Android-Versionen im Überblick

Das 2008 von Google auf dem Markt gebrachte Android ist ein Betriebssystem und eine Software-Plattform für mobile Endgeräte. Mittlerweile existieren zahlreiche Android-Versionen, die seit Android 1.5 nach Süßigkeiten benannt sind. Der Anfangsbuchstabe jedes neuen Android-Namens ist im Alphabet aufsteigend.

Das wichtigste zusammen­gefasst

  • Zwischen 2008 und Ende 2017 kamen acht Android-Versionen auf den Markt.
  • Seit 2009 werden die Android-Versionen nach Süßigkeit benannt – etwa Android Marshmallow oder Android Oreo.
  • Mit jeder Android-Version kam im Laufe der Jahre bessere, vielseitigere Versionen hinzu.

Inhalts­verzeichnis

    Android-Versionen seit 2008

    Seit Android im Jahr 2008 den Markt eroberte, wurden zahlreiche neue Hauptversionen gelauncht, die jeweils mehreren Updates unterzogen wurden. Alles begann mit der Version Base 1.0 und mittlerweile ist bereits die Version Android 8.1 verfügbar (Stand November 2017). Mit jeder neuen Android-Version kamen viele neue Funktionen und Weiterentwicklungen bestehender Anwendungen hinzu, die Benutzerfreundlichkeit wurde kontinuierlich erhöht und mit jeder Hauptversion erhielt auch die Benutzeroberfläche ein designtechnisches Facelift. Mitte 2017 hatte Android als Smartphone-Betriebssystem einen Marktanteil von mehr als 87 Prozent weltweit. Besonders beliebt ist Android als Handy-Betriebssystem unter anderem dank der riesigen Auswahl an Apps. Doch nicht nur im Mobile-Segment ist es so erfolgreich – mittlerweile gibt es Android-Versionen auch für Festplatten-Receiver, Fernseher und mehr. Im Folgenden erhältst du einen Überblick über die bisher veröffentlichten Android-Versionen für Smartphones und einigen jeweils wichtigen Neuerungen, die sie mit sich brachten.

    Android Versionen im Überblick

    • Am Anfang gab es Android Base

      Die ersten beiden Android-Versionen wurden Base und Base_1_1 genannt, werden aber gelegentlich auch als Alpha und Beta bezeichnet. Schon die erste Android-Version Base verfügte über die Apps Google Maps, Gmail und Youtube. Zudem war hier bereits das Synchronisieren von Kalender und Adressbuch möglich. Das erste Android-Update ermöglichte dann das Speichern von MMS-Anhängen.

    • Die neue Namensgebung begann mit Android Cupcake

      Die Android-Version 1.5 wurde unter dem Namen Cupcake bekannt. Seitdem werden die Android-Namen nach Süßspeisen verteilt – in alphabetischer Reihenfolge. Android Cupcake begeisterte unter anderem mit einer virtuellen Bildschirmtastatur, einer Videoaufnahme- und -abspielfunktion und ermöglichte einen Wechsel zwischen Hoch- und Querformat.

    • September 2009: Android Donut

      Der Ritt durch das süße Alphabet ging weiter mit Android 1.6: Donut. Diese Android-Version punktete mit einer neuen, selbsterlernten Suchfunktion, einer Text-zu-Sprache-Funktion und ermöglichte erstmals eine VPN-Verbindung.

    • Android Eclair: LED-Blitzlicht, Wallpaper und mehr

      Den Android-Versionen der ersten Generation folgte Android 2.0 mit dem leckeren Namen Eclair. Ende Oktober 2009 kam heraus und brachte unter anderem LED-Blitzlicht, Digitalzoom und Bluetooth 2.1. mit. Und noch etwas änderte sich. Mit Android 2.0 sollte nicht mehr mit jedem Update eine neue Hauptversion veröffentlicht werden. Ab Eclair wurden Systemupdates zur Optimierung einer Android-Version immer unter dem Android-Namen der Hauptversion veröffentlicht. Im Laufe der Eclair-Verbesserungen wurden etwas animierte Hintergrundbilder, sogenannte Wallpaper, möglich. Ebenfalls gab das Smartphone mit Android 2.1 dem Nutzer Informationen zur Signalstärke.

    • Android Froyo für einen effizienteren Arbeitsspeicher

      Im Mai 2010 wurde Froyo bzw. Android 2.2 veröffentlicht. Froyo steht übrigens für Frozen Yogurt. Mit Froyo wurde durch einen neuen Linux-Kernel der Arbeitsspeicherverbrauch optimiert und das Speichern von Apps auf der SD-Karte ermöglicht. Ebenfalls wurde Tethering in den Leistungskatalog aufgenommen und Adobe Flash unterstützt.

    • Dezember 2010: Android Gingerbread

      Im Dezember 2010 kam die Version 2.3 mit dem Android-Namen Gingerbread heraus, auf Deutsch Lebkuchen. Mit Ginderbread wurde unter anderem ein betriebseigener Download-Manager eingeführt. Die folgenden kleinen Updates beinhalteten ein Upgrade auf Google Maps 5.0., einige Fehlerkorrekturen sowie die Einführung von Google Talk – eine App, mit der Voice- und Video-Chats geführt werden können.

    • Android Honeycomb – endlich Videotelefonie

      Im Februar 2011 wurde Android 3.0 alias Honeycomb gelauncht. Honeycomb bedeutet wörtlich übersetzt Bienenwabe und ist in den USA, Australien und England ebenfalls ein Name für eine beliebte Süßspeise. Das Android-Update brachte einige wertvolle Neuerungen mit sich. Dazu gehören etwa einige neue Browser-Funktionen wie der Inkognito-Surfmodus, Tabs und die Synchronisierung von Lesezeichen mit Google Chrome. Darüber hinaus wartete Android Honeycomb mit einer deutlich verbesserten Benutzeroberfläche sowie Google Talk mit Videotelefonie auf.

    • Android Ice Cream Sandwich (ICS)

      Als nächste Android-version kam 4.0 bzw. Ice Cream Sandwich im Oktober 2011 auf den Markt. Ice Cream Sandwich brachte ein verbessertes Multitasking, die Entsperr-Funktion mit Gesichtserkennung, eine Screenshot-Funktion und eine Data Tracking App mit sich. Es folgten einige weitere kleinere Android-Updates, in deren Rahmen zahlreiche kleine Fehler behoben und Funktionen verbessert wurden.

    • Android Jelly Bean: Sanfte Bedienung mit mehr Reaktionsfreude

      In der Reihe der Android-Versionen folgte im Juni 2012 Android 4.1: Jelly Bean. Dieses Android-Update zeichnete sich unter anderem durch eine noch sanftere Bedienbarkeit, eine verbesserte Bildschirmtastatur sowie eine höhere Reaktionsfreudigkeit aus. Der Startbildschirm wurde leichter anpassbar gemacht, eine Mehrkanalaudio- sowie USB-Audio-Funktion implementiert. Zahlreiche Funktionen wurden weiterentwickelt oder neu integriert, wie etwa Google Now.

    • Android KitKat mit neuem Look

      Als nächstes reihte sich KitKat in die Android-Versionen ein. Im Oktober 2013 war es für die Android-Version 4.4 soweit und die Nutzer waren begeistert. Denn KitKat wartete mit einer deutlichen optischen Überarbeitung auf und bot Google+ Hangouts als SMS-Alternative an. Zudem wurden die Barrierefreiheit verbessert, zahlreiche Standard-Apps wie E-Mail und Uhr überarbeitet und einige neue Emoticons hinzugefügt. Aus Sicherheitsgründen wurde den Apps, mit Ausnahme der System-Apps, der Zugriff auf die externe Speicherkarte entzogen.

    • 5.0 kam 2014: Android Lollipop

      Im November 2014 kam Android-Version 5.0 mit dem Namen Lollipop heraus und brachte aufgrund der Anpassung an Googles Designrichtlinien einige designtechnische Neuerungen mit sich. Darüber hinaus wurde die Akku-Nutzung verbessert und ein neuer Sperrbildschirm etabliert, der Benachrichtigungen anzeigt.

    • Android Marshmallow im Oktober 2015

      Android 6 alias Android Marshmallow oder Android M wurde im Oktober 2015 veröffentlicht. Zu den Neuerungen gehörten hier ein neues Berechtigungssystem, ein neuer stromsparender Standby-Modus sowie die Möglichkeit, MicroSD-Karten als internen Speicher zu formatieren, sodass Apps direkt auf der Speicherkarte installiert werden können.

    • Android Nougat: Verbesserter Multitasking-Modus und neue Emojis

      Im August 2016 ergänzte Android Nougat (Android N) die Liste der Android-Versionen. Android 7 brachte den Split-Screen-Modus und Menü- sowie Benachrichtigungs-Überarbeitungen mit sich. Zudem wurde der Energiesparmodus Doze optimiert und der Multitasking-Modus überarbeitet. Mit Android Nougat kam darüber hinaus die Umstellung von Java auf den Nachfolger OpenJDK. In kleineren folgenden Android-Updates wurden neue Emojis, der Nachtmodus Light Night, Bluetooth-Verbesserungen und einige weitere Funktionen eingefügt beziehungsweise verbessert.

    • August 2017: Android Oreo

      Android 8 heißt Android Oreo (Android O) und ist seit August 2017 auf dem Markt. Mit zahlreichen Design-Neuerungen, einer Benachrichtigungsvorschau und -kennzeichnung durch App-Icons, neuer Menü-Gruppierungen und einer besseren Audio-Latenzzeit für Audio-Apps wurden Leistung und Benutzerfreundlichkeit weiter erhöht. Es folgten Updates für das Autofill-Framework und eine neue Akkuanzeige für Bluetooth-Geräte in den Quick Settings sowie einige weitere Anpassungen.

    • Android 9: Es wird ein P…!

      Welche Leckerei sich als nächstes in die Android-Versionen einreiht, ist derzeit noch ungewiss. Du kannst gespannt sein!

    Welche Android-Versionen werden noch unterstützt?

    Welche Android-Versionen unterstützt werden, ändert sich natürlich regelmäßig. Im November 2017 werden in jedem Fall noch alle Versionen ab Android Marshmallow unterstützt, mit Ausnahme der Nougat-Version 7.1. Um herauszufinden, welche Android-Version auf deinem Handy ist, kannst du bei deinem Samsung-Handy unter Menü: Einstellungen nachschauen. Hier klickst du auf die Registerkarte Optionen (sofern nicht vorhanden, kann dieser Punkt übersprungen werden) und dann auf Geräteinformationen bzw. Info zum Gerät. Nun wird dir angezeigt, welche der verfügbaren Android-Versionen du verwendest.

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