Wobbe-Index

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Der Wobbe-Index wird auch als Wobbe-Zahl oder Wobbe-Wert bezeichnet und wurde im Jahr 1927 von dem Erfinder und Gasingenieur Goffredo Wobbe entwickelt. Der Wobbe-Index ist ein korrigierter Heizwert und beschreibt das Brennverhalten von verschiedenen Gasen. Zweck des Wobbe-Indexes ist es, die Austauschbarkeit verschiedener Brenngase zu ermitteln.

Die Messung des Wobbe-Index

Der Wobbe-Index wird aus dem Quotienten der Quadratwurzel des Dichteverhältnisses von Brennstoff zu Luft und des Brennwerts ermittelt. Sofern zwei Gase den gleichen Wobbe-Index aufweisen, erzeugen beide dieselbe Düsenbelastung und denselben Brennerdruck, sodass beide Gase ohne einen Düsen- oder Brenneraustausch verwendet werden können. Aus diesem Grund ist auf jedem Brenner der kompatible Wobbe-Index vermerkt. Um den Wobbe-Index zu messen, wird Testgas kontrolliert verbrannt. Dabei wird ein Glühstrumpf erhitzt und dessen Temperatur gemessen. Mit Hilfe von sogenannten Eichgasen kann dann der Wobbe-Index für das jeweilige Gas bestimmt werden.

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