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Anhänger-Versicherung: Pkw-Anhänger müssen versichert werden

Anhänger müssen seit 2002 separat versichert werden. Sie sind nicht mehr automatisch über die Kfz-Versicherung des Ziehfahrzeugs versichert. Welche Versicherung in Frage kommt, hängt unter anderem von der Art der Nutzung des Anhängers ab.

Das Wichtigste zusammen­gefasst

  • Die Anhänger-Versicherung ist für einige Anhänger vorgeschrieben. Der Anhänger kann in den meisten Fällen nicht mehr über das Auto mitversichert werden!
  • Einige Anhänger, bspw. aus den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Sportpferde, Boote, Sportfahrzeuge und einigen mehr, müssen nicht angemeldet werden!
  • Aber auch bei nicht versicherungspflichtigen Änhängern solltest du über eine Anhänger-Versicherung nachdenken, da du im Falle eines Schadens das volle Risiko trägst!

Inhalts­verzeichnis

    Anhänger getrennt vom PKW versichern

    Ein guter Anhänger kann beim Transport verschiedenster Güter und Waren für Entlastung sorgen. Je nach Größe, Ausstattung und Tragfähigkeit lassen sich so kleinere Umzüge oder Transporte abwickeln. Hierbei gilt im Allgemeinen: Wer einen Pkw-Anhänger kauft, muss diesen auch versichern. Bis zum Jahr 2002 gehörte ein Anhänger versicherungstechnisch gesehen automatisch zu jenem Fahrzeug, das den Anhänger im Normalfall zog.

    Aufgrund der Gesetzeslage war die Regulierung von Unfällen mit Anhängern vor 2002 oftmals nicht einfach, viele Fälle mussten vor Gericht geklärt werden. Dieser Umstand änderte sich mit der Änderung des betreffenden Gesetzes. Seitdem müssen Anhänger über eine selbstständige Versicherung geschützt werden. Diese Assekuranz ist dabei unabhängig vom jeweiligen Auto. Anders als von vielen Verbrauchern angenommen, ist der Anhänger heutzutage somit nicht mehr automatisch über die Kfz-Versicherung des jeweiligen Zugfahrzeuges mitversichert.

    Wann ist eine Anhängerversicherung notwendig?

    Ob und in welchem Umfang eine Anhänger-Versicherung abgeschlossen werden muss, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Hierzu zählt unter anderem die gewerbliche oder private Nutzung des Anhängers: Gewerblich genutzte Anhänger werden in manchen Fällen über die Haftpflichtversicherung des jeweiligen Betriebes abgesichert. Diese Assekuranz umfasst alle Fahrzeuge, durch deren Verwendung bestimmte Einnahmen erzielt werden. Zu den Verwendungsmöglichkeiten gehören beispielsweise der Transport von Gütern und Personen gegen ein bestimmtes Entgelt. Hierzu zählen Speditions-, Taxiunternehmen und Kurierdienste.

    Die von Versicherungsunternehmen angebotenen Policen für die anderweitige geschäftliche Nutzung von Anhängern gestalten sich normalerweise etwas teurer als die für private Anhängerversicherungen. Darüber hinaus existieren auch Anhänger, die von der gesetzlichen Pflichtversicherung ausgenommen wurden. Bei einem nicht versicherungspflichtigen Anhänger sollte der Nutzer dennoch über den Abschluss einer passenden Versicherung nachdenken.

    Für diese Anhänger benötigst du keine Versicherung:

    • Anhänger in der Land- und Forstwirtschaft
    • Pferdeanhänger für Sportpferde
    • Bootstrailer
    • Fahrzeugtrailer für Sportfahrzeuge ohne Zulassung
    • Verschiedene Spezialanhänger

    Auch wenn keine Versicherung vorgeschrieben ist, muss in jedem Fall ein Kennzeichen für den Anhänger beantragt werden. Ist der von der Versicherung entbundene Anhänger nicht an ein Fahrzeug gekoppelt und dadurch über dessen Versicherung abgesichert, trägt der Verbraucher das volle Risiko. Kommt es im abgekoppelten Zustand zu einem Unfall oder einer Sachbeschädigung, sind die Kosten oftmals um ein Vielfaches höher als die Prämien einer passenden Anhänger-Versicherung.

    Pkw-Anhänger: Versicherung an persönlichen Bedarf anpassen

    Ähnlich wie bei einem Fahrzeug kann ein Verbraucher auch bei einem Anhänger selbst entscheiden, welchen Versicherungsumfang er für diesen benötigt. Gesetzlich vorgeschrieben ist der Abschluss einer Haftpflichtversicherung für den betreffenden Anhänger. Eine Teil- und/oder Vollkaskoversicherung kann hingegen optional abgeschlossen werden. Hierbei gilt: Die abgeschlossene Haftpflichtversicherung tritt dann ein, wenn durch den Gebrauch des jeweiligen Anhängers Dinge beschädigt oder Personen verletzt werden. In diesem Zusammenhang ersetzt die Haftpflichtversicherung die entsprechenden Schäden.

    Eine für den Anhänger abgeschlossene Teilkasko sichert dagegen vor einem möglichen Brand, Diebstahl, Kurzschlüssen, Zusammenstößen mit Haarwild und Schäden durch sogenannte höhere Gewalt. Eine Vollkaskoversicherung wiederum schützt den Anhänger auch gegen Vandalismus und durch selbstverschuldete Unfälle entstandene Schäden. Darüber hinaus haben einige Versicherungsunternehmen auch spezielle Pkw-Anhänger-Versicherung in ihrem Portfolio, die ausschließlich in Verbindung mit einer Kfz-Versicherung an die Kunden vertrieben werden. Aufgrund der verschiedenen Versicherungsmöglichkeiten sollten sich potenzielle Versicherungsnehmer vor dem Abschluss einer Anhängerversicherung Gedanken darüber machen, in welchem Umfang sie ihren Anhänger schützen möchten.

    Welche Beiträge fallen für Anhänger-Versicherungen an?

    Wer eine Anhängerversicherung abschließen möchte, sollte einen Vergleich der verschiedenen Angebote durchführen. Grundsätzlich ist eine Pkw-Anhänger-Versicherung zu deutlich günstigeren Konditionen erhältlich als eine vergleichbare Autoversicherung. Viele Versicherungsunternehmen setzen die Prämie für eine Anhänger-Haftpflichtversicherung auf unter 30 Euro pro Jahr fest. Schließt man zusätzlich noch eine Kaskoversicherung ab, zahlt man in der Regel einen Beitrag, der unter 100 Euro pro Jahr liegt. Im Allgemeinen gilt: Die Höhe der fälligen Prämie für die abgeschlossene Anhängerversicherung richtet sich nach unterschiedlichen Parametern. Hierzu zählen zum Beispiel der Wert des betreffenden Anhängers sowie die zulässige Gesamtmasse.

    Gibt es bei der Anhängerversicherung einen Schadenfreiheitsrabatt?

    Schließt ein Verbraucher eine Versicherung für ein Fahrzeug ab, so profitiert er unter Umständen vom sogenannten „Schadenfreiheitsrabatt “. Ein Versicherter erhält hierbei für jedes Jahr, in dem er schadenfrei bleibt, einen bestimmten Rabatt auf den von ihm zu zahlenden Beitrag. Die jeweilige Prämie wird dadurch günstiger. Im Umkehrschluss steigt die Prämie für die Kfz-Versicherung im Falle eines selbstverschuldeten Schadens. Bei einer Anhängerversicherung existiert ein solcher Schadenfreiheitsrabatt jedoch nicht. Die Versicherungsprämie wird daher immer zu 100 Prozent berechnet. Weder ein unfallfreies Jahr noch ein selbstverschuldeter Schaden führen zur Senkung oder Anhebung des Beitrags.

    Wo kann ich eine Anhänger-Versicherung abschließen?

    Assekuranzen für einen Anhänger können Verbraucher heutzutage bei unterschiedlichsten Anbietern abschließen. Wie auch bei den Kfz-Versicherungen existieren hier mitunter deutliche Preis- und Leistungsunterschiede. Aus diesem Grund lohnt sich ein Vergleich, der ganz bequem online durchgeführt werden kann. So findet sich schnell eine günstige Anhänger-Versicherung, die auch direkt online abgeschlossen werden kann. Hierfür müssen Verbraucher lediglich das Onlineformular des betreffenden Versicherungsunternehmens ausfüllen und abschicken.

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