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GPRS – Mobilfunk­standard der zweiten Generation

General Packet Radio Service (GPRS) ist eine Weiterentwicklung der GSM-Technologie für schnellere Datenübertragungen in Mobilfunknetzen. Die mobile Datenübertragung sorgt dafür, dass du immer und überall online sein kannst. Schnell eine Information im Internet nachzuschlagen ist mit GPRS also kein Problem. Inzwischen wurde GPRS jedoch weitestgehend von UMTS (3G) abgelöst, dem neuen Standard im Mobilfunk. Auch für UMTS gibt es bereits eine Weiterentwicklung: LTE. Damit surfst du mit bis zu 300 Mbit pro Sekunde – und somit viel schneller als mit herkömmlichen DSL.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • GPRS sorgte als Nachfolger von GSM für schnellere Datenübertragung im Mobilfunknetz, wurde nun aber wiederum von den schnelleren Technologien UMTS und LTE abgelöst.
  • Mit GPRS war und ist die Darstellung von WAP-Seiten als auch das Versenden von MMS möglich.
  • Die Geschwindigkeit von 115 Kbit/s ist für das heutige mobile Surfverhalten jedoch zu langsam.

Inhalts­verzeichnis

    GPRS: So funktioniert die Verbesserung von GSM

    Im Gegensatz zu dem bekannten UMTS fürs Handy ist GPRS kein neuer Mobilfunkstandard, sondern lediglich eine Weiterentwicklung des Vorläufers GSM. Im Wesentlichen funktioniert GPRS so: Das Sendegerät wandelt die Datenmengen in einzelne Datenpakete um, die dann von dem Empfängergerät wieder zusammengesetzt werden. Bei GPRS-Aktivierung eines Mobiltelefons besteht ständig eine virtuelle Übertragungsverbindung, die eigentliche Funkkanalverbindung hingegen wird erst hergestellt, wenn Datenpakete übertragen werden sollen. Deshalb werden auch nur die Gebühren für die Übertragung der Datenmenge berechnet und nicht für die Verbindungszeit.

    Mobile Datenübertragung mit GPRS

    Bei GPRS-Handys besteht zu jeder Zeit eine Datenverbindung ins Netz. Somit eignet sich GPRS für die Darstellung von WAP-Seiten, aber auch der Multimedia Messaging Service (MMS) basiert auf der GPRS-Technologie. Mit GPRS sind Datenübertragungsraten von bis zu 115 Kbit pro Sekunde möglich. Seit der Einführung von GPRS hat damit jeder Handybesitzer die Möglichkeit, problemlos und schnell im Internet zu surfen. Das ist vor allem in ländlichen Regionen, in denen das Breitbandnetz nur schlecht ausgebaut ist, ein entscheidender Vorteil. Denn anstelle von einem DSL-Tarif mit Router benötigst du im Zweifelsfall nur noch ein Handy mit GPRS. Auf Dauer lässt sich DSL natürlich nicht nur GPRS ersetzen – aber um schnell etwas im Internet nachzuschlagen, reicht die Technik aus.

    Die Vor- und Nachteile von GPRS

    Rein theoretisch ist mit GPRS eine Datenübertragung von mehr als 115 Kbit pro Sekunde möglich. Denn die Datenpakte können auf verschiedenen Kanälen gleichzeitig versendet werden – insgesamt bis zu acht Kanäle zur selben Zeit. In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, dass viele Netzbetreiber die Datenrate drosseln. Übertragungsraten von lediglich 50 Kbit pro Sekunde gehören deshalb zum Standard. Trotzdem hat GPRS einen entscheidenden Vorteil: Daten von mehreren Teilnehmern werden erstmals auf derselben Frequenz verschickt. Gesendet werden die Datenpakete immer dann, wenn im Netz freie Kapazitäten vorhanden sind. Seit der Einführung von GPRS werden die Gebühren für einen Mobilfunk-Tarif deshalb nicht mehr nach der Verbindungszeit, sondern dem übermittelten Datenvolumen berechnet. GPRS hat damit den Weg geebnet für Instant-Messenger wie WhatsApp.

    EDGE: Noch schneller als GPRS

    Galt die GPRS-Technik lange als Maß der Dinge, konnte der Internetzugang per Handy mit EDGE noch einmal deutlich beschleunigt werden. EDGE steht für Enhanced Data Rates for GSM Evolution und funktioniert ähnlich wie GPRS – allerdings viermal schneller. Pro Teilnehmer liegt die Datenübertragung mit EDGE bei 0,3 Mbit pro Sekunde. Ein weiterer Vorteil: EDGE ist auch in Regionen verfügbar, in denen es kein UMTS-Netz gibt.

    Welchen Mobilfunkstandard benutzt mein Handy?

    Heute steht dir als Handynutzer nicht mehr nur GSM oder GPRS zur Verfügung. Du kannst auch schnellere Verfahren wie UMTS, HSPA oder EDGE nutzen. Welchen Mobilfunkstandard dein Smartphone verwendet, ist von der Verfügbarkeit in der jeweiligen Region abhängig. Wird einer der Dienste gerade nicht angeboten, schaltet das Handy automatisch auf den nächsten um. Denn in allen aktuellen Mobilfunk-Tarifen sind die gängigen Übertragungsstandards bereits integriert. Einzig für Highspeed-Internet mit LTE muss man heute noch draufzahlen.

    LTE statt DSL – das Ende des klassischen Internets?

    In den letzten Jahren hat die mobile Technik große Sprünge gemacht: Die Datenübertragungsraten für den Mobilfunk sind stetig gestiegen. Waren die ersten Generationen wie GSM oder GPRS noch vergleichsweise langsam, bot bereits UMTS einen schnellen Internetzugang. Mit LTE, dem neuen Mobilfunkstandard, kann man heute so problemlos im Internet surfen wie mit einem DSL-Tarif. Gerade in ländlichen Regionen mit einer schlechten Netzabdeckung ist LTE deshalb eine echte Alternative. Dabei ist LTE nicht nur mehr für das Smartphone verfügbar – auch für das eigene Zuhause gibt es LTE bereits! Aktuell haben viele Anbieter günstige LTE-Tarife im Angebot. Dafür benötigst du lediglich einen Hybrid -Router, der zwischen DSL und LTE wechseln kann, wenn die Verbindung schlecht oder das Netz ausgelastet ist. Mit einer Datenübertragung bis zu 500 Mbit pro Sekunde ist LTE sogar schneller als das klassische DSL.

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