Brutto - Netto: Was unter dem Strich vom Gehalt übrig bleibt

Das angebotene Gehalt klingt erst einmal super - zumindest brutto. Aber was wird am Ende des Monats wirklich ausgezahlt? Fast 20 Prozent vom Lohn werden allein als Sozialabgaben abgeführt, dazu kommen noch die Lohnsteuern. Diese wiederum hängen von einer ganzen Reihe von Faktoren ab, wie beispielsweise der Steuerklasse, der Anzahl Ihrer Kinder und der zu beanspruchenden Kinderfreibeträge sowie der vom Bundesland abhängigen Kirchensteuer. Unser Gehaltsrechner 2017 gibt Ihnen detailliert Aufschluss dazu, wie hoch Ihr Netto-Gehalt ausfallen wird - wichtige Einzelheiten erfahren Sie hier.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • Die Kirchensteuer unterscheidet ist in Bayern und Baden-Württemberg mit jeweils 8% von den übrigen Bundesländern (9%).
  • Der Kinderfreibetrag liegt derzeit bei 7.356 Euro pro Kind.
  • Pro Jahr gilt ein Grundfreibetrag 8.822 Euro.

Inhalts­verzeichnis

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    Wie funktioniert der Gehaltsrechner 2017?

    Der Gehaltsrechner ist übersichtlich aufgebaut, sodass Sie nur einige Informationen eingeben müssen, um zu Ihrem Netto-Einkommen zu gelangen. Wir gehen mit Ihnen Schritt für Schritt durch die Fragen und geben Ihnen dazu wichtige Hinweise an die Hand.

    Persönliche Daten

    In den ersten Feldern werden neben dem Brutto-Lohn Ihr Alter und die Anzahl Ihrer Kinder abgefragt. Das mag zunächst verwirren, ist aber für die Pflegeversicherung relevant: Sind Sie bereits 23 oder älter und haben noch keine Kinder, müssen Sie einen zusätzlichen Beitrag von 0,25 Prozent zur Pflegeversicherung leisten. Diese Regelung gilt bereits seit 2005. Alternativ käme der Altersentlastungsbetrag für Sie in Frage, wenn Sie im Vorjahr Ihr 64. Lebensjahr vollendet haben. Für Ihr Gehalt bis zum Renteneintritt können Sie einen jährlich sinkenden Entlastungsbetrag geltend machen. Im Jahr 2017 wären das 1.064 Euro pro Jahr. Eine private Pflegeversicherung erweitert den finanziellen Schutz der staatlichen Pflegeversicherung.

    Kinderfreibetrag

    Für das Jahr 2017 wird Eltern ein Steuerfreibetrag von 7.356 Euro pro Kind eingeräumt, sollten Sie kein Kindergeld in Anspruch nehmen. Der Kinderfreibetrag setzt sich zusammen aus 2.640 Euro pro Kind für den Betreuungs-, Erziehungs- und Ausbildungsbedarf und 4.716 Euro für das sächliche Existenzminimum pro Kind. Sind die Eltern nicht verheiratet, wird der Kinderfreibetrag automatisch aufgeteilt: Pro Kind erhält jeder Elternteil also 0,5 Kinderfreibeträge angerechnet. Auf Antrag, der an das zuständige Finanzamt zu richten ist, kann eine Lohnsteuerermäßigung erreicht werden, wenn der gesamte Kinderfreibetrag einem Elternteil zugeschrieben wird. Verheiratete Paare können im Rahmen der Auswahl der Steuerklasse dafür sorgen, dass der Besserverdienende den gesamten Kinderfreibetrag steuerminimierend nutzt. Dazu muss er in die Lohnsteuerklasse III eingestuft werden. Die Abwägung, ob Kindergeld oder Kinderfreibetrag günstiger ist, unternimmt das Finanzamt automatisch, wenn eine Einkommenssteuererklärung eingereicht wird.

    Steuerklasse

    Die Lohnsteuer wird von Ihrem Brutto-Lohn berechnet und direkt vom Arbeitgeber an das zuständige Finanzamt abgeführt. Der Eingangssteuersatz beläuft sich auf 14 Prozent und kann abhängig vom Einkommen auf bis zu 42 Prozent ansteigen. Versteuert wird der Lohn pro Jahr, der den Grundfreibetrag von 8.822 Euro pro Jahr übersteigt. Diese Rechengröße fließt in die verschiedenen Lohnsteuerklassen ein. Im Gehaltsrechner werden Sie nach Ihrer Steuerklasse gefragt, die zur Berechnung Ihrer Lohnsteuer benötigt wird.

    Steuerklassenübersicht:

    • Lohnsteuerklasse I gilt für: Ledige, Verwitwete, aber erst ab dem übernächsten Jahr nach dem Tod des Partners, Geschiedene, Verheiratete oder eingetragene Partner, die dauernd getrennt leben und Verheiratete oder eingetragene Partner, deren Partner in Deutschland nur beschränkt steuerpflichtig ist, weil er oder sie beispielsweise nicht hier lebt.
    • Lohnsteuerklasse II gilt für: Alleinerziehende, die die Voraussetzungen der Steuerklasse I erfüllen sowie zusätzlich Anspruch auf den steuerlichen Entlastungsbetrag für Alleinerziehende haben
    • Lohnsteuerklasse III gilt für: Verheiratete und eingetragene Partner, die nicht dauernd getrennt leben sowie nicht die Steuerklasse IV gewählt haben. Ist der Partner ebenfalls berufstätig, gilt für ihn die Lohnsteuerklasse V. Sollte er selbstständig oder nicht berufstätig sein, erhält er die Lohnsteuerklasse III. Verwitwete bis zum Ende des auf den Tod des Ehe- oder Lebenspartners folgenden Kalenderjahres, sollten die Partner nicht dauernd getrennt gelebt haben. Darüber hinaus muss der verstorbene Partner zum Zeitpunkt seines Ablebens unbeschränkt einkommenssteuerpflichtig gewesen sein.
    • Lohnsteuerklasse IV gilt für: Verheiratete oder in eingetragener Partnerschaft lebende Arbeitnehmer, so lange die Partner nicht dauernd getrennt leben und unbeschränkt einkommenssteuerpflichtig sind. Sollte für einen Partner die Lohnsteuerklasse III gewählt worden sein, muss der andere die Lohnsteuerklasse V nutzen. Der Wechsel der Steuerklassen ist einmal im Jahr möglich, wenn die Partner beide berufstätig sind.
    • Lohnsteuerklasse V gilt für: Ehegatten oder Lebenspartner, deren Partner in der Steuerklasse III eingestuft ist.
    • Lohnsteuerklasse VI gilt für: Arbeitnehmer, die in mehr als einem Arbeitsverhältnis tätig sind.

    Steuerfreibetrag / Zurechnungsbetrag

    Im nächsten Schritt geben Sie bitte in den Gehaltsrechner den Steuerfreibetrag ein, den Sie eventuell beim Finanzamt beantragt haben. In Frage kommen beispielsweise Werbungskosten, ein Behindertenpauschbetrag oder eine Kilometerpauschale für Ihren Arbeitsweg. Sie reduzieren auf diese Weise die Lohnsteuer pro Monat, erhalten im Gegenzug aber weniger Steuerrückerstattung, wenn Sie Ihre Einkommensteuererklärung einreichen. Trotzdem ist die Beantragung zu überlegen, da Sie Ihren Nettolohn sofort erhöhen.

    Bekommen Sie einen Dienstwagen gestellt, kann sich das ebenfalls auf Ihr Netto-Einkommen auswirken: Dürfen Sie diesen nämlich auch privat nutzen, wird Ihnen ein geldwerter Vorteil auf Ihr Brutto-Gehalt aufgeschlagen - mit Konsequenzen für Sozialabgaben und Steuern. Hier empfiehlt sich zunächst die Details zu prüfen, um die fällige Lohnsteuer berechnen zu können.

    Kirchensteuer und Bundesland

    Stellen Sie im Gehaltsrechner bitte ein, ob Sie kirchensteuerpflichtig sind und in welchem Sie arbeiten. Der Prozentsatz variiert nämlich von Bundesland zu Bundesland, werden in Hessen beispielsweise neun Prozent erhoben, sind es in Baden-Württemberg nur acht Prozent.

    Sozialversicherungen

    • Krankenversicherung

      Die Krankenversicherung ist in Deutschland eine Pflichtversicherung - ganz unabhängig davon, ob Sie Mitglied der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung sind. Das finanzielle Risiko einer langwierigen oder schwerwiegenden Erkrankung hat sich als zu hoch erwiesen, um diese wichtige Absicherung dem Selbstlauf zu überlassen. Die Pflegeversicherung richtet sich nach der Krankenversicherung, auch hier gilt die Versicherungspflicht. Arbeitnehmer, die ein Brutto-Einkommen unterhalb der Versicherungspflichtgrenze beziehen, sind automatisch Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung. Sollten Sie ein höheres Brutto-Gehalt beziehen, steht es Ihnen frei, sich privat zu versichern. Da sich die Versicherungspflichtgrenze jährlich nach oben verschiebt, werden regelmäßig Prüfungen der Versicherungspflicht durchgeführt. Aus diesem Grund wird im Gehaltsrechner nach Ihrem Status gefragt: Sind Sie gesetzlich versichert, übernimmt der Arbeitgeber aktuell die Hälfte des einheitlichen Versicherungsbeitrages, also 7,3 Prozent Ihres Brutto-Lohns. Da die Krankenkassen einen individuellen Zusatzbeitrag von bis zu 1,7 Prozent von Ihrem Gehalt erheben dürfen und Sie diesen als Arbeitnehmer allein tragen müssen, erhöht sich Ihr Versicherungsbeitrag entsprechend. Sind Sie Mitglied einer privaten Krankenversicherung, geben Sie bitte Ihren Monatsbeitrag in den Rechner ein. Darüber hinaus wird nach dem Arbeitgeberzuschuss gefragt: Ihr Unternehmen kann entscheiden, ob es Sie finanziell unterstützt. Die Höchstgrenzen für diesen Arbeitgeberzuschuss verändern sich mit den Versicherungsgrenzen, für 2017 gilt eine Obergrenze von 317,55 Euro im Monat. Hätten Sie Anspruch auf Krankentagegeld in der GKV. Für die Pflegeversicherung kann Ihr Arbeitgeber weitere 55,46 Euro pro Monat zu den Versicherungsbeiträgen zuschießen.

    • Rentenversicherung

      Im nächsten Schritt wird die gesetzliche Rentenversicherung behandelt, für die insgesamt 18,7 Prozent von Ihrem Lohn abgeführt werden. Allerdings trägt Ihr Arbeitgeber die Hälfte, sodass der Gehaltsrechner 2017 9,35 Prozent vom Gehalt abzieht. Allerdings variiert der Höchstbetrag: In den neuen Bundesländern gelten noch andere Beitragsbemessungsgrenzen, sodass hier eine Unterscheidung vorgenommen wird.

    • Arbeitslosen- und Pflegeversicherung

      Zu diesen beiden Zweigen der Sozialversicherung werden im Gehaltsrechner 2017 keine separaten Eingaben erforderlich, da sich die Berechnung an der Kranken- und Rentenversicherung orientiert: Für die Pflegeversicherung werden grundsätzlich 1,175 Prozent von Ihrem Lohn erhoben, Ihr Arbeitgeber schießt ebenso viel zu. Nur im Bundesland Sachsen wurde eine abweichende Regelung getroffen. Sollten Sie mindestens 23 Jahre alt und kinderlos sein, müssen Sie in jedem Fall weitere 0,25 Prozent entrichten. Beim Beitragssatz für die Arbeitslosenversicherung gibt es eine einheitliche Regelung: Die fälligen drei Prozent vom Lohn teilen Sie sich mit Ihrem Arbeitgeber.

    Sonderfälle in der Berechnung des Netto-Lohns

    Abweichend von den grundlegenden Richtlinien zur Berechnung der Lohnnebenkosen, die Sie von Ihrem Brutto-Lohn abziehen müssen, um Ihren Netto-Lohn auszurechnen, werden bestimmte Sonderfälle behandelt:

    • Minijob oder 450-Euro-Job

      Um die Lohnabrechnung für geringfügig Beschäftigte zu vereinfachen, wurde der Minijob eingeführt - zunächst auf der Basis eines Monatseinkommens von maximal 400 Euro, aktuell als 450-Euro-Job. Für Sie als Arbeitnehmer bleibt diese Beschäftigung frei von Sozial- oder Lohnsteuerabgaben, sollten Sie sich von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen. Für einen Minijob wird lediglich ein Arbeitgeberanteil fällig, dessen Höhe sich danach richtet, ob Sie in einem Betrieb oder einem Privathaushalt beschäftigt werden.

    • Vergütung für Auszubildende

      Grundsätzlich können Azubis ebenfalls den Rechner nutzen, da auch Auszubildende die aufgeführten Sozialabgaben abgezogen bekommen. Ihr Ausbildungsträger wird diese zusammen mit dem Arbeitgeberanteil an die zuständigen Versicherungsträger und das Finanzamt abführen. Eine Ausnahme gibt es jedoch: Beträgt Ihre Vergütung als Azubi maximal 325 Euro pro Monat, werden Sie von den Abzügen befreit. Ihr Arbeitgeber muss dann alle anfallenden Beiträge übernehmen, Lohnsteuer fällt ohnehin nicht an. Sollten Sie diese Grenze durch eine Einmalzahlung, beispielsweise durch ein Weihnachtsgeld für Lehrlinge, überschreiten, werden auch nur für den überschießenden Anteil Sozialabgaben fällig. Diese werden hälftig vom Azubi und dem Arbeitgeber getragen.

    Betriebliche Altersversorgung

    Sollten Sie sich für eine betriebliche Altersversorgung in Form einer Gehaltsumwandlung entschieden haben, verändert sich Ihr Netto-Lohn: Der vereinbarte Versicherungsbeitrag wird vom Brutto-Lohn abgezogen und direkt an die Versicherung überwiesen. Dadurch reduzieren sich nicht nur die Sozialabgaben, sondern vor allem die Steuer: Berechnungsbasis ist dann das reduzierte Brutto-Gehalt. Sie erhalten zwar sofort ein höheres Netto-Einkommen, was die Beitragsbelastung unter dem Strich reduziert, allerdings sollten Sie berücksichtigen, dass auch Ihre Ansprüche aus den Sozialversicherungen sinken. So berechnen sich sowohl Arbeitslosen- und Krankengelder, aber auch die Altersrente aus den zur Beitragsberechnung herangezogenen reduzierten Brutto-Einnahmen. Aus diesem Grund ist die Höhe der im Rahmen einer betrieblichen Altersversorgung umzuwandelnden Beiträge begrenzt.

    Brutto-Netto: Wichtige Fragen und Antworten

    • Was bedeutet brutto und netto?

      Als Brutto-Lohn oder -Gehalt wird Ihr Einkommen vor Abzug von Sozialversicherungsbeiträgen und Steuer bezeichnet. Da die Abzüge sich individuell gestalten, der Nettolohn also bei gleichem Brutto durchaus unterschiedlich ausfallen kann, werden Einkommensangaben immer brutto ausgewiesen. Einerseits kommen unterschiedliche Steuerklassen und Freibeträge in Frage, andererseits variieren die Sozialabgaben: Die Pflegeversicherung ist beispielsweise für Kinderlose teurer, aber auch die Zusatzbeiträge in der Krankenversicherung unterscheiden sich von Kasse zu Kasse. Darüber hinaus gibt es auch Alternativen zur Rentenversicherung, wie beispielsweise die Knappschaft. Die Angabe des Brutto-Lohns allein reicht also nicht aus, erst der detailliert errechnete Nettolohn gibt Ihnen eine belastbare Orientierung.

    • Was zahlt der Arbeitgeber?

      Wie Sie im Rechner im Detail nachvollziehen können, beträgt der Arbeitgeberanteil an den Sozialabgaben nicht mehr generell 50 Prozent, wie das noch vor einigen Jahren der Fall war. Beteiligt sich der Arbeitgeber generell an den Beiträgen zur gesetzlichen Renten-, Arbeitslosen-, Pflege- und Krankenversicherung, haben Sie als Arbeitnehmer den Zusatzbeitrag Ihrer Krankenkasse allein zu tragen. Die private Krankenversicherung wird komplett anders behandelt: Sie haben die Möglichkeit, in eine private Krankenversicherung zu wechseln, wenn Sie ein Brutto-Gehalt oberhalb der Versicherungspflichtgrenze beziehen. Ein Arbeitgeberanteil wird dann nicht zwangsläufig fällig, allerdings kann Ihnen Ihr Arbeitgeber freiwillig einen Zuschuss gewähren. Dessen maximale Höhe wird jährlich vom Gesetzgeber festgelegt. Das Thema Steuern belastet Ihren Arbeitgeber nicht: Entsprechend Ihrer Lohnsteuerklasse und unter Berücksichtigung eventueller Freibeträge, die Sie individuell in Ihre Lohnsteuerkarte eintragen lassen können, berechnet er die Lohnsteuer, zieht Sie von Ihrem Brutto ab und führt Sie direkt an das zuständige Finanzamt ab.

    • Was zahlt der Arbeitnehmer?

      Jeder abhängig Beschäftige muss Sozialabgaben und Lohnsteuer bezahlen: Während sich der Arbeitgeber an den Versicherungsbeiträgen beteiligt, trägt der Arbeitnehmer die Steuern allein. Der Eingangssteuersatz beträgt 14 Prozent und kann in Abhängigkeit von der Höhe des Einkommens auf bis zu 42 Prozent ansteigen. Versteuert wird das Einkommen, das den Grundfreibetrag übersteigt. Allerdings ist dieser in die verschiedenen Steuerklassen bereits eingearbeitet. Ausnahmen stellen Auszubildende mit maximal 325 Euro Brutto-Vergütung im Monat und geringfügig Beschäftigte im Minijob dar. In diesen Fällen trägt der Arbeitgeber die Sozialabgaben und Steuern.

    • Was brachte die Steuerreform 2015?

      Geplant war der Abbau der sogenannten kalten Progression, die sich durch die höheren Steuern bei Gehaltssteigerungen ergeben kann: Steigt Ihr Brutto, kann es passieren, dass Sie unter dem Strich nicht mehr Kaufkraft zur Verfügung haben, obwohl Ihr Nettolohn ebenfalls höher ausfällt - wegen der Inflation. Steigende Preise und Kosten verschlingen regelmäßig das nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben übrig bleibende Plus beim Netto-Gehalt. Die Steuerreform 2015 sollte deswegen mit überarbeiteten Steuertarifen die Belastung durch die Steuern reduzieren. Allerdings sind die bisher vorliegenden Berechnungen alles andere als zufriedenstellend: Bei einem Brutto-Einkommen von 40.000 Euro pro Jahr würde ein Single ganze 4,83 Euro Entlastung im Monat spüren, ein Ehepaar mit einem gemeinsamen Jahres-Brutto von 100.000 Euro immerhin 14,67 Euro pro Monat. Da allerdings seit geraumer Zeit die Inflationsrate unter dem angestrebten Wert von knapp zwei Prozent liegt, schlägt die kalte Progression aktuell nicht allzu stark durch. Sollten die geldpolitischen Maßnahmen der EZB allerdings greifen und es eine spürbare Inflation geben, wären die Auswirkungen deutlicher. Nicht zu verkennen ist die Tatsache, dass es durchaus Preissteigerungen gibt, die sich nicht in der offiziellen Inflationsrate niederschlagen. Die Steuerreform 2015 kann also nur eine erster Schritt sein, soll es wirklich zu einer Entlastung kommen.

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