Baustrom

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Als Baustrom bezeichnet man elektrische Energie, die vom lokalen Stromversorger, meistens den Stadtwerken, während der Bauphase eines Gebäudes oder anderer Bauten zur Verfügung gestellt wird, solange noch keine regulären Stromleitungen vor Ort verfügbar sind. Dieser wird in der Regel über einen Baustromverteiler bereitgestellt, der für jede Baustelle einzeln geliefert wird und einen eigenen Stromzähler enthält. Mit diesem wird der jeweils verwendete Baustrom exakt nach abgenommener Menge verrechnet.

Baustromverteiler

Die Verteiler für Baustrom ähneln den Sicherungskästen in Gebäuden nur vom technischen Aufbau her. Sie enthalten ebenfalls Anschlüsse für gewöhnlichen 230-Volt-Strom sowie für Starkstrom. Äußerlich sind sie allerdings deutlich robuster gehalten, um den gesteigerten Anforderungen an die Belastbarkeit auf Baustellen zu entsprechen. Nach Norm des VDE (Verband der Elektrotechnik) gebaut, müssen die Baustromverteiler über mehrere Sicherungen verfügen und vor allem gegen eindringendes Wasser geschützt sein. Mit einer eigenen Erdung per Erdspieß und dem FI-Schutzschalter wird dafür gesorgt, dass auch der Baustrom ebenso sicher genutzt werden kann wie Hausstrom.

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