Gasanbieter wechseln - Herd Zuhause

Gasvergleich:

Sofort wechseln und bis zu 900 € sparen.

    • Dein persönliches Angebot aus über 8.500 Tarifen
    • Unverbindlich und kostenfrei vergleichen
    • Garantiert keine Versorgungslücke
    • TÜV Service tested
  • Gasanbieter vergleichen
    30m² 50m² 100m² 150m² 180m²
  • Vattenfall
  • Maingau Energie
  • eprimo
  • extra energie
  • badenova
  • 123energie
  • Innogy Logo
  • E.ON

Gaspreisentwicklung 2018

Etwa die Hälfte aller deutschen Haushalte heizt mit Gas – das sind knapp 20 Millionen. Für diese Kunden hat die Gaspreisentwicklung einen direkten Einfluss auf die Haushaltskasse. Umso erfreulicher ist es, dass der Gaspreis wie in den letzten Jahren auch 2018 voraussichtlich erneut sinken wird. Wie stark die Senkung ausfällt und bei welchen Gasversorgern die Preise am meisten heruntergehen werden, hängt von vielen Faktoren ab. Alle Details zum deutschen Erdgasmarkt, der Gaspreisentwicklung 2018 und den Folgen für Haushaltskunden kannst du hier nachlesen.

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Gaspreisentwicklung 2018: Prognosen sagen eine weitere Senkung der Gaspreise voraus.
  • Der Gaspreis sinkt seit 2012, nachdem er zwischen 2010 und 2012 deutlich angestiegen war.
  • 2018 könnte der Gaspreis das niedrige Niveau von 2010 erreichen: Die Kilowattstunde kostete beim Grundversorger im Schnitt 6,48 Cent und bei alternativen Anbietern 5,95 Cent.

Inhalts­verzeich­nis

    Gaspreisentwicklung 2018: weiter sinkende Gaspreise?

    Die Gaspreise kennen seit 2012 (fast) nur eine Richtung – nach unten. Die Erdgasimport-Preise sind seitdem deutlich gesunken und das hat dazu geführt, dass auch der Preis für Endverbraucher signifikant sinkt. Haushaltskunden zahlten im Jahr 2016 nach den offiziellen Zahlen der Bundesnetzagentur im Schnitt 6,54 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh). Im Vergleich zum Vorjahr betrug die Senkung 2,1 Prozent. Dabei wurden sowohl die Grundversorgungstarife als auch die alternativen Tarife des Grundversorgers und die Tarife von anderen Gaslieferanten, die nicht der örtliche Grundversorger sind, in die Berechnung einbezogen. Die Gaspreisentwicklung 2018 könnte ebenfalls diesem Trend folgen.

    Erste Prognosen für die Gaspreisentwicklung 2018

    Erste Prognosen für die Gaspreisentwicklung 2018 sind möglich, wenn man sich die Gaspreisentwicklung 2017 und der Jahre zuvor anschaut. Die Grundversorgungstarife haben sich von 2010 bis 2014 verteuert, seit 2014 gibt es eine geringfügige jährliche Senkung, die sich voraussichtlich auch bei der Gaspreisentwicklung 2018 fortsetzen wird. Außerhalb des Grundversorgungsvertrags sieht es für Privathaushalte noch besser aus. Die alternativen Tarife des Grundversorgers sind deutlich günstiger als die örtliche Grundversorgung. Nach einem Anstieg zwischen 2010 und 2012 sind die Preise hier von 6,8 ct/kWh im Jahr 2012 auf 6,37 ct/kWh im Jahr 2016 gesunken. Und der Trend geht weiter. Für 2017 und 2018 erwarten Experten ähnliche Preissenkungen. Auch die Tarife anderer Versorger, die nicht der örtliche Grundversorger sind, sind von 2010 bis 2012 gestiegen, um danach signifikant zu sinken. Allerdings gingen die Preise 2015 und 2016 wieder nach oben. Wie sich die Gaspreisentwicklung 2018 in diesen Tarifen verhalten wird, ist noch ungewiss. In jedem Fall sollten Verbraucher die regional angebotenen Gastarife vergleichen und sich für einen günstigen Gasanbieter entscheiden. Durch den Wechsel des Gastarifs lassen sich je nach Größe des Haushalts und individuellem Verbrauch bis zu mehrere Hundert Euro einsparen.

    Laut aktuellen Analysen des Energieberatungsunternehmens ISPEX lassen die derzeitigen Großhandelspreise für Erdgas auf eine Gaspreisentwicklung 2017 und 2018 mit leichtem Abwärtstrend schließen. Im Vergleich zu Mai 2017 vergünstigte sich der am Terminmarkt gehandelte Durchschnittswert für die kommenden Lieferjahre um circa 50 Cent je Megawattstunde. Würde sich diese Gaspreisentwicklung 2018 so bewahrheiten, dann wäre die Kilowattstunde 2018 und 2019 um 0,05 Cent günstiger als im Mai 2017. Für das Jahr 2020 sieht das Beratungsunternehmen eine noch höhere Wahrscheinlichkeit, dass die Gaspreise weiter sinken. Die Großhandelspreise für Erdgas sind zwar nicht das einzige Kriterium für Erhöhungen oder Senkungen des Gaspreises für Endverbraucher, aber dennoch eine wichtige Komponente.

    Gasmarkt in Bewegung: Verbraucherschützer raten zum Wechsel des Gasanbieters

    Der Wettbewerb am Erdgasmarkt hat in den vergangenen Jahren deutlich zugelegt. So beliefern die drei größten Gaslieferanten laut Monitoring-Bericht 2016 der Bundesnetzagentur nur noch rund 22 Prozent aller Haushaltskunden in Deutschland. Das spricht für einen liberalisierten Markt und lässt auf keine Monopolstellungen schließen. Auch wenn die Gaspreisentwicklung 2017 allgemein positiv war, sind die Verbraucher weiterhin wechselwillig. Immer mehr Haushalte entdecken die Einsparpotenziale beim Wechsel des Versorgers. Über 1,1 Millionen Haushaltskunden haben im Jahr 2015 den Gaslieferanten gewechselt, das sind circa 10 Prozent aller Haushalte mit Gasanschluss. Verbraucherschützer raten seit Jahren dazu, den Gasversorger zu wechseln, um die Gasrechnung zu reduzieren und gleichzeitig Druck auf den Markt auszuüben. Durch den wachsenden Konkurrenzdruck und die steigende Wechselbereitschaft der Privatkunden müssen die Energieversorger konkurrenzfähige, günstige Preise für Gas anbieten. Allerdings hängen nicht alle Komponenten des Gaspreises von den Anbietern ab. Ein Großteil fließt als Steuern und Abgaben wie der Konzessionsabgabe dem Staat zu.

    Wie setzt sich der Gaspreis zusammen?

    Im Jahr 2016 kostete eine Kilowattstunde Erdgas für Privatkunden mit einem Verbrauch zwischen 5.556 kWh bis 55.556 kWh durchschnittlich 6,54 ct/kWh. Im Folgenden kannst du nachlesen, aus welchen Komponenten sich der Gaspreis genau zusammensetzt.

    • Weitergabe des Einkaufspreises (plus Handelsspanne)
    • Gewinnmarge für den Energieanbieter
    • Abgaben an den Gasnetzbetreiber
    • Kosten für Vertrieb/Verkauf
    • Erdgassteuer
    • Konzessions- und Förderabgabe
    • Umsatz-/Mehrwertsteuer

    Viele dieser Faktoren werden vom Gasanbieter direkt an dich weitergegeben. Trotzdem haben die Unternehmen immer eine Freiheit bei der Preisgestaltung, die du ausnutzen kannst. Beispielsweise verkaufen manche Direktanbieter ihr Gas ausschließlich online, wodurch ihre Vertriebs- und Verwaltungskosten geringer ausfallen und günstigere Preise pro Kilowattstunde möglich werden.

    • Kosten für die Gasbeschaffung, den Vertrieb und Gewinnmarge

      Laut den Zahlen von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt fließen 3,30 Cent von den 6,54 Cent pro Kilowattstunde des ermittelten Durchschnittspreises in die Energiebeschaffung, in den Vertrieb und die Marge des Gasversorgers ein. Das entspricht 50,5 Prozent des Gaspreises.

    • Steuern: Gas- und Umsatzsteuer

      Knapp ein Viertel des Gaspreises (24,4 Prozent) entfällt auf Steuern. In den Jahren 1999 bis 2003 wurde eine Ökologische Steuerreform durchgeführt. Im Rahmen der Reform wurden mehrere Steuersätze für Energieerzeugnisse erhöht, unter anderem die Steuern auf Erdgas. Die eingenommenen Steuern sollen in die Förderung klimapolitischer Ziele einfließen. Gleichzeitig soll die steuerliche Belastung dazu führen, dass sparsamer mit Energie umgegangen wird. Damit ist die Energiesteuer eine klassische Verbrauchssteuer, die also wirtschaftlich auch vom Verbraucher zu tragen ist. Aus verwaltungstechnischen Gründen wird die Energiesteuer aber nicht beim Verbraucher, sondern beim Hersteller oder Gasversorger erhoben. Sie fließt direkt dem Bundeshaushalt zu. Im Jahr 2016 betrug die Gassteuer für die Belieferung von Haushaltskunden mit Gas 0,55 ct/kWh.

      Jede Leistung, die von einem Unternehmen erbracht wird, unterliegt der Umsatzsteuer. Die Umsatzsteuer wird dabei gleichermaßen auf Dienstleistungen und Warenlieferungen erhoben. Sie wird wirtschaftlich vom Verbraucher getragen, aber vom Gasversorger erhoben und an das Finanzamt abgeführt. Die Gaslieferung wird mit 19 Prozent besteuert. Als Grundlage für die Besteuerung gilt die Gesamtsumme des Gaspreises inklusive Netzentgelten, Energiesteuer und allen anderen Abgaben.

    • Netzentgelt

      Das Netzentgelt wird für die Nutzung der Gasnetze erhoben und ist regional unterschiedlich hoch. Die Höhe hängt dabei von dem jeweiligen Netzgebiet und dem gesamten Absatzvolumen in diesem Gebiet ab. Durchschnittlich betrug das Nettonetzentgelt im Jahr 2016 1,56 ct/kWh einschließlich Abrechnungs- und Messkosten. Das entspricht 21,8 Prozent des Gaspreises. Zum Netzentgelt gehört auch eine Biogasumlage, die zur Förderung des Netzanschlusses von Biogas-Anlagen erhoben wird. Diese ist seit 2014 bundesweit gleich hoch, obwohl manche Regionen über deutlich mehr Biogasanlagen verfügen. Damit soll gewährleistet werden, dass Verbraucher, die in Gebieten mit mehr Biogasanlagen wohnen, nicht benachteiligt werden. Jährlich findet eine Neubewertung und Festlegung der Biogasumlage statt. Im Jahr 2017 liegt die Biogasumlage bei 63,3 Cent pro Kilowattstunde pro Stunde pro Jahr (kWh/h/a).

    • Messung, Messstellenbetrieb und Abrechnung

      Dieses Entgelt in Höhe von 2 Prozent des Gaspreises deckt die Verwaltungskosten für Abrechnung und Ablesung. Auch die Mess- und Steuereinrichtungen, wie zum Beispiel die Gaszähler, werden mit diesem Betrag finanziert.

    • Konzessionsabgabe

      Die Konzessionsabgabe fällt für die Nutzung der kommunalen Wege an. Die Konzessionsabgabe beträgt 1,3 Prozent des Gaspreises und wird von den Netzbetreibern an die Kommunen entrichtet und danach durch die Gasrechnung auf den Verbraucher umgelegt. Grundlage für die Erhebung der Abgabe bildet der Wegenutzungsvertrag zwischen dem Netzbetreiber und der Gemeinde. Die Höchstgrenzen sind jedoch in der Konzessionsabgabenverordnung (KAV) festgelegt. Diese richten sich gemäß § 2 Absatz 2 KAV nach der Einwohnerzahl der Gemeinde, aber auch nach der Verbrauchsart. Wird Gas nur für Kochen und Warmwasser verwendet, liegt die Obergrenze bei 0,51 ct/kWh bei Kommunen bis 25.000 Einwohner. Bei mehr als 500.000 Einwohnern beträgt die Obergrenze 0,93 ct/kWh. Wird Erdgas auch zum Heizen verwendet, so beläuft sich die Konzessionsabgabe auf 0,22 ct/kWh bis 25.000 Einwohner und auf maximal 0,40 ct/kWh bei mehr als 500.000 Einwohnern. Im Schnitt belief sich die Konzessionsabgabe im Jahr 2016 laut Bundesnetzagentur auf 0,24 ct/kWh.

    Gaspreisentwicklung 2017 und 2018 – weitere Faktoren für die Preisbildung

    Nicht nur die verschiedenen Bestandteile des Gaspreises spielen bei der Gaspreisentwicklung 2017 und 2018 eine wichtige Rolle. Bei manchen Verträgen gibt es immer noch eine gewisse Kopplung der Gaspreise an die Ölpreise. Des Weiteren nehmen privatwirtschaftliche Entscheidungen der Gasversorger Einfluss auf die Preisbildung und dadurch auf die Gaspreisentwicklung 2018.

    • Die Ölpreisbindung

      Früher folgte der Gaspreis immer in sechs Monaten Abstand den Heizölpreisen. Die sogenannte Ölpreisbindung wurde jedoch im Jahr 2010 vom Bundesgerichtshof gekippt. Damit sollte eine Benachteiligung der Verbraucher ausgeschlossen werden. Gasversorger sollten geringere Kosten beispielsweise für den Netzbetrieb an die Privathaushalte weitergeben können. Die Ölpreisbindung wurde jedoch nur an einem Ende der Lieferkette aufgehoben. Der Bundesgerichtshof erklärte die Preisanpassungsklausel in Verträgen zwischen Energieversorgern und Privatkunden für ungültig. In langfristigen Lieferverträgen zwischen Erdgasproduzenten und Importeuren, die teilweise noch aus den 60er Jahren stammen, ist sie oftmals noch vorhanden. So ist die Gaspreisentwicklung auch 2017 und 2018 nicht komplett vom Ölpreis entkoppelt. Jedoch dürfen die Gasversorger die Ölpreise nicht als alleiniges Kriterium zur Preisbildung heranziehen. Ein Vergleich der Gas- und Heizölpreise in Deutschland zeigt, dass dies von den Gasversorgern bereits umgesetzt wird. Würde der Gaspreis allein vom Ölpreis abhängen, müsste das Preisniveau von Erdgas ca. 15 Prozent über dem heutigen Stand liegen.

    • Gewinnmargen am freien Markt

      Wenn dein Gasversorger seine Preise erhöht, muss es nicht an einer Erhöhung der staatlichen Absagen oder anderen Rahmenbedingungen liegen. Eine Preiserhöhung kann viele Gründe haben. So könnte der Gasproduzent die Preise für den Lieferanten erhöht haben, oder die Preisanpassung gleicht die Preise an den Wettbewerb an. Der Preis hängt letztendlich auch von der Wahl des Tarifs ab. So kostet zum Beispiel Biogas mehr als herkömmliches Gas. Wer mit seinem Tarif unzufrieden ist oder eine Preiserhöhung vom Versorger erhalten hat, sollte die Gastarife in der Region vergleichen und eventuell zu einem günstigeren Tarif wechseln.

    Preisunterschiede von bis zu 0,6 ct/kWh

    Laut den Daten der Bundesnetzagentur liegen zwischen den Grundversorgungstarifen und den vorhandenen Alternativen am Markt große Preisunterschiede. So kostete Gas im Jahr 2016 im Grundversorgungstarif 0,6 ct/kWh mehr als in einem alternativen Tarif. Wer die individuelle Ersparnis berechnen möchte, zieht am besten den Online-Gasrechner zurate. Der Online-Gasvergleich listet dir alle verfügbaren Gastarife in deinem Postleitzahlengebiet auf und sortiert sie nach Preis. Welchen Betrag du gegenüber dem Grundversorgungstarif einsparst, wird auf einen Blick ersichtlich. Außerdem sind im Online-Vergleich alle weiteren Tarifdetails übersichtlich aufgelistet. So fällt die Entscheidung für einen neuen Gastarif ganz leicht.

    Günstigen Gastarif online ermitteln

    Für die Nutzung des Online-Rechners brauchst du nur deine Postleitzahl und deinen individuellen Gasverbrauch im Jahr. Den Gasverbrauch findest du in deiner Gasrechnung. Wenn du dir einen groben Überblick über die Tarife und Anbieter verschaffen willst, reicht aber auch erst einmal die Haushaltsgröße. Seid ihr vier Personen im Haushalt, kannst du davon ausgehen, dass ihr circa 20.000 kWh Gas im Jahr verbraucht. Diese Werte liegen dann dem Gasvergleich zugrunde. Der Gasrechner listet dir sofort nach der Eingabe deiner Postleitzahl und deinem Verbrauch die Gastarife auf, die in deiner Region verfügbar sind. Diese vergleicht der Rechner sofort mit dem Grundversorgungstarif in der Region und ermittelt die mögliche Ersparnis beim Wechsel des Gasanbieters. Falls du bereits in einem anderen als dem Grundversorgungstarif beliefert wirst, kannst du die Vergleichsgrundlage ändern, indem du unter „aktueller Anbieter“ deinen derzeitigen Tarif auswählst.

    Das Kleingedruckte durchlesen

    In der Grundversorgung ist eine einmonatige Vertragslaufzeit vorgeschrieben. Wechselst du den Anbieter, können die Tarifdetails aber stark davon abweichen. So haben viele Gastarife eine Vertragslaufzeit von zwölf Monaten. Damit einhergehend bieten aber viele Versorger eine Preisgarantie an. Das bedeutet, dass der Versorger dir garantiert, dass sich der Preis in den kommenden zwölf Monaten nicht ändern wird. Oftmals umfasst diese Garantie aber nur die Bestandteile des Gaspreises, die der Gasanbieter selbst beeinflussen kann. Wenn sich Energiesteuern und staatliche Angaben erhöhen, kann dein Gaspreis also trotzdem steigen. Daher ist es wichtig, die Gaspreisentwicklung 2018 zu beobachten. Möchtest du flexibel bleiben und jederzeit kündigen können, so wählst du am besten einen Tarif mit einer Vertragslaufzeit von maximal drei Monaten. Falls sich die Gaspreisentwicklung 2018 als positiv zeigt, kannst du in diesem Fall schnell auf die Veränderungen des Gasmarktes reagieren und deinen Gastarif oder Energieversorger wechseln. Aber nicht nur die Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist sind beim Wechsel des Anbieters wichtig. Vor Abschluss eines neuen Tarifs solltest du alle Vertragskonditionen durchlesen.

    Grundpreis und Verbrauchspreis beachten

    Der Gaspreis setzt sich in der Regel aus einem monatlichen Grundpreis und einem Verbrauchspreis zusammen. Der Grundpreis hängt nicht von deinem Verbrauch ab. Er muss also immer bezahlt werden, egal wie viele Kilowattstunden der Haushalt genutzt hat. Nicht alle Tarife haben aber einen Grundpreis und außerdem kann dieser von Anbieter zu Anbieter stark variieren. Der Verbrauchspreis oder Arbeitspreis wird in Kilowattstunden (kWh) gemessen und hängt direkt von deinem Gasverbrauch ab. Je mehr Gas du verbrauchst, desto wichtiger ist ein günstiger Arbeitspreis. Ist der Gasverbrauch in eurem Haushalt hingegen gering, solltest du auf einen niedrigen Grundpreis achten. Neben Grund- und Verbrauchspreis, Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist solltest du einen genauen Blick auf die Boni werfen. Für den Wechsel bieten viele Gasanbieter einen einmaligen Bonus, der deine jährliche Gasrechnung deutlich reduzieren kann. Wichtig: Meist werden Boni nur im ersten Vertragsjahr gewährt, d. h. unter Umständen kann dein Tarif im zweiten Vertragsjahr teurer werden. Ob Neukundenbonus, Sofortbonus oder Rabatt auf den Arbeitspreis – durch den Wechsel des Gasanbieters lässt sich in der Regel einiges sparen. Je höher der Gasverbrauch ist, desto höher ist auch das Einsparpotenzial.

    Gaspreisanstieg: Was sind meine Rechte?

    Noch bis zur Jahrtausendwende und einige Jahre später waren die Haushalte in Deutschland bei der Gasversorgung auf ihre Stadtwerke angewiesen. Selbst bei einer ungünstigen Gaspreisentwicklung hattest du keine Möglichkeit, den Anbieter zu wechseln. Dies hat sich geändert. Heute kannst du deutlich aktiver und cleverer auf eine ungünstige Gaspreisentwicklung reagieren.

    Spätestens wenn dir eine Gaspreiserhöhung angekündigt wird, solltest du aktiv werden. Hierüber muss dich dein aktueller Gasversorger schriftlich informieren und rechtzeitig ankündigen, an welchem Datum die Preiserhöhung in Kraft tritt. Diesen Preisanstieg musst du nicht einfach akzeptieren, sondern kannst den bestehenden Vertrag mit einer Frist von vier Wochen kündigen. Dafür sorgt das vertraglich festgelegte Sonderkündigungsrecht. Wenn du zu einem anderen Anbieter wechselst und dieser nach wenigen Monaten ebenfalls den Gaspreis erhöht, kannst du wieder von deinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und erneut wechseln.

    Gasanbieter kündigen: so geht es!

    Die aktuelle Gaspreisentwicklung bietet gute Argumente, um regelmäßig einen Vergleich der Gaspreisanbieter durchzuführen. Wenn du einen günstigeren Anbieter gefunden hast, ist der Wechsel in 5 Minuten erledigt. Du füllst das Antragsformular online aus und schickst es ab. Das war's, sonst hast du nichts weiter zu tun. Die Kündigung deines alten Vertrags übernimmt dein neuer Anbieter.

    In manchen Fällen ist es aber ratsam, selber zu kündigen. Informiere dich in deinem bestehenden Vertrag über die Kündigungsfrist. Wenn diese Frist in wenigen Tagen verstreicht, kündigst du besser selber deinen Gasanbieter, um Zeit zu sparen.

    Wenn dein Gasanbieter eine Preiserhöhung angekündigt hat, brauchst du nicht auf die Kündigungsfrist zu achten, sondern nutzt dein Sonderkündigungsrecht. Damit kannst du innerhalb von vier Wochen nach Ankündigung einer Tariferhöhung den bestehenden Vertrag schriftlich kündigen und zu einem günstigeren Gasanbieter wechseln. Achte darauf, dass du im Sonderkündigungsschreiben ausdrücklich angibst, dass du wegen des bevorstehenden Kostenanstiegs kündigst. Nur so kannst du das Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen. Bei der Frist von vier Wochen bleibt dir noch genug Zeit, um mit dem Gasrechner von TopTarif zu einem günstigeren Tarif zu wechseln.

    Kunden-Bewertungen

    • 5 / 5
      Ich bin bis jetzt sehr zufrieden mit dem Wechsel
    • 5 / 5
      Sehr gut seit Jahren genutzt!
    • 1 / 5
      Das DU als Anrede geht bei mir im seriösen Geschäftsumfeld überhaupt nicht.\nAlso nie wieder Top-Tarif
    • 5 / 5
      geht sehr einfach, immerhalb weniger Minuten

    So läuft dein Wechsel

    30. September

    Gasanbieter kündigen

    Du bist mit deinem Gasanbieter unzufrieden? Hier findest du Musterschreiben und Tipps zur Gasanbieter Kündigung.

    Gasanbieter kündigen
    Preisentwicklung

    Gaspreisentwicklung

    Finde hier aktuelle Prognosen zur Gaspreisentwicklung und Spartipps für deinen Gasverbrauch.

    Gaspreisentwicklung
    Gasanbieter wechseln - Herd Zuhause

    Gasanbieter wechseln

    Dein Vergleich, dein Tarif! Vergleiche jetzt günstige Gastarife aus deiner Region und wechsel einfach online deinen Gasanbieter.

    Gasanbieter wechseln