Android Betriebssystem

Android OS (Operating System) ist sowohl ein Betriebssystem als auch eine Software-Plattform für mobile Endgeräte wie etwa Notebooks, Tablets oder Smartphones. Entwickelt wurde die Software von der Open Handset Alliance. Diese setzt sich aus einer Vielzahl von Unternehmen zusammen, Hauptmitglied und Gründer der Allianz ist Google. Die Bezeichnung „Android“ leitet sich von dem griechischen Wort „androïdes“ ab, das so viel wie „menschenähnlich“ bedeutet. Android ist der wichtigste Konkurrent desApple-Betriebssystems iOS. Daskostenlose Betriebssystem Android bietet dem Nutzer einige Vorteile gegenüber dem iOS-Betriebssystem.

Inhalts­verzeich­nis

    Funktionsweise des Android-Betriebssystems

    Beim Android-Betriebssystem wird zwischen Soft- und Hardware-Tasten unterschieden. Die drei Hardware-Tasten befinden sich unten am Handy, sodass sie mit dem Daumen leicht bedienbar sind. Das Betriebssystem Android wird mit Hardware-Navigationstasten benutzt. Bei neueren Geräten sind das drei Funktionen: Die Haupttaste ist die „Home“-Taste, die bei Betätigung den Startbildschirm öffnet. Die Taste „zurück“ führt den Nutzer zur vorherigen Aktivität zurück.

    Mit der dritten Taste „Letzte Applikationen“ kann zwischen zeitgleich laufenden Apps hin und her geschaltet werden. Bei älteren Android-Smartphones ist das Aufrufen aktiver Anwendungen möglich, indem der Nutzer die „Home“-Taste gedrückt hält. Die Software-Navigationstasten befinden sich auf dem Display. Mit ihnen lassen sich Applikationen öffnen und bedienen.

    Zur Entwicklungsgeschichte von Android

    Das erste Mobiltelefon mit dem Android-Betriebssystem kam im Jahr 2008 auf den Markt. Das Handy wurde unter dem Namen HTC G1 von der Firma T-Mobile angeboten. Die Software-Plattform von Android bestand aus den drei Komponenten Betriebssystem, Middleware und Applikationen (Apps).

    Diese Bestandteile konnten auch über externe Hersteller auf der Plattform integriert werden. Auf diese Weise können zum einen fehlende Funktionen zu einem späteren Zeitpunkt ergänzt werden und zum anderen kann die Funktionalität der Android-Plattform stetig ausgeweitet und optimiert werden.

    Apps für Android können über den Google Play Store, der früher Android Market hieß, heruntergeladen werden.

    Regelmäßige Updates der Android-Betriebssysteme

    Es existierten verschiedene Versionen in der Entwicklung des quelloffenen Betriebssystems Android OS. Die erste Version war Android Cupcake, in der die Bildschirmtastatur und der Wechsel zwischen Hoch- und Querformat eingeführt wurden. Es folgte Android Donut: Die neue Version brachte Gestenerkennung, Text-to-Speech und eine optimierte interne Suche.

    Seit der Version Android Eclair unterstützen die Smartphones den Webstandard HTML5 und der Browser kann Flash-Inhalte direkt wiedergeben. Anschließend brachte Android Gingerbread eine verbesserte Oberfläche mit optimierter virtueller Tastatur und intuitiven Menüs. Speziell für Tablets folgte das Android-Update Honeycomb. Es brachte unter anderem eine neue Benutzeroberfläche und das automatische Ausfüllen von Web-Formularen. Auch konnten Smartphone-Apps im Vollbildmodus auf dem Tablet laufen.

    Das umfangreichste Update war Android Ice Cream Sandwich mit schnellerem Browser und gänzlich neuer Bedienoberfläche. Das Android-Update KitKat brachte eine bessere Energieeffizienz und minimierte Anforderungen an die Hardware, sodass es auch auf Low-End-Geräten nutzbar ist.

    Wie können Updates heruntergeladen werden?

    Die aktuellste Version der Android-Betriebssysteme ist derzeit „Lollipop“. Im April 2015 erfolgte das neueste Update auf Android 5.1.1. Lollipop. Die Updates werden von Google zunächst an die verschiedenen Hersteller und Mobilfunkanbieter weitergegeben. Nutzer können über diese dann die neuen Updates beziehen. Ob ein neues Update zur Verfügung steht, können Nutzer im Einstellungsmenü ihres Handys erfahren.

    In vielen Fällen erhalten Nutzer des Android-Betriebssystems eine Mitteilung, wenn ein neues Update bereitsteht. Die Hersteller müssen zunächst alle neuen Android-Versionen auf ihr jeweiliges Gerät anpassen. Somit stehen die Updates nicht für alle Modelle gleichzeitig zur Verfügung. Dies betrifft sowohl Tablet-PCs als auch Smartphones. Für viele Geräte werden alle paar Monate neue Updates durchgeführt, für ältere Handy-Modelle stellt Android jedoch keine Updates mehr zur Verfügung.

    Die beliebtesten Smartphones mit Android Betriebssystem

    • 1
      Samsung Galaxy A9
      • November 2018
      • Android Android 8.0 Oreo
      • 6,3 Zoll
      ab 1,00 € mit Vertrag
      Zu den Tarifen
    • 2
      Google Pixel 3
      • November 2018
      • Android Android 9.0 Pie
      • 5,5 Zoll
      ab 0,00 € mit Vertrag
      Zu den Tarifen
    • 3
      Google Pixel 3 XL
      • November 2018
      • Android Android 9.0 Pie
      • 6,3 Zoll
      ab 0,00 € mit Vertrag
      Zu den Tarifen
    • 4
      Huawei Mate 20
      • November 2018
      • Android Android 9.0 Pie
      • 6,53 Zoll
      ab 4,99 € mit Vertrag
      Zu den Tarifen

    Der Startbildschirm oder Homescreen

    Der Startbildschirm wird auch Homescreen oder „Launcher“ genannt (Englisch: to launch – starten). Genau genommen haben die Android-Smartphones mehrere Homescreens, auf denen eine große Menge an Apps abgelegt werden können. Mit einem Finger kann zwischen den Hauptbildschirmen hin und her navigiert und auf diese Weise schnell auf die einzelnen Anwendungen zugegriffen werden. Hier kann der Nutzer Symbole von Apps seiner Wahl platzieren. So kann er vorzugsweise die Anwendungen, die er häufig nutzt, mit einem Klick starten.

    Diese Funktionsweise funktioniert beim Betriebssystem iOS genauso. Beim Homescreen macht sich der große Vorteil des Android-Betriebssystems bemerkbar. Entwickler können in die Programme sogenannte Widgets einbauen. Diese kann der Nutzer auf seinem Homescreen ablegen. Bei einem Widget handelt es sich in der Regel um eine besondere Uhrzeit- oder Datum-Anzeige, Direktwahltasten oder auch Terminplaner-Funktionen. Mit einem Druck auf die Home-Taste kann der Nutzer festlegen, welche seiner Apps er als Standard-Anwendung für seinen Homescreen haben möchte. Auch die Tastatur oder der Standard-Browser können im System geändert werden.

    Benachrichtigungsleiste auf dem Startbildschirm

    Zusätzlich zeichnet sich das Android-Betriebssystem durch eine übersichtliche Benachrichtigungsleiste am oberen Rand des Bildschirms aus, die mit dem Finger nach unten gezogen und wieder nach oben geschoben werden kann. Benachrichtigungen, die die Apps erstellen, erscheinen in dieser Leiste. Sobald beispielsweise eine neue Nachricht in einer Chat-App oder eine Meldung in einer News-App eingetroffen ist, erscheint dies in der Benachrichtigungsleiste.

    Ist die Leiste geschlossen, wird der Smartphone-Nutzer mittels eines kleinen entsprechenden Symbols in der linken oberen Ecke darauf aufmerksam gemacht. Dasselbe gilt für Downloads oder Aktualisierungen von Apps. In der rechten oberen Ecke befinden sich kleine Symbole wie beispielsweise der Ladestand des Akkus oder die Stärke der WLAN-Verbindung. Auch wenn sich das Handy im Flugmodus befindet, wird dies dort mittels Flugzeug-Symbol angezeigt. Die Anzeige der Uhrzeit befindet sich ebenfalls dort.

    Quick Settings im Android-Betriebssystem

    Zieht man die obere Leiste nach unten, erscheinen außerdem die Schnelleinstellungen, die sogenannten „Quick Settings“. Im Einstellungsmenü befinden sich unter anderem ein Helligkeitsregler, ein An- und Aus-Schalter für drahtloses Internet, für Bluetooth und den Flugmodus, die automatische Bildschirmrotation oder bei neueren Modellen die Taschenlampe. Drückt man länger auf eine der virtuellen Schnell-Tasten, gelangt man in den dazugehörigen Bereich der Systemeinstellungen.

    Je nach Hersteller kann das Design der Bedien-Oberfläche variieren. Das liegt daran, dass die verschiedenen Hersteller ihre eigenen Herstelleraufsätze installieren. Dies sind beispielsweise HTC Sense, Sony Xperia UI oder Optimus UI von der Firma LG. Während sich das Design verändert, bleiben Aufbau und Bedienung gleich.

    Android und Urheber Google

    Viele Aktivitäten im Betriebssystem Android OS arbeiten eng mit dem Internet-Riesen Google zusammen. Das bedeutet für den Smartphone-Nutzer, dass er viele Aktivitäten auf dem Android-Smartphone über seinen Google-Account ausführen kann. Dadurch bietet ein Android-Smartphone vielfältige Einsatz-Möglichkeiten und viel Flexibilität. So können die Daten auf dem Smartphone mit dem Google-Account synchronisiert werden.

    Über ihr Google-Konto können sich die Nutzer an jedem PC einloggen und die Daten ihres Smartphones einsehen. Andersherum ist das Google-Konto auch auf dem Smartphone nutzbar. Die entsprechende App, mit der auf das Google-Konto zugegriffen werden kann, ist standardmäßig auf jedem Smartphone mit Android-Betriebssystem installiert.

    Das Betriebssystem Android und seine Vorteile

    Die Android-Software ist frei und quelloffen, daher wird Android auch Open-Source-Betriebssystem genannt. Als quelloffene Software bezeichnet man eine Software, deren Quelltext öffentlich zugänglich ist und frei eingesehen werden kann.

    Ein weiterer Vorteil der Android-Plattform: Google geht mit ihr nicht sehr restriktiv um. Das bedeutet, dass unabhängige Entwickler verhältnismäßig unkompliziert Anwendungen für den Play Store entwickeln und dort veröffentlichen können.

    Beim Konkurrenten Apple ist das weitaus komplizierter, nicht selten werden dort Anwendungen nicht zugelassen.

    Für wen eignet sich das Android-Betriebssystem besonders?

    Das Betriebssystem Android eignet sich für alle Arten von Smartphone-Nutzern. Vor allem aber profitieren Smartphone-Anfänger von der einfach und intuitiv bedienbaren Oberfläche des Systems.

    Wer sein erstes Android-Handy hat, kann sich meist ohne große Hilfe durch das Menü navigieren. Ein weiterer großer Vorteil auch für fortgeschrittene Nutzer ist die riesige Auswahl an Apps im Play Store. Smartphones mit dem Android Betriebssystem eignen sich zudem im Gegensatz zum iPhone auch für den kleinen Geldbeutel: Kunden haben eine immense Auswahl an Mobiltelefonen mit dem Android Betriebssystem in vielen verschiedenen Preisklassen zur Verfügung.

    Das Betriebssystem Android ist eng mit Google verknüpft. Wer also gern und viel mit Google arbeitet, für den empfiehlt sich in jedem Fall ein Smartphone mit Android Betriebssystem.

    Welche sind die beliebtesten Android-Modelle?

    Auf der Liste der beliebtesten Smartphones mit Android-Betriebssystem belegen in Deutschland die vorderen Plätze die Geräte der Firma Samsung: Die Modelle Galaxy S6 und S6 Edge überzeugen vor allem durch ihr edles Design aus Glas und Aluminium, das S6 Edge besitzt zudem ein links und rechts nach hinten gebogenes Display.

    Doch auch das G3 von der Firma LG überzeugt in der Praxis als eines der beliebtesten Android-Smartphones. Dies liegt vor allem an der extrem scharf auflösenden Brillanz seines Displays und zahlreichen Möglichkeiten zur Individualisierung.

    Ebenfalls das Sony Xperia Z3 erfreut sich unter Nutzern großer Beliebtheit. Dies ist vor allem auf das flache und schicke Gehäuse mit dem Aluminiumrahmen sowie die außerordentlich hohe Qualität der Kamera zurückzuführen.

    Synchronisation von PC und Smartphone

    Die Daten-Synchronisierung zwischen PC und Android-Smartphone erleichtert viele Dinge im Alltag. Sollen beispielsweise die im Urlaub geschossenen Fotos auf den PC übertragen werden, um sie in voller Größe Freunden und Verwandten zu präsentieren, sollte dies durch eine reibungslose und schnelle Synchronisierung möglich sein. Andersherum sollte auch das Übertragen von Daten vom Desktop-Computer auf das Smartphone möglich sein.

    Dies ist beispielsweise mit den Original-Apps von Google Drive, SkyDrive und Dropbox möglich. Mit diesen Apps ist ein unkomplizierter Austausch von Daten zwischen Smartphone und PC möglich. Die Daten können auf dem PC an jedem beliebigen Ort gespeichert werden. Beim Android-Betriebssystem werden die Daten automatisch mit dem Smartphone oder mit dem Tablet synchronisiert, ohne dass sie vorher auf der Festplatte kopiert und dann doppelt gespeichert werden müssen. Der Nutzer kann einen Cloud-Speicher einrichten und einstellen, dass Bilder, Videos, Musik oder Dokumente automatisch regelmäßig synchronisiert werden. Sowohl der Online-Speicher Dropbox als auch der Dienst Google Drive stellen den Nutzern eine große Menge Speicherplatz kostenlos zur Verfügung. Das Dropbox-Basic-Konto umfasst 2 GB kostenlosen Speicher, der durch Aktionen erweiterbar ist. Beim Dienst Google Drive sind es 15 GB. Dieser Speicherplatz steht den Nutzern dann online zur Verfügung.

    Das bedeutet, dass Nutzer nicht nur von ihrem eigenen, sondern von jedem beliebigen PC auf ihre Dropbox oder Google Drive zugreifen können. Dies ist nicht nur praktisch, sondern bringt auch mehr Sicherheit im Hinblick auf Datenverlust. Die synchronisierten Daten des Nutzers befinden sich auf mindestens einem PC sowie zusätzlich auf den Google-Servern.

    Der Android Play Store: Große Auswahl an Anwendungen

    Die Besonderheit am Android-Betriebssystem ist, dass Programmierer den Quellcode kostenfrei herunterladen können. Wer eine App programmieren möchte, kann diese im Google Play Store entweder kostenlos oder kostenpflichtig zur Verfügung stellen. Auf allen Android-Smartphones ist eine gewisse Anzahl an Apps vom jeweiligen Hersteller vorinstalliert. Je nach Gerät sind das unter anderem Google Mail, Samsung S Voice, Samsung S Health oder Anwendungen von Partnern des Herstellers, etwa eines Reisedienstleisters oder eines Taxiunternehmens.

    Zu diesen vorinstallierten Apps können so viele weitere Anwendungen aus dem Google Play Store heruntergeladen werden, wie der Speicherplatz des Smartphones erlaubt. Dadurch, dass der Google Play Store offen ist, finden Nutzer eine sehr große Anzahl an kostenfreien und kostenpflichtigen Apps. Von Spielen und Nonsens-Apps über Kochrezepte und PDF-Erzeuger bis hin zu Fotobearbeitungs-Apps oder Informationen zu öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Angebot weitreichend. Des Weiteren werden die Nutzer durch den Store geführt: Ihnen werden beispielsweise die aktuellen Must-have-Apps, die neuesten Entwicklungen und die Top-Seller angezeigt. Android-Apps können nicht nur über das Smartphone selbst, sondern auch über einen Desktop-PC heruntergeladen werden.

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