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Festgeld - Hohe Zinsen sichern

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Festgeld: Sichere Geldanlage ohne Risiken

Festgeld gilt in Deutschland als eine der sichersten Anlageformen. Das Geld wird zu einem vorher vereinbarten Zinssatz angelegt, der sich während der Laufzeit nicht ändert. Die Anlagedauer ist mitentscheidend für die Höhe der ausbezahlten Zinsen. Die Laufzeit variiert von wenigen Monaten bis hin zu zehn Jahren. Eine vorzeitige Kündigung des Festgeldkontos ist allerdings nur mit Verlusten möglich. Festgeld ist ideal, wenn du einen Geldbetrag risikofrei und für längere Zeit anlegen willst.

Das Wichtigste zusammengefasst
  • Festgeld ist im Gegensatz zu Tagesgeld nur zum Ende der Laufzeit verfügbar. Dafür ist der Zinssatz höher als beim Tagesgeld.
  • Durch die europäische Einlagensicherung ist dein Geld sicher angelegt. Ist die Bank insolvent, springt der Staat ein und gewährleistet die Rückzahlung der geleisteten Einlage in Höhe von maximal 100.000 Euro innerhalb der Europäischen Union.
  • Ein Festgeld-Vergleich zeigt dir, welche Festgeldanlage für dich am besten passt. Er berücksichtigt sowohl den Anlagebetrag als auch die gewünschte Laufzeit.
Inhaltsverzeichnis

    Festgeld: Sparen mit kalkulierbarer Rendite

    Sparen ist bei den Deutschen immer noch sehr beliebt. Doch in Zeiten niedriger Zinsen ist es gar nicht so leicht, eine gute Geldanlage zu finden, die risikoarm und dennoch lukrativ ist. Eine Möglichkeit, sein Geld sicher anzulegen, ist das Festgeld. Aufgrund der langen Anlagedauer zählt es zum Termingeld. Möchtest du eine hohe Planungssicherheit und ein gleichbleibendes Zinsniveau, ist die Festgeldanlage eine gute Wahl. Das Geld wird für einen vorher festgelegten Zeitraum angelegt. Die wählbaren Laufzeitlängen schwanken von Bank zu Bank, betragen jedoch in der Regel mindestens drei Monate und maximal zehn Jahre. Je länger die Laufzeit ist, umso höher sind meist die Zinsen. Dies resultiert daraus, dass die Bank über den gesamten Anlagezeitraum mit dem Geld planen und arbeiten kann. Je länger die Bank das angelegte Geld für eigene Zwecke verwenden kann, umso lukrativer wird es für den Anbieter. In Niedrigzinsphasen ist es allerdings oft so, dass es ab einer bestimmten Laufzeit kaum mehr Unterschiede bei den Zinsen gibt. Ob das Geld also für drei oder zehn Jahre angelegt wird, ändert nur wenig an der Rendite.

    Beispielrechnung: Anlagesumme 10.000 Euro, maximal verfügbarer Zinssatz (Stand: Februar 2017)

    Laufzeit in Monaten
    Zinssatz in Prozent
    Rendite in Euro
    Endsumme in Euro
    3
    0,85
    21,01
    10.021,01
    6
    1,15
    57,03
    10.057,03
    12
    1,6
    160
    10.160
    36
    1,8
    540
    10.540
    60
    2
    1.000
    11.000
    120
    2
    1.000
    11.000

    Der optimale Anlagezeitraum

    Welcher Anlagezeitraum sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einer ist selbstverständlich, wie lange du auf das Geld, das du sparen willst, verzichten kannst. Da eine vorzeitige Kündigung des Festgeldkontos nur mit Verlusten möglich ist, solltest du nur Geld anlegen, das du während der Laufzeit sicher nicht brauchst. Ein anderer Faktor ist das aktuelle Zinsniveau. Ist dieses sehr niedrig, sind kurze Laufzeiten die bessere Wahl. So kannst du schnell reagieren, wenn die Zinsen steigen, und dein Geld zu besseren Konditionen erneut anlegen. Eine Alternative dazu ist, das Geld auf ein Tagesgeldkonto zu legen, bis die Zinsen wieder steigen. Ist das allgemeine Zinsniveau hoch, lohnen sich lange Laufzeiten, um die hohen Zinsen für eine lange Zeit zu sichern. Überlegst du, ob Festgeld oder Tagesgeld eher zu deinem Lebensstil passt, solltest du dir die Unterschiede genau ansehen:

    Festgeld und seine Vorteile

    Beim Festgeld wird das Geld immer fest angelegt. Die Zinsen sind vergleichsweise hoch, dafür ist der Anleger wenig flexibel. Eine vorzeitige Kündigung ist nur mit Verlust möglich. Da der Zinssatz bei Vertragsabschluss feststeht und sich nicht verändert, ist die Rendite gut kalkulierbar.

    Tagesgeld: Flexibles Sparen mit jederzeit verfügbarem Geld

    Tagesgeld ist für all jene geeignet, die ihr Geld jederzeit verfügbar haben wollen, aber sich dennoch höhere Zinsen wünschen als auf dem Girokonto. Denn das Tagesgeldkonto ist ein separates Konto, das meist an ein Girokonto als Referenzkonto geknüpft ist. Das Tagesgeldkonto ist nicht für den Zahlungsverkehr gedacht, es gibt also weder einen Dispokredit noch eine EC-Karte. Die Zinsen schwanken, sodass Tagesgeld wenig kalkulierbar ist. Dafür ist das Geld jederzeit verfügbar.

    Die Möglichkeiten, die Flexibilität von Festgeld zu erhöhen

    Generell gilt: Die Schuldentilgung sollte immer Vorrang haben vor dem Sparen. Denn die Zinsen, die du für laufende Kredite zahlst, sind immer höher als die Zinsen, die du für deine Spareinlagen bekommst. Tilge also zuerst bestehende Schulden, bevor du Geld anlegst. Die Festgeldanlage eignet sich dann vor allem, wenn du auf das angelegte Geld für die gesamte Laufzeit verzichten kannst. Kalkuliere daher nicht zu knapp, wenn du deinen Sparplan machst. Soll das Festgeldkonto vorzeitig aufgelöst werden, ist dies nämlich mit Kosten verbunden. Zum einen verfallen die bis dahin aufgelaufenen Zinsen, zum anderen kommt es teilweise zu einer sogenannten Vorfälligkeitsentschädigung. Da die Zinsen aktuell sehr niedrig sind, ist eine vergleichsweise kurze Anlagezeit von etwa 36 Monaten ratsam. Sollten in dieser Zeit die Zinsen ansteigen, kannst du es nach Ablauf der Laufzeit zu besseren Konditionen neu anlegen. Eine Möglichkeit, um das Geld länger anzulegen, aber dennoch nicht auf Flexibilität zu verzichten, ist die sogenannte Zinstreppe.

    Zinstreppe: Gestaffelte Geldanlage für maximale Zinserträge

    Die Zinstreppe bietet dir große Flexibilität bei der Festgeldanlage. Hierbei teilst du deinen Anlagebetrag in drei oder mehr Teile auf, die du mit unterschiedlichen Laufzeiten anlegst. Ideal ist eine jahresweise Staffelung, also beispielsweise ein, zwei und drei Jahre. Jedes Jahr wird eines der Festgeldkonten ausgezahlt. Das Geld kann dann entweder zu aktuellen Konditionen neu angelegt oder aus dem Sparprozess herausgenommen werden. Eine Staffelung mit längeren Laufzeiten lohnt sich dann, wenn die Zinsen hierfür deutlich höher sind als bei kurzen Laufzeiten. Steigen die Zinsen, ist die Zinstreppe besonders praktisch, da du dein Geld kontinuierlich zu besseren Konditionen anlegen kannst.

    Tagesgeld-Festgeld-Kombination für Freiräume und Sicherheit

    Eine andere Möglichkeit, sein Geld flexibel anzulegen, ist die Aufteilung der Sparsumme in zwei Beträge. Die eine Hälfte wird als Festgeld angelegt, die andere als Tagesgeld. So wirft ein Teil der Anlagesumme gut kalkulierbare Zinsen ab, während die andere Hälfte jederzeit verfügbar ist. Die Rendite ist hier je nach Konditionen für das Festgeld ähnlich hoch wie bei der Zinstreppe. Bei sinkenden Zinsen profitierst du vom langfristig angelegten Festgeld, dessen Zinsen immer gleichbleiben.

    Nicht nur die Zinsen entscheiden über das Festgeldangebot einer Bank

    Mit einem Festgeld-Vergleich findest du unkompliziert heraus, welche Bank die besten Konditionen bietet. Vor allem Direktbanken, die ohne ein Filialnetz auskommen, bieten oft gute Konditionen für die Festgeldanlage. Hierbei ist jedoch nicht nur die Zinshöhe entscheidend.

    Entscheidungshilfe bei einem Festgeldangebot:
    1. Wie hoch sind die Zinsen?
    2. Welche Laufzeiten sind möglich?
    3. Gibt es einen Mindestanlagebetrag?
    4. Gibt es einen maximalen Anlagebetrag?
    5. Ist Online-Banking möglich, um den aktuellen Status des Festgelds einzusehen?
    6. Besteht die Möglichkeit einer vorzeitigen Kündigung?
    7. Endet der Vertrag automatisch oder verlängert er sich von selbst?

    Wie hoch sind die Zinsen?

    Diese Frage ist natürlich die wichtigste, da sie darüber entscheidet, wie lukrativ ein Angebot ist. Gib beim Festgeld-Vergleich deine Daten so genau wie möglich an, um einen sicheren Überblick über die Konditionen der einzelnen Kreditinstitute zu erhalten. Anlagesumme und Anlagezeitraum sollten im Vorfeld feststehen, da andernfalls keine verlässliche Aussage möglich ist. Bei einer Anlagesumme von 10.000 Euro und einer Laufzeit von drei Jahren schwanken die Zinsen derzeit zwischen 0,05 Prozent und 1,8 Prozent (Stand: Februar 2016).

    Welche Laufzeiten sind möglich?

    Nicht alle Banken bieten besonders kurze oder lange Laufzeiten zu guten Konditionen an. Prüfe daher genau, ob die gewünschte Laufzeit beim bevorzugten Institut angeboten wird und sich rentiert.

    Gibt es einen Mindestanlagebetrag?

    Bei vielen Banken musst du einen Mindestbetrag anlegen, um ein Festgeldkonto eröffnen zu können. Die Beträge variieren zwischen ca. 500 und 5000 Euro. Da die Zinsen recht niedrig sind, lohnen sich höhere Anlagebeträge mehr als niedrige.

    Gibt es einen maximalen Anlagebetrag?

    Oft ist die Festgeldanlage nach oben hin begrenzt. So sind je nach Bank die Anlagen auf Summen zwischen 500.000 und zwei Millionen Euro beschränkt. Da die Einlagensicherung solche Summen nicht absichert, sind ohnehin niedrigere Beträge ratsam.

    Ist Online-Banking möglich, um den aktuellen Status des Festgelds einzusehen?

    Auch wenn es bei vielen Anbietern möglich ist, kann der Status des Festgeldkontos nicht bei allen Banken online abgerufen werden. Die Abwicklung erfolgt in solchen Fällen ausschließlich per Telefon oder Mail.

    Besteht die Möglichkeit einer vorzeitigen Kündigung?

    Eine vorzeitige Kündigung ist beim Festgeld in der Regel mit Verlusten verbunden. Trotzdem gibt es Banken, die die vorzeitige Kündigung gestatten, während andere diese kategorisch ausschließen. Die Konditionen für die vorzeitige Kündigung unterscheiden sich von Bank zu Bank.

    Endet der Vertrag automatisch oder verlängert er sich von selbst?

    Obwohl Festgeld für einen bestimmten Zeitraum angelegt wird, bedeutet dies nicht, dass du das Geld nach dem Ende der Laufzeit automatisch ausgezahlt bekommst. Denn oft verlängert sich die Anlage, wenn sie nicht rechtzeitig gekündigt wird. Die Konditionen hierfür sind unterschiedlich. Manchmal verlängert sich das Festgeld um ein Jahr, manchmal wird es erneut für die gleiche Zeit angelegt wie bisher. Selbstverständlich werden dann aber die aktuellen Zinsen zugrunde gelegt. Beachte also unbedingt die Kündigungsfristen deines Festgeldkontos.

    Hohe Sicherheit durch europaweite Einlagensicherung

    Das Festgeld gilt als sehr sichere Anlageform. Das Risiko ist ausgesprochen gering und ein Verlust des Geldes nahezu ausgeschlossen. Trotzdem sind viele Anleger aufgrund der Bankenpleiten in der EU in den letzten Jahren verunsichert. Diese Unsicherheit ist jedoch unberechtigt. Die Einlagensicherung der EU schützt das Geld von Privatanlegern. Dein Geld ist bis zu einem Betrag von 100.000 Euro pro Bank geschützt. Bei einem Gemeinschaftskonto verdoppelt sich der Betrag. Der Sicherungsbetrag von 100.000 Euro gilt als Mindestsumme in der EU. Möchtest du die Sicherheit deiner Geldanlagen weiter erhöhen, ist die Splittung der Anlage sinnvoll. Da die Einlagensicherung pro Geldinstitut gilt, minimieren mehrere Konten bei verschiedenen Banken das Ausfallrisiko. Die Einlagensicherung gilt pro Geldinstitut für eine Person und nicht für eine Geldanlage. Befinden sich beispielsweise 50.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto bei einer Bank und 80.000 Euro auf dem Festgeldkonto, bekommst du bei einer Insolvenz der Bank statt 130.000 Euro nur 100.000 Euro vom Staat erstattet. Außerhalb der EU gelten teilweise deutlich höhere Einlagensicherungen. Diese liegen beispielsweise in Norwegen und den USA bei umgerechnet etwa 230.000 Euro (Stand Februar 2017).

    Festgeldkonten bei ausländischen Banken

    Um die Sicherheit des Festgeldes zu erhöhen, empfiehlt sich eine genaue Prüfung des anbietenden Kreditinstituts. Zwar schützt die Einlagesicherung generell vor dem vollständigen Verlust des Geldes, hundertprozentige Sicherheit gibt sie aber auch nicht. Besonders gute Konditionen gibt es oft bei ausländischen Banken. Doch nicht jede Bank eignet sich als vertrauenswürdiger Partner für die Geldanlage. Grundsätzlich sollte sich die Bank in einem zahlungskräftigen Land befinden. Denn kann die Bank die Einlagensicherung aufgrund einer Insolvenz nicht selbst zahlen, springt das Land dafür ein. Dies geht jedoch nur, wenn es dafür finanziell in der Lage ist. Ob die EU im Zweifel in großem Stil einspringen kann und will, ist nämlich fraglich. Bei Banken außerhalb der EU entfällt die Einlagensicherung unter Umständen vollständig oder ist niedriger als in der EU. So beträgt die Einlagensicherung in England beispielsweise nur 75.000 Pfund, was umgerechnet knapp 90.000 Euro entspricht. Die Anlage bei einer soliden Bank kann den Ärger um verlorenes Geld also bereits im Vorfeld vermeiden. Ratingagenturen bewerten die Bonität von Banken. Die Skala reicht von AAA für eine sehr gute Finanzstärke bis D, was die Zahlungsunfähigkeit bescheinigt. Vergleichbar ist dieses Rating mit dem Score der SCHUFA für Privatleute. Je besser der Wert ist, umso geringer ist das Risiko eines Zahlungsausfalls. Das Rating einer Bank ändert sich oft erst zeitverzögert. Daher ist es lediglich ein Anhaltspunkt und kein verbindliches Kriterium für die Auswahl einer bestimmten Bank.

    Wichtige Kriterien vor der Kontoeröffnung

    Banken bieten Festgeldkonten zu sehr unterschiedlichen Bedingungen an. Möchtest du das Konto zum Beispiel als Gemeinschaftskonto eröffnen oder bist du in den Vereinigten Staaten steuerpflichtig, beeinflusst das die Möglichkeiten zur Kontoeröffnung.

    Wichtig bei der Festgeld-Kontoeröffnung:
    1. Gemeinschaftskonto: Hierbei gibt es mehrere Kontoinhaber, die über ein Konto verfügen können. Beliebt ist dies zum Beispiel bei Eheleuten. Doch nicht bei jeder Bank können Sie das Festgeldkonto als Gemeinschaftskonto eröffnen. Beachte dies also, wenn du darauf Wert legst.
    2. Prolongation: Die Kündigungsmodalitäten von Festgeldanlagen sind nicht immer gleich. Möchtest du, dass dein Geld dir nach Ablauf der Laufzeit automatisch ausgezahlt wird, berücksichtige dies bereits beim Festgeld-Vergleich.
    3. Steuern: Natürlich muss das Festgeld versteuert werden. Bei deutschen Banken oder in Deutschland ansässigen Filialen ausländischer Banken kümmert sich das jeweilige Institut um die Abführung von Steuern. Ein Freistellungsauftrag schützt vor der Abfuhr von Steuern. Nutzt du ein Festgeldkonto bei einer ausländischen Bank, musst du die Zinserträge selbst in der Einkommenssteuererklärung angeben.
    4. PeP und Facta: Von politisch exponierten Personen (PeP) vermutet die Bundesfinanzaufsicht, dass die häufiger in Korruption verwickelt sind als andere Menschen. Wird im Antragsformular also die Frage nach der exponierten politischen Stellung mit ja beantwortet, verweigern einige Banken die Geldanlage. Gleiches gilt, wenn du in den USA steuerpflichtig bist. Das Steuergesetz „Foreign Account Tax Compliance Act“ (Facta) soll Steuerflucht verhindern. Daten von betroffenen Personen müssen an die US-Behörden weitergegeben werden. Da viele deutsche Banken dies nicht wollen, haben es in den USA Steuerpflichtige schwer, ihr Geld hierzulande als Festgeld anzulegen.

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