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Handy Datenflat: Mobil surfen mit Smartphone oder Tablet

Eine Datenflat erlaubt die mobile Internetnutzung mit deinem Handy oder Tablet. Bei der Handy Datenflat hast du ein monatliches Datenvolumen zur Verfügung. Ist dieses verbraucht, wird die Geschwindigkeit gedrosselt. Die schnellsten Datenflats nutzen LTE – die Verfügbarkeit richtet sich vor allem nach dem Netz, das dein Anbieter verwendet.

Das wichtigste zusammen­gefasst

  • Mit einer Datenflat kannst du sowohl mit dem Handy als auch mit dem Tablet unterwegs surfen.
  • Die schnellsten Handy Datenflats bekommst du bei der Telekom, da deren Netzausbau mit LTE am weitesten fortgeschritten ist.
  • Datenflats gibt es mit Vertrag und als Prepaid-Variante.
Inhaltsverzeichnis

    Die mobile Internetnutzung nimmt zu

    Unterwegs Facebook checken, eine Mail schreiben oder die verpasste Lieblingsserie streamen? Mobiles Surfen ist heutzutage selbstverständlich und löst sogar die Internetnutzung per PC allmählich ab. Im Oktober 2016 nutzten laut einer Erhebung von StatCounter weltweit mit 51,3 Prozent mehr Menschen mobile Endgeräte zum Surfen als PCs. In Deutschland sind herkömmliche PCs mit etwa 65 Prozent zwar noch stärker vertreten, doch auch hier sind Tablets und Handys weiter auf dem Vormarsch. Doch um das mobile Internet nutzen zu können, bedarf es eines speziellen Datentarifs.

    Die sogenannte Handy Datenflat ermöglicht es, im Rahmen des vereinbarten Übertragungsstandards unbegrenzt zu surfen. Dennoch gibt es gravierende Unterschiede zwischen den zahlreichen Datenflat-Tarifen – daher lohnt sich ein Datenflat-Vergleich im Vorfeld, um den für dich passenden Tarif zu ermitteln. Übrigens: Im internationalen Vergleich sind Datenflats in Deutschland vergleichsweise teuer. So surfst du beispielsweise laut Statista in Dänemark oder Polen ganz ohne Drosselung unbegrenzt für unter 16 Euro monatlich. In den USA zahlst du für einen Prepaid-Tarif mit Telefon- und SMS-Flat sowie 1 GB Datenvolumen gut 30 Euro monatlich.

    Datenvolumen – wie viel ist sinnvoll?

    Obwohl Datenflatrates immer für unbegrenztes Surfen stehen, unterscheiden sich die einzelnen Datenflats oft beträchtlich. Damit du wirklich schnell surfen kannst, solltest du zunächst deinen ungefähren Verbrauch ermitteln. Surfst du nur ab und zu mal unterwegs und willst eigentlich nur mal Mails lesen? Dann reicht ein Datenvolumen von 500 MB meist aus. Guckst du regelmäßig Videos auf YouTube, spielst Online-Games und nutzt Messenger, sollte die Handy Datenflat mindestens 1 GB enthalten. Aber auch Tarife mit mehr Gigabyte sind heutzutage relativ günstig zu bekommen. Selbst eine Datenflat mit 10 GB kostet bei verschiedenen Anbietern nur um die 15 Euro im Monat (Stand: September 2017). Ebenfalls sinnvolle Überlegungen, um das benötigte Datenvolumen zu ermitteln: Kannst du unterwegs WLAN nutzen, beispielsweise während der Arbeit, oder musst du unterwegs immer dein eigenes Volumen benutzen?

    Drosselung, wenn das Volumen der Datenflat aufgebraucht ist

    Ist das vereinbarte Volumen aufgebraucht, kannst du deine Handy Datenflat trotzdem weiterhin nutzen. Allerdings wird die Geschwindigkeit deutlich gedrosselt – das bedeutet, dass du nur noch sehr langsam surfen kannst. Seiten, die sich vorher innerhalb weniger Sekunden aufgebaut haben, laden nun wesentlich langsamer und stellen so manchen Nutzer vor echte Geduldsproben. Deswegen sollte die Handy Datenflat ausreichend groß gewählt sein, damit am Ende des Monats noch genügend Volumen übrig ist. Eine mobile Datenflat ohne Drosselung bietet beispielsweise die Telekom. Hier kannst du entweder eine tägliche Flatrate buchen und damit deinen bestehenden Tarif erweitern, oder sogar einen Vertrag abschließen, mit dem du den ganzen Monat unbegrenzt surfst. Der Preis hierfür ist allerdings mit knapp 200 Euro monatlich (Stand: September 2017, Tarif MagentaMobil Premium XL) vergleichsweise hoch und lohnt sich nur für Kunden, die tatsächlich Monat für Monat große Datenmengen benötigen. Andere Anbieter bieten eine Datenautomatik: Ist das Datenvolumen aufgebraucht, wird kostenpflichtig weiteres Volumen zur Verfügung gestellt. Dies geschieht entweder automatisch oder auf Nachfrage.

    Datenflatrate: So reduzierst du den Verbrauch

    Auch mit einer großen Datenflatrate kann es bei ausgiebigem Surfen passieren, dass das Volumen aufgebraucht ist, bevor der Monat endet. Deswegen ist es gut zu wissen, wie man seine Handy Datenflat schonen kann. Zunächst solltest du überall dort, wo es verfügbar ist, WLAN nutzen. Zu Hause sowieso, aber auch unterwegs lohnt es sich, nach einem offenen WLAN zu suchen. In vielen Bahnhöfen, größeren Restaurantketten oder Kaufhäusern gibt es bereits freies WLAN, in das du dich unkompliziert einwählen kannst. Bei einigen Handytarifen ist auch eine Hotspot-Flat enthalten, mit der du dich bei allen Hotspots deines Providers einloggen kannst. Diese befinden sich ebenfalls oft an Bahnhöfen und natürlich rund um die Läden des Mobilfunkanbieters. Grundsätzlich solltest du für die Übertragung großer Datenmengen immer ein WLAN nutzen, um deine Datenflat nicht unnötig zu strapazieren. Das gilt zum Beispiel für große Mail-Anhänge, Videostreams oder Softwareupdates. Bei Apps solltest du die automatischen Updates ausschalten und diese manuell starten, wenn du dich in WLAN-Reichweite befindest. Mobile Versionen von Webseiten verzichten auf datenintensive Darstellungen. Nutze eine App, statt die Webseite, wenn es eine gibt. Das gilt z. B. für die Routenplanung im öffentlichen Nahverkehr, die Deutsche Bahn oder die Tagesschau. Ebenfalls sinnvoll: Behalte den Datenverbrauch im Blick. Dies geht beispielsweise über eine App von deinem Provider. Du kannst aber auch in den Einstellungen deines Handys nachschauen, wie viel Datenvolumen du bereits verbraucht hast.

    Schnelles Surfen mit der Handy Datenflat

    Ähnlich wie beim mobilen Telefonieren hängt auch die Surfgeschwindigkeit von dem Netz ab, das du nutzt. Besonders schnell ist das Netz der Deutschen Telekom. Dies bestätigte die Stiftung Warentest im Juni 2017. Der LTE-Netzausbau der Telekom ist so weit fortgeschritten, dass man auch außerhalb von Städten mit einer Netzabdeckung von 97 Prozent nahezu überall problemlos surfen kann. Vodafone ist mit 91 Prozent Verfügbarkeit in ländlichen Gebieten nur unwesentlich schlechter. Lediglich O2 schwächelt mit einer Netzabdeckung von 55 Prozent und bietet damit das langsamste Netz. Bei der Handy-Datenflat solltest du also nicht nur auf den Preis schauen, sondern auch das verwendete Netz berücksichtigen. Denn die billigste Datenflat nützt wenig, wenn du trotzdem nur langsam surfen kannst. Generell solltest du darauf achten, dass du eine Handy Datenflat für LTE abschließt, denn LTE ist aktuell das schnellste verfügbare Netz.

    Vertrag oder Prepaid?

    Wie auch bei normalen Mobilfunktarifen hast du die Wahl zwischen einem Vertrag mit Handy Datenflat und einer Datenflat auf Prepaid-Basis. Der grundlegende Unterschied ist, dass du die Gebühren für die Datenflat mit Vertrag zum Monatsende bezahlst, während du das Guthaben für die Prepaid-Datenflat bereits im Voraus erwerben musst. Beim Prepaid-Tarif kannst du also nur solange surfen, bis dein Guthaben aufgebraucht ist. Allerdings gibt es zahlreiche Prepaid-Tarife, bei denen du eine Monatsflat erwirbst. Diese funktioniert wie alle anderen Flats auch: Du hast ein vorgegebenes Datenvolumen, das du in voller Geschwindigkeit nutzen kannst. Ist es aufgebraucht, surfst du mit reduzierter Geschwindigkeit. Soll die Datenflat monatlich kündbar sein, bist du mit der Prepaid-Karte gut bedient. Hast du einen Vertrag, beträgt die Kündigungsfrist in der Regel zwischen zwei und drei Monaten, andernfalls verlängert sich der Vertrag automatisch. Buchst du jedoch ein zusätzliches Datenpaket zu deinem Vertrag hinzu, weil das mitgelieferte nicht ausreicht, kannst du auch dieses monatlich kündigen.

    Spezielle Datenflat fürs Tablet

    Nutzt du unterwegs dein Tablet oder Handy, um dich über das Weltgeschehen zu informieren, per Skype zu chatten oder Videos und Musik zu streamen, lohnt sich eine Handy Datenflat Hier hast du die Wahl zwischen einem Datenvertrag und Prepaid-Angeboten. Nutzt du dein Tablet regelmäßig, ist der Vertrag eine gute Wahl. Wenn du bloß ab und zu Datenvolumen benötigst, sind Tagesflatrates besser geeignet. Es ist allerdings nicht jedes Tablet ohne Weiteres für die Nutzung mobiler Daten geeignet. Denn um eine Datenflat nutzen zu können, wird eine SIM-Karte benötigt. Das Tablet benötigt also einen entsprechenden Slot für diese Karte und die notwendige Technologie, um die mobilen Daten empfangen zu können. Ist ein USB-Port vorhanden, kann ein Surfstick benutzt werden. Hast du bereits einen Mobilfunkvertrag, solltest du prüfen, ob du eine günstige Zweit-SIM für dein Tablet bekommen kannst.

    Mobiles Surfen im Ausland

    Bis vor Kurzem musstest du im europäischen Urlaub recht hohe Gebühren zahlen, wenn du telefoniert oder deine Datenflat benutzt hast. Doch seit dem Wegfall der Roaminggebühren im Juni 2017 dürfen Anbieter keine Zusatzgebühren mehr für Telefonate und SMS im EU-Ausland erheben. Das gilt zwar auch für die Datenflat, allerdings gibt es hier Einschränkungen. Denn Anbieter können das verfügbare, kostenlose Datenvolumen drosseln. Möchtest du mehr Datenvolumen nutzen, benötigst du eine EU-Datenflat. Am einfachsten ist es, eine EU-Datenflat als Prepaid-Karte zu benutzen, weil hierbei die Kosten überschaubar sind und du flexibel bist. Etwas komplizierter als bei der Datenflat für Europa ist es mit einer internationalen Datenflat. Denn viele Anbieter wie etwa Vodafone bieten ihren Kunden Datenflats für das Ausland, allerdings nicht weltweit. Planst du einen längeren Auslandsaufenthalt, ist es meistens sinnvoller, vor Ort eine Prepaid-Karte eines lokalen Anbieters zu kaufen und zu nutzen.