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Festgeldkonto: Geld sicher anlegen

Ein Festgeldkonto ist eine Form des Sparens, bei der Sie zu einem fest vereinbarten Zinssatz Geld anlegen. Anders als beim Tagesgeldkonto kann der Anleger nicht jederzeit darauf zugreifen, sondern sich erst nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit das Ersparte auszahlen lassen. Lesen Sie bei TopTarif alles Wissenswerte rund um das Thema Festgeld, unter anderem, was es von einem Tagesgeldkonto unterscheidet, und weitere Antworten in unseren übersichtlichen FAQ.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • Das Festgeldkonto ist eine der sichersten Geldanlagen überhaupt.
  • Zinsgewinne aus Festgeld müssen versteuert werden. Ein Freistellungsantrag bringt Ihnen bis zu 801 Euro Steuerfreiheit!
  • Festgeldkonten kosten häufig nichts oder nur sehr wenig.

Inhalts­verzeichnis

    So funktioniert ein Festgeldkonto

    Für ein Festgeldkonto gibt es mehrere Bezeichnungen, wie z. B. Termingeldkonto , Termineinlage oder Termindepositen. Aus den verschiedenen Begriffen lässt sich auch ableiten, was darunter zu verstehen ist, nämlich ein Konto, auf dem der eingezahlte Geldwert zu einem festen Zinssatz angelegt und ausschließlich zu einem vorher vereinbarten Termin ausgezahlt wird. Wird das Konto vorzeitig aufgelöst, muss der Kunde einen Abschlag auf den entgangenen Zins zahlen. Ein Festgeldkonto bietet also vor allem in Zeiten niedriger Zinsen hohe Sicherheit, aufgrund der festen Laufzeit jedoch keinen schnellen Zugriff auf das angelegte Geld.

    Nur Banken dürfen Termingeschäfte durchführen

    Der Handel und die Geschäfte mit Finanzprodukten sind nicht erst seit der letzten Finanzkrise von Seiten des Gesetzgebers einer Kontrolle ausgesetzt, die im Falle des Festgeldkontos vor allem dem Schutz des Anlegers dienen soll. Der Staat erlässt Gesetze, die dafür sorgen, dass die Kreditwirtschaft aufrechterhalten wird, was auch der Volkswirtschaft zugutekommt, weil damit sichergestellt wird, dass weiterhin belebende Investitionen getätigt werden. Weitere Gesetze für das Bankenwesen dienen ebenso vor allem dem Schutz des Anlegers. Auch für das Einrichten und Führen eines Festgeldkontos gilt ein rechtlicher Rahmen, der im Kreditwesengesetz festgehalten ist. Gleich zu Beginn des Kreditwesengesetzes (§ 1 Abs. 1 Nr. 1 KWG) wird festgehalten, dass die Annahme von unbedingt rückzahlbaren Geldern des Einzahlers als Bankgeschäft gilt, das nur unter Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) betrieben werden kann. Das heißt im Klartext, dass nur Finanz- und Kreditinstitute legitimiert sind, Festgeldkonten einzurichten.

    So stellen Gesetzgeber und Kreditinstitute die Sicherheit eines Festgeldkontos fest

    Darüber hinaus gilt für Festgeldkonten und Bankguthaben im Allgemeinen, dass diese der gesetzlichen Einlagensicherung unterliegen. Die gesetzliche Einlagensicherung ist ein Sammelbegriff für alle gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen, die dem Schutz von Einlagen, also auch dem Festgeld, dienen. Demnach sind 100 Prozent der Anlage, maximal jedoch 100.000 Euro geschützt. Diese Summe wird also ausgezahlt, sollte im Falle von Insolvenz oder anderen Ausfällen das Festgeldkonto angegriffen werden. Doch auch Banken sorgen freiwillig für Maßnahmen, die dem Schutz des auf einem Festgeldkonto geparkten Kapitals dienen sollen. Kunden von Festgeldkonten profitieren also nicht nur von hohen Zinsen, sondern auch von erhöhten Absicherungen von zwei Seiten. Damit ist ein Festgeldkonto weit nicht so risikoanfällig wie andere, frei gehandelte Anlageformen, die dafür allerdings oft hohe Renditen versprechen.

    Das Festgeldkonto: Eine sichere Art des Sparens

    Das Festgeldkonto stellt also die mit Abstand sicherste Form des Sparens dar, nicht zuletzt aufgrund der gesetzlichen Einlagensicherung. Vor allem die hohen Zinsen wirken sich positiv auf die Rendite aus. Sie unterscheiden sich allerdings von Bank zu Bank. Zinsen variieren abhängig von der vereinbarten Laufzeit, die in der Regel einen Monat, drei Monate oder ein ganzes Jahr betragen kann. Auch die Höhe der eingezahlten Summe hat Einfluss auf den Zinssatz . Um die besten Festgeldzinsen zu erhalten, lohnt es sich allemal, einen Festgeldvergleich durchzuführen. Ein Festgeldkontovergleich lässt sich am besten online bei uns durchführen. Mit unserem Festgeldkontorechner können Sie schnell sehen, welches das beste Festgeldkonto für Ihr Kapital ist. Bei einem solchen Festgeldkonto-Test geben Sie die gewünschte Vertragslaufzeit in unseren Vergleichsrechner und können dann sehen, wie sehr sich welches Angebot für Sie lohnt.

    Tagesgeld oder Festgeld? Das sind die Vorteile der Anlageform Tagesgeld

    Im Unterschied zu einem Festgeldkonto hat der Inhaber eines Tagesgeldkontos die Möglichkeit, jederzeit auf das Guthaben zuzugreifen. Auch existiert für ein Tagesgeldkonto keine vertraglich festgelegte Laufzeit, es lässt sich also ohne Zinsabschläge kündigen. Dafür weist ein Tagesgeldkonto keine festen Zinsen auf, sie unterliegen den Kursschwankungen. Für schnelle Bankgeschäfte ist das Tagesgeldkonto dem Festgeldkonto also vorzuziehen. Wenn Sie langfristig sparen wollen, sind Sie mit einem Festgeldkonto besser beraten. Doch egal ob Sie auf einem Tagesgeld- oder einem Festgeldkonto Ihr Geld anlegen, in Deutschland zumindest gilt für beide Formen die gesetzliche Einlagensicherung, mit der Ihr Kapital in der Regel sehr gut abgesichert ist.

    Wie eröffne ich ein Festgeldkonto?

    In wenigen Schritten zur Festgeldkonto-Eröffnung.

    • Wählen Sie ein Kreditinstitut aus, nachdem Sie einen Vergleich durchgeführt und sich für ein Festgeldkonto entschieden haben.
    • Füllen Sie den Antrag der von Ihnen gewählten Bank auf Eröffnung eines Festgeldkontos aus.
    • Vor allem dann, wenn Sie Ihren Sparerpauschbetrag noch nicht voll ausgeschöpft haben, empfiehlt es sich, einen Freistellungsauftrag zu erstellen. Mit einem solchen führt die Bank nicht automatisch Kapitalertragsteuer ab, sondern berücksichtigt die Besteuerung der Kapitalerträge bereits im laufenden Jahr.
    • Nun müssen Sie noch die ausgefüllten Anträge zusammen mit Ihrem Personalausweis zur Post bringen, um sich dort per Postident-Verfahren zu identifizieren.
    • Schon einige Tage später sollten Sie mindestens zwei separate Schreiben erhalten, von denen eines Ihre neuen Kontodaten, das andere wiederum Ihre Zugangsdaten zum Online-Banking enthält.

    Festgeldkonto: Wichtige Fragen und Antworten

    • Was kostet ein Festgeldkonto?

      Da der Markt an Dienstleistern, die ein Festgeldkonto anbieten, mittlerweile so riesig ist, sind viele Festgeldkonten zum Nulltarif zu haben. Wer ein Festgeldkonto eröffnen möchte, hat also mit keinerlei laufenden Kosten zu rechnen, da vor allem Direktbanken Online-Banking anbieten, womit keine Personalkosten für die Bereitstellung von Kontoauszügen anfallen. Anders ist dies bei Filialbanken , die ein Festgeldkonto als Zusatzleistung zum Girokonto anbieten, für das tatsächlich Kontoführungsgebühren anfallen. Doch in der Regel kostet ein Festgeldkonto mittlerweile nicht mehr als einen Umschlag und die Fahrt zur Postfiliale.

    • Was brauche ich für die Eröffnung eines Festgeldkontos?

      Für die Eröffnung eines Festgeldkontos benötigen Sie eine gewisse Einlagesumme. Da bei einem Festgeldkonto die Festgeldzinsen relativ hoch sind, lohnen sich zwar auch schon kleine Summen bei der Einzahlung. Doch wer nur wenig einzahlt, der profitiert auf kurze Dauer kaum vom Festgeldkonto. Darüber hinaus ist ein Personalausweis oder ein anderes Dokument, mit dem Sie sich ausweisen können, unbedingt nötig. Andernfalls können Sie nicht am Postident-Verfahren teilnehmen, das für die Eröffnung eines Festgeldkontos verpflichtend ist.

    • Wie sicher ist ein Festgeldkonto?

      Da Festgeldkonten Sichteinlagen sind, stellen Sie eine der sichersten Anlageformen dar, die es auf dem Markt der Finanzdienstleister gibt. Hinzu kommen die gesetzlichen Vorgaben der Einlagensicherung, die bei einem Ausfall dem Kunden maximal 100.000 Euro bieten. Einige Banken bieten zusätzlich Fonds zur Sicherung der Einlagen an, deren Leistungskraft oft über die zu sichernde Summe hinausgehen. Doch auch wer ein Festgeldkonto im Ausland eröffnet, muss nicht auf die in Deutschland gesetzlich verankerte Einlagensicherung verzichten, vorausgesetzt die Bank ist als Unternehmen in Deutschland gemeldet. Über weitere Formen der Einlagensicherung eines Festgeldkontos ausländischer Banken sollten Sie sich auf jeden Fall eingehend informieren.

    • Wie viel Zinsen gibt es auf ein Festgeldkonto?

      Wie hoch der Festgeldzins tatsächlich ausfällt, hängt natürlich von der Wahl des Finanzinstituts ab, bei dem Sie ein Festgeldkonto abschließen. Außerdem variiert der Zinssatz auch nach Anlagezeitraum und Summe: Je länger die gesamte Laufzeit ist, desto höher fallen die Zinsen aus. Positiv auf die Rendite wirkt sich außerdem der Abstand zwischen den Zinsgutschriften aus, die entweder monatlich, quartalsweise oder jährlich erfolgen. Je kürzer diese sind und vorausgesetzt, Sie buchen kein Geld vom Konto ab (was bei einem Festgeldkonto auch nicht möglich ist), desto mehr Geld erhalten Sie. In diesem Fall tritt der Zinseszinseffekt ein, der Ihnen als weiterer Vorteil zugutekommt.

    • Was ist besser, ein Festgeldkonto oder ein Tagesgeldkonto?

      Die Frage lässt sich pauschal nicht beantworten und hängt davon ab, wie Sie die verschiedenen Formen der Geldanlage verwenden. Beide Anlageformen gelten als sicher, doch Sie dienen unterschiedlichen Zwecken. Auf ein Tagesgeldkonto können Sie jederzeit flexibel zugreifen, was bei einem Festgeldkonto nicht der Fall ist. Dafür können Sie beim Festgeld nach Ablauf der Laufzeit mit einer höheren Rendite rechnen als bei einem Tagesgeldkonto.

    • Wie kündige ich ein Festgeldkonto?

      Ganz allgemein gilt, dass es für die Kündigung eines Vertrags der schriftlichen Form bedarf. Dies gilt ebenfalls, wenn Sie ein Festgeldkonto kündigen möchten. Ob Sie das Schreiben per Fax oder postalisch versenden, ist unerheblich. Vergessen Sie dabei nicht, eine Bestätigung der Kündigung anzufordern. Sollten Sie bei der Eröffnung des Festgeldkontos einen Freistellungsantrag mit eingereicht haben, kündigen Sie auch diesen, damit Sie Ihren Sparerpauschbetrag für andere Anlageformen nutzen können. Denken Sie unbedingt daran, dass Sie bei vorzeitiger Kündigung des Festgeldkontos nicht mehr die Zinsen erhalten, die vom Kreditinstitut für den festgelegten Zeitraum angeboten wurden. Sollten Sie vergessen, das Festgeldkonto zu kündigen, wird der Vertrag automatisch verlängert, in der Regel jedoch zu einem niedrigeren Zinssatz. Hier lohnt es sich, die Kündigungsfrist einzuhalten und das Geld zu einem unter Umständen besseren Zinssatz bei einer neuen Bank anzulegen.

    • Wie versteuere ich mein Festgeldkonto?

      Für Einkünfte aus Kapitalerträgen gilt, dass sie versteuert werden müssen, wozu auch Zinsgewinne aus angelegtem Festgeld zählen. Wenn Sie ein Festgeldkonto eröffnen, müssen Sie einen Freistellungsantrag stellen, mit dem Sie derlei Erträge aus all Ihren persönlichen Geldanlagen bis zu insgesamt 801 Euro steuerfrei erhalten. Der Betrag erhöht sich auf 1.602 Euro, wenn Sie als Ehepartner sparen. Wenn Sie keinen Freistellungsantrag stellen, führen Banken pauschal 25 Prozent an Abgeltungssteuer ans Finanzamt ab, auf die nochmal etwas mehr als fünf Prozent Solidaritätszuschlag und bis zu neun Prozent Kirchensteuer kommen. Damit laufen Sie jedoch Gefahr, Geld zu verlieren, weshalb ein Freistellungsantrag nur zu Ihrem Vorteil gereicht.

    • Wie habe ich Zugriff auf mein Festgeldkonto?

      Zugriff auf Ihr Festgeldkonto erhalten Sie ohne Kündigung nur nach Ablauf der gesamten Laufzeit. Doch achten Sie darauf, dass Sie Ihrem Kreditinstitut rechtzeitig Bescheid geben, dass Sie nach Ablauf der Laufzeit Zugriff auf Ihr Festgeldkonto haben möchten. Denn meist tritt nach Ablauf der Laufzeit eine Prolongation ein, was bedeutet, dass sich der Vertrag automatisch verlängert, meist jedoch zu einem niedrigeren Zinssatz. Eine gute Bank informiert Sie jedoch über das Auslaufen Ihres Vertrags und macht Ihnen einen Vorschlag für weiteres Sparen. Sollten Sie jedoch das angesparte Kapital benötigen, müssen Sie die Bank nur anweisen, das Geld auf ihr Referenzkonto, also meist Giro- oder Tagesgeldkonto zu überweisen.

    • Wie führe ich ein Konto (Tagesgeld oder Festgeld) online?

      Wer ein Festgeldkonto einrichtet und keine Gebühren zahlt, der ist aller Wahrscheinlichkeit nach bei einer Direktbank, die Online-Banking anbietet. Auch bei Filialbanken sollten für ein Festgeldkonto nicht allzu viel an Gebühren anfallen, denn die einzigen Transaktionen, die getätigt werden, sind die Einzahlung zu Beginn und die Überweisung auf ein Referenzkonto, womit sich die Funktion des Online-Bankings bei Festgeld darauf beschränkt, dem Geld beim Wachsen zuzusehen. Anders gestaltet sich dies bei Tagesgeldkonten. Hier können Sie jederzeit Ein- und Auszahlungen vornehmen, wofür sich wiederum Online-Banking anbietet, weil diese Art der Transaktion nicht nur Personalkosten und Zeit spart, sondern dank Smartphones und Co. mittlerweile von überall aus möglich ist.

    Kunden-Bewertungen

    • 5 / 5
      Der Onlin Abschluss war sehr genau.\nBis jetzt habe Ich noch nichts von meinen Anbieter gehört.\nAber es ist noch Zeit, bis zur belieferung.
    • 5 / 5
      Hat alles wunderbar geklappt. \nSchön finde ich die Kommunikation untereinander, man darf in diesem Unternehmen auch die Geschäftsführer per "Du" ansprechen, very up to date!!!!!
    • 5 / 5
      Guter Service, schnelle Bearbeitung und Rückmeldung! Sehr zu empfehlen! Weiter so!
    • 1 / 5
      sehr schlechte Erfahrung, Vertrag mit Stromanbieter wurde erst zugesagt, dann widerrufen. Ohne Begründung

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