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Der Bankkredit für Firmen und Privatpersonen

Der Bankkredit ist die bekannteste Form des Kredits: Er wird bei einer Bank oder Sparkasse aufgenommen und innerhalb einer vereinbarten Laufzeit zu einem bestimmten Zinssatz zurückgezahlt.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • Jeder Volljährige mit Wohnsitz in Deutschland und ausreichender Bonität kann einen Bankkredit bekommen.
  • Um ein möglichst günstiges Angebot zu erhalten, solltest du auf Zinssatz und Laufzeit achten: Je niedriger beide sind, umso geringer sind die anfallenden Zinsen.
  • Einen Bankkredit für Hartz-4-Empfänger gibt es nicht. Die Alternative: Nicht dubiose Kreditvermittler, sondern ein zinsloses Darlehen vom Jobcenter.

Inhalts­verzeichnis

    Wie funktioniert ein Bankkredit? Wissenswertes zum Bankkredit

    Jeder Bankkredit ist gekennzeichnet durch drei Größen:

    • Kreditsumme
    • Laufzeit
    • Zinssatz

    Zinssatz, Laufzeit und Summe bestimmen gemeinsam die Höhe der monatlichen Raten und die zu zahlenden Zinsen – damit also auch, wie teuer der Kredit ist. Der Bankkredit kann bei einer beliebigen Sparkasse oder Bank beantragt werden. Um einen Bankkredit aufnehmen zu können, muss der Kreditnehmer bestimmte Bedingungen erfüllen.

    Voraussetzungen für einen Bankkredit

    • Volljährigkeit und Geschäftsfähigkeit
    • Wohnsitz in Deutschland
    • Regelmäßiges Einkommen
    • Zustimmung zu SCHUFA-Anfrage und guter SCHUFA-Score

    Einkommen und Eigenkapital: Voraussetzungen für den Bankkredit

    Welche Einkommenshöhe als ausreichend bewertet wird und ob die Bank zusätzliche Sicherheiten verlangt, hängt von der Bank und der Kreditsumme ab. Während ein relativ niedriger Bankkredit auch ohne Eigenkapital beantragt werden kann, sind ab einem bestimmten Verhältnis von Einkommen und Darlehenssumme zusätzliche Sicherheiten oftmals unverzichtbar. Diese können durch Eigenkapital, Vermögenswerte oder auch eine Bürgschaft bei dem Bankkredit geleistet werden. Die Kriterien zur Bankkredit-Vergabe unterscheiden sich dabei von Bank zu Bank – ganz in Abhängigkeit von der internen Risikoeinschätzung und der Risikofreudigkeit der Bank. Zu bedenken ist jedoch, dass du zwar auch mit schlechter Bonität einen Bankkredit erhalten kannst, das Finanzinstitut aber das erhöhte Risiko in die Kreditkosten miteinrechnet. Einen guten Zinssatz erhält man nur mit guter Bonität.

    Was ist der Unterschied zwischen Darlehen und Kredit?

    • Die Begriffe Kredit und Darlehen werden im Alltag oft synonym verwendet. Beide meinen in der Regel einen Ratenkredit, der bei einer Bank oder einem anderen Finanzinstitut abgeschlossen wird. Bestimmte Unterschiede herrschen aber sowohl in der Fachsprache wie auch im alltäglichen Gebrauch.
    • Der Begriff „Kredit“ ist eine Oberkategorie der Geldanleihen. Das Darlehen dagegen ist eine Unterform: Jedes Darlehen ist ein Kredit, aber nicht jeder Kredit ist ein Darlehen.
    • Von einem Kredit wird im Alltag vor allem dann gesprochen, wenn die Geldanleihe eine relativ kurze Laufzeit hat: Man spricht in der Regel etwa vom Immobiliendarlehen (Laufzeit oftmals zehn Jahre und mehr), aber vom Bankenkredit (Laufzeit: zumeist unter fünf Jahre). Ein Kredit hat normalerweise auch ein geringeres Volumen als ein Darlehen.

    Gibt es einen Bankkredit trotz negativer SCHUFA?

    Eine häufig gestellte Frage ist, ob es einen Bankkredit ohne SCHUFA gibt. Prinzipiell ist das möglich, online ist in diesem Zusammenhang oft die Rede von einem „Schweizer Kredit“. Denn Schweizer Banken nehmen keine SCHUFA-Anfrage vor, sodass ein niedriger SCHUFA-Score oder Einträge keinen Einfluss auf die Kreditchancen haben. Aber: Auch Schweizer Banken prüfen die Bonität. Entsprechend ist ein Bankkredit für Arbeitslose bzw. ein Bankkredit ohne Einkommen auch bei den eidgenössischen Banken nicht zu erhalten. Eine Alternative für Hartz-4-Empfänger ist das Darlehen des Jobcenters. Es handelt sich dabei jedoch um keinen Bankkredit. Ohne Zinsen und nur für begründete und notwendige Anschaffungen vergeben, ist das Jobcenter-Darlehen eine der wenigen Kreditmöglichkeiten für Hartz-4-Empfänger.

    Sind Bankkredite zweckgebunden?

    Mit wenigen Ausnahmen ist es dir freigestellt, was du mit dem Bankkredit machst. Einzig einige spezielle Finanzprodukte wie ein Bankkredit für das Auto oder ein Bankkredit für den Wohnungskauf sind zweckgebunden. In der Regel aber sind an Privatpersonen vergebene Bankkredite vollkommen frei verwendbar. Du kannst sogar einen Bankkredit ablösen mit dem Geld des neuen Kredits.

    Welche Gründe kann es haben, wenn der Bankkredit abgelehnt wurde?

    Wurde der von dir beantragte Bankkredit abgelehnt, kann das verschiedene Gründe haben. Zumeist sind die Banken bei der Suche nach den Ursachen nicht hilfreich, in der Regel werden keine expliziten Gründe für die Ablehnung genannt.

    Ablehnungsgründe

    • schlechter SCHUFA-Score
    • zu geringes Einkommen bzw. schlechte Bonität
    • zu geringes oder zu hohes Alter des Antragstellers

    Handelte es sich etwa um einen Bankkredit für Rentner oder einen Bankkredit für Studenten, liegt es nahe, dass der Antrag aufgrund des Alters des Antragstellers abgelehnt wurde. In diesem Fall solltest du es noch einmal bei einer anderen Bank versuchen. Anders ist der Fall gelagert, wenn dein monatliches Einkommen in Relation zum gewünschten Kreditbetrag und der Laufzeit zu niedrig ist. Ein Beispiel: Du verdienst 1.200 Euro netto im Monat und willst einen Bankkredit von 10.000 Euro aufnehmen, der Zinssatz liegt bei vier Prozent.

    Kreditbeispiel:

    • Du wünschst eine Laufzeit von 18 Monaten – die monatliche Rate beträgt damit 572,99 Euro. Seriöse Banken würden dir den Kredit unter diesen Bedingungen nicht geben.
    • Bei einer Laufzeit von vier Jahren würde die monatliche Rate bei 225,47 Euro liegen. Das wird von Banken als realistischer eingeschätzt.

    Ein anderer Grund für die Ablehnung kann deine Bonität sein. Wenn du etwa einen Bankkredit für einen Hauskauf ohne Eigenkapital suchst, werten Banken das Risiko des Kreditausfalls höher, da die Kreditsumme sehr hoch ist und du – neben der Immobilie selbst – keine Sicherheiten bzw. kein Vermögen vorweist. Auch die Chance auf einen Bankkredit für Steuerschulden ist gering, zumindest wenn die Bank von dem Kreditgrund weiß. Denn als Person, die dem Finanzamt Geld schuldet, gehörst du automatisch zu einer Risikogruppe für die Bank.

    Der Bankkredit für Selbstständige und Unternehmen

    Der Bankkredit für eine GmbH, einen Selbstständigen oder Freiberufler ist eine übliche Form der Unternehmensfinanzierung. Auf Grundlage der Rechtsform des Unternehmens entscheiden Banken über die Vergabe und die Vergabekriterien. So haben es Freiberufler in der Regel recht schwer, einen Bankkredit zu erhalten. Eine Alternative zu diesem bieten Peer-to-Peer-Kreditplattformen.

    Alternativen zum Bankkredit: Welche lohnen sich wirklich?

    Viele Verbraucher stehen in zwei konkreten Situationen vor der Frage, welche Finanzierungsoption vorteilhafter ist.

    Wann lohnt sich der Bankkredit?

    • Autofinanzierung oder Bankkredit?
    • Bauspardarlehen oder Bankkredit?

    Diese Frage ist allgemeingültig nur schwer zu beantworten. Bei der Autofinanzierung helfen die folgenden Fragen bei der Entscheidung.

    Entscheidungshilfen

    • Welche Zinssätze fordern Bank bzw. Autobank?
    • Welchen Neuwagenrabatt kannst du aushandeln, wenn du das Auto per Bankkredit bezahlst?
    • Gibt es bestimmte Konditionen (Zinsbindung, Laufzeit, etc.), die eine der beiden Optionen vorteilhafter machen?

    Rechenbeispiel Autokauf

    Der Listenpreis des Neuwagens beträgt 20.000 Euro, die Laufzeit des Kredits beträgt 36 Monate.

    • Modell Autobank:

      Bei einer Anzahlung von 5.000 Euro erhältst du den Autokredit zu einem Zinssatz von vier Prozent. Nach der Anzahlung bleiben 35 Monatsraten übrig, die jeweils 454,29 Euro betragen. Der Gesamtaufwand liegt in diesem Fall bei 20.900,28 Euro.

    • Modell Bankkredit:

      Da du das Auto sofort bezahlst, kannst du einen Rabatt aushandeln. Angenommen, der Rabatt beträgt nur acht Prozent, reduziert sich der Autopreis bereits auf 18.400 Euro. Obwohl die Kreditsumme und der Zinssatz höher sind, summieren sich deine Ausgaben nach 36 Monaten auf nur 19.819,71 Euro.

    Bei der Immobilienfinanzierung ist die Entscheidung zwischen Bauspardarlehen und Bankkredit primär von der Langfristigkeit der Planung und dem Eigenkapital abhängig. Verfügst du über ausreichend Eigenkapital, lohnt sich in manchen Fällen der Bankkredit für den Hauskauf. Muss der Eigenkapitalstock erst aufgebaut werden, ist zum Bauspardarlehen zu raten.

    Welche Unterlagen brauche ich für einen Bankkredit?

    Was braucht man für einen Bankkredit? Unsere Checkliste zum Bankkredit hilft dir, alle Unterlagen beisammen zu haben.

    Bankkredit-Unterlagen

    • Identitätsnachweis (Personalausweis oder Reisepass samt Anmeldebestätigung)
    • Vollständig ausgefüllte Kreditantragsunterlagen
    • Einkommensnachweise (zumeist der letzten drei Monate)
    • Sofern vorhanden: weitere Vermögensnachweise

    Wann verjährt ein Bankkredit?

    Kreditschulden aus gekündigten Krediten verjähren drei Jahre nach dem Jahr, in dem der Kredit gekündigt wurde, sofern kein Mahnbescheid oder keine Hemmung der Verjährung (etwa durch Verhandlung von Rückzahlungsmodalitäten) vorliegt.

    Wie beantrage ich einen Bankkredit?

    Einen Bankkredit beantragst du bei einer beliebigen Bank durch Ausfüllen und Einsenden der Kreditunterlagen und aller weiteren geforderten Dokumente. Das kannst du online bei Direktbanken ebenso wie klassisch vor Ort bei Filialbanken machen.

    Wer bekommt einen Bankkredit?

    Viele fragen sich: Wie bekomme ich einen Bankkredit? Dabei ist die Antwort eigentlich ganz einfach: Einen Bankkredit kann prinzipiell jeder Volljährige mit Wohnsitz in Deutschland erhalten, sofern er ein für die Kreditsumme ausreichendes, regelmäßiges Einkommen und eine gute Bonität nachweisen kann.

    Wie schnell erhalte ich einen Bankkredit?

    Die Bearbeitung eines Bankkredits dauert eine gewisse Zeit – am schnellsten geht es bei Online-Krediten, die du bei Direktbanken abschließt. Sofern du alle geforderten Unterlagen direkt digital einreichst, kann der Bankkredit noch am gleichen Tag genehmigt werden.

    Was kostet ein Bankkredit?

    Die „Kosten“ des Bankkredits sind die Zinsen, die du bei jeder Rate mitbezahlst. Eine zusätzliche Abschlussgebühr für den Bankkredit dürfen Banken übrigens nicht mehr fordern. Aus diesem Grund gilt: Je niedriger der Zinssatz und je geringer die Laufzeit, desto günstiger der Kredit!

    Was ist bei einem Bankkredit zu beachten?

    Achte insbesondere auf einen niedrigen Zinssatz und wähle die monatlichen Raten so, dass du sie gut zurückzahlen kannst. Lasse bei der Finanzplanung etwas Spielraum: Es kommen immer wieder zusätzliche und unerwartete Ausgaben im Haushalt. Um nicht den bestehenden Bankkredit aufstocken zu müssen oder mit der Rückzahlung in Verzug zu kommen, solltest du darum die Raten mit deinen finanziellen Möglichkeiten ausbalancieren. Der beste Kredit ist der, den du entspannt zurückzahlen kannst.

    Wie kündige ich einen Bankkredit?

    Einen Bankkredit kündigen kannst du prinzipiell jederzeit während der Laufzeit – das gilt nach einer neuen EU-Richtlinie für alle Bankkredite, die nach dem 10. Juni 2010 abgeschlossen wurden. Du musst mit der Kündigung den ausstehenden Betrag natürlich zurückzahlen. Zudem kann die Bank eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung verlangen. Deren Höhe ist genau festgelegt.

    Höhe der Vorfälligkeits­entschädigung

    • Bei einer Kreditrestlaufzeit von unter einem Jahr: max. 0,5 Prozent des Restsaldos
    • Ab zwölf Monaten Restlaufzeit: max. ein Prozent des Restsaldos

    Wie schulde ich einen Bankkredit um?

    Bei einer Umschuldung bezahlst du das Restsaldo eines bestehenden Bankkredits mittels eines anderen Darlehens bzw. Kredits, der günstigere Zinsen und Konditionen bietet. Eine Umschuldung besteht so in der Regel aus der Kündigung eines Kredits und der Aufnahme eines neuen. Ob sich das wirklich lohnt, solltest du genau durchrechnen.

    Die wichtigsten Finanzprodukte

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