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Darlehen: Welche gibt es?

Darlehen ist ein Oberbegriff für alle möglichen Arten von Krediten. Welche Darlehensarten es gibt und was du konkret wissen musst, erfährst du hier!

Das Wichtigste zusammengefasst

  • Die häufigste Form des Darlehens ist das Annuitätendarlehen. Dabei ist die jährlich zu begleichende Summe aus Tilgung und Zinsen immer gleich hoch.
  • Eine Alternative zum Annuitätendarlehen ist das sogenannte Tilgungsdarlehen. Bei einem Tilgungsdarlehen bleiben nicht die jährlichen Rückzahlungsraten, sondern lediglich die Tilgungsraten konstant.
  • Das endfällige Darlehen bildet den Gegensatz zum Tilgungsdarlehen. Hier erfolgt keine kontinuierliche Tilgung während der Darlehenslaufzeit, sondern die Darlehensschuld muss am Fälligkeitstag in einer Summe zurückgezahlt werden.

Inhalts­verzeichnis

    Darlehen: Das Wichtigste in Kürze

    Das Darlehen – auch Kredit genannt – ist ein Vertrag, bei dem einem Kreditnehmer durch den Kreditgeber Geld oder eine Sache zeitlich begrenzt zur Nutzung überlassen wird. Die Art und Weise der Rückzahlung beziehungsweise der Erstattung wird im Vertrag geregelt. Konkret bietet der Markt der Finanzdienstleister und Banken eine Vielzahl an verschiedenen Krediten und Darlehen. Nicht nur die Anbieter unterscheiden sich, auch die Namen der Darlehen versprechen Unterschiedliches – mögliche Einschränkungen und wichtige Hinweise finden sich allerdings oft erst im Kleingedruckten, den Vertragskonditionen. Bevor Sie sich für einen Darlehen entscheiden, sollten Sie sich darum gut informieren und einen Vergleich vornehmen:

    • Was will ich mit dem Darlehen?
    • Wie hoch soll das Darlehen sein?
    • Was will ich von meiner Bank?
    • Wie wichtig ist mir Flexibilität beim Darlehen?
    • Welchen realistischen finanziellen Spielraum habe ich?

    Haben Sie diese Fragen für sich beantwortet, können Sie mit dem TopTarif-Vergleich aus den zahllosen Darlehensangeboten genau das richtige finden: Das beste Angebot für Ihre Ziele, Ihr Vorhaben und Ihre Zukunftsplanung. Beim Vergleich geht es aber nicht nur um die beste Wahl für Ihr Vorhaben – der Vergleich der Konditionen spart bares Geld. Denn in der Höhe der Bearbeitungsgebühren und der Zinsen unterscheiden sich die Darlehen von Bank zu Bank. TopTarif hilft Ihnen, das beste und günstigste Angebot zu finden.

    Welche Arten von Darlehen gibt es?

    Je nachdem, wofür Sie ein Darlehen suchen, gibt es unterschiedliche Arten von Darlehen. Für den Privatverbraucher und interessierten Kreditnehmer sind mindestens die Unterschiede zwischen diesen vier Arten von Darlehen von Bedeutung:

    • Sofortdarlehen, Onlinekredite, Schnellkredite
    • Immobiliendarlehen, Baudarlehen, Bauspardarlehen
    • Darlehen von privat zu privat (zum Beispiel über Kreditbörsen)
    • Darlehen von öffentlichen Institutionen (Kredit für Arbeitslose, Studentendarlehen)

    Wie die Aufzählung deutlich macht, bezeichnen manchmal auch unterschiedliche Begriffe die gleiche Darlehensart: Zwischen einem Sofortdarlehen und einem Schnellkredit etwa bestehen kaum Unterschiede – beide werden bevorzugt online abgeschlossen, ebenso wie der Onlinekredit. Und alle drei zeichnen sich dadurch aus, dass sie relativ schnell vergeben werden, nicht zuletzt aufgrund der praktischen Online-Abwicklung.

    Welche Rolle spielt die SCHUFA bei der Darlehensvergabe?

    Wer ein Darlehen aufnehmen möchte, begegnet früher oder später den Begriffen SCHUFA oder SCHUFA-Bonitätsauskunft. Die SCHUFA ist eine sogenannte Wirtschaftsauskunftei: Ein Unternehmen, das Informationen und Daten zu Personen und Unternehmen speichert und verarbeitet. Aus den Daten gewinnt die SCHUFA eine Einschätzung der Kreditwürdigkeit (Bonität) von Personen. Dazu verzeichnet sie neben den Personendaten auch das bisherige Zahlungsverhalten: Wie viele Verträge und finanzielle Verpflichtungen haben sie, wurden sie wegen Zahlungsverzug angemahnt, gab es Verzögerung oder sogar Ausfälle in der Rückzahlung? Aus diesen Faktoren berechnet die SCHUFA das Risiko bei der Darlehensvergabe. Banken und Finanzdienstleister können diese Daten in Form eines SCHUFA-Scores bei der Wirtschaftsauskunftei erwerben, um über eine Darlehensvergabe zu entscheiden. Die Idee dahinter basiert auf der Einschätzung von Wahrscheinlichkeiten: Wenn jemand schon in Zahlungsverzug kam oder bereits viele noch laufende Darlehen hat, ist es wahrscheinlicher, dass er das aktuell beantragte Darlehen nicht fristgerecht zurückzahlen wird. Jährlich werden an die Schufa über 110 Millionen Anfragen zur Bonität gestellt.

    Darlehen ohne SCHUFA: Risikoreich und teuer

    Manche Finanzdienstleister werben damit, Kredite auch ohne SCHUFA-Auskunft zu vergeben. Aber selbst wenn es sich um ein seriöses Angebot handeln sollte, wird es kein günstiges Angebot. Denn die Darlehensgeber gehen mit dem Darlehen ein relativ hohes Risiko ein. Wenn sie es ohne oder mit schlechter SCHUFA-Auskunft vergeben, dann lassen sie sich dieses zusätzliche Risiko bezahlen – vor allem durch höhere Zinsen. Allerdings hat der Darlehensnehmer im Fall eines schlechten SCHUFA-Scores oftmals keine andere Wahl, als ein Darlehensangebot mit ungünstigen Konditionen anzunehmen. Im Allgemeinen gibt es in Deutschland kaum Finanzdienstleister, die auf die Bonitätsprüfung durch die SCHUFA verzichten. Da die SCHUFA ein deutsches Unternehmen ist, gilt dies nicht für ausländische Banken. Besonders Schweizer Banken haben sich als Partner für riskantere Darlehen etabliert – und das so sehr, dass der Begriff „Schweizer Kredit“ für solche Darlehen inzwischen allgemein gebräuchlich ist. Doch auch ein Darlehen ohne SCHUFA bedeutet nicht, dass die Banken keine Kreditsicherheit fordern würden. Als Kreditsicherheiten zählen beispielsweise Grund- und Immobilienbesitz oder ein regelmäßiges Einkommen.

    Was sind Onlinekredite und Sofortdarlehen?

    Ob als Onlinekredit , Sofortdarlehen oder Schnellkredit beworben – gemeint ist immer das gleiche Finanzprodukt: Ein Darlehen, das sich durch sehr schnelle Abwicklung auszeichnet. Der Prozess von der Beantragung über die Bearbeitung bis zur Auszahlung des Darlehens verkürzt sich hierbei immens. Manche Finanzdienstleister werben damit, dass das Geld noch am gleichen Werktag auf dem Konto des Antragsstellers landen kann. Zumeist sind diese Darlehen über Kreditsummen von etwa 1.500 bis maximal 50.000 Euro möglich. Die hohe Geschwindigkeit der Darlehensvergabe hat mehrere Gründe.

    Online-Antragsstellung

    Im Gegensatz zum herkömmlichen Darlehen bei der örtlichen Filialbank sind kein Termin beim Berater und kein Beratungsgespräch notwendig. Stattdessen erfolgt die Anfrage online über ein Formular.

    Digitale Datenübermittlung

    Nicht nur die Darlehenssumme und die gewünschte Laufzeit, sondern auch alle persönlichen Daten des Antragsstellers liegen damit in Sekundenschnelle vor und können direkt weiterverarbeitet werden. Manche Anbieter ermöglichen auch, die Belege für die Kreditsicherheiten bereits digitalisiert einzureichen: Ein Scan der Gehaltsnachweise und anderer Unterlagen kann direkt hochgeladen werden. Werden die Daten auch digital weiterverarbeitet, kann so automatisiert die Kreditwürdigkeit berechnet werden. Auch die Abfrage des SCHUFA-Scores ist automatisiert und fließt in die Einschätzung ein.

    Identifizierung erfolgt über Video

    Darlehen brauchen die sichere Identifikation des Darlehensnehmers. Bei der Filialbank vor Ort wird dies mit Vorlage des Personalausweises oder Reisepasses gewährleistet, Direktbanken verwenden zumeist das Postident-Verfahren – und seit einiger Zeit ist die Identifikation sogar über Webcam möglich. Damit entfallen der Weg zur Post und der Versand der Bestätigung.

    Was sind Bauspardarlehen und Immobiliendarlehen?

    Bauspardarlehen und Immobilienkredite unterscheiden sich von nahezu allen anderen Darlehensarten dadurch, dass sie zweckgebunden sind: Ein Immobilienkredit beispielsweise dient dem Kauf oder Bau einer Immobilie und kann auch von üblichen Banken vergeben werden. Der Bausparkredit hingegen ist eine besondere Form der Immobilienfinanzierung. Darlehensgeber ist dabei eine Bausparkasse. Der Kunde schließt mit ihr einen Bausparvertrag ab. Da es in der Bundesrepublik derzeit (Stand: August 2015) über 100 unterschiedlich gestaltete Bauspartarife gibt, lohnt sich der Vergleich der verschiedenen Angebote sehr – insbesondere, wenn es um ein so wichtiges und langfristiges Projekt wie das Eigenheim geht.

    Die drei Phasen des Bauspardarlehens

    Ein Bausparvertag unterteilt sich im Unterschied zum normalen Darlehen in drei Phasen: Ansparphase, Zuteilung und Darlehensphase.

    Phasen eines Bausparvertrages

    • In der Ansparphase spart der Darlehensnehmer über die mit der Bausparkasse vereinbarte Zeit hinweg einen bestimmten Geldbetrag an. Während dieser Sparzeit erhält der zukünftige Hausherr Zinsen auf sein Guthaben sowie zusätzliche staatliche Fördermittel.
    • Wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind – etwa eine Mindestsparsumme oder eine Mindestsparzeit –, erfolgt die Zuteilung: Der Sparer kann nun auf sein Sparguthaben zugreifen und frei darüber verfügen.
    • Ist der Traum vom Eigenheim noch aktuell, kann jetzt die Darlehensphase beginnen: Dem Bauherren steht nun die vollständige, zu Anfang vereinbarte Bausparsumme zur Verfügung. Sie setzt sich aus dem Ersparten und einem von der Bausparkasse zur Verfügung gestellten Darlehen zusammen. Dabei ist das geplante Eigenheim oder die Immobilie Teil der Kreditsicherheit, die das Darlehen ermöglicht – das Darlehen ist zweckgebunden. Davon abgesehen gestaltet sich die Darlehensphase genauso wie bei einem üblichen Darlehen: Zu einem bei Vertragsabschluss festgesetzten Tilgungsplan zahlt der Darlehensnehmer das Darlehen ab.

    Ein Bauspardarlehen unterscheidet sich von einem normalen Darlehen jedoch durch den zumeist viel längeren Zeitraum, über den es läuft. Gerade darum ist der Vergleich der unterschiedlichen Konditionen so bedeutend. Dabei sollte der Darlehensnehmer der Möglichkeit von Sondertilgungen oder Zahlungsaussetzungen seine besondere Aufmerksamkeit widmen – über lange Zeiträume ist auch die Wahrscheinlichkeit großer Veränderungen der finanziellen Situation höher. Bei der Bewertung der unterschiedlichen Bauspardarlehen und Tarife ist ein Vergleich bei TopTarif die richtige Unterstützung.

    Das Darlehen von privat zu privat

    Seit einigen Jahren ist in Deutschland ein Trend festzustellen: Das Darlehen von privat zu privat wird häufiger genutzt. Zumeist geschieht dies über sogenannte Kreditbörsen, wobei mehrere Unternehmen online um die Gunst der potenziellen Kunden werben. Das Verfahren der verschiedenen Anbieter ist im Großen und Ganzen ähnlich: Der Darlehensnehmer stellt sein Anliegen und den gewünschten Darlehensbetrag dar. Anschließend können sich Privatpersonen und Finanzdienstleister finden, die bereit sind, an der Finanzierung des Darlehens mitzuwirken. Zumeist sind die Zinsen bei den Kreditbörsen relativ hoch und auch die Bonitätsprüfung entfällt nicht. Eine Sonderform des privaten Darlehens ist das Arbeitgeberdarlehen: Wie der Name schon andeutet, erhält dabei ein Arbeitnehmer ein Darlehen von seinem Arbeitgeber. Oftmals bringt diese auch als Mitarbeiterdarlehen bekannte Form des Darlehens relativ günstige Konditionen mit sich.

    Studentendarlehen und der Kredit für Arbeitslose

    Sowohl das Studentendarlehen wie auch der Kredit für Arbeitslose sind Sonderfälle des Darlehens. Beide haben gemeinsam, dass sie auf eine Gruppe ausgerichtet sind, denen das entscheidende Merkmal von Kreditwürdigkeit zumeist fehlt: der regelmäßige Gehaltseingang. Sowohl das Studentendarlehen wie auch seriöse Kredite für Arbeitslose sind oftmals zweckgebunden. Da es sich um Darlehenssonderformen handelt, unterscheiden sie sich in den Vereinbarungen zu den Zinsen, den Tilgungsraten und der Laufzeit deutlich von üblichen Darlehen. So gibt es beispielsweise Kredite für Arbeitslose, die vom Arbeitsamt vergeben werden, und dazu dienen, die Kaution für eine neu bezogene Wohnung zu stellen.

    Nettodarlehensbetrag und Darlehenssumme

    Wenn das Darlehen fällig wird, ist der Darlehensnehmer dazu verpflichtet, dem Darlehensgeber den Betrag der Geldschuld bzw. einen gleichwertigen Sachwert zurückzuzahlen. Dabei müssen unter Umständen zusätzlich zu der Darlehenssumme Zinsen gezahlt werden, um den Darlehensgeber zu vergüten. Weiterhin können für die Bearbeitung und Bereitstellung des Darlehens Kosten oder Gebühren fällig werden.

    Die Begriffe Darlehen und Kredit werden umgangssprachlich häufig synonym verwendet, ein Darlehen zeichnet sich jedoch in der Regel durch eine lange Laufzeit und einen hohen Betrag des geliehenen Geldes aus und stellt damit eine Unterform des Kredites dar. Als Nettodarlehensbetrag wird der Betrag bezeichnet, den der Darlehensnehmer exklusive Zinsen und Gebühren an den Darlehensgeber zurückzahlen muss. Dies entspricht gleichzeitig auch der Darlehenssumme, die dem Darlehensnehmer ausgezahlt wird. Der Bruttodarlehensbetrag hingegen ist derjenige Betrag, den der Darlehensnehmer tatsächlich tragen muss. Darin sind bereits die Darlehenskosten wie anfallende Zinsen und Gebühren enthalten. Der Bruttodarlehensbetrag wird auch als Gesamtdarlehensbetrag bezeichnet. Im Falle der Baufinanzierung kann es allerdings zu einer Differenz zwischen beantragter Darlehenssumme und Nettodarlehensbetrag kommen. Dies liegt daran, dass ein Disagio anfällt, das von der Darlehenssumme abgezogen wird.

    Das Annuitätendarlehen - Zinsen nehmen ab, Tilgung kann zunehmen

    Die häufigste Form des Darlehens ist das Annuitätendarlehen. Dabei ist die jährlich zu begleichende Summe aus Tilgung und Zinsen immer gleich hoch. Diese Summe nennt sich Annuitätenrate oder Annuität. Die zu zahlenden Zinsen nehmen dabei aufgrund der sinkenden Restschuld, die nach und nach getilgt wird, kontinuierlich ab. Dies führt wiederum dazu, dass die Höhe der Tilgung pro Jahr zunehmen kann. Am Ende der Laufzeit ist die Darlehensschuld vollständig getilgt. Die Höhe der monatlichen Darlehensrate wird bestimmt durch die Darlehenshöhe, die Laufzeit des Darlehens, den Zinssatz und die anfängliche Tilgungsrate. Wird beispielsweise ein Darlehen in Höhe von 200.000 Euro mit einer Laufzeit von 20 Jahren zu einem Zinssatz von 5,0 Prozent aufgenommen und ein anfänglicher Tilgungssatz von 2 Prozent vereinbart, beträgt die Monatsrate etwa 1.170 Euro. Die Restschuld nach Ende der Kreditlaufzeit beträgt dann noch rund 63.000 Euro. Um das Darlehen innerhalb der Kreditlaufzeit vollständig zu tilgen, müsste ein höherer Tilgungssatz vereinbart werden. Bei einem Tilgungssatz von 3 Prozent würde die monatliche Rate auf 1.334 Euro steigen, das Darlehen wäre allerdings nach 20 Jahren vollständig zurückgezahlt.

    Tilgungsplan für ein Annuitätendarlehen in Höhe von 200.000 Euro zu einem Zinssatz von 5 % p.a. über eine Laufzeit von 5 Jahren:


    Jahr Restschuld Zins Tilgung Annuität
    1 200.000,00 € 10.000,00 € 36.194,96 € 46.194,96 €
    2 163.805,04 € 8.190,25 € 38.004,71 € 46.194,96 €
    3 125.800,33 € 6.290,02 € 39.904,94 € 46.194,96 €
    4 85.895,39 € 4.294,77 € 41.900,19 € 46.194,96 €
    5 43.995,20 € 2.199,76 € 43.995,20 € 46.194,96 €
    Summe - 30.974,80 € 200.000,00 € 230.974,80 €

    Entscheidendes Kriterium beim Annuitätendarlehen – die Zinsbindung

    Bei einem Annuitätendarlehen können Darlehensnehmer in Deutschland üblicherweise eine Zinsbindung für einen bestimmten Zeitraum vereinbaren. Das bedeutet, dass der Zinssatz während der Zinsbindungsfrist vonseiten der Bank nicht erhöht werden kann. Dabei sind hierzulande Zinsbindungsfristen zwischen fünf und 20 Jahren üblich, einige Banken bieten sogar eine Zinsbindung von 30 Jahren. Eine lange Zinsbindung ist immer dann ratsam, wenn sich die Zinsen zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses auf einem niedrigen Niveau bewegen und während der Kreditlaufzeit ein Anstieg der Zinsen zu erwarten ist. Allerdings sollten Darlehensnehmer in diesem Zusammenhang berücksichtigen, dass sich die Bank die Sicherheit in Bezug auf die Konditionen mit einem Zinsaufschlag vergüten lässt.

    Anschlussfinanzierung nach Ablauf der Zinsbindung eines Darlehens

    Gerade bei größeren Darlehenssummen kann es vorkommen, dass nach Ablauf der Zinsbindung das Darlehen noch nicht vollständig getilgt ist, also noch eine Restschuld besteht. In diesen Fällen können Darlehensnehmer mit einer Anschlussfinanzierung von günstigeren Konditionen profitieren. Die Aussicht auf niedrigere Zinsen sollte Kreditnehmer jedoch nicht dazu verleiten, das Prolongationsangebot ihrer Bank bedingungslos anzunehmen. Denn neben der Verlängerung des Darlehens bei der eigenen Bank besteht auch die Möglichkeit, für die Anschlussfinanzierung eine Umschuldung vorzunehmen. Und der Wechsel zu einem anderen Kreditinstitut bringt nicht selten Zinsersparnisse von mehreren tausend Euro. Zu berücksichtigen ist hierbei jedoch, dass mit einem Umschuldungskredit auch Wechselkosten einhergehen können, beispielsweise für die Übertragung der Grundschuld auf das neue Kreditinstitut. Allerdings werden diese Wechselkosten auch häufig vom neuen Kreditgeber übernommen.

    Schnelle Tilgung verringert Kosten des Darlehens

    Können Darlehensnehmer mit einer Anschlussfinanzierung günstigere Zinsen realisieren, sollte dies genutzt werden, um das Darlehen schneller zu tilgen. Wird die monatliche Rate bei der Anschlussfinanzierung beibehalten, erhöht sich durch die Zinsersparnis automatisch der Tilgungsanteil. Mitunter kann die Restschuld so bereits Jahre früher beglichen werden. Und je schneller das Darlehen zurückgezahlt wird, desto geringer fallen die gesamten Kosten des Darlehens aus. Denn die Zinszahlungen sind so über einen kürzeren Zeitpunkt zu leisten. Wer auf der Suche nach einer günstigen Anschlussfinanzierung für ein Darlehen ist, kann auf Vergleichsrechner im Internet zurückgreifen und so die Konditionen verschiedener Anbieter miteinander vergleichen. Dabei sollten Darlehensnehmer jedoch darauf achten, dass die Vergleichsrechner den effektiven Jahreszins für die vergleichende Gegenüberstellung heranziehen. Im Unterschied zum Sollzins beinhaltet der effektive Jahreszins auch die Nebenkosten der Finanzierung.

    Das Tilgungsdarlehen - Raten werden kleiner

    Eine Alternative zum Annuitätendarlehen ist das sogenannte Tilgungsdarlehen. Bei einem Tilgungsdarlehen bleiben nicht die jährlichen Rückzahlungsraten, sondern lediglich die Tilgungsraten konstant. Die zu zahlenden Zinsen nehmen mit sinkender Restschuld ab, sodass in der Summe auch der Wert der Rückzahlungsraten konstant abnimmt. Die Höhe der jährlichen Tilgungsraten ergibt sich durch die Division der der Darlehenssumme durch die Anzahl der Tilgungsvorgänge, die in der Regel der Anzahl der Jahre der Laufzeit entspricht.

    Tilgungsplan für ein Tilgungsdarlehen in Höhe von 200.000 Euro zu einem Zinssatz von 5 % p.a. über eine Laufzeit von 5 Jahren:

    Jahr Restschuld Zins Tilgung Jährliche Rate
    1 200.000,00 € 10.000,00 € 40.000,00 € 50.000,00 €
    2 160.000,00 € 8.000,00 € 40.000,00 € 48.000,00 €
    3 120.000,00 € 6.000,00 € 40.000,00 € 46.000,00 €
    4 80.000,00 € 4.000,00 € 40.000,00 € 44.000,00 €
    5 40.000,00 € 2.000,00 € 40.000,00 € 42.000,00 €
    Summe - 30.000,00 € 200.000,00 € 230.000,00 €

    Endfälliges Darlehen - Rückzahlung im Ganzen

    Das endfällige Darlehen bildet den Gegensatz zum Tilgungsdarlehen. Hier erfolgt keine kontinuierliche Tilgung während der Darlehenslaufzeit, sondern die Darlehensschuld muss am Fälligkeitstag in einer Summe zurückgezahlt werden. Pro Jahr erfolgen lediglich Zinszahlungen. Da die Darlehensschuld während der Laufzeit nicht getilgt wird, bleiben die zu zahlenden Zinsen pro Jahr konstant. Am Ende der Laufzeit muss dann das komplette Darlehen zurückgezahlt werden zuzüglich einer weiteren Zinszahlung.

    Tilgungsplan für ein Tilgungsdarlehen in Höhe von 200.000 Euro zu einem Zinssatz von 5 % p.a. über eine Laufzeit von 5 Jahren:

    Jahr Restschuld Zins Tilgung Jährliche Rate
    1 200.000,00 € 10.000,00 € 0,00 € 10.000,00 €
    2 200.000,00 € 10.000,00 € 0,00 € 10.000,00 €
    3 200.000,00 € 10.000,00 € 0,00 € 10.000,00 €
    4 200.000,00 € 10.000,00 € 0,00 € 10.000,00 €
    5 200.000,00 € 10.000,00 € 200.000,00 € 210.000,00 €
    Summe - 50.000,00 € 200.000,00 € 250.000,00 €

    Kunden-Bewertungen

    • 5 / 5
      Übersichtlich strukturierte Angebote mit zahlreichen Alternativen und klar erkennbaren Kostenvorteilen.
    • 4 / 5
      Tarifwechsel bei Strombezug funktioniert wunderbar einfach - großes Lob.\nTelefonat mit einem Servicemitarbeiter, war vielleicht der späten Stunde zugrundeliegend, nicht sehr freundlich geführt.
    • 4 / 5
      der Anbieter ist gut bekannt\nder Tarif ist nur für das erste Jahr gut\ndie Anbieter legen keinen Wert auf Kundentreue.
    • 4 / 5
      Gute Empfehlung, verlässliche Anbieter

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