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Strompreisentwicklung

Photovoltaikanlage Strom© Michel Angelo / Fotolia.com

Die Strompreisentwicklung für das Jahr 2015

Obwohl die Energiegewinnung aus erneuerbaren Ressourcen in Deutschland weiter vorangetrieben wird, dürfte die aktuelle Strompreisentwicklung viele Verbraucher aufatmen lassen.

Eine Studie der Energie-Initiative Agora Energiewende zeigt zwar, dass die EEG-Umlage erst ab dem Jahr 2023 bis 2035 kontinuierlich sinken wird, jedoch kommt der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zu dem erfreulichen Ergebnis, dass der Durchschnitts-Strompreis für deutsche Privathaushalte 2015 leicht gesunken ist.

Gegenüber dem Vorjahreswert ist der Elektrizitätspreis 2015 durchschnittlich um ein Prozent gesunken. Der Grund dafür liegt vor allem in den niedrigeren Strombeschaffungskosten und dem leichten Abfall der EEG-Umlage 2015, die 2014 mit 6,24 Cent zu hoch angesetzt war und 2015 eine entsprechende Anpassung nach unten erfuhr.

Der niedrige Börsenpreis für Strom kommt Privatverbrauchern und Betrieben gleichermaßen zugute, denn die Strompreisentwicklung an der Börse soll in der kommenden Zeit auf gleichem Niveau verbleiben, wenn nicht sogar sinken. Und da sich Stromvertriebe schon ungefähr drei Jahre im Voraus mit Elektrizitätkapazitäten versorgen, ist auch nach 2015 mit geringeren Bezugskosten zu rechnen.

Strompreisentwicklung: Einfluss durch mehr Klimaschutz und Wettbewerb

Stromkosten© S.Zitzmann / Fotolia.com

In den letzten Jahren hat der Staat seine Einflussnahme am Strommarkt immer weiter verstärkt. Einerseits stand dahinter die Absicht, einen freien Wettbewerb zu schaffen, von dem die Verbraucher in Form von geringeren Strompreisen profitieren können.

Andererseits haben der Klimaschutz und die im Zuge der Energiewende beschlossenen Klimaschutzziele der Bundesregierung ebenfalls vermehrt an Bedeutung gewonnen.

Da Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien aber oft kostenintensiv ist, fördert der Staat diese mit verschiedenen Umlagen für die Verbraucher, die in den Strompreis eingerechnet werden. Beide Faktoren schlagen sich auf die Strompreisentwicklung in Deutschland nieder.

Hohe Netznutzungskosten steigern den Strompreis

Von der 1998 beginnenden Liberalisierung des Energiemarktes profitierten in erster Linie die großen Konzerne, gegen die sich viele neue Anbieter nicht durchsetzen konnten. Und auch heute noch beherrschen die vier größten Stromversorger-Unternehmen hierzulande 80 Prozent des deutschen Strommarkts, die darüber hinaus auch das komplette deutsche Hochspannungsübertragungsnetz betreiben.

Für die Netznutzung verlangen sie Entgelte, die aufgrund ihrer Höhe für viele kleine Anbieter ein großes Hindernis darstellen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Das Netznutzungsentgelt wird zwar staatlich reguliert, kann aber von den Netzbetreibern selbst festgelegt werden.

Ein weiteres Problem bestand zunächst darin, dass viele Konsumenten nach der Liberalisierung die Chance, sich einen neuen, günstigeren Stromanbieter zu suchen, nicht genutzt haben. Nur langsam entfaltete sich auf dem Strommarkt ein reger Wettbewerb, in dem die Stromanbieter mit Rabatten, günstigen Tarifen und Sonderaktionen um die Gunst des Stromkunden warben.

Mit der fortschreitenden Digitalisierung des Alltags der Verbraucher im Verlauf des neuen Jahrtausends und der zunehmenden Abwicklung von Privat- und Geschäftsangelegenheiten über das Internet, erfuhr dann auch der Online-Stromvergleich und -versorgerwechsel in den vergangenen Jahren einen erheblichen Aufschwung. Online-Vergleichsportale mit ihren kostenlosen Stromvergleichsrechnern heizten den Wettbewerb zwischen kleinen und etablierten Unternehmen massiv an und bewegen heutzutage immer mehr Kunden zum schnellen Stromversorger-Wechsel online.

Um diesen Wettbewerb am Leben zu erhalten und dadurch bestmöglich von günstigen Stromtarifen profitieren zu können, sollten Konsumenten regelmäßig einen Stromanbieter-Vergleich durchführen und gegebenenfalls ihren Energieversorger wechseln.

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Steigende Steuern und Abgaben

Die Strompreisentwicklung in Deutschland hängt außerdem auch von der Höhe der staatlichen Steuern und Abgaben ab, die zum Teil jährlichen Schwankungen unterliegen. Folgende Steuern und Umlagen stellen lediglich einen Ausschnitt der Abgaben dar, der beispielhaft illustrieren soll, wie der Strompreis im deutschen Markt und vor allem wie die Strompreiserhöhungen der letzten Jahre zustande gekommen sind.

  • 2007 wurde die Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent erhöht.
  • 1999 wurde die Strom- oder Ökosteuer eingeführt, die in den ersten Jahren regelmäßig erhöht wurde und 2003 mit einem Regelsteuersatz von 0,205 Cent pro Kilowattstunde den derzeitigen Stand erreicht hat. Für bestimmte Bereiche aus Wirtschaft und Industrie gelten laut Stromsteuergesetz jedoch Steuervergünstigungen oder auch eine vollständige Befreiung von der Ökosteuer.
  • Auch die zusätzlichen Kosten durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2000) wurden auf die Verbraucher umgelegt. Für die Stromkunden stieg durch den weiteren Ausbau geförderter Anlagen die EEG-Umlage zwischen 2003 und 2014 kontinuierlich bis auf einen Spitzenwert von 6,24 Cent/kWh an, bevor sie 2015 wieder leicht sank. Für das Jahr 2016 sagen Prognosen der Übertragungsnetzbetreiber eine EEG-Umlagenhöhe zwischen 5,66 und 7,27 Cent/kWh voraus.
  • Stromnetzbetreiber wurden im Jahr 2000 dazu verpflichtet, Strom aus Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen in ihre Netze einzuspeisen und mit Beiträgen zwischen 0,97 Cent/kWh und 2,10 Cent/kWh zu vergüten. Das seit 2002 geltende Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz sieht eine entsprechende KWK-Umlage für die Stromkunden vor, die 2015 abhängig von der Höhe des Jahresverbrauchs zwischen 0,025 und 0,254 Cent/kWh lag.
  • Die Konzessionsabgabe auf Strom beträgt für Privatkunden zwischen 1,32 Cent/kWh und 2,39 Cent/kWh. Industriekunden zahlen einen verbilligten Steuersatz oder sind von der Zahlung befreit. Die zulässigen Höchstbeträge sind in der Konzessionsabgabenverordnung (KAV) geregelt, die zuletzt 2005 geändert wurde.

Internationale Einflüsse auf die Strompreisentwicklung

Der Strompreis wird allerdings nicht nur von nationalen Faktoren beeinflusst. Auch der Weltmarkt hat Auswirkungen auf die Strompreisgestaltung in Deutschland. Wichtige Einflussgröße war einst beispielsweise der Rohölpreis, dessen Bedeutung durch die schwächer werdende Koppelung des Strompreises an den Ölpreis aber stetig geringer wird.

Andererseits spielt auch die weltweite Klimaschutzbewegung, die unter anderem im Emissionshandel mündete, eine ausschlaggebende Rolle für die Entwicklung der Strompreise in Deutschland.

Strompreisentwicklung in Deutschland seit der Jahrtausendwende

Die Kritiker, die in den vergangenen Jahren die stetig steigenden Strompreise für Privathaushalte beklagt haben, können im Jahr 2015 erstmals seit der Jahrtausendwende mit einer für Verbraucher positiven Strompreisentwicklung rechnen. Anders als die Jahre zuvor soll der Strompreis 2015 wieder etwas sinken.

Im Vergleich zum Jahr 2000 hat sich der Preis für Elektrizität während der darauffolgenden 14 Jahre ungefähr verdoppelt, nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist der Strompreis allein seit 2010 um 26 Prozent angestiegen. Einer der Preistreiber war beispielsweise die Umlage für Ökostrom , die die Stromversorger auf die Verbraucher umlegen müssen und so neben weiteren staatlichen Abgaben die Strompreisentwicklung nach oben treibt.

Da die Kosten für den Ausbau erneuerbarer Energiequellen um einiges höher sind als die Versorgung mit herkömmlichen Strom, fürchten viele Verbraucher im Zuge der Energiewende weiter steigende Strompreise und dementsprechend höhere Stromtarife bei ihren Stromversorgern.

Geringere Stromkosten durch Stromversorger-Wechsel

Die Höhe der Netzentgelte und die staatlichen Abgaben und Steuern auf Strom – beides Bestandteile, aus denen sich der Strompreis zusammensetzt – können von den Energieversorgern nicht mitbestimmt werden. Auf die Kosten für Stromvertrieb und Strombeschaffung sowie für Serviceleistungen haben die Anbieter jedoch Einfluss und können Einsparungen direkt an ihre Kunden weitergeben, zum Beispiel durch günstigere Stromtarife. Wer dennoch mit der Höhe seiner monatlichen Abschlagszahlung oder seiner Jahresendabrechnung für den Strom unzufrieden ist, kann mit einem Wechsel des Stromversorgers aktiv etwas für eine niedrigere Stromkostenrechnung tun. Mit dem TopTarif-Stromvergleichsrechner lassen sich die verschiedenen Anbieter in einer Region übersichtlich und transparent miteinander vergleichen und auch die Ersparnis gegenüber dem Stromtarif des Grundversorgers bzw. des bisherigen Stromanbieters wird dargestellt. Der Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter, der den individuellen Anforderungen optimal entspricht, kann anschließend direkt online durchgeführt werden. Mit einem Wechsel zu einem günstigeren Stromtarif finden Sie unabhängig von der Strompreisentwicklung in Deutschland immer den idealen Stromanbieter für Ihre Bedürfnisse. Neben einem Versorgerwechsel hilft auch eine erhöhte Energieeffizienz in den eigenen vier Wänden, die Stromkosten trotz schwankender Strompreise möglichst gering zu halten. Einfachste Regeln und leicht umzusetzende Maßnahmen für einen geringeren Energieverbrauch in Privathaushalten finden Sie zudem im Internet. Neben dem Vermeiden des Stand-by-Modus gehört dazu auch der Umstieg auf energieeffiziente Leuchtmittel und die Energiesparoptionen am Computer.

Hohe Netznutzungskosten steigern den Strompreis

Von der Liberalisierung des Energiemarktes profitierten in erster Linie die großen Konzerne, gegen die sich viele neue Anbieter nicht durchsetzen konnten. Auch jetzt ist es noch so, dass 80 Prozent des deutschen Stromes von nur vier Konzernen produziert werden, die obendrein das komplette deutsche Hochspannungsnetz betreiben. Für die Netznutzung können sie Entgelte verlangen, die aufgrund ihrer Höhe für viele kleine Anbieter ein großes Hindernis darstellen. Das Netznutzungsentgelt wird zwar staatlich reguliert, kann aber von den Netzbetreibern selbst festgelegt werden..

Ein weiteres Problem besteht darin, dass viele Konsumenten nach der Liberalisierung die Chance, sich einen neuen Stromanbieter zu suchen, nicht genutzt haben. Nur langsam entfaltet sich auf dem Strommarkt ein reger Wettbewerb, in dem die Anbieter mit Rabatten, günstigen Tarifen und Sonderaktionen um die Gunst des Stromkunden werben. Um diesen am Leben zu erhalten und bestmöglich von den günstigen Tarifen zu profitieren, sollten Konsumenten regelmäßig ihren Anbieter wechseln.

Steigende Steuern und Abgaben

  • 2007 wurde die Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent erhöht.
  • 1999 wurde die Strom- oder Ökosteuer eingeführt, die in den ersten Jahren regelmäßig erhöht wurde und 2003 mit 0,205 Cent/kWh den derzeitigen Stand erreicht hat. Industriebetriebe zahlen eine verminderte Ökosteuer von 0,14 Cent/kWh oder sind von der Entrichtung der Steuer befreit.
  • Auch die zusätzlichen Kosten durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG, 2000) wurden auf die Verbraucher umgelegt. Für die Stromkunden steigt durch den weiteren Ausbau geförderter Anlagen die EEG-Umlage noch für wenige Jahre geringfügig an, wird aber nach dem Jahr 2010 deutlich zurückgeführt. Auf welchen Wert sie sich danach einpendelt, hängt vor allem davon ab, in welchem Umfang ein Ausbau von Photovoltaik und Geothermie erfolgt. *Prognose, Quelle: vdn-berlin.de
  • Stromnetzbetreiber wurden im Jahr 2000 dazu verpflichtet, Strom aus Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen in ihre Netze einzuspeisen und mit Beiträgen zwischen 0,97 Cent/kWh und 2,10 Cent/kWh zu vergüten. Für Industriekunden beträgt die Umlage zwischen 0,025 Cent/kWh und 0,05 Cent/kWh. Die Kosten wurden von den Versorgern auf den Verbraucher umgelegt.
  • Die Konzessionsabgabe beträgt für Privatkunden zwischen 1,32 Cent/kWh und 2,39 Cent/kWh. Industriekunden zahlen 0,11 Cent/kWh oder sind von der Zahlung befreit. Die zulässigen Höchstbeträge sind in der Konzessionsabgabenverordnung (KAV) geregelt, die zuletzt 2005 geändert wurde.

Internationale Einflüsse auf die Strompreisentwicklung

Der Strompreis wird allerdings nicht nur von nationalen Faktoren beeinflusst. Auch der Weltmarkt hat Auswirkungen auf die Strompreisgestaltung in Deutschland. Wichtige Einflussgrößen sind einerseits der Rohölpreis und andererseits die weltweite Klimaschutzbewegung, die im Emissionshandel mündete.

Kundenbewertungen

4.3 / 5
11.322 Bewertungen zu Toptarif abgegeben
  • 5 / 5
    Es hat problemlos geklappt! Danke
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    Der Wechsel wurde professionell vollzogen. Nicht hilfreich war der Hinweis, selbst beim bisherigen\nAnbieter kündigen zu müssen, da diese vom neuen\nAnbieter selbst veranlaßt wurde.
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