Gesundheits-App: Dein täglicher Begleiter für mehr Gesundheit und Fitness

Eine Gesundheits-App findet sich heute auf fast jedem Smartphone. Seit 2015 hat sich die Zahl der gesundheitsbezogenen Apps laut einer aktuellen Studie verdoppelt und seit 2013 nahezu verfünffacht. Ob Fitness-App oder Medizin-App – in Kombination mit den passenden Wearables sind die kleinen Anwendungen zuverlässige Helfer auf dem Weg zu einem gesünderen Ich. Welche Fitness- und Gesundheits-Apps sich lohnen und was du bei der Wahl der App beachten solltest, kannst du hier nachlesen.

Das wichtigste zusammen­gefasst

  • Eine Fitness-App kann in Kombination mit einem Fitness-Tracker zum Beispiel deine Herzfrequenz erfassen, Schritte zählen und Laufrouten aufzeichnen.
  • Eine Medizin-App oder Ärzte-App kann deine Werte über einen langen Zeitraum hinweg protokollieren, z. B. wenn das für die Diagnose durch deinen Arzt notwendig ist.
  • Es gibt mittlerweile mehr als 300.000 verfügbare Fitness- und Gesundheits-Apps. Für welche du dich entscheidest, hängt von deiner Wunsch-Sportart und den Zielen ab.

Inhalts­verzeichnis

    Die Gesundheits-App auf dem Vormarsch

    Laut einer Ende 2017 durchgeführten Studie des IQVIA Institute for Human Data Science hat sich die Zahl der Gesundheits-Apps seit 2015 verdoppelt und seit 2013 fast verfünffacht. Täglich kommen 200 neue Fitness- und Gesundheitsapps in die App-Stores und die Anwendungen können immer mehr. Bisher sind etwa 320.000 Apps und etwa 340 verschiedene Wearables, Fitness-Tracker, Smart Watches oder ähnliche Produkte, weltweit verfügbar. Wie soll man also die richtige App heraussuchen und was können die Anwendungen überhaupt?

    Fitness-App: Herzfrequenz, Schrittzählung und mehr

    Moderne Fitness-Apps in Kombination mit dem passenden Fitness-Tracker können viel mehr als nur Schritte zählen. Herzfrequenzmessungen, Lauftempo und Route in Echtzeit, tägliche Aktivitätsstatistiken und auch die Integration anderer Fitness-Apps oder Diensten wie Spotify & Co. sind gar kein Problem mehr. Für welche Fitness-App du dich entscheidest, hängt zuallererst von deiner bevorzugten Sportart ab. Es gibt spezielle Apps für verschiedenste Aktivitäten – vom Joggen über Kraftsport bis hin zu Yoga und Stretching.

    Drei Fitness-Apps im Vergleich

    Um dir eine kleine Übersicht über die Möglichkeiten einer Fitness-App zu geben, haben wir drei Top-Fitness-Apps im Kurzvergleich dargestellt:

    Fitness-Apps Runtastic Asana Rebel MapMyFitness
    Sportarten Laufen, Radfahren Yoga Laufen, Krafttraining
    Hardware / Tracker Eigene Produkte, z. B. der Runtastic GPS Watch and Heart Rate Monitor (79,99 Euro im Runtastic-Store) Keine notwendig Mit über 400 Geräten kompatibel
    Funktionen Aufzeichnen von Laufrouten, Herzfrequenz-Messung, Schrittzählung, Trainingspläne, Trainings-ABC-Videos, Social Features und mehr. Übungen, Tutorials, Tipps für verschiedene Fitnesslevels und Ziele, Terminkalender, Social Features und mehr. Aufzeichnen von Laufrouten, 600 Fitness-Aktivitäten, Analysen von Training und Ernährung, Social Features und mehr.
    Kosten kostenlos, Premium-Mitgliedschaft für 4,15 Euro im Monat. kostenlos, zusätzliches Abo für 19,99 Euro im Monat möglich. kostenlos, Pro-Version für 3,22 Euro

    Unser Tipp: Suche gezielt nach einer Fitness-App für deine Lieblingssportart und lade am besten drei Apps erst einmal in der kostenlosen Version zum Testen herunter! So kannst du nach zwei Wochen Nutzung entscheiden, welche Gesundheits-App am besten zu dir passt. Bist du Anfänger, wähle am besten eine App mit nicht zu vielen Funktionen aus. Wichtig ist, dass du Spaß an der Anwendung hast und sie dich dadurch zum Dranbleiben motiviert.

    Die Hardware: Activity-Tracker & Co.

    Damit du Herzfrequenz, Schritte und Laufrouten aufzeichnen kannst, brauchst du einen geeigneten Fitness-Tracker. Die Wearables sind absolut im Kommen und man findet sie mittlerweile an den Handgelenken vieler Sportfans. Folgende Funktionen können moderne Activity-Tracker monitoren:

    • Schrittzählung
    • GPS-Tracker
    • Distanzanzeige
    • Aktivität aufzeichnen
    • Pulsmessung
    • Schlafanalyse

    Ob du dich für ein Gerät von Fitbit, Garmin, Samsung, TomTom oder einer anderen Marke entscheidest, hängt von deiner bevorzugten App ab und dem gewünschten Funktionsumfang ab. Für ein simples Monitoring deiner Herzfrequenz und Laufroute reicht ein einfacher Tracker. Wer das Armband aber gleichzeitig für weitere Funktionen wie beispielsweise E-Mails lesen einsetzen möchte, sollte lieber eine Smart Watch wählen. Die Preisunterschiede sind hier natürlich enorm. Ein einfacher Fitness-Tracker kostet weniger als 80 Euro, während eine Smart Watch mit bis zu 400 Euro zu Buche schlägt. Hast du dich für eine Fitness-App entschieden, sollte dir die Wahl des passenden Activity-Trackers leichtfallen. Schließlich weißt du dann schon, welche Werte du messen und regelmäßig auswerten möchtest.

    Medizin-App: Selbst zum Doc werden?

    Moderne Gesundheitsapps können dich aber nicht nur beim Training unterstützen, sondern auch deinen Gesundheitszustand untersuchen und auswerten. Blutdruck, Herzfrequenz, Lungenfunktion – vieles ist in Kombination mit einer Medizin-App und dem passenden Equipment möglich. So kann die in den App-Stores verfügbare Medizin-App „Blutdruck“ die eingegebenen Blutdruckwerte protokollieren und analysieren. Eigenständig führt die Medizin-App eine Analyse nach systolischen, diastolischen und Puls-Werten durch und interpretiert die besten und schlechtesten Werte. Den Blutdruck messen kann die Medizin-App aber nicht, dafür braucht es ein zusätzliches Blutdruckmessgerät. Zwar können andere Medizin-Apps in Kombination mit einem Fitness-Tracker zum Beispiel den Puls messen, die wichtigste Funktion der Medizin-Apps ist jedoch immer noch die Aufzeichnung und Auswertung von gesundheitlichen Daten über einen längeren Zeitraum hinweg. Puls- und Blutdruckwerte können beispielsweise so direkt dem Arzt vorgelegt werden. Zur Erkennung von Hautkrebs können zudem Leberflecken fotografiert werden und ebenfalls dem Arzt zugeschickt werden. Die verfügbaren Hautkrebs-Apps, die die abgelichteten Leberflecken mit bereits verfügbaren Bildern vergleichen und das Hautkrebs-Risiko einstufen, sind nach Meinung von Ärzten nicht zu empfehlen. Schnell kann so eine falsche Diagnose entstehen.

    Ärzte-App: Kleiner Helfer für Professionals

    Es gibt außerdem einige speziell für Ärzte entwickelte Apps, die auch für Laien verfügbar sind. Sie machen dich zwar wissenstechnisch zum Hobby-Doc, von eigenen Diagnosen solltest du jedoch absehen. Zu den bekanntesten Ärzte-Apps gehören folgende drei Anwendungen:

    • Arznei aktuell

      Die kostenlose App wurde vom ifap Service-Institut für Ärzte und Apotheker entwickelt und enthält ein umfangreiches Archiv aller verschreibungs-und apothekenpflichtigen Medikamente in Deutschland.

    • Notfall-Medizin-App

      Die von Medizinern entwickelte Ärzte-App soll im Notfall mit schnell verfügbaren Informationen zu Symptomen und Maßnahmen helfen. Die App kostet 9,99 Euro.

    • Med2click

      Wie auch die dazugehörige Webseite bietet Med2click umfassende Informationen zu mehr als 5.000 Krankheitsbildern sowie Diagnose- und Therapiemaßnahmen.

    Darauf solltest du bei der Wahl einer Gesundheits-App achten

    So schön bequem E-Health-Apps auch sind, sie sind relativ neu am Markt und werfen deshalb viele offene Fragen auf. Vor allem im Bereich des Datenschutzes sind viele Dinge ungeklärt und Experten raten dazu, die eigenen Daten zu schützen und nur das nötigste und so wenig wie möglich zu speichern. Folgende Punkte solltest du bei der Wahl deiner Gesundheits-App abwägen:

    • Datenschutz

      Wie gut die Gesundheitsapp ist, hängt stark vom Datenschutz ab. Ab 25. Mai 2018 treten die EU-Datenschutzgrundverordnung und E-Privacy-Verordnung in Kraft und stellen nochmals neue Anforderungen an App-Anbieter und Betreiber. Aber auch heute schon ist die Erhebung und Verarbeitung von Gesundheitsdaten nur mit Einwilligung des Nutzers erlaubt. Achte also genau darauf, welche Datenschutzrichtlinien beim Anbieter deiner Gesundheits-App gelten. Schaue dir dazu die Datenschutzerklärung und die Nutzungsbedingungen deiner Fitness-App an. In jedem Fall sollte die Einwilligung zur Speicherung und Auswertung deiner Daten jederzeit abrufbar und auch widerrufbar sein.

    • Geprüfte Inhalte und anerkannte Informationen

      Wer sind die Experten hinter deiner Gesundheitsapp? In jedem Fall sollte die App nicht anonym sein, sondern auf eine seriöse Quelle verweisen. Guckst du dir Trainingsvideos direkt über die Fitness-App an? Wer sind die Trainer und sind sie qualifiziert? Kommt deine E-Health-App von Spezialisten, Ärzten oder medizinischen Fachgesellschaften?

    • Transparenz

      Ist der Herausgeber der App leicht festzustellen? Gibt es eine leicht zugängliche Kontaktmöglichkeit, einen Support und direkte Ansprechpartner für verschiedene Belange?

    • Technische und inhaltliche Aktualität

      Sowohl die Technologien als auch die Medizin und Fitness entwickeln sich rasant weiter. Deine Gesundheits-App sollte da Schritt halten können. In der wievielten Version befindet sich deine Gesundheitsapp? Wie oft sind Updates verfügbar?

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