OPEC

OPEC steht für Organization of the Petroleum Exporting Countries (Organisation erdölexportierender Länder). Die internationale Organisation wurde 1960 von den Staaten Iran, Irak, Saudi-Arabien, Venezuela und Kuweit gegründet, um eine gemeinsame Erdölpolitik zu gründen. Die OPEC wurde gegründet, um sich gegen die Preisbildung auf dem Weltmarkt zu Wehr zu setzen. Die Mitglieder der OPEC verfügen über rund ein Viertel der weltweiten Erdölreserven, wodurch die Organisation einen großen Einfluss auf die weltweite Preisgestaltung für Öl nehmen kann.

Inhalts­verzeich­nis

    Ziel der OPEC

    Die OPEC hat sich einen monopolisierten Ölmarkt zum Ziel gesetzt. Vor allem sollte dabei den großen Ölkonzernen ein Gegengewicht geboten werden. Dabei handelte es sich weitgehend um Firmen, die von Verträgen aus der Kolonialzeit profitieren konnten, ohne die Länder zu beteiligen, auf deren Grund das Öl erwirtschaftet wurde. Durch Preisabsprachen unter den Mitgliedern, Verstaatlichungen der vorhandenen Ölquellen, eine erhöhte Besteuerung der Ölfirmen und das Festlegen von bestimmten Förderquoten können die OPEC-Mitglieder dem internationalen Markt und seiner Preisbildung einen großen Einfluss entgegensetzen. Da die Mitgliedsstaaten der OPEC einen Großteil der weltweiten Erdölreserven vereinen, können sie durch interne Absprachen den Ölpreis am Weltmarkt entscheidend beeinflussen. Das Machtmonopol der OPEC ist somit abhängig von ihrer Fördermenge und ihren gemeinsamen Zielsetzungen bezüglich der Preisgestaltung.

    Organisation der OPEC

    Die OPEC organisiert sich in mehreren Organen. Das wesentlich willensbildende Organ ist dabei die Ministerkonferenz. Alle Mitgliedsstaaten sind in diesem Gremium von ihrem für Erdöl zuständigen Minister vertreten und mit gleicher Stimmverteilung berechtigt. Den Vorsitz der OPEC übernimmt der Präsident. Dieser ist jedoch nur zum Vorsitz der Sitzung befugt, auf der er auch gewählt wurde. Er behält seinen Titel dann bis zu der Wahl des neuen Präsidenten auf der folgenden ordentlichen Sitzung. Die Ministerkonferenz tagt in der Regel in Wien, dem Hauptsitz der OPEC. Weitere wichtige Organe der Organisation erdölexportierenden Länder ist der Rat der Gouverneure, der für die Umsetzung in der Ministerkonferenz gefällter Entscheidungen zuständig ist und zusätzlich auch den finanziellen Rahmen der OPEC festlegt. Des Weiteren stellt das sogenannte Sekretariat die Exekutive der OPEC und der Generalsekretär koordiniert als offizieller Repräsentant des Kartells seine Organisation. Mittlereile gehören auch ein Rechtsbeirat und ein Rechnungsprüfer zum OPEC-Stab.

    Entstehung und Geschichte

    Aufgrund der Erschließung zahlreicher neuer Erdölquellen sank der Ölpreis in den 1950er Jahren immer weiter. Bei den bisherigen Ölförderländern kam es aus diesem Grund zu wachsenden finanziellen Verlusten. Daraufhin trieb Saudi-Arabien die Idee eines Förderkartells voran und konnte schnell weitere Staaten hinzugewinnen. Die zunächst wenig ernst genommene OPEC konnte jedoch im Laufe der folgenden Jahre mehr und mehr Mitglieder gewinnen und ihren zunächst geringen Einfluss deutlich steigern.

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