Fossile Energie

Als fossile Energie bezeichnet man Energieformen aus toter Biomasse, die durch Abbauprozesse vor Jahrmillionen unter Ausschluss der sauerstoffhaltigen Atmosphäre entstanden sind. Fossile Energie entsteht aus fossilen Brennstoffen wie Kohle, Erdgas und Erdöl. Darüber hinaus rechnet man auch Mischprodukte wie Ölsande und Ölschiefer dazu. Die aus fossilen Energieträgern gewonnene Energie hat bis heute mit großem Abstand den Hauptanteil an der globalen Energieversorgung. Das Energiepotential fossiler Energieträger ist zeitlich begrenzt. Eine gewisse Sonderrolle nimmt Uran ein, das unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls als fossile Energie betrachtet werden kann, da es in natürlicher Form in der Erde vorkommt. Als Pendant zur fossilen Energie gelten die Erneuerbaren Energien. Letzteren ist gemeinsam, dass ihre Energiequelle sich aus der – für menschliche Maßstäbe – unbegrenzt scheinenden Sonne speist.

Fossile Energie: Nutzung und Vorkommen fossiler Brennstoffe weltweit

In den letzten Jahrzehnten sind die Vorkommen fossiler Brennstoffe, wie beispielsweise bei Erdöl, dank des stark steigenden weltweiten Energiebedarfs drastisch geschrumpft. Nach Angaben aktueller Berechnungen der Internationalen Energiebehörde (IEA) reichen die natürlichen Ressourcen bei Mineralöl und Erdgas noch etwa bis zum Jahre 2070, für Steinkohle schätzungsweise bis zum Jahr 2060. Voraussetzung für die Berechnung des zeitlichen Rahmens für die Nutzung fossiler Energie ist allerdings die Annahme, dass der weltweite Energieverbrauch in etwa konstant bleibt. Unter den fossilen Energieträgern ist der Anteil an Steinkohle unter dem Gesichtspunkt der Fördermenge sehr hoch. Weltweit gehört dieser Brennstoff zu den am meisten genutzten Formen fossiler Energie. Insbesondere die USA und China nehmen bei der Steinkohleförderung bis heute Spitzenplätze ein. In Deutschland wird der Steinkohlebergbau noch subventioniert, um eine Importunabhängigkeit zu wahren. 2007 einigten sich der Bund und die Länder Nordrhein-Westfalen und Saarland darauf, den Steinkohlebergbau nur noch bis 2018 zu subventionieren.

Fossile Energie: Erdgas und Erdöl

Erdgas und Erdöl bestehen aus einer Mischung von Kohlenstoffverbindungen. Beide fossilen Energieträger eignen sich sehr gut zur Energiegewinnung durch Verbrennung. Beim Verbrennungsprozess fossiler Brennstoffe wie Steinkohle oder Mineralöl wird nicht nur fossile Energie in Wärme umgewandelt, sondern auch ein hoher Anteil von Kohlenstoffdioxid (CO2) freigesetzt. Kohlenstoffdioxid, auch bekannt als Treibhausgas, ist als Mitverursacher für den Treibhauseffekt und damit auch als wichtiger Faktor für die Klimaerwärmung anzusehen. Bei der Nutzung fossiler Energie können in Abhängigkeit zur Qualität des fossilen Brennstoffes darüber hinaus weitere, schädliche Verbindungen wie Stickstoffoxide, Feinstaub und Ruß entstehen.

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