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Glasfaser-Internet: fast so schnell wie Kabel-Internet

Glasfasern sind die Zukunft der Datenübertragung, darin sind sich Studien einig. Glasfaser-Internet ermöglicht Geschwindigkeiten, die das herkömmliche DSL weit hinter sich lassen. Erfahre bei TopTarif alles Wissenswerte über die Glasfaser-Technologie und die besten Tarife.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • Glasfaser-Internet ist mit 200 Mbit/s derzeit einer der schnellsten Internetanschlüsse auf dem Markt!
  • Der Ausbau von Glasfaser-Internet ist für die Netzbetreiber noch sehr teuer, weshalb noch keine flächendeckende Verfügbarkeit gegeben ist!
  • Etwa 40 Euro kostet derzeit ein Glasfaser-Anschluss für Privatkunden. Angeboten werden Glasfaser-Tarife nur von der Telekom und Vodafone / Kabel Deutschland!

Inhalts­verzeichnis

    Was kann die Glasfaser-Technologie?

    Mit Glasfaser-Internet sind Nutzer mit Höchstgeschwindigkeit im Internet unterwegs. Die Technologie ermöglicht derzeit (Stand: November 2015) Geschwindigkeiten von bis zu 200 Mbit pro Sekunde. Ein ganzer Spielfilm in bester HD-Qualität kann bei Höchstgeschwindigkeit in knapp drei Minuten heruntergeladen werden. Die Sicherung einer kompletten 250-Gigabyte-Festplatte dauert mit Glasfaser-Anschluss rund elf Stunden. Zum Vergleich: Mit einem besseren VDSL-Anschluss mit einer Upload-Geschwindigkeit von einem Mbit pro Sekunde dauert die gleiche Festplattensicherung 23 Tage.

    Doch nicht nur hohe Upload- und Download-Geschwindigkeiten von Glasfaser-Internet sind ein Argument für die Technologie. Glasfasern sind darüber hinaus witterungsbeständig und chemisch resistent. Sie altern kaum und sind unempfindlich gegenüber magnetischen oder elektronischen Störquellen. Und sie bieten eine sehr gute Abhörsicherheit im Vergleich zu konventionellen Anschlüssen. So ist es nicht überraschend, dass sich neben Hochschulen und datenintensiven Unternehmen auch immer mehr Privathaushalte für das Glasfaser-Internet interessieren.

    Was genau sind Glasfasern?

    Glasfasern sind, was der Name sagt: Es handelt sich um dünne, aus Glas gefertigte Fasern. Sie werden als dünne, lange Fäden aus der Glasschmelze gezogen und anschließend zu verschiedenen Produkten verarbeitet. So kommen Glasfasern beispielsweise in der Messtechnik und Medizin zum Einsatz, sie dienen als Lichtleiter und werden auch bei der Herstellung von „transluzentem“ – also lichtdurchlässigem – Beton verwendet. Bei diesem architektonisch interessanten Baustoff werden tausende Glasfasern in den Beton eingearbeitet. Die Glasfasern leiten Licht durch den Beton, sodass er lichtdurchscheinend wird. Schemen und Umrisse sind so durch die Betonwand hindurch zu sehen. Der wichtigste Verwendungsbereich für Glasfasern ist aber die Datenübertragung. Hier zeigen sich Glasfasern als die Technologie der Zukunft.

    Wie funktioniert Glasfaser-Internet?

    Beim Glasfaser-Internet wird die lichtleitende Eigenschaft der Fasern dazu verwendet, um Daten zu übertragen. Das Glasfasernetz leitet Lichtwellen mit Lichtgeschwindigkeit von einem Sender zu einem Empfänger. Die optische Datenübertragung ist nicht nur wesentlich unanfälliger gegenüber Störquellen, sondern bietet auch viel höhere Bandbreiten. Über Glasfasern ist nicht nur Internet, sondern ebenso Telefon- und TV-Übertragung möglich. Beim Telefonieren spricht man dabei von „Voice over IP“ (VoIP ): Die Sprachsignale werden in Datensignale umgewandelt und über das Glasfasernetz geleitet. Mit VoiP im Glasfaser-Internet ist HD-Qualität beim Telefonieren möglich.

    Welche Geschwindigkeiten ermöglicht Glasfaser-Internet?

    Derzeit sind für Privatanwender in Deutschland Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 200 Mbit pro Sekunde möglich. In den USA beispielsweise ermöglichen Anbieter bereits Geschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde. Derartige Geschwindigkeiten bringen für Privatanwender derzeit keine Vorteile gegenüber den erhältlichen Verbindungsgeschwindigkeiten mehr. Aber es ist davon auszugehen, dass die fortschreitende Digitalisierung in allen Lebensbereichen schon in wenigen Jahren selbst solche Geschwindigkeiten notwendig macht.

    Welche technologische Infrastruktur ist notwendig?

    Um die Maximalgeschwindigkeit von Glasfaser-Internet nutzen zu können, ist es notwendig, dass vom Sender bis zum Empfänger ein durchgängiges Glasfasernetz besteht. Ein Beispiel: Ein Nutzer in Berlin ruft eine in den USA gehostete Internetseite auf. Um die hohe Übertragungsgeschwindigkeit erreichen zu können, müssen alle Verbindungen über Glasfasern laufen:

    Vom Nutzer zum Highspeed-fähigen Router bzw. Modem

    Vom Modem zum Hauptverteiler (Ortsanschlussnetz)

    Vom Hauptverteiler über das regionale Netz

    Vom regionalen Netz über das transatlantische Telefonkabel in die USA

    In den USA bis hin zum Server, auf dem die Seite gehostet ist


    Sowohl beim transatlantischen Telefonkabel wie auch beim Großteil der regionalen und lokalen (vor allem städtischen) Netzarchitektur kommen Glasfasern zu Einsatz. Einzig die Verbindung vom Hauptverteiler zum Nutzer ist in Deutschland noch nicht stark ausgebaut. Diese letzten Meter oder Kilometer legen die Daten zumeist in konventionellen Kupferkabeln zurück. Das ändert sich erst seit wenigen Jahren. Provider wie die Telekom oder Vodafone bieten ihren Kunden nicht nur Glasfaser-Internet an, sondern auch die Unterstützung und Planung bei der Verlegung eines Glasfaseranschlusses bis zum Kunden. „Fiber to the Home“ (FTTH) nennt sich das Produkt, bei dem die Datenübertragung mit den gläsernen Kabeln nicht nur bis zum Verteilerkasten, sondern bis hinein in die Wohnung selbst führt.

    Glasfaser-Internet im Vergleich zu VDSL und LTE

    Wer Glasfaser-Internet mit anderen Internetzugängen vergleicht, stellt schnell fest, dass der Internetzugang über das Glasfasernetz zu den schnellsten Angeboten gehört. Für den TopTarif-Vergleich sind im Folgenden nicht die technologisch möglichen Übertragungsraten , sondern die bereits in Tarifen erhältlichen Geschwindigkeiten maßgeblich (Stand: November 2015). So schneidet das Glasfaser-Internet im Vergleich zu den anderen üblichen Internetzugängen ab:

    • Glasfaser: Downstream bis 200 Mbit pro Sekunde.
    • LTE: Downstream bis 100 Mbit pro Sekunde.
    • VDSL: Downstream bis 100 Mbit pro Sekunde.

    Obwohl mit LTE, dem neuen High-End-Standard für mobiles Internet, ein starker Konkurrent zum Glasfaser-Internet besteht, bietet Glasfaser gegenüber LTE einige Vorteile. So ist das Glasfasernetz viel robuster gegen Internet-Störungen . Das mobile LTE-Netz wird in seiner Signalstärke nicht nur vom Wetter beeinflusst, sondern auch von der Auslastung der jeweiligen Funkzelle und der geografischen Lage des Kunden.

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    Wie weit ist der Ausbau des Glasfasernetzes in Deutschland?

    Der Internetzugang per Glasfaser wird derzeit von etwa einem Prozent der Privatkunden verwendet, die Mehrheit surft aktuell per DSL. Verantwortlich dafür ist vor allem der noch verbesserungswürdige Ausbau des Netzes. Der Ausbau des Glasfasernetzes in Deutschland wird vor allem von Telekom, Vodafone und 1&1 betrieben. Daneben existieren noch einige lokale Internetprovider, die an ihrem jeweiligen Standort ein eigenes Glasfasernetz ausbauen. Dies ist beispielsweise in Köln und Aachen der Fall. Dort bauen die beiden Unternehmen NetCologne und NetAachen an ihrer eigenen Infrastruktur für FTTH. Abgesehen von diesen beiden Städten konzentriert sich die Internet-Verfügbarkeit von Glasfaser-Internet auf einige Regionen und Städte, unter anderem Berlin, Hannover, Potsdam, Kiel und Rastatt.

    Insgesamt stellt der weitere Ausbau des Glasfasernetzes eine der Prioritäten der Internet- und Digitalisierungspolitik dar. Mit einem Glasfaser-Anteil von einem Prozent unter den Internetzugangsweisen ist Deutschland eines der Schlusslichter in der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). In Japan beispielsweise surfen knapp 72 Prozent aller Nutzer über das Glasfasernetz, in Schweden liegt der Anteil bei rund 40 Prozent. Und auch Estland (34 Prozent), die Slowakei (33 Prozent) und Portugal (21 Prozent) haben Deutschland in Sachen Glasfasernetz längst weit hinter sich gelassen.

    Wie teuer ist Glasfaser-Internet?

    Glasfaser-Internet ist oftmals nur geringfügig teurer als die schnellsten DSL- oder Kabeltarife. Derzeit müssen Privatkunden mit Kosten von etwa 40 Euro im Monat für den Anschluss an das Glasfasernetz rechnen. Hinzu kommen die Kosten für einen Highspeed-fähigen Router oder ein entsprechendes Modem. Bei der Suche nach einem Tarif für Glasfaser-Internet ist zudem zu unterscheiden zwischen den Anbietern, die das Glasfasernetz im Kernnetz nutzen, und jenen, die tatsächlich FTTH anbieten können. So nutzen die meisten Anbieter heutzutage Glasfaser für ihr Kernnetz; zwischen Kernnetz und dem zu versorgenden Haushalt aber wird die Verbindung auf konventionellem Wege hergestellt. Auch diese Kombination aus Glasfaser und Kupferkabel ermöglicht weitaus höhere Geschwindigkeiten als die rein konventionell realisierten Anschlüsse. Jedoch sind Geschwindigkeitsunterschiede festzustellen.

    Welche Tarife für Glasfaser-Internet gibt es?

    Derzeit bieten zwei Unternehmen in Deutschland FTTH-Tarife an: Telekom und Kabel Deutschland. Die Glasfaser-Internet-Lösung von Kabel Deutschland ist auch verfügbar über Vodafone. Die Maximalgeschwindigkeit von 200 Mbit pro Sekunde wird von Vodafone und der Telekom bei einem Tarif zur Verfügung gestellt. Bei Vodafone nennt sich dieser Tarif „Internet & Phone Kabel 200 V“, die Telekom bietet ihre Alternative unter dem Namen „MagentaZuhause XL“ an. Beide Tarife umfassen auch eine Telefonflat für Anrufe auf das Festnetz. Bei der Telekom kostet der Tarif nach dem ersten Jahr rund 50 Euro, Vodafone bietet seinen Konkurrenztarif für regulär rund 40 Euro an.

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