Beim Umzug der GEZ-Falle entgehen

GEZ-Ummeldung trotz Stress nicht vergessen

gezUmzug bedeutet für die meisten Menschen Stress pur. Neben dem Umzug selbst müssen auch Ummeldungen beim Bürgeramt, beim Strom- und Telefonanbieter vorgenommen werden, ganz zu schweigen von den vielen Adress- änderungsmitteilungen. Auch die Umstellung auf ein neues Zuhause kostet Zeit und Energie. Ein wichtiger Punkt darf darüber hinaus aber auf keinen Fall vergessen werden: Die Ummeldung bei der GEZ.

Wichtig: Die Rechnungsanschrift

Prinzipiell kann es der Gebühreneinzugszentrale egal sein, wo angemeldete Rundfunkgeräte stehen. Anders sieht es da allerdings bei der Rechnungsanschrift aus. Für diejenigen, die ihre neue Anschrift nicht mitteilen, kann es schnell ein böses Erwachen geben. Das Gleiche gilt für einen normalen Brief, der eventuell nicht ankommt. Falls keine Einzugsermächtigung besteht, wird die Rechnung von der GEZ weiter an die alte Adresse geschickt und geht dann als unzustellbar zurück, sofern kein Nachsendeantrag besteht. In diesen Fällen ermittelt die GEZ den Meldestatus des Betroffenen beim Einwohnermeldeamt. Bis die neue Rechnungsanschrift ermittelt ist, vergehen oft Monate, manchmal sogar Jahre. Wenn dann nach langer Zeit Post von der GEZ kommt, trifft viele Verbraucher fast der Schlag: Die über lange Zeit angefallenen GEZ-Gebühren können mit einem Mal geltend gemacht werden!

GEZ: Nachzahlungen vermeiden

Mit einer rechtzeitigen, per Einschreiben mit Rückschein versendeten Ummeldung bei der GEZ bleiben Sie als Verbraucher auf der sicheren Seite. Unbedingt sollten Sie auch darauf achten, dass Sie eine schriftliche Ummeldbestätigung zurück erhalten. Darüber hinaus können Änderungen von Namen, Anschrift und Zahlungsweise nun auch online getätigt werden. Auch hier sollte jedoch unbedingt auf eine Bestätigung der Änderungen geachtet werden. Wer rechtzeitig ummeldet und sich dies auch bestätigen lässt, braucht keine hohen Nachzahlungen zu befürchten. Die GEZ-Falle ist nicht zu unterschätzen, denn über ein paar Monate kann bei Nichtzahlung schon eine beachtliche Summe zusammen kommen. Für diejenigen, die dann vielleicht sogar einen GEZ-Mitarbeiter vor der Tür haben hier noch ein Tipp: Diese Mitarbeiter sind keine Beamten – wie sie oft behaupten – sondern werden auf Provisionsbasis beschäftigt und versuchen deshalb oft mit geschickten Fragen Schuldeingeständnisse zu erwirken. Klären Sie alle Angelegenheiten bezüglich der GEZ also besser schriftlich!

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