Tagesgeldkonto – die Möglichkeit für Sparer mit hoher Rendite

Tagesgeldkonto in Deutschland
In kaum einem anderen Land der Welt ist die Sparquote so hoch wie in Deutschland. Deutschland ist das Sparbuchland. Doch was bedeutet der Begriff Sparquote eigentlich? Mit der Sparquote wird der Anteil des Einkommens bezeichnet, den die Einwohner eines Landes jedes Jahr mithilfe von Tagesgeldkonten oder anderen Anlagemöglichkeiten sparen. In Deutschland beträgt diese Quote etwa 12 Prozent. Im europäischen Vergleich wird deutlich: Die Deutschen sparen noch immer viel und gern. Jedoch nutzen sie meist noch die herkömmlichste aller Anlageformen, das Sparbuch, und erzielen dadurch meist nur eine geringe Rendite. Mit durchschnittlich unter einem Prozent Zinsen im Jahr ist dies im Vergleich zum Tagesgeldkonto nicht rentabel. Doch weil sich viele Bürger vor dem Risiko bei Geldanlagen fürchten, meiden sie häufig die teils renditestarken Möglichkeiten und Anlageformen der Börse. Doch es gibt auch die Möglichkeit, bei einem geringen Risiko größere Renditen als beim Sparbuch zu kassieren.
Tagesgeldkonto – die Anlageform mit vielen Vorteilen
Eine Möglichkeit ist die Anlage in Form von einem Tagesgeldkonto. Auch das Festgeld bietet höhere Zinsen für Sparguthaben als das Sparbuch. Der Nachteil des Festgeldes besteht jedoch darin, dass das Sparguthaben meist für einen langen, vorab festgelegten Zeitraum unangetastet bleiben muss. Solche Zeiträume können sich über mehrere Jahre erstrecken, während denen ein Zugriff auf das Gesparte ohne Einbußen fast nicht möglich ist. Somit ist das Festgeld, im Vergleich zum Sparbuch, wesentlich höher verzinst, jedoch auch viel unflexibler. Eine Möglichkeit, deutlich flexibler und mit genauso lukrativen Zinsen zu sparen, sind sogenannte Tagesgeld-Konten. Ob nun das Online-Tagesgeldkonto oder das Konto direkt bei der Hausbank, Tagesgeldkonten werden von fast jedem Kreditinstitut angeboten. Derzeit hat man die Möglichkeit, auf sein Erspartes fast drei Prozent Zinsen im Jahr zu kassieren. Der große Vorteil dabei ist jedoch, was der Name „Tagesgeldkonto“ schon vermuten lässt, dass man jeden Tag auf das eingezahlte Guthaben zugreifen. Doch es gibt noch einen weiteren Vorteil: So sind zum Beispiel die Erträge durch regelmäßig ausgezahlte Zinsgutschriften schnell verfügbar und erhöhen dadurch im Laufe des Jahres die Rendite zusätzlich. Es kann also gesagt werden, ein Tagesgeldkonto ist eine sichere, zinsstarke Geldanlage.
Bestes Tagesgeldkonto, damit werben viel Banken
Mit dem Spruch „bestes Tagesgeldkonto“ werben derzeit eine Vielzahl der Banken um die Gunst der Neukunden. Jedoch lohnt sich ein genauerer Blick auf die Angebotsdetails. Hauptsächlich Direktbanken buhlen mit besonders verlockenden Konditionen um neue Kunden. Mit Zinssätzen von bis zu drei Prozent bieten sie den Neukunden sogar noch Zusatzleistungen. So wird den Kunden oftmals für die ersten Monate der Geldanlage ein noch höherer Zinssatz für das Tagesgeldkonto angeboten. Bei anderen Kreditinstituten wirbt man mit einer einmaligen Gutschrift, wenn man die Vorteile des Tagesgeldkontos nutzt und Neukunde bei der Bank wird. Dies erhöht besonders im ersten Anlagejahr die Rendite noch einmal. Jedoch sollte man besonders aufgrund der aktuellen Situation an den Finanzmärkten auf die sogenannte Einlagensicherung achten. Haben Sie ein Tagesgeldkonto bei einem deutschen Kreditinstitut, so ist dies durch den deutschen Einlagensicherungsfond und die Garantie der Bundesregierung bestmöglich abgesichert.
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