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Strompreisentwicklung 2016

Der aktuelle Strompreis: Entwicklung und Prognose

Seit Jahren steigt der Strompreis kontinuierlich an. Vor dem Hintergrund von Umlagen und Steuern aus dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) ist mit einem weiteren Anstieg des Strompreises im Jahr 2016 zu rechnen, sodass Entlastungen erstmals ausbleiben. Wie der Strompreis zustande kommt und welche Faktoren für die Strompreis-Entwicklung relevant sind, erklärt Ihnen TopTarif im Folgenden.

Wie stark zieht der Strompreis 2016 an?

Die Strompreis-Entwicklung 2016 wird laut einer Umfrage der Deutschen Presseagentur (dpa) so ausfallen, dass eine Erhöhung des Strompreises um etwa drei Prozent ansteht. Dies entspricht bei einem Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden im Jahr etwa 35 Euro, um die eine Stromrechnung höher ausfallen wird. Die wenigsten Stromanbieter haben angekündigt, dass sie ihren Strompreis senken werden.

Der Grund für den allgemeinen Trend des gestiegenen Strompreises liegt vor allem darin, dass sich die Umlagen und Steuern aus dem EEG im Jahr 2016 ein weiteres Mal erhöhen, was die Kraftwerkbetreiber preislich an die Kunden weitergeben. Laut Prognosen wird der Strompreis für eine Kilowattstunde im Jahr 2016 bei etwa 28,50 Cent liegen, während dieser im Jahr 2007 noch bei knapp über 20 Cent lag.

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So setzt sich der Strompreis zusammen

Der Strompreis setzt sich aus mehreren Posten zusammen, die von unterschiedlichen Seiten beeinflusst und nach oben bzw. unten korrigiert werden. Zum einen gibt es die Kosten der tatsächlichen Erzeugung, des Transports und Vertriebs, die zwar schwankend sind, aber im Durchschnitt nicht wirklich höher ausfallen. Hinzu kommen verschiedenste Abgaben, die Kraftwerksbetreiber zu entrichten haben. Da ist zum einen die Konzessionsabgabe, die Unternehmen an Gemeinden entrichten, damit sie deren öffentliche Infrastruktur zur Gewährleistung einer Dienstleistung nutzen können.

Diese Größe ist momentan sehr stabil und hat wenig Einfluss auf die Strompreis-Entwicklung. Auch die Stromsteuer ist seit einiger Zeit stabil. Erhöhen werden sich 2016 die Umlagen für das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz, die bereits erwähnte EEG-Umlage, die §-19-Umlage, wohinter sich die Stromnetzentgeltverordnung verbirgt, und die Offshore-Umlage (leicht erhöht). Keine Erhöhung erfahren die AbLa-Umlage (Verordnung zu abschaltbaren Lasten) sowie die Mehrwertsteuer (wie im Vorjahr bei 4,58 Cent).

Strompreis steigt, obwohl er fällt – wie ist das möglich?

Interessant ist vor allem, dass die Börsen-Strompreise seit einiger Zeit fallen. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die politische Kursänderung der Bundesregierung zu einer intensiven Förderung und auch Einspeisung von Ökostrom in die Netze geführt hat. Wenn die momentane Strompreis-Entwicklung an der Börse anhält, kostet eine Kilowattstunde Strom hier bald weniger als drei Cent. Das wäre dann die Hälfte dessen, was noch 2011 zu zahlen war.

Der erhöhte Strompreis ist auf den ersten Blick also vor allem damit zu erklären, dass sich die Umlagen aus dem EEG erhöhen: Sinkt der Strompreis an der Börse, wird die Finanzierungslücke größer. Die Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien müssen dann auf den Verbraucher umgelegt werden.

Deutliche regionale Unterschiede beim Strompreis

Wie viel ein Endverbraucher letztendlich für seinen Strom zahlt, hat auch mit seinem Wohnort zu tun. Dies ist zum einen auf die unterschiedlichen Netzentgelte zurückzuführen und hängt zum anderen vom Wettbewerb unter den Anbietern der Region ab. Ein Strompreisvergleich im Internet mit anschließendem Anbieterwechsel ist unkompliziert möglich und kann bis zu 300 Euro im Jahr sparen.

Steigende Steuern und Abgaben

  • 2007 wurde die Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent erhöht.
  • 1999 wurde die Strom- oder Ökosteuer eingeführt, die in den ersten Jahren regelmäßig erhöht wurde und 2003 mit 0,205 Cent/kWh den derzeitigen Stand erreicht hat. Industriebetriebe zahlen eine verminderte Ökosteuer von 0,14 Cent/kWh oder sind von der Entrichtung der Steuer befreit.
  • Auch die zusätzlichen Kosten durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG, 2000) wurden auf die Verbraucher umgelegt. Für die Stromkunden steigt durch den weiteren Ausbau geförderter Anlagen die EEG-Umlage noch für wenige Jahre geringfügig an, wird aber nach dem Jahr 2010 deutlich zurückgeführt. Auf welchen Wert sie sich danach einpendelt, hängt vor allem davon ab, in welchem Umfang ein Ausbau von Photovoltaik und Geothermie erfolgt. *Prognose, Quelle: vdn-berlin.de
  • Stromnetzbetreiber wurden im Jahr 2000 dazu verpflichtet, Strom aus Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen in ihre Netze einzuspeisen und mit Beiträgen zwischen 0,97 Cent/kWh und 2,10 Cent/kWh zu vergüten. Für Industriekunden beträgt die Umlage zwischen 0,025 Cent/kWh und 0,05 Cent/kWh. Die Kosten wurden von den Versorgern auf den Verbraucher umgelegt.
  • Die Konzessionsabgabe beträgt für Privatkunden zwischen 1,32 Cent/kWh und 2,39 Cent/kWh. Industriekunden zahlen 0,11 Cent/kWh oder sind von der Zahlung befreit. Die zulässigen Höchstbeträge sind in der Konzessionsabgabenverordnung (KAV) geregelt, die zuletzt 2005 geändert wurde.

Internationale Einflüsse auf die Strompreisentwicklung

Der Strompreis wird allerdings nicht nur von nationalen Faktoren beeinflusst. Auch der Weltmarkt hat Auswirkungen auf die Strompreisgestaltung in Deutschland. Wichtige Einflussgrößen sind einerseits der Rohölpreis und andererseits die weltweite Klimaschutzbewegung, die im Emissionshandel mündete.

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