Prepaid Handy Tarife

Prepaid-Handys sind eine kostengünstige und flexible Alternative zum Handy-Vertrag. Neben der fehlenden Vertragsbindung gibt es weitere Gründe, die für ein Prepaid-Handy sprechen. Die Prepaid-Handytarife kommen ohne Grundgebühr oder Mindestumsatz aus und bieten dir die volle Kostenkontrolle. Mittlerweile ist in vielen Fällen sogar eine LTE-Internetflatrate enthalten. Welcher Anbieter die besten und günstigsten Prepaid-Handytarife hat, kannst du in einem Online-Vergleich ermitteln.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • Prepaid-Handys sind flexibel und kostengünstig. Die Vertragslaufzeit bei Prepaid-Handytarifen kann zwischen 1 Tag und 4 Wochen variieren.
  • Ein Prepaid-Handy aufladen kannst du bequem an der Ladenkasse, online oder per App.
  • Übrig gebliebenes Prepaid-Guthaben zahlt dir dein Anbieter aus.

Inhalts­verzeichnis

    Finde hier Prepaid-Handy Tarife

    Handy: Prepaid als Alternative zum Vertrag

    Während Mobilfunkverträge in der Regel für die Dauer von 24 Monaten abgeschlossen werden, gibt es bei Prepaid-Tarifen keine bzw. eine sehr kurze Vertragsbindung. Jedes Handy ohne SIM-Lock kann mit einer Prepaid-Karte betrieben werden. Du kaufst einfach eine günstige SIM-Karte für dein Prepaid-Handy und schon kann es losgehen. Mit dem Prepaid-Handy kannst du genauso wie mit einem Mobilfunkvertrag telefonieren, simsen und surfen – bis das aufgeladene Guthaben aufgebraucht ist.

    Darauf musst du unbedingt achten:

    • Einrichtungsgebühr: Bei den meisten Anbietern gibt es eine geringe Einrichtungsgebühr von ca. 8-15 Euro.
    • Startguthaben: Oftmals gewähren die Anbieter beim Kauf der SIM-Karte ein Startguthaben von 10-12 Euro. Diese können mit der Einrichtungsgebühr verrechnet werden.
    • Rabatt beim Mitnehmen der Rufnummer: Hast du bereits eine Handy-Nummer und möchtest diese mitnehmen? Dafür kriegst du vom neuen Anbieter meist bares Geld – bis zu 30 Euro.
    • Monatliche Kosten: Diese Kosten solltest du genau unter die Lupe nehmen! Wie hoch sind die monatlichen Kosten und welche Leistungen (Inklusivminuten, SMS, Datenvolumen, Surfgeschwindigkeit) sind enthalten?
    • Vertragslaufzeit und Vertragsverlängerung: Die Vertragslaufzeit variiert bei Prepaid-Tarifen zwischen 1 Tag und 1 Monat. In der Regel verlängert sich der Vertrag bei Nichtkündigung um die Mindestlaufzeit.
    • Kündigungsfrist: Diese beträgt in der Regel 1-14 Tage.
    • EU-Roaming: Für Prepaid-Tarife gelten dieselben Regelungen wie für Handyverträge. Im EU-Ausland darf Telefonieren und Surfen seit dem 15.06.2017 nicht mehr kosten als Zuhause. Hältst du dich oft im Ausland auf? Am besten prüfst du in diesem Fall, welche Regelungen bei deinem Prepaid-Anbieter für das Ausland gelten.
    • Datenautomatik: In seltenen Fällen gibt es im Vertrag eine sogenannte Datenautomatik. Sobald das Datenvolumen aufgebraucht ist, wird automatisch welches hinzugebucht, und das bis zu dreimal im Monat. Dies kann natürlich zu Zusatzkosten führen und sollte vorher geprüft werden.
    • Mailbox: Auch eine Mailbox kann ungewollte Kosten verursachen. Deshalb lohnt sich auch hier der Blick ins Kleingedruckte: Lässt sich die Mailbox abschalten oder ist die Mailboxabfrage kostenfrei?

    Prepaid-Handy und SIM-Karte im Paket kaufen – lohnt sich das?

    Noch vor einigen Jahren rieten Verbraucherschützer dazu, das neue Handy unabhängig von der SIM-Karte zu kaufen. Das hatte einen einfachen Grund: Die Handys mit Prepaid-Tarif hatten oftmals einen SIM-Lock, sodass das Handy für die nächsten 24 Monate nur mit einer SIM-Karte des jeweiligen Anbieters genutzt werden konnte. Davon sind die Mobilfunk-Anbieter jedoch angesichts des steigenden Wettbewerbs am Markt abgerückt.

    Ob sich der Handykauf beim Anbieter inklusive SIM-Karte lohnt, kannst du ganz einfach online vergleichen. Schau nach, wie hoch der Preis für dein Wunschhandy am freien Markt ist und wähle die beste Option. Nach dem Kauf eines simlockfreien Handys setzt du einfach deine neue SIM-Karte (Mini-, Micro- oder Nano-SIM) ein und kannst deinen Prepaid-Tarif direkt nutzen.

    Prepaid-Handy aufladen: So geht’s

    Ein Nachteil am Prepaid-Handy ist sicherlich die Tatsache, dass man sich immer wieder um das Aufladen kümmern muss. Gleichzeitig hast du aber auf diese Art und Weise die volle Kostenkontrolle und kannst nicht mehr Geld ausgeben, als du zuvor aufgeladen hast. Dabei ist das Aufladen denkbar einfach, weil es verschiedene bequeme Möglichkeiten dazu gibt.

    Aufladen an der Ladenkasse

    Nicht nur an der Supermarkt-Kasse, sondern auch am Kiosk, an der Tankstelle oder im Drogeriemarkt kannst du dein Prepaid-Handy schnell und unkompliziert aufzuladen. In der Regel erwirbst du an der Kasse eine Karte mit einem Code, mit dem sich das gekaufte Guthaben aufladen lässt. Oftmals handelt es sich noch nicht einmal um eine richtige Karte, sondern einfach einen Kassenbon mit dem gedruckten Code für das Handyaufladen. Hast du den Code in dein Smartphone eingegeben, wird das Guthaben innerhalb weniger Minuten aktiviert.

    Online oder per App aufladen

    Auch ohne den Gang in einen Laden lässt sich das Prepaid-Handy schnell aufladen. In der Regel bieten alle Anbieter das Aufladen im Internet an. Auf der Seite des Prepaid-Providers gibst du dann deine Mail-Adresse und die gewünschte Zahlungsart an. Manche Anbieter bieten auch das Aufladen per Handy-App an – so geht es noch schneller! Zu den beliebten Zahlungsarten gehört die Überweisung. Wer Geld auf sein Prepaid-Handy überweisen möchte und seine Nutzungsgewohnheiten gut einschätzen kann, spart sich mit einer monatlichen Überweisung per Dauerauftrag viel Mühe. So hat man ein festgelegtes Budget, das einem monatlich zur Verfügung steht. Übrigens: Nach einem bestimmten Zeitraum ohne erneutes Aufladen schalten manche Anbieter die gekaufte SIM-Karte ab. Am besten schaust du im Kleingedruckten nach, um welchen Zeitraum es sich bei deinem Anbieter handelt oder lädst sicherheitshalber quartalsweise ein Mindestvolumen auf.

    Prepaid-Handytarife: Darauf solltest du bei der Wahl achten

    Angesichts der vielen unterschiedlichen Angebote ist es nicht einfach, günstige Prepaid-Handytarife zu vergleichen und den richtigen Tarif zu finden. Worauf du bei der Wahl eines geeigneten Tarifs achten solltest, haben wir hier für dich zusammengestellt.

    So viel kostet die Minute im Prepaid-Tarif

    Früher war die Telefonminute mit Prepaid-Handy deutlich teurer als mit einem Handy-Tarif . Das hat sich aufgrund des dynamischen Marktes mittlerweile geändert. Die Minutenpreise mit Prepaid-Handy bewegen sich bei etwa 6 Cent. Inzwischen kauft man jedoch auch bei Prepaid-Handys ein monatliches Volumen mit Inklusivminuten ein. Dabei kosten 300 Inklusivminuten beispielsweise im Paket mit einer Internet-Flatrate durchaus auch schon unter 10 Euro. Wer online vergleicht, ist hier klar im Vorteil. Der Online-Vergleich listet alle verfügbaren Anbieter übersichtlich auf, sodass die Entscheidung leichter fällt.

    Datenvolumen und Geschwindigkeit prüfen

    Neben den Inklusivminuten sollten das enthaltene Datenvolumen und die Surfgeschwindigkeit unbedingt bei der Tarifwahl berücksichtigt werden. In der Regel bieten Prepaid-Tarife ein niedrigeres Datenvolumen als Verträge – Vielsurfer sind also mit einem Vertrag besser bedient. Wem aber 1 bis 2 GB Daten pro Monat reichen, der kann auf günstige Prepaid Handys ohne Vertrag setzen. Ist das Datenvolumen aufgebraucht, gilt bei Prepaid wie beim Vertrag: Ab diesem Zeitpunkt wird gedrosselt, sodass es sich viel langsamer surft. Auch mit einem Handy mit Prepaid-Karte kannst du übrigens im LTE-Netz surfen, wenn das Netz des Anbieters das hergibt. Allerdings solltest du auf die zum Tarif angegebene Surfgeschwindigkeit achten. Ob 21,6 Mbit/s oder 500 Mbit/s – das macht beim Surfen natürlich einen gewaltigen Unterscheid aus. Neben Inklusivminuten und Internetspeed gibt es noch einige Dinge bei der Tarifwahl zu beachten. Hier lohnt sich der Blick ins Kleingedruckte und der Vergleich der folgenden Details.

    Eignet sich das Prepaid-Handy für Kinder?

    Für Kinder und Teenager ist ein Kinder-Prepaid-Handy grundsätzlich eine gute Lösung, denn hier haben die Eltern die volle Kostenkontrolle. Das monatliche Guthaben kann bequem per Banküberweisung gebucht werden und das Kind kann telefonieren oder auch surfen, bis das Volumen aufgebraucht ist. Neben dem Tarif sollte auch das Handy für Kinder geeignet sein. Günstige Prepaid-Handys ohne SIM-Lock gibt es in robusten Varianten sowohl bei verschiedenen Händlern als auch bei den Mobilfunkanbietern. Der Vorteil beim Kinder-Prepaid-Handy: Das Kind ist auch nach Aufbrauchen des Guthabens noch erreichbar.

    Ausweispflicht für Prepaid-Karten

    Seit 01.07.2017 gilt in Deutschland die Ausweispflicht für Prepaid-Karten . Konnte man früher ein anonymes Prepaid-Handy kaufen, so muss man sich heute vor Ort, via Post-Ident-Verfahren oder online ausweisen. Die neue Regelung gilt allerdings nur für Neukäufe. Wer eine alte SIM-Karte nutzt, muss sich nicht nachträglich identifizieren.