Austausch des Gaszählers bei Anbieterwechsel nicht nötig

Bei einem Wechsel zu einem neuen Gasanbieter ist es nicht nötig, den Gaszähler austauschen oder neue Leitungen verlegen zu lassen. Der Gaszähler verbleibt weiterhin im Eigentum des Grundversorgers. Ihr neuer Anbieter kann Sie problemlos über die bestehenden Leitungen mit Gas versorgen. Die zum Wechsel benötigte Zählernummer finden Sie auf der letzten Gasrechnung Ihres bisherigen Anbieters oder direkt auf Ihrem Gaszähler. Der Gaszähler befindet sich in der Regel entweder im Keller oder im Eingangs- bzw. Flurbereich Ihres Hauses. Falls Sie in einem Mehrfamilienhaus leben, ist es möglich, dass der Zähler nicht frei zugänglich ist. In diesem Fall sollten Sie sich an Ihren Vermieter, die Hausverwaltung oder den Hausmeister wenden.

Inhalts­verzeich­nis

    Gaszähler – genaue Verbrauchsmessung

    Ein Gaszähler ist ein Messgerät zur Ermittlung der über einen bestimmten Zeitraum verbrauchten Menge Gas. Der Gaszähler wird auch als Gasmesser oder Gasuhr bezeichnet und wird für die Verbrauchsmessung in Wohneinheiten und Gewerbeflächen genutzt, wobei der Gasverbrauch in Kubikmetern angezeigt wird. Der jeweilige Zählerstand kann dabei direkt am Gerät abgelesen werden, es sind jedoch auch Fernauslesungen möglich.

    Nutzung und Wartung des Gaszählers

    Der Gaszähler wird durch das zuständige Gasversorgungsunternehmen angebracht und installiert. Hierbei bestimmt der Gasversorger auch die Art und Größe des Geräts. Der Gaszähler sollte an einem frostfreien und nicht zu warmen Ort angebracht sein, der jederzeit zugänglich ist. Häufig finden sich Gaszähler deshalb im Keller. Darüber hinaus muss eine leichte Schutzvorrichtung angebracht sein. Gasuhren für private Haushalte müssen alle acht Jahre geeicht werden. Im Rahmen der Eichung wird der Gaszähler durch einen staatlich anerkannten Messdienst überprüft und anschließend gestempelt, um die Eichung zu belegen.

    Der Mengenumwerter zum Druckausgleich

    Da die meisten Gaszähler nur das jeweilige Betriebsvolumen eines Gasstroms erfassen können, ist eine Berechnung des Gasflusses im Normzustand in einigen Bereichen vorgeschrieben. Dies erfolgt durch den Einbau eines Mengenumwerters. Das Gerät errechnet dann das Normalvolumen des Gases mit Hilfe der Gastemperatur, dem Betriebsvolumen und des Gasdrucks . Auf diesem Weg sorgt der Mengenumwerter für eine Vergleichbarkeit von Normal- und Betriebsvolumen und für eine Korrektur im Fall von wesentlichen Abweichungen.

    Der Ultraschallgaszähler

    Es gibt verschiedene Gaszähler, die sich nach Bauart und Funktionsweise unterscheiden. Dazu gehören z. B. Trommelgaszähler, Drehkolbenzähler oder auch Ultraschallgaszähler. Letzterer dient der Messung des Gasvolumenstroms durch eine Laufzeitmessung. Dabei berechnet der Ultraschallgaszähler die Laufzeiten und die verbrauchte Gasmenge über Ultraschallsignale. Es handelt sich dabei um ein sehr präzises Messverfahren, das verschiedene Vorteile mit sich bringt – z. B. kommt es zu fast keinem Druckverlust während der Gasdurchströmung und der Zähler ist besonders unempfindlich gegenüber möglichen Störfaktoren. Allerdings wird der Ultraschallgaszähler mit Hilfe von Elektroenergie betrieben, sodass dafür Stromkosten entstehen.

    Smart Meter – die intelligenten Zähler

    Bereits seit Ende der neunziger Jahre werden Smart Meter für die Strom- und Gasverbrauchsmessung eingesetzt. Während sie zunächst nur für Großkunden genutzt wurden, sind die intelligenten Zähler seit einigen Jahren auch im Haushaltsbereich vertreten. Als „smart“ (deutsch: intelligent) werden die Gaszähler bezeichnet, da sie Verbrauchsmengen direkt an den Gasversorger übertragen, die dem jeweiligen Verbraucher dann genaue Verbrauchsangaben machen können. Aus der Erhebung der genauen Verbrauchsdaten entsteht für den Kunden die Möglichkeit, durch die Nutzung mit bestimmten tageszeitabhängigen Tarifen Geld zu sparen, wodurch der Energieversoger wiederum eine bessere und klimafreundlichere Auslastung seiner Kraftwerke erreichen kann.

    Kunden-Bewertungen

    • 5 / 5
      Alles war sehr einfach. Der Vergleich zwischen Anbieter sehr übersichtlich, Top!
    • 4 / 5
      Nichts Auffälliges. Etwas magere Informationen. Sonst ok.
    • 5 / 5
      schneller und reibungsloser Wechsel

    So läuft dein Wechsel

    30. September

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