibt es übrigens hilfreiche Apps, die dein Smartphone mit einem Tastendruck auf Energieeinsparung konfigurieren.

    Abhilfe beim Defekt: Garantie für Handy-Akkus nutzen

    Wenn das neue Smartphone überraschend schnell den Geist aufgibt, hilft manchmal noch die Garantie: Beim Handy-Akku gelten von Hersteller zu Hersteller unterschiedliche Garantiezeiten ab Kaufdatum. Sony beispielsweise gibt auf die fest verbauten Handy-Akkus in den Geräten 24 Monate Garantie, gleiches gilt bei HTC – die Garantiezeit für Smartphone und Handy-Akku sind genauso lang.

    Beim austauschbaren Handy-Akku dagegen geben die meisten Hersteller nur sechs Monate Garantie. Immerhin: Du kannst beim neuen Handy-Akku sparen, wenn du Akkus von Drittanbietern kaufst. Denn es muss nicht der teure Akku vom Original-Hersteller sein, die Batterien von Drittanbietern bieten eine ähnliche Leistung zum niedrigeren Preis.

    Handy-Akkus sind kein Hausmüll

    Aber auch bei bester Pflege hat ein Handy-Akku nur eine begrenzte Lebensdauer. Bedingt durch Korrosion und Oxidation erreicht ein Handy-Akku im Durchschnitt nach etwa drei Jahren das Rentenalter – etwa 600 bis 1.000 Ladezyklen dauert es, bis die Leistung des handelsüblichen Akkus abfällt. Wenn die Zeit gekommen ist, den Handy-Akku oder das ganze Handy zu entsorgen , solltest du ihn allerdings nicht in den Hausmüll werfen; die umweltgefährdenden Substanzen in der Batterie sollten von der Umwelt ferngehalten werden. Aber auch die Fahrt zur örtlichen Schadstoffsammelstelle muss nicht sein – die praktische Alternative sind die Akku- und Batterie-Sammelboxen, die es in allen Supermärkten gibt.

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