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Wie Sie erfolgreich ein Girokonto eröffnen

Ein Girokonto bietet zahlreiche Vorteile, von denen das bargeldlose Bezahlen per EC-Karte eine der bekanntesten Vorzüge ist. Doch wer ein Girokonto eröffnen möchte, sollte sich vorher eingehend über die Bedingungen informieren. Lesen Sie hier, worauf es bei der Wahl und Girokonto-Eröffnung ankommt.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • Grundsätzlich gilt, dass jeder deutsche Staatsbürger das Recht darauf hat, bei einem Kreditinstitut ein Konto zu eröffnen, selbst ein Mindestalter ist nicht vorgeschrieben.
  • Eine nützliche Leistung, die mit einem Girokonto verbunden ist, besteht in der Bereitstellung einer Girokontokarte mit EC-Funktion. EC steht für electronic cash.
  • Bei der Eröffnung müssen die Ausweispapiere vorgelegt werden, d. h. der Personalausweis oder alternativ der Reisepass. Kinder können sich durch einen Kinderausweis oder die Geburtsurkunde ausweisen. Zusätzlich ist bei Minderjährigen für die Kontoeröffnung die Anwesenheit und Unterschrift der gesetzlichen Vertreter erforderlich.

Inhalts­verzeichnis

    Wie ist das Girokonto definiert?

    Das Girokonto wird oft auch Sichtkonto genannt und dient der einfachen Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Banken und Kreditinstitute bieten derlei Konten an, bei denen durch Festsetzung eines Saldos laufend gegenseitige Forderungen und Verbindlichkeiten verrechnet werden. Deshalb lässt sich ein Girokonto auch als Kontokorrentkonto bezeichnen. Dies kommt aus dem Italienischen und bedeutet nichts anderes als ‚laufend‘ (corrente) und ‚Rechnung‘ (conto).

    Zur Geschichte des Girokontos in aller Kürze

    Nicht nur die Bezeichnung Girokonto, auch die Idee, Leistungen und Verbindlichkeiten laufend zu verrechnen, stammt aus Italien, und zwar aus der Zeit des späten Mittelalters. Vor dem Hintergrund verstärkten Handels in Europa wurden Geschäfte bargeldlos verrichtet. Anstatt jede Fälligkeit einzeln abzuwickeln, setzten Kaufmänner auf schriftlich fixierte Saldi. Diese Alternative zu Transaktionen mit harter Währung vereinfachte und vereinheitlichte die Geschäfte und machte sie zudem noch sicherer.

    Wie funktioniert ein heutiges Girokonto?

    Obwohl es bei dem damals entwickelten Prinzip der Leistungsabwicklung geblieben ist, hat sich das Girokonto bis in die heutige Zeit natürlich verändert. Statt analog wird digital festgehalten, wie hoch das Saldo ist. Darüber hinaus sind heute nicht mehr zwei Kaufmänner am Konto beteiligt, sondern im Prinzip nur noch einer, nämlich das Kreditinstitut selbst. Gesetzlich ist vorgeschrieben, dass mindestens eine Partei den Status eines Kaufmanns innehaben muss. Dieser Status gilt für die Bank.

    Formale Bedingungen, um ein Girokonto eröffnen zu können

    Grundsätzlich gilt, dass jeder deutsche Staatsbürger das Recht darauf hat, bei einem Kreditinstitut ein Konto zu eröffnen, selbst ein Mindestalter ist nicht vorgeschrieben. Vereinzelt ist sogar mit Zustimmung der Eltern eine Kontoeröffnung ab dem siebten Lebensjahr möglich. In diesem Fall ist das Girokonto ein reines Guthabenkonto, Überziehungen sind dann nicht möglich. Doch wer das Girokonto als Konto für die Einnahmen und Ausgaben zwecks Lebensunterhalt verwendet, macht auch schon mal von einem Dispositionskredit Gebrauch. Da für Banken keine Pflicht besteht, ein Girokonto für jeden zu eröffnen, müssen dafür meist folgende Bedingungen erfüllt sein:

    • fester Wohnsitz in Deutschland
    • gute Bonität
    • regelmäßiges Einkommen
    • keine offenen Verpflichtungen
    • kein Bezug von Sozialleistungen

    Welche Leistungen sind mit einem Girokonto verbunden?

    Besitzern eines Girokontos stehen gesetzlich festgeschriebene Rechte zu. So obliegt es der Verantwortung der Bank, eingehende Zahlungen gutzuschreiben, Überweisungsverträge wie Dauerzahlungen abzuwickeln und den Kunden bei Begünstigungen über Person und Verwendungszweck von Zahlungseingängen zu informieren. Das geschieht in Form von Kontoauszügen, entweder direkt in der Bank, an Kontoauszugsdruckern, postalisch oder neuerdings auch online. Außerdem hat die Bank Eingänge auf das Girokonto sofort zur Verfügung zu stellen. Der Kunde wiederum ist dazu verpflichtet, bei Überziehung des Kontos Zinsen zu zahlen und eventuell anfallende Gebühren für die Kontoführung fristgerecht zu entrichten.

    Kostenloses Girokonto für junge Leute

    Gebühren für ein Girokonto fallen dann an, wenn das Girokonto nicht als Guthabenkonto geführt wird. Wer schon als Kind mit Zustimmung des gesetzlichen Vertreters bei der örtlichen Bank ein Girokonto eröffnet, behält das Girokonto meist auch über die Schulzeit hinaus. Auf diesem landet oft auch das erst Azubi-Gehalt oder BAföG-Zahlungen. Ob der Kontoinhaber dann Gebühren zu entrichten hat, kann nicht pauschal gesagt werden, da oft innerhalb eines Kreditinstituts abhängig vom Ort unterschiedliche Konditionen gelten. Doch in den meisten Fällen können nicht nur Schüler , sondern auch Auszubildende und Studenten ein kostenloses Girokonto nutzen und sind von Kontoführungsgebühren befreit. Die Kostenfreiheit für Studierende hält jedoch nicht ewig. Wer mit Abschluss des 27. Lebensjahrs das Studium noch nicht abgeschlossen hat, für den fallen bei vielen Instituten Gebühren an. Diese halten sich jedoch zumeist in Grenzen.

    Mit welchen Kosten müssen Erwachsene bei einem Girokonto rechnen?

    Wer nicht bereit ist, Kontoführungsgebühren zu entrichten, der kann ein (neues) Girokonto eröffnen, das selbst Langzeitstudierende von Gebühren befreit. Denn der Markt ist groß und umkämpft und so ist die Zahl der Anbieter einer kostenlosen Kontoeröffnung und -führung relativ groß. Wer also ein separates Konto eröffnen möchte, das als Haushalts- oder Lohnkonto fungiert, hat die viel zitierte Qual der Wahl. Doch nicht jedes Institut bietet die gleichen Konditionen und Leistungen, die ein Girokonto attraktiv und nützlich machen. Ein Girokonto-Vergleich der Angebote und Bedingungen sollte daher unbedingt mit Geduld und Aufmerksamkeit durchgeführt werden.

    Welche Leistungen sind mit einer Girokonto-Eröffnung verbunden?

    Eine nützliche Leistung, die mit einem Girokonto verbunden ist, besteht in der Bereitstellung einer Girokontokarte mit EC-Funktion. EC steht für electronic cash. Die EC-Karte ist fast schon untrennbar mit dem Sichtkonto verbunden und mit ihr lässt sich bequem und bargeldlos in Geschäften bezahlen. Die Abrechnung erfolgt anders als bei Kreditkarten zeitnah, also nicht zu Monats- bzw. Quartalsende. Außerdem muss das Konto gedeckt sein. Wie der Name sagt, wird bei Kreditkarten hingegen ein Kredit eingeräumt, der zum Endpunkt der Abrechnung unter Einbezug von Zinsen zurückzuzahlen ist. Die Visa-Karte ist wohl eine der weltweit bekanntesten Kreditkarten und sie kommt neben anglo-amerikanischen Ländern vor allem im internationalen Zahlungsverkehr zum Einsatz.

    Das ist für die bargeldlose Zahlung mit dem Girokonto nötig

    Alles, was für das elektronische Bezahlen nötig ist, ist eine PIN-Nummer (wahlweise eine Unterschrift bei Lastschriften), die Sie bei der Eröffnung eines Girokontos von der Bank Ihrer Wahl erhalten und beim Einkauf erinnern müssen. Mit dieser Nummer können Sie auch Bargeld abheben, was an Automaten des eigenen Finanzinstituts in der Regel gebührenfrei vonstattengeht. Bei fremden Instituten ist oft eine Gebühr zu entrichten. Es gibt jedoch Kooperationen zwischen verschiedenen Banken, sodass hier keinerlei Kosten anfallen, wenn Sie einmal Bargeld benötigen und die eigene Bank keine Automaten in der Nähe bereithält.

    Telefon- und Online-Banking als Möglichkeit der Transaktion

    Auch Transaktionen gehören zu den gängigen Leistungen, die Banken bei Girokonten anbieten. Mit einem Girokonto lassen sich schnell Rechnungen begleichen. Dazu müssen Sie schon längst nicht mehr zu Ihrer Bank gehen, um dort einen Überweisungsträger mit den Daten des Empfängers auszufüllen. Banken bieten mittlerweile nämlich auch Telefon- und Online-Banking an, womit bargeldloses Bezahlen bequem von zu Hause aus möglich ist. Das Risiko des Missbrauchs ist bei Telefon-Banking dann gegeben, wenn eine zweite Person über Ihre PIN verfügt. Beim Online-Banking müssen Sie zur Identifikation meist ein selbstgewähltes Passwort eingeben, darüber hinaus stellt das TAN-System eine weitere Maßnahme vor Missbrauch des Girokontos dar.

    Vor Kontoeröffnung Girokonto-Vergleich durchführen

    Anbieter von Girokonten gibt es viele, weshalb ein Vergleich äußerst wichtig ist. Schauen Sie neben Gebühren und Leistungen auch auf die Verfügbarkeit von Bankautomaten in Ihrer unmittelbaren Umgebung, damit Sie immer Bargeld abheben können. Auch ein persönliches Gespräch bei der infrage kommenden Bank kann bei der Entscheidung helfen. Hier können Sie nicht nur Fragen loswerden, sondern lernen auch die Leute kennen, denen Sie Ihre Finanzen anvertrauen. Viele Banken bieten darüber hinaus Abschlussprämien und Kundenprogramme an, von denen Sie profitieren können, indem Sie etwa eine kostenlose Kreditkarte erhalten.

    Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Girokonto-Eröffnung

    • Wer darf ein Girokonto eröffnen?

      Die detaillierten Voraussetzungen für eine Kontoeröffnung sind von Bank zu Bank unterschiedlich. Doch bei allen Banken gelten folgende Grundbedingungen: Sie müssen mindestens volljährig, also voll geschäftsfähig sein. Minderjährige müssen für die Kontoeröffnung einen gesetzlichen Vertreter, in der Regel die Eltern, mitnehmen. Sie müssen einen festen Wohnsitz in Deutschland haben.

    • Was brauche ich, um ein Girokonto zu eröffnen?

      Bei der Eröffnung müssen die Ausweispapiere vorgelegt werden, d. h. der Personalausweis oder alternativ der Reisepass. Kinder können sich durch einen Kinderausweis oder die Geburtsurkunde ausweisen. Zusätzlich ist bei Minderjährigen für die Kontoeröffnung die Anwesenheit und Unterschrift der gesetzlichen Vertreter erforderlich. Für ein Girokonto mit Dispositionskredit benötigen Sie idealerweise ein festes Einkommen, zumindest aber regelmäßige Eingänge, um eventuell anfallende Gebühren bezahlen und Transaktionen tätigen zu können. Ausländische Staatsbürger müssen in einigen Fällen ihren festen Wohnsitz in Deutschland mit einer Meldebescheinigung nachweisen.

    • Girokonto eröffnen: Was ist zu beachten?

      Überlegen Sie für sich, ob Sie eine Filialbank mit persönlicher Beratung bevorzugen und dafür Kontoführungsgebühren in Kauf nehmen. Alternativ können Sie sich für eine Online-Bank entscheiden, bei der Sie auf persönlichen Berater-Kontakt verzichten, dafür aber von geringeren Gebühren profitieren. Es ist empfehlenswert, das alte Konto noch weiter zu führen. So können Sie nach und nach Gläubiger (Vermieter, Handyanbieter, Energieversorger etc.) und Schuldner (Mieter, Arbeitgeber, etc.) über Ihre neue Bankverbindung informieren, ohne dass eine Zahlungslücke entsteht. Prüfen Sie das neue Konto auf verdeckte Kosten: Entstehen Gebühren bei Zahlungen oder Abhebungen im Ausland? Verfügen Sie über eine kostenlose Kreditkarte? Ist das Geldautomatennetz ausreichend dicht und wie hoch sind die Kosten für Abhebungen an Fremdautomaten? Bleibt das Girokonto auch langfristig kostenlos oder ist das Angebot altersgebunden? Wie hoch sind die Kosten für den Dispositionskredit?

    • Wie alt muss man sein, um ein Girokonto zu eröffnen?

      In der Regel muss der Antragsteller 18 Jahre alt sein. Viele Kreditinstitute bieten auch schon Girokonten für junge Leute ab dem siebten Lebensjahr an, dann muss ein gesetzlicher Vertreter dabei sein.

    • Wo sollte ich mein Girokonto eröffnen?

      Wer großen Wert auf persönlichen Service und das direkte Gespräch mit dem Bankberater legt, sollte sein Girokonto in einer Filialbank eröffnen. Kunden, die ihr Girokonto online eröffnen möchten, können dies bei einer Online- bzw. Direktbank tun. Beim Online-Vergleich kann separat nach Direkt- oder Filialbanken gesucht werden.

    • Wie lange dauert es, ein Girokonto zu eröffnen?

      Wenn Sie persönlich bei einer Filiale vorbeigehen und einen Personalausweis sowie die nötigen Voraussetzungen mitbringen, dann ist ein Girokonto mit Hilfe des Bankmitarbeiters noch am gleichen Tag eröffnet. Bei Online-Banken dauert es etwas länger: Der Online-Antrag wird zunächst geprüft und Bonitätsauskünfte über den Antragsteller eingeholt. Anschließend erhält der Kunde per Post die nötigen Unterlagen. Dann muss er über das PostIdent-Verfahren seine Identität mittels Ausweis oder Reisepass persönlich in einer Post-Filiale nachweisen. Erst danach erhält der Kunde per Post die Zugangsdaten für sein Online-Banking.

    • Wie kann ich ein Girokonto eröffnen?

      Sie können persönlich in einer Filiale ein Konto eröffnen. Vorab können Sie sich telefonisch oder über das Internet informieren, welche Unterlagen Sie dafür benötigen. Die Kontoeröffnung in der Filiale hat den Vorteil eines Beratungsgesprächs mit dem Berater, der die Eröffnung für Sie durchführt. Möglich ist es auch das Girokonto von zu Hause aus über das Internet zu eröffnen, dies dauert allerdings etwas länger, da Ihre Identität überprüft werden muss.

    Kunden-Bewertungen

    • 4 / 5
      Einfache
    • 4 / 5
      Super
    • 5 / 5
      Alles gut bin zufrieden
    • 5 / 5
      hat alles sehr gut geklappt,konnte ohne Probleme zu einem anderen Anbieter wechseln.Von mir 5 Sterne.

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