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Heizkostenabrechnung

Einmal pro Jahr kommt die Stunde der Abrechnung. Genauer gesagt: der Heizkostenabrechnung. Sie ist zwar immer sehr umfassend, aber selten verständlich. TopTarif erklärt dir, was sie zu bedeuten hat.

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Das Heizkostenabrechnungsgesetz regelt, welche Betriebs- und Heizkosten in Rechnung gestellt werden.
  • Die Heizkosten für Gas werden 2017 leicht sinken.
  • Prüfe deine Heizkostenabrechnung, denn viele sind fehlerhaft.

Inhalts­verzeich­nis

    Heizkostenabrechnung prüfen

    Millionen Haushalte in Deutschland bekommen ihre Heizkostenabrechnung von ihrem Vermieter zugeschickt. Vielleicht erwartest auch du in den nächsten Wochen dieses Schreiben und fürchtest eine teure Nachzahlung? Nicht immer ist die Abrechnung korrekt. Im Folgenden erklären wir dir, was alles in der Jahresabrechnung stehen muss, und zeigen dir, wie du deine Heizkostenabrechnung überprüfst.

    Wann kommt die Heizkostenabrechnung und wie ist der Abrechnungszeitraum?

    Die Abrechnung deiner Heizkosten durch deinen Vermieter erfolgt für einen Zeitraum von zwölf Monaten, im Regelfall über ein Kalenderjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember. Der Vermieter muss eine Frist von einem Jahr einhalten, um dir die Heizkostenabrechnung zuzustellen. Beispielsweise musst du für das Jahr 2016 als Heizperiode deine Heizkostenabrechnung bis zum 31. Dezember 2017 erhalten. Falls dein Vermieter diese Frist nicht einhält, kann er im Nachhinein keine Nachzahlungen mehr für das Jahr 2016 einfordern. Deshalb achte auf die Frist, wenn dein Vermieter die Abrechnung immer erst auf den letzten Drücker zum Jahresende zustellt.

    Das Heizkostenabrechnungsgesetz

    Die Abrechnung der Heizkosten darf nicht beliebig sein. Der Vermieter hat sich an das Heizkostenabrechnungsgesetz als rechtliche Grundlage zu halten. Dort ist nicht nur der jährliche Abrechnungszeitraum für deine Heizkosten festgelegt. Der Gesetzgeber klärt auch, welche Betriebs- und Heizkosten überhaupt in Rechnung gestellt werden dürfen. Beispielsweise kann dein Vermieter nicht jedes Jahr in eine komplett neue Heizanlage investieren und die Kosten vollständig auf die Mieter des Hauses verteilen. Außerdem klärt das Gesetz, wie die Heizkostenabrechnung auszusehen hat. Hierdurch kannst du leichter deine Heizkostenabrechnung prüfen, da alle wichtigen Punkte aufgeführt sein müssen.

    Wie werden Heizkosten berechnet?

    Für die Abrechnung der Heizkosten gibt es keine pauschale Vorgehensweise. Das Gesetz sieht verschiedene Varianten vor. Dies ist gerade für Häuser sinnvoll, in denen mehrere Parteien wohnen und arbeiten. Beispielsweise können sich in einem Haus ein Ladengeschäft und mehrere Wohneinheiten befinden, für die eine getrennte Abrechnung nötig ist.

    Vereinfacht gesagt gibt es zwei grundlegende Arten der Berechnung. Zum einen kann dein Vermieter schauen, welche Heizkosten im Haus insgesamt entstanden sind. Diese Kosten werden dann gleichmäßig auf alle Mietparteien verteilt, unabhängig davon, wie viel oder wie wenig der einzelne geheizt hat. Die Alternative ist die exakte Abrechnung jeder Mietpartei, wofür eine separate Messung pro Haushalt oder Heizung notwendig ist. Auch eine gemischte Abrechnung mit einem Grundanteil und einem persönlichen Anteil ist möglich.

    Warum werden Heizkosten aufgeteilt?

    Jeder Mieter ist für seinen Energieverbrauch selber verantwortlich. Der Vermieter gibt die Heizkosten der vermieteten Wohnungen lediglich an seine Mieter weiter. Dies ist vergleichbar mit den Nebenkosten für Strom oder Wasser, die auch von deinem individuellen Verbrauch abhängen. Natürlich muss es bei der Weitergabe der Kosten an die Mieter mit rechten Dingen zugehen. In einem Haus mit vielen Parteien wäre es rechtlich nicht zulässig, einigen Mietern die Heizkosten komplett zu erlassen und dafür andere doppelt und dreifach zahlen zu lassen. Durch die Aufteilung soll also die Gerechtigkeit entstehen, dass sich alle Bewohner eines Hauses entsprechend ihres Verbrauchs an den Kosten beteiligen. Der Verteilungsschlüssel ist natürlich umso gerechter, je genauer die Abrechnung für die einzelnen Parteien durchgeführt werden kann.

    Heizkostenabrechnung 2017: unsere Prognose für die Preisentwicklung

    In der Heizperiode 2016/17, insbesondere in den letzten Monaten, muss zwischen Öl und Gas unterschieden werden. Eine bindende Kopplung zwischen Öl- und Gaspreis ist seit Jahren nicht mehr gegeben. Der Markt für beide Energieträger hat sich seitdem freier entwickelt.

    Bei Gas sind im Jahr 2017 leicht sinkende Kosten zu erwarten. Bereits im Laufe des Jahres 2016 haben einige hundert Gasanbieter den Centpreis pro Kilowattstunde nach unten gesenkt oder die Preissenkung für 2017 angekündigt. Der Trend zu fallenden Preisen seit 2015 setzt sich also fort.

    Bei Öl gehen wir von einem konstanten, eventuell leicht ansteigenden Preis aus. Nach einem erheblich Anstieg des Ölpreises bis zum Jahr 2012 war in den letzten Jahren ein deutlicher Preisnachlass für den Barrel Rohöl zu verzeichnen. Selbst wenn es im Laufe von 2017 zu einem geringfügig steigenden Niveau des Ölpreises käme, läge dieser deutlich unter dem Niveau früherer Jahre.

    Heizkostenabrechnung richtig lesen

    In deiner Heizkostenabrechnung sind alle wichtigen Informationen zur letzten Heizperiode zu finden. Die vielen Zahlenkolonnen sind allerdings schwer zu überblicken. Du kannst aber die entscheidenden Informationen aus der Abrechnung herausfiltern.

    Gründe für zu hohe Heizkosten

    Wenn du einen hohen Betrag nachzahlen musst, kann dies an steigenden Kosten für Öl und Gas oder einer Erneuerung der Heizanlage im Abrechnungsjahr liegen. Doch auch du selbst kannst der Grund für deine hohen Heizkosten sein, beispielsweise durch:

    • langes Lüften bei eingeschalteten Heizkörpern
    • zu hohe Innenraumtemperatur von über 23 Grad
    • Durchheizen in der Nacht oder im Urlaub

    Indem du dein Heizverhalten überprüfst und änderst, leistet du einen aktiven Beitrag, dass deine nächste Heizkostenabrechnung günstiger ausfällt.

    Fehlerhafte Heizkostenabrechnung: mögliche Fehlerquellen

    Die wichtigste Fehlerquelle ist das Versäumen der gesetzlich vorgeschriebenen Frist durch den Vermieter. Wenn der erst nach dem 31. Dezember seine Heizkostenabrechnung für das vorherige Jahr bei dir eingereicht hat, musst du seine Nachzahlungsforderungen nicht begleichen.

    Ein weiterer häufiger Fehler ist die Weitergabe von Kosten, die nicht weitergegeben werden dürfen. Paragraf 17 der Heizkostenverordnung klärt eindeutig, was umlagefähige Kosten sind. Zu den wichtigsten gehören:

    • Bedienung und Pflege der Heizanlage
    • Wartung und Reparatur der Heizanlage
    • Reinigung des Heizsystems
    • gesetzlich vorgeschriebene Kontrollen und Messungen
    • Kosten für den Energieträger (Öl, Gas, ...)

    Außerdem kann es zu simplen Rechenfehlern kommen, vor allem, wenn nach einem komplexen Verteilungsschlüssel in einem Mehrparteienhaus gearbeitet wird. Fehler dieser Art fallen dir auf, wenn du dir die Abrechnung der letzten Jahre anschaust und im Vergleich ungewöhnliche Zahlen entdeckst.

    Heizkostenabrechnung prüfen lassen

    Wenn du selbst nicht in der Lage bist, das Schreiben richtig zu lesen, kannst du auch von professioneller Seite die Heizkostenabrechnung prüfen lassen. Verbraucherzentralen und Mietvereine sind hierfür der beste Ansprechpartner. Sie lassen sich in jeder Region finden. Ansonsten hilft auch das direkte Gespräch mit deinem Vermieter, der dir die Inhalte seiner Heizkostenabrechnung erklärt.

    Was steht alles in der Heizkostenabrechnung?

    In deiner Heizkostenabrechnung findest du alle oben genannten Kostenfaktoren, außerdem den Gesamtverbrauch der Energie, z. B. in Liter Öl oder in Kilowattstunde. Alles zusammen ergibt den höchsten Eurobetrag auf der ganzen Rechnung, der den Gesamtbetrag für die Heizkosten des kompletten Hauses darstellt. Dieser Betrag wird dann aufgeteilt, so dass du erkennen kannst, wie viel die einzelne Partei des Wohnhauses zahlen muss. Wie diese Verteilung genau aussiehst, findest du im Normalfall in deinem Mietvertrag.

    Diese Kosten werden zum Schluss mit dem Betrag verglichen, den du als monatliche Nebenkosten an deinen Vermieter für das Heizen gezahlt hast. Wenn sehr sparsam geheizt wurde, ergibt sich ein Minusbetrag als Differenz, d. h. du bekommst Geld von deinem Vermieter zurück. Hast du weniger an den Vermieter gezahlt, wird dir der Differenzbetrag in Rechnung gestellt und du musst etwas nachzahlen.

    Aktuelle Urteile des Bundesgerichtshofs zum Thema Heizkostenabrechnung

    Das wichtigste Urteil des BGH für die Heizkostenabrechnung fiel im Mai 2015 (AZ: : VIII ZR 193/14). Bei diesem Urteil wurde bestätigt, dass eine verbrauchsabhängige Heizkostenabrechnung auch gültig ist, wenn nicht 100 % aller Kosten rund um das Heizsystem auf die einzelnen Mieter umgelegt werden können. Im konkreten Fall ging es um die Anlagenverluste einer älteren Einrohr-Heizanlage, die unabhängig vom Heizverhalten der einzelnen Mietparteien entstanden sind. Grundsätzlich hat jede Anlage Verluste. Im konkreten Prozess drehte es sich eher um die formale Aufführung dieses Kostenanteils in der Heizkostenabrechnung. Das BGH sah keinen Verstoß gegen die formale Ordnungsmäßigkeit der gestellten Abrechnung ohne den Aspekt der Anlageverluste, da die Heizkostenabrechnung ansonsten alle geforderten Aspekte umfasste.

    Heizkostenabrechnung zu teuer: Diese Spartipps helfen!

    Egal wie deine Heizkostenabrechnung zustande kommt – bereits mit einfachen Mitteln kannst du deine Verbrauchskosten jährlich um einige Euro senken. Zu den wichtigsten Tipps gehören:

    • Stoßlüften: Lüfte wenige Male am Tag für einige Minuten mit weit offenen Fenstern, statt die Fenster lange zu kippen.
    • Heizung anpassen: Senke die Heiztemperatur in den Wohnräumen ab, wenn du ins Bett gehst oder tagsüber nicht zuhause bist. Viele moderne Wohnungen verfügen über Zeitschaltuhren bzw. ermöglichen dir ein cleveres Temperatur-Management mit moderner Smart-Home-Technik.
    • Wärmere Kleidung: Im tiefsten Winter musst du nicht im T-Shirt in deiner Wohnung sitzen. Zieh dir lieber einen Pullover über und regele die Heizung ein bisschen herunter.

    Heizkosten vergleichen lohnt sich

    Vor allem für Vermieter oder Hausbesitzer ist der Vergleich der Heizkosten interessant. Die Umstellung auf eine moderne Heizanlage lässt sich nach den Vorschriften des Gesetzgebers langfristig nicht vermeiden. Die Preise für Öl, Gas und weitere Energieträger sind ständig in Bewegung. Mit einem Heizkostenvergleich ermittelst du, welche Heizart für das Haus am günstigsten ist. Natürlich kannst du auch als Mieter das Thema bei deinem Vermieter ansprechen.

    Kunden-Bewertungen

    • 5 / 5
      Übersichtlich strukturierte Angebote mit zahlreichen Alternativen und klar erkennbaren Kostenvorteilen.
    • 4 / 5
      Tarifwechsel bei Strombezug funktioniert wunderbar einfach - großes Lob.\nTelefonat mit einem Servicemitarbeiter, war vielleicht der späten Stunde zugrundeliegend, nicht sehr freundlich geführt.
    • 4 / 5
      der Anbieter ist gut bekannt\nder Tarif ist nur für das erste Jahr gut\ndie Anbieter legen keinen Wert auf Kundentreue.
    • 4 / 5
      Gute Empfehlung, verlässliche Anbieter

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