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Haftpflichtversicherung - Risiken absichern!

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Haftpflichtversicherung für Studenten – die unerlässliche Police

Eine der wichtigsten Absicherungen im Alltag ist die private Haftpflichtversicherung . Diese greift bei Schadenersatzansprüchen von Dritten. Grundsätzlich sind Kinder in der Ausbildung noch über die Eltern mitversichert. Wann eine eigene Haftpflichtversicherung für Studenten erforderlich ist, lesen Sie im Folgenden.

Das Wichtigste zusammengefasst
  • Es sollte eine eine Deckungssumme von mindestens fünf Millionen Euro für Sach- und Personenschäden gewählt werden.
  • Für Studenten ist eine Haftpflicht bereits ab 31 Euro jährlich zu haben.
  • In der Regel sind Studenten während ihrer Erstausbildung über die Eltern mitversichert. Es gibt jedoch Ausnahmen.
Inhaltsverzeichnis

    Private Haftpflicht: Schutz vor Schadenersatzanforderungen Dritter

    Wer sich nach dem Abitur für ein Studium entscheidet, hat vieles zu planen und zu organisieren: neues Leben, neue Wohnung, neues Lernen. Darüber hinaus muss auch der Versicherungsschutz auf den Prüfstand gestellt werden, bestehende Policen müssen an den neuen Lebensabschnitt angepasst und gegebenenfalls neue Versicherungen abgeschlossen werden. Zu den wichtigsten Policen für Studierende zählt neben der Krankenversicherung und der Unfallversicherung auch die private Haftpflichtversicherung für Studenten.

    Warum eine Haftpflichtversicherung für Studenten unverzichtbar ist

    Ob ein Rotweinfleck auf dem Designersofa bei einer Party oder ein Wasserschaden am Smartphone eines Freundes – wer anderen einen Schaden zufügt, muss hierfür mit seinen Einkünften und seinem gesamten Vermögen haften. Mitunter können die verursachten Schäden jedoch Kosten in Höhe von mehreren Millionen Euro nach sich ziehen, beispielsweise wenn Sie als Student mit dem Fahrrad einen Fußgänger anfahren. Ohne einen entsprechenden Versicherungsschutz nehmen die finanziellen Folgen schnell existenzbedrohende Ausmaße an. Daher ist eine Haftpflichtversicherung für Studenten sinnvoll, wenn auch nicht gesetzlich vorgeschrieben. Sie zahlt immer dann, wenn Sie anderen einen Schaden zufügen, also versehentlich bzw. fahrlässig die Gesundheit oder das Eigentum Fremder beschädigen.

    Welche Schäden deckt die Haftpflichtversicherung für Studenten ab?

    Die Haftpflichtversicherung gilt nur für den privaten Bereich – also für Schäden, die der Versicherte im privaten Umfeld verursacht. Hierunter fallen zum Beispiel Sport, Freizeit, Familie oder Nachbarschaft. Dabei sind sowohl Personenschäden als auch Sach- und Vermögensschäden abgesichert. Personenschäden liegen vor, wenn durch ein vom Versicherten verursachtes Ereignis eine andere Person verletzt oder gar getötet wird. Als Sachschäden im Sinne der Haftpflicht werden Schäden an Sachen und Gegenständen von Dritten bezeichnet. Der Versicherungsschutz gilt sowohl für die Vernichtung als auch für die Beschädigung. Wenn Sie als Student etwa das neue Notebook Ihres Kommilitonen vom Tisch fegen, übernimmt die Versicherung die Kosten für den Ersatz des Gerätes bzw. die Reparatur. Vermögensschäden wiederum sind finanzielle Verluste, die zum Beispiel aus einem entgangenen Gewinn resultieren. In der Regel werden über die Haftpflichtversicherung nur Vermögensschäden abgesichert, die infolge von Personen- oder Sachschäden eintreten. Die übrigen Vermögensschäden können zwar über eine gesonderte Vereinbarung in die Haftpflicht integriert werden, üblicherweise kommt hierfür jedoch eine Vermögensschadenhaftpflicht zum Einsatz. Doch nicht nur die Schadensersatzforderungen selbst werden vom Versicherer getragen, darüber hinaus prüft er auch den Schaden und schützt den Versicherten vor unzulässigen Ansprüchen. Sollte es zu einem Rechtsstreit kommen, tritt der Versicherer als Prozessführer auf und trägt zugleich die Gerichts- und Prozesskosten.

    Wann die Haftpflicht nicht greift

    Auch wenn der Versicherungsschutz der privaten Haftpflichtversicherung recht breit ist, gibt es einige Fälle, in denen die Police nicht vor den finanziellen Folgen eines Schadens schützt.

    Dies gilt zumeist für Schäden, die:
    • mit Absicht bzw. vorsätzlich verursacht wurden
    • an beweglichen Sachen herbeigeführt wurden, die gemietet, gepachtet oder geliehen sind
    • während der beruflichen Arbeit entstehen
    • der Versicherte oder Angehörige erleiden, die zu den Mitversicherten zählen oder im selben Haus wohnen

    Versicherungshöhe der Haftpflichtversicherung für Studenten

    Da die Haftpflichtversicherung nicht nur bei kleineren Schäden wie Rotweinflecken auf dem Sofa Ihres Nachbarn oder einer zerbrochenen Vase greift, sondern auch bei Personenschäden, die etwa Schmerzensgeld, Behandlungskosten und unter Umständen eine Rentenzahlung nach sich ziehen, ist die Versicherungssumme ein entscheidendes Kriterium. Denn die Versicherung zahlt nur bis zur Höhe des vereinbarten Betrags. Sollte dieser nicht ausreichen, um den gesamten Schadenersatz zu leisten, müssen Versicherte die Differenz selbst zahlen – sie haften bis zur Pfändungsgrenze mit ihrem Privatvermögen. Daher raten Experten dazu, eine Deckungssumme von mindestens fünf Millionen Euro für Sach- und Personenschäden zu vereinbaren.

    Haftpflichtversicherung für Studenten: Familienversichert oder eigene Studenten­versicherung?

    Kinder sind in der Regel über die Haftpflichtpolice ihrer Eltern familienversichert. Mit dem Beginn eines Studiums kann sich der Versicherungsstatus jedoch ändern. Nach dem Schulabschluss sollten Eltern daher einen Blick in die Versicherungsunterlagen werfen, um zu klären, ob auch studierende Kinder noch mitversichert sind.

    Wann Studenten bei den Eltern mitversichert sind

    Der Versicherungsschutz der Haftpflichtversicherung der Eltern gilt in den meisten Fällen auch für volljährige Kinder, sofern sich diese noch in der ersten Ausbildung befinden und vor Studienbeginn nicht berufstätig waren. Sobald eine vertragliche definierte Altersgrenze erreicht ist, ist eine eigene Haftpflichtversicherung für Studenten erforderlich. Bei den meisten Versicherungen gilt dies für Studierende über 25. Das bedeutet, dass ab 25 jeder Student eine eigene Haftpflicht braucht. Darüber hinaus ist eine eigene Haftpflichtversicherung für Studenten nach der Ausbildung sinnvoll. Sobald das Studium also beendet ist, sollte ein Vergleich verschiedener Anbieter durchgeführt und eine günstige Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden.

    Haftpflichtversicherung für Studenten mit eigener Wohnung

    Neben der Altersgrenze entscheidet auch der Wohnort darüber, ob ein Student während der Ausbildung über seine Eltern mitversichert ist. Wer die Woche in einer Wohngemeinschaft oder im Studentenwohnheim am Studienort verbringt, an den Wochenenden aber bei seinen Eltern lebt und dort mit seinem Hauptwohnsitz gemeldet ist, genießt auch weiterhin den Versicherungsschutz der elterlichen Haftpflicht. Wenn Studenten jedoch am Studienort in eine eigene Wohnung oder WG ziehen und dort den Erstwohnsitz anmelden, sind sie meist nicht mehr familienversichert. In diesen Fällen ist eine eigene Studentenversicherung sinnvoll.

    Haftpflichtversicherung für Studenten – darauf ist beim Abschluss zu achten

    Wer nicht mehr über die Eltern mitversichert ist und eine eigene Haftpflichtversicherung für Studenten benötigt, sollte einige Aspekte berücksichtigen. Einerseits können bestimmte Klauseln in den Vertrag aufgenommen werden, andererseits sollte der Versicherungsschutz während besonderer Studienabschnitte wie Auslandssemester oder Praktika geklärt werden.

    Leistungsumfang der Haftpflichtversicherung für Studenten

    Beim Abschluss einer Haftpflichtversicherung für Studenten sollten neben der Deckungssumme weitere Punkte des Leistungsumfangs überprüft werden.

    Hierzu zählen:
    • Gefälligkeitsschäden: Ob beim Umzug oder beim Montieren von Möbeln – Studenten helfen sich oft gegenseitig. Schäden, die hierbei verursacht werden, gelten als Gefälligkeitsschäden und sollten unbedingt über die Haftpflicht abgedeckt werden.
    • Forderungsausfalldeckung: Fügt Ihnen ein Kommilitone einen Schaden zu, besitzt aber selbst keine Haftpflichtversicherung und hat auch nicht genügend Geld, ist eine sogenannte Ausfalldeckung Gold wert. In diesem Fall springt die eigene Haftpflicht ein und kommt für den Schaden auf.
    • Schutz bei Internetnutzung: Da das Internet zum Studentenalltag dazu gehört, sollten auch etwaige Schäden in diesem Zusammenhang versichert sein. Leiten Sie zum Beispiel eine mit einem Wurm, Virus oder Trojaner infizierte E-Mail an einen Kommilitonen weiter, der weder ein Anti-Viren-Programm noch eine Firewall installiert hat, kann dies negative Folgen wie eine zerstörte Festplatte oder ausgespähte Kontodaten zur Folge haben.

    Auslandssemester, duales Studium & Praktikum – Besonderheiten der Haftpflichtversicherung für Studenten

    Wer sich für ein duales Studium entscheidet, noch nicht über 25 Jahre alt ist und den Hauptwohnsitz weiterhin bei seinen Eltern hat, ist grundsätzlich über die Haftpflichtversicherung der Eltern mitversichert. Dies setzt natürlich voraus, dass es sich hierbei um die Erstausbildung handelt. Doch wie verhält es sich mit einem Praktikum? Nicht immer erstreckt sich die Arbeitgeber-Haftpflichtversicherung auch auf Werkstudenten und Praktikanten. Daher sollte vor einem Praktikum auch immer die private Haftpflichtversicherung auf den Prüfstand gestellt und etwaige Sonderregelungen bezüglich eines betrieblichen Praktikums abgeklärt werden. In der Regel ist dieses zwar über die Haftpflichtversicherung für Studenten abgedeckt, zumeist gelten jedoch Einschränkungen bezüglich der Praktikumsdauer oder des Ortes, an dem Schäden entstehen. Darüber hinaus beschränken vielen Assekuranzen die Versicherungssumme während der Dauer des Praktikums. Auch wer ein Auslandssemester plant oder sein Studium gänzlich im Ausland absolvieren möchte, sollte die Versicherungsbedingungen genau unter die Lupe nehmen. Denn während EU-Länder meist noch durch die Haftpflichtversicherung für Studenten abgedeckt ist, sieht das für Nicht-EU-Staaten wie Kanada, die USA oder Neuseeland schon ganz anders aus. Hinzu kommt, dass der Versicherungsschutz im Ausland oft zeitlich begrenzt ist, meist auf ein Jahr. Bei einem Auslandssemester in Ländern Nordamerikas beschränken viele Versicherer zudem die Versicherungssumme auf den dort gültigen Betrag.

    Kosten einer Haftpflichtversicherung für Studenten

    Wenn Sie als Student noch über die Haftpflichtversicherung der Eltern mitversichert sind, ist der entsprechende Versicherungsschutz kostenlos. Ab 25 oder wenn der Erstwohnsitz am Studienort gemeldet wird, ist eine eigene Studentenversicherung sinnvoll. Um eine günstige Haftpflichtversicherung zu finden, empfiehlt es sich, verschiedene Angebote einzuholen und einen Vergleich durchzuführen. Der Beitrag einer Haftpflichtversicherung für Studenten hängt in der Regel von verschiedenen Faktoren ab, eine Studentenversicherung ist aber bereits ab einem jährlichen Beitrag von 31 Euro erhältlich (Stand: Oktober 2016). Versicherte können dabei zwischen einer monatlichen, vierteljährlichen, halbjährlichen oder jährlichen Zahlungsweise wählen, wobei letztere Sparfüchsen besonders zugutekommt. Auch die Selbstbeteiligung wirkt sich auf den Beitrag aus. Grundsätzlich gilt: Je höher der Selbstbehalt, desto geringer der Beitrag. Wer also bereit ist, einen Teil des Schadens selbst zu tragen, beispielsweise bis 200 Euro, kann den Beitrag reduzieren. Allerdings sollten Studenten die Selbstbeteiligung nicht zu hoch bemessen. Denn dieser Betrag muss im Ernstfall auch zur Verfügung stehen. Und sollte es innerhalb eines Jahres mehrere Schadensfälle geben, kann es ganz schön kostspielig werden. Viele Versicherungsgesellschaften bieten daher gegen Aufpreis auch eine Haftpflicht ohne Selbstbeteiligung an.

    Studentenratgeber

    Ab wann brauchen Studenten eine Haftpflichtversicherung?

    In der Regel sind Studenten während ihrer Erstausbildung über die Eltern mitversichert. Wer jedoch heiratet, seinen Hauptwohnsitz am Studienort anmeldet oder über 25 Jahre alt ist, braucht eine eigene Haftpflichtversicherung für Studenten. Gleiches gilt, wenn das Studium vor Ablauf des 25. Lebensjahres beendet wird.

    Welche Haftpflichtversicherung brauchen Studenten?

    Grundsätzlich unterscheidet sich die Haftpflichtversicherung für Studenten nicht von den Policen anderer Personen. Allerdings sollten Studierende immer auf eine ausreichend hohe Deckungssumme von mindestens fünf Millionen Euro achten. Zudem sollten Sonderregelungen bezüglich eines Praktikums oder eines Auslandssemesters vor Abschluss geklärt werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn das Studium vollständig im Ausland absolviert werden soll.

    Wie schließe ich eine Haftpflichtversicherung ab?

    Eine private Haftpflichtversicherung wird immer mit dem jeweiligen Versicherungsunternehmen abgeschlossen. Bei der Suche nach einer günstigen Haftpflichtversicherung empfiehlt sich die Online-Recherche. Vergleichsportale bieten umfassenden Informationen über die Policen, die auf dem Markt verfügbar sind. Haben Sie Ihre Daten in die Suchmaske eingegeben und eine günstige Haftpflichtversicherung gefunden, können Sie diese direkt online abschließen. Dabei können Sie den Versicherungsbeginn in der Regel selbst bestimmen, der früheste Termin ist meist der Tag nach Antragstellung – vorausgesetzt, Sie haben den ersten Beitrag fristgerecht gezahlt.

    Wie viel kostet eine Haftpflichtversicherung?

    Die Kosten einer Haftpflichtversicherung für Studenten hängen in erster Linie von der Deckungssumme, der Höhe der Selbstbeteiligung und den Zusatzleistungen ab. Für Studenten ist eine Haftpflicht bereits ab 31 Euro jährlich zu haben (Stand: Oktober 2016). Den Beitrag können Sie jährlich, halbjährlich, vierteljährlich oder monatlich zahlen. Die jährliche Zahlungsweise ist meist die günstigste.

    Welche ist die beste Haftpflichtversicherung?

    Welche die beste Haftpflichtversicherung ist, hängt in erster Linie vom jeweils gewünschten Leistungsumfang ab. Denn als Student setzen Sie andere Prioritäten als beispielsweise ein angestellter Familienvater. Um eine günstige Haftpflichtversicherung zu finden, die die jeweiligen Leistungen abdeckt, empfiehlt sich einer umfassender Online-Vergleich verschiedener Anbieter. Über eine Suchmaske können einzelne Kriterien gezielt ausgewählt werden. Auf diese Weise werden Ihnen nur Ergebnisse angezeigt, die Ihre Anforderungen erfüllen.

    Wie kündige ich eine Haftpflichtversicherung?

    Um eine Haftpflichtversicherung für Studenten zu kündigen, ist meist eine Kündigungsfrist von meist drei Monaten einzuhalten. Das bedeutet, dass drei Monate vor Ablauf des Versicherungsjahres die Kündigung beim Versicherer eingegangen sein muss. Ein Beispiel: Ihr Vertragsjahr endet am 31. Dezember, dann müssen Sie die Police spätestens bis zum 30. September kündigen. Falls Sie diese Frist versäumen, wird der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr verlängert. Eine Ausnahme betrifft den Schadensfall. Hat die Versicherung einen Schaden reguliert bzw. die Kostenübernahme abgelehnt, können Sie von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und innerhalb eines Monats eine außerordentliche Kündigung aussprechen. Gleiches gilt im Falle einer Erhöhung des Beitrags.