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Familienunfall­versicherung: Rundum-Schutz für die ganze Familie

Eine Familienunfallversicherung bewahrt die ganze Familie im schlimmsten Fall vor dem finanziellen Ruin, wenn ein Unfall geschieht. Der Versicherungsschutz umfasst sowohl den privaten als auch den beruflichen Bereich und übernimmt die Kosten für die Behandlung von Brüchen oder anderen schweren Verletzungen durch Unfälle.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • Die gesetzliche Unfallversicherung deckt nur Unfälle ab, die im Zusammenhang mit der Arbeit stehen.
  • Die Mehrheit der Unfälle ereignen sich jedoch in der Freizeit.
  • Die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung sind häufig nicht ausreichend.

Inhalts­verzeichnis

    Private Unfall­versicherung als Ergänzung zur gesetzlichen

    Angestellte sind im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung abgesichert. Diese zahlt bei Arbeits- und Wegeunfällen. Dies sind Unfälle, die während der Berufsausübung geschehen oder auf dem Weg zur Arbeit und von dort nach Hause. Mehr als zwei Drittel aller Unfälle passieren jedoch in der Freizeit, wie aus einer Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) hervorgeht. Ob Sie sich beim Freizeitsport den Arm brechen, beim Fensterputzen von der Leiter fallen oder auf dem Weg zum Supermarkt umknicken – in all diesen Fällen greift die gesetzliche Unfallversicherung nicht. Um sich gegen solche Unfälle und deren Folgen abzusichern, benötigen Sie eine private Unfallversicherung. Für Familien kann eine Familienunfallversicherung sinnvoll sein. Der staatliche Schutz vor Unfallfolgen ist sehr gering. Sind Sie selbstständig oder nicht berufstätig, sind Sie auch nicht im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung geschützt. Erleiden Sie dennoch einen Unfall, kann die staatliche Erwerbsminderungsrente Abhilfe schaffen. Diese wird fällig, wenn Sie als Folge von Unfall oder Krankheit dauerhaft nicht mehr als sechs Stunden am Tag arbeiten können. Die Rentenhöhe hängt von den vorangegangenen Einzahlungen in die Rentenversicherung ab und reicht üblicherweise nicht aus, um den vorherigen Lebensstandard zu halten. Hier hilft die private Vorsorge.

    Wer braucht eine Familienunfall­versicherung?

    Eine Unfallversicherung schützt vor finanziellen Ausfällen nach einem Unfall. Vor allem der Hauptverdiener sollte gut abgesichert sein. Denn eine langwierige Erkrankung ist nicht nur eine starke psychische Belastung für die ganze Familie, sondern kann große finanzielle Auswirkungen haben. Möchten Sie sich gegen eine eventuelle Berufsunfähigkeit absichern, ist die Berufsunfähigkeitsversicherung die bessere Versicherung, weil diese auch krankheitsbedingte Ausfälle abdeckt. Dennoch kann eine zusätzliche Unfall- oder sogar Familienunfallversicherung sinnvoll sein. Da diese in der Regel eine einmalige größere Geldsumme auszahlt, ist sie als schnelle Hilfe nach einem Unfall eine gute Option. Zudem sind die Voraussetzungen für eine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht immer gegeben. Haben Sie beispielsweise Vorerkrankungen, kann dies einem Vertragsabschluss entgegenstehen oder die Beitragskosten für die Versicherung stark nach oben treiben. Üben Sie einen besonders riskanten Beruf aus, kann es ebenfalls schwierig sein, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Hier ist eine Familienunfallversicherung eine sinnvolle Alternative, um auch Ehepartner und Kinder abzusichern. Gleiches gilt, wenn eins oder mehrere Familienmitglieder riskanteren Sportarten wie Reiten oder Skifahren nachgehen, bei denen das Verletzungsrisiko vergleichsweise hoch ist. Hier sorgt die Unfallversicherung für schnelle Hilfe. Doch Vorsicht: Manche Risikosportarten sind aus der Unfallversicherung ausgeschlossen. Möchten Sie also wegen eines gefahrenträchtigen Hobbys eine Unfallversicherung abschließen, prüfen Sie unbedingt, ob dieses auch in der Versicherungspolice abgedeckt ist. Der Vorteil einer Familienunfallversicherung ist, dass sie alle Familienmitglieder miteinschließt und als Kombi-Angebot in vielen Fällen günstiger ist, als jeden einzeln zu versichern.

    Welche Fälle deckt eine Familienunfall­versicherung ab?

    Eine Familienunfallversicherung deckt an 365 Tagen im Jahr und 24 Stunden am Tag Unfälle ab, die in Ihrer Freizeit geschehen können. Der Schutz gilt für alle Mitversicherten, also auch den Ehepartner und eingetragene Kinder. Ob auf dem Spielplatz, auf dem Weg zur Schule oder beim Wandern im Urlaub – die Versicherung leistet eine Kapitalabfindung, wenn einem Versicherten etwas geschieht. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass Sie sich Ihre Versicherungsleistungen individuell zusammenstellen können. Möchten Sie eine Todesfallleistung vereinbaren, eine monatliche Unfallrente beziehen oder Krankenhaustagegeld erhalten? Beim Abschluss der Familienversicherung sollten Sie sich genau überlegen, welche Leistungen Sie wirklich benötigen. Sinnvoll sind Versicherungen, die Unfälle durch Eigenbewegungen (z. B. Bandscheibenvorfall durch schweres Heben), Infektionen und Insektenstiche (z. B. Borreliose-Erkrankung infolge eines Zeckenbisses) sowie Unfälle durch Herzinfarkte zahlen. Die sogenannte Alkoholklausel sichert Hilfe zu, wenn Unfälle unter Alkohol- oder Medikamenteneinfluss geschehen. Feste Paketangebote sind bei der Unfallversicherung nicht ratsam, weil sie nicht anpassbar sind. Viele Unfallversicherungen decken übrigens nicht nur die direkten Unfallschäden ab, sondern leisten auch finanzielle Hilfe bei der Wiederherstellungschirurgie. Ist nach einem Unfall eine kosmetische Operation nötig, übernimmt die Unfallversicherung diese. Einige Unfallversicherungen leisten auch bei schweren Erkrankungen wie Brustkrebs und deren Folgen.

    Progression und Grundinvaliditätssumme

    Die Höhe der Kapitalzahlung ist das wichtigste Merkmal für die Familienunfallversicherung. Dabei wird zwischen der Grundinvaliditätssumme und der Vollinvaliditätssumme unterschieden. Sinnvoll ist eine hohe Grundinvaliditätssumme, da die meisten Unfälle zu einer niedrigen Invalidität führen und hier die Kapitalleistung bei einer niedrigen Grundinvaliditätssumme nur sehr gering ausfällt. Daher ist es besser, eine hohe Grundinvaliditätssumme zu wählen und dafür lieber die Progression niedriger anzusetzen. Aus der Kombination von Grundinvaliditätssumme und Progression ergibt sich die Vollinvaliditätssumme. Die Progression soll dafür sorgen, dass bei besonders schweren Behinderungen auch hohe Leistungen ausbezahlt werden, um beispielsweise teure Hilfsmittel anschaffen oder einen behindertengerechten Umbau der eigenen Wohnung zu realisieren.

    • Die Berechnung der Vollinvaliditätssumme lautet

      Grundinvaliditätssumme * Progression = Vollinvaliditätssumme

    Bei einer Grundinvaliditätssumme von 100.000 Euro und einer Progression von 250 Prozent ergibt sich also eine Vollinvaliditätssumme von 250.000 Euro. Sinnvoll ist eine Progression, die zwischen 225 und 350 Prozent liegt, es ist aber auch eine Progression von 500 Prozent möglich. Bei der Auswahl der Familienunfallversicherung sollten Sie aber nicht nur auf Grundinvaliditätssumme und Progression schauen. Wichtig ist die Progressionskurve: Diese zeigt an, ab welchem Invaliditätsgrad welche Höhe der Progression ausgezahlt wird.

    Gliedertaxe

    Nach einem Unfall wird der Grad der Beeinträchtigung durch einen Arzt festgestellt und durch ein entsprechendes Attest belegt. Hierbei werden die Körperteile daraufhin untersucht, ob sie teilweise oder vollständig geschädigt sind. Hiernach berechnet sich dann die Höhe der Kapitalleistung nach einem Unfall. Die Gliedertaxe hilft dabei, den Invaliditätsgrad zu beurteilen. Sie legt genau fest, welches Körperteil welchem Invaliditätsgrad entspricht. Die Versicherungen können unterschiedliche Gliedertaxen festlegen. Mit hohen Gliedertaxen steigen auch die Familienunfallversicherungskosten. Bei einigen Tarifen können einzelne Körperteile besonders hoch bewertet werden. So kann zum Beispiel ein Berufspianist oder Chirurg seine Hände deutlich höher versichern als den Rest seines Körpers.

    • Beispiel

      Gilt laut Gliedertaxe der Verlust eines Beins unter dem Knie als Invalidität von 50 Prozent, bekäme der Versicherte bei einer Grundinvaliditätssumme von 100.000 Euro 50.000 Euro ausbezahlt. Ist das Bein nur kompliziert gebrochen und die Funktionsfähigkeit noch teilweise gegeben, wird die Gebrauchsminderung bestimmt. Liegt diese beispielsweise bei 5/10, bekäme der Versicherte statt 50.000 Euro nur 25.000 Euro von der Familienunfallversicherung. Liegen mehrere Schäden vor, werden die Prozente addiert, wobei die Gesamtsumme 100 Prozent nicht übersteigen kann.

    Beitragsrückgewähr

    In die Familienunfallversicherung zahlt man jahrelang ein. Erleidet man keinen Unfall, verfallen die Beiträge, ohne dass eine Gegenleistung erbracht wurde. Einige Versicherungen bieten daher die sogenannte Beitragsrückgewähr an. Ähnlich wie bei einer Rentenversicherung besteht hier die Möglichkeit, Beiträge bei Nicht-Inanspruchnahme von Leistungen zurückzuerhalten. Bei der Familienunfallversicherung mit Beitragsrückgewähr erfolgt jedoch keine Rückzahlung von Beiträgen im eigentlichen Sinn: Ähnlich wie bei der Kapitallebensversicherung fließt ein Teil der geleisteten Beiträge in die tatsächliche Unfallversicherung. Der Rest des Betrags, der meist den größeren Anteil ausmacht, wird angelegt und verzinst. Ausgezahlt wird am Schluss eine Kapitalauszahlung. Hinzu kommt eine eventuelle Überschussbeteiligung. In der Summe lohnt sich dieses Modell nicht. Die Beiträge für eine Versicherung mit Beitragsrückgewähr sind deutlich höher als für eine normale Familienunfallversicherung und die Renditen nur sehr gering und zudem kaum kalkulierbar.

    Was kostet eine Familienunfallversicherung?

    Die Kosten für die Familienunfallversicherung richten sich nach den gewünschten Leistungen und der Anzahl der Versicherungsnehmer. Ausgehend von einer Familie mit einem Kind, einer Grundinvaliditätssumme von 100.000 Euro pro Person und 350 Prozent Progression kostet eine günstige Familienunfallversicherung etwa 170 Euro im Jahr, die teuerste Versicherung mit den gleichen Bedingungen kostet rund 555 Euro im Jahr (Stand: August 2016). Wünschen Sie eine höhere Grundsumme, eine andere Progression oder besondere Zusatzleistungen, verändert sich der Jahresbeitrag.

    • Krankenhaustagegeld/Genesungsgeld
    • Todesfallleistung
    • Übergangsleistungen
    • Unfallrente
    • Übernahme von Bergungskosten
    • Rooming-In, falls Ihr Kind einen Krankenhausaufenthalt benötigt

    Unfall­versicherung ist steuerlich absetzbar

    Unter den Versicherungen, die Sie steuerlich absetzen können, fällt auch die Unfallversicherung für Familien. Sie können sich also über die Steuererklärung einen Teil der Kosten zurückholen. Da der Versicherungsschutz sowohl die Freizeit als auch anerkannte Arbeitsunfälle umfasst, können die Beiträge anteilig als Werbungskosten sowie als Sonderausgaben abgesetzt werden. Als Berechnungsgrundlage wird der jährliche Gesamtbetrag inklusive Versicherungssteuer angesetzt.

    Wie wechselt man die Familien­unfallversicherung?

    Für den Wechsel der Familienunfallversicherung kann es verschiedene Gründe geben. Ist Ihnen das Leistungsspektrum nicht mehr ausreichend oder die Prämie zu hoch, kann ein Wechsel sinnvoll sein. Um einen günstigen neuen Tarif zu finden, empfiehlt sich ein Versicherungsvergleich, bei dem mögliche neue Tarife genauer unter die Lupe genommen werden. Haben Sie sich für eine neue Versicherung entschieden, müssen Sie zunächst den alten Vertrag kündigen.

    Wie kündigt man die Familien­unfallversicherung?

    Bei der Kündigung der Familienunfallversicherung gilt es, die Kündigungsfrist zu beachten. Üblicherweise beträgt diese drei Monate zum Ende des Versicherungsjahres. Dabei muss das Versicherungsjahr nicht dem Kalenderjahr entsprechen. Wann das Versicherungsjahr endet, entnehmen Sie Ihrem Versicherungsvertrag. Dieser enthält auch alle notwendigen Daten, die Sie bei der Kündigung angeben müssen. Viele Versicherungen haben eine mehrjährige Vertragsbindung. Ein Versicherungswechsel ist erst nach Ablauf der Frist möglich. Versäumen Sie die Kündigungsfrist, verlängert sich der Vertrag automatisch um ein Jahr. Um die Familienunfallversicherung zu kündigen, benötigen Sie Ihre Versicherungsnummer, die Sich auf Ihrer Versicherungspolice befindet. Einen Sonderfall gibt es in der Familienversicherung bei Scheidung: Trennen sich die eingetragenen Eheleute, müssen sie dies der Versicherung nicht mitteilen, der Vertrag läuft einfach weiter wie bisher. Ist dies nicht gewünscht, kann die Familienunfallversicherung in Einzelpolicen umgewandelt werden.

    Kunden-Bewertungen

    • 5 / 5
      Alles war sehr einfach. Der Vergleich zwischen Anbieter sehr übersichtlich, Top!
    • 4 / 5
      Nichts Auffälliges. Etwas magere Informationen. Sonst ok.
    • 5 / 5
      schneller und reibungsloser Wechsel
    • 5 / 5
      Schnell,probleml

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