Wie kommt der Strom in die Steckdose?
Der Weg vom Kraftwerk bis ins Haus
Strom wird in unterschiedlichen Verfahren hergestellt. Es gibt die Möglichkeit, den Strom aus atomarer Energie, mechanischer Energie, Windkraft, Wasserkraft oder Sonnenenergie zu gewinnen. Von den genannten Quellen wird der Strom in das bundesweite Stromnetz eingespeist und mittels Hochspannungsleitungen in die Regionen des Landes transportiert. Kleinere Umspannwerke sammeln den Strom und verteilen diesen zu weiteren Unterstationen, bis er schlussendlich beim Verbraucher aus der Steckdose kommt. Das deutsche Leitungsnetz ist streng genormt und muss genauen Sicherheitsvorkehrungen entsprechen.
Anbieter und Stromart wechseln - der bestehende Versorgungsweg bleibt
Der Stromkunde muss sich bei der Nutzung letztendlich keine Gedanken machen: Aufwändige Sicherungssysteme und die angesprochenen Normen garantieren höchste Sicherheit. Allerdings nur, wenn die gesamte Anlage in einem guten und einwandfreien Zustand ist. Da viele Stromanbieter mit Ökostrom werben, sollte man wissen, dass der Strom, den man benutzt, immer gleich ist. Es gibt keinen sauberen, schmutzigen, starken oder schwachen Strom. Ein Stromanbieter kann nur die Produktion des Stroms entsprechend umweltfreundlich gestalten. Der Stromkunde kann mit seiner Gebühr wählen, ob er die umweltfreundliche Stromproduktion fördert oder zum Beispiel lieber auf Atomstrom setzt. Deshalb ist die Sorge eines Versorgungsengpasses beim Anbieterwechsel auch absolut unbegründet, denn der Strom, der aus der Steckdose kommt, ist immer gleich.













